An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass es sich um ein freiwilliges Projekt handelt, das keinerlei finanziellen Gewinn abwirft. Hilfe bei der Übersetzung der Sprüche ins Hebräische wäre sehr willkommen; dem Übersetzer würde Ehre und Anerkennung zuteil.
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"Siehe, ich habe euch das Land, das vor euch liegt, gegeben; geht hinein und nehmt das Land ein, von dem der Herr euren Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, daß er es ihnen und ihren Nachkommen geben wolle. (...) Du bist dem HERRN, deinem Gott, ein heiliges Volk. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt, dass du ihm zum Volk seines Eigentums wirst aus allen Völkern, die auf dem Erdboden sind. Nicht weil ihr mehr wäret als alle Völker, hat der HERR sich euch zugeneigt und euch erwählt - ihr seid ja das geringste unter allen Völkern. Sondern wegen der Liebe des HERRN zu euch, und weil er den Eid hielt, den er euren Vätern geschworen." (Deut. 1:8, 7:6-8)
– Mosche ben Amram (Moses), ägyptisch-jüdischer Prophet (Stamm Levi). 1393 – 1273 v. Chr.
Bibel. Deut. 1:8, 7:6-8. [Lutherbibel 1912].
“Welches andere Volk auf der Erde ist wie Dein Volk Israel? Wo wäre ein Gott hingegangen, um ein Volk für sich als sein Volk freizukaufen und ihm einen Namen zu machen und für dieses Volk große und erstaunliche Taten zu vollbringen, so wie Du ganze Völker und ihre Götter vertrieben hast vor den Augen Deines Volkes, das Du Dir von den Ägyptern freigekauft hast? Du hast Israel auf ewig zu Deinem Volk bestimmt und Du, Herr, bist sein Gott geworden.” (2. Samuel 7:23-24)
– Dawid ben Jischai (David), judäischer König von Israel (Stamm Juda). ugf. 1040 – ugf. 970 v. Chr.
Bibel. 2 Samuel 7:23-24. [Lutherbibel 1912].
"An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten. Unsere Harfen hingen wir an die Weiden, die daselbst sind. (...) Wie sollten wir des HERRN Lied singen in fremden Landen? Vergesse ich dein, Jerusalem, so werde ich meiner Rechten vergessen. Meine Zunge soll an meinem Gaumen kleben, wo ich nicht dein gedenke, wo ich nicht lasse Jerusalem meine höchste Freude sein." (Psalm 137:1-2,4-6)
– Jirmejahu ben Chilkijahu (Jeremia), judäischer Prophet (Stamm Levi). ugf. 650 – ugf. 570 v. Chr.
Bibel. Psalm 137:1-2, 4-6 [Lutherbibel 1912].
“Wir haben uns weder fremdes Land angeeignet, noch uns fremden Eigentums bemächtigt, sondern wir haben nur das Erbe unserer Väter zurückgeholt, das unsere Feinde ungerechterweise an sich gerissen hatten. Wir aber halten, solange die Verhältnisse uns günstig sind, das Erbe unserer Väter fest." (1. Makkabäer 15:33-34)
– Simon Thassi, Fürst und Hohepriester von Judäa (Stamm Levi). ugf. 100 v. Chr.
Bibel. 1 Makkabäer 15:33-34 [Menge-Bibel 1939].
"Die jüdische Nation hat keinen Fürsprecher unter den Völkern, denn sie lebt nach eigenen, einzigartigen Satzungen, streng und ernst, wie es sich geziemt, die sie zu höchsten Maßstäben der Tugend mahnen."
– Philon Ioudaios, hellenistischer Philosoph aus Alexandrien (Stamm Levi). 20 v. Chr.– 50 n. Chr.
Philo: The Special Laws, IV. Page 119. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Nun frage ich: Hat Gott sein Volk verstoßen? Nimmermehr. Bin ich doch selbst ein Israelite aus Abrahams
Samen und Benjamins Stamm. Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor versehen hat.” (Römer 11:1-2)
– Saul von Tarsus (Sankt Paulus), judäischer christlicher Apostel (Stamm Benjamin). ugf. 5 – ugf. 67 n. Chr.
Bibel. Römer 11:1-2 [Lutherbibel 1912].
Wir Juden schreiben weder Eseln Ehre noch irgendeine Macht zu, im Gegensatz zu den Ägyptern, welche Krokodile und Nattern anbeten, als wären jene, die von den einen zerrissen oder von den anderen gebissen werden, selig zu preisen und göttlicher Gunst gewürdigt."
– Josef ben Matitjahu (Josephus Flavius), judäischer Befehlshaber und römischer Historiker (Stamm Levi). 37 – ugf. 100 n. Chr.
(Flavius Josephus, Against Apion, BOOK II, section 79). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Mein Herz im Osten, und ich selber am westlichsten Rand. Wie schmeckte Trank mir und Speis'? Wie? Dran Gefallen je ich fand? Weh, wie vollend ich Gelübd'? Wie meine Weihung? Da noch Zion in römischer Haft, ich in arabischem Band. Spreu meinem Aug' alles Gut spanischen Bodens, indes Gold meinem Auge der Staub drauf einst das Heiligtum stand!"
– Jehuda Halevi, andalusischer (sephardischer) Arzt, Dichter und Philosoph (Stamm Levi). ugf. 1075 – 1141 n. Chr.
Halevi, J. (1141): Zwischen Ost und West. [Von Franz Rosenzweig übersetzt im Jahre 1924].
"Israel darf wohl gelten als der Spender der Form, als jenes ordnende Prinzip, das der sonst wirren und zuchtlosen Natur der Welt ihre Gestalt verleiht. Und würde Israel, Gott verhüte es, dereinst untergehen, so stürzte mit ihm die ganze Welt in ihren eigenen Abgrund."
– Juda Löw ben Bezalel, böhmischer Rabbiner aus Posen (Stamm Levi). 1520 – 1609 n. Chr.
Baron, J. L. (1943): Stars and Sand. Jewish Notes by Non-Jewish Notables. Page 10. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Nirgends [war] die Armut erträglicher als dort, wo man die Wohltätigkeit gegen den Nächsten, das heißt: gegen den Mitbürger, zur heiligen Gewissenspflicht erhob, ja zu einem Prüfstein, an welchem die Gunst Gottes, des Königs, sich entschied. Darum konnte es den hebräischen Bürgern nirgendwo wohlergehen als in ihrem eigenen Vaterland; denn außerhalb desselben harrten ihrer nichts als tiefster Schaden und tiefste Schmach."
– Baruch Spinoza, portugiesisch-niederländischer (sephardischer) Philosoph. 1632 – 1699 n. Chr.
Spinoza, B.: Godgeleerd-staatkundig vertoog. Chapter XVII. Pagina 369. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“Ich erwarte nicht, dass alle Israeliten jene Orte verlassen werden, an denen sie glücklich leben, ebenso wenig wie man erwarten würde, dass alle Engländer aus Ungarn, Deutschland, Amerika oder Japan heimkehren. Doch Palästina soll dem jüdischen Volk gehören, und Jerusalem ist dazu bestimmt, der Sitz eines jüdischen Gemeinwesens zu werden."
– Moses Montefiore, italienischer (sephardischer) Sheriff von London. 1784 – 1885 n. Chr.
Sokolow, N. (1919): History of Zionism. 1600-1918. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wenn wir die Juden unter dem Schutze der amerikanischen Verfassung, im Schirme unserer Gesetze und unter der Leitung unserer glückseligen und heilsamen Grundsätze versammeln, so dünkt es mich dennoch von erheblichem Belange, anzuerkennen, dass dieses Asyl nur als ein befristetes und vorläufiges gelten kann. Denn das jüdische Volk darf und soll die gerechte Hoffnung auf den Wiedererwerb seines uralten Erbes niemals fahren lassen. Die gegenwärtigen Geschehnisse im Umkreise Palästinas deuten auf eine außergewöhnliche Wandlung der Verhältnisse. (...) Die Juden werden Syrien wiederum in Besitz nehmen und ihren rechtmäßigen Rang unter den Regierungen dieser Erde wiedereinnehmen."
– Mordecai Manuel Noah, amerikanischer (sephardischer) Diplomat, Journalist und Bühnenautor. 1785 – 1851 n. Chr.
Klinger, J.: Major Noah. American Patriot, American Zionist. Page 9, 16. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich sehe jetzt, die Griechen waren nur schöne Jünglinge, die Juden aber waren immer Männer, gewaltige, unbeugsame Männer, nicht bloß ehemals, sondern bis auf den heutigen Tag, trotz achtzehn Jahrhunderten der Verfolgung und des Elends. (...) Wenn nicht jeder Geburtsstolz bei dem Kämpen der Revolution und ihrer demokratischen Prinzipien ein närrischer Widerspruch wäre, so könnte der Schreiber dieser Blätter stolz darauf sein, daß seine Ahnen dem edlen Hause Israel angehörten, daß er ein Abkömmling jener Märtyrer, die der Welt einen Gott und eine Moral gegeben und auf allen Schlachtfeldern des Gedankens gekämpft und gelitten haben."
– Heinrich Heine, rheinländischer/deutscher Philosoph und lutherischer Bekehrter. 1797 – 1856 n. Chr.
University of Michigan (1932): The Advocate America's Jewish Journal · Volume 83. Page 125. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Das Judentum ist kein Zubehör zum Leben, Jude sein, ist kein Teil der Lebensaufgabe, Judentum umfaßt das ganze Leben, Jude sein ist die Summe unserer Lebensaufgabe, in der Kirche und der Küche, auf dem Acker und im Gewölbe, im Bureau und auf der Kanzel, als Vater und Mutter, als Sohn und Tochter, als Diener und Meister, als Mensch, als Bürger, mit Gedanken und Gefühlen, mit Worten und mit Thaten, mit Genuß und Entbehrung, mit der Nadel und dem Grabstichel, mit der Feder und dem Meißel Jude sein, — ein ganzes vom Gottesgedanken getragenes, dem Willen Gottes gemäß vollendetes Leben — das heißt Judentum."
– Samson Raphael Hirsch, Hamburger/deutscher (orthodoxer) Oberrabbiner von Mähren. 1808 – 1888 n. Chr.
Hirsch, S. R. (1854): Die Religion im Bunde mit dem Fortschritte.
"Das Judentum (…) ist nicht ein zeitlich Vorübergehendes, es ist ein menschliches Urgut, das innerhalb eines dazu besonders befähigten Stammes zu seinem vollen Werte gelangte, die Dauerkraft in sich trägt und seine Ausbreitung über die gesamte Menschheit anstreben muß (…) Wir werden den Namen ‘Juden’, den vielgeschmähten, an den aber doch die reinste Gotteserkenntnis, die edelste Geistesfreiheit und Sittenreinheit sich knüpft, nicht aufgeben. (...) Gerade an das Judentum knüpften sich alle großen, die Kulturanschauungen bedingenden religiösen Umgestaltungen; Christentum und Islam sind aus ihm hervorgegangen, haben sich an ihm genährt , und innerhalb des Judentums muss daher auch die neue religiöse Umbildung sich vollziehen."
– Abraham Geiger, hessischer/deutscher Gründer des Reformjudentums. 1810 – 1874 n. Chr.
Geiger, A. (1872): Nachgelassene Schriften. Brief vom 8. Oktober 1872.
"Der Jude kehrt nach Ost den Blick und seiner Seele Sorgen; Er denkt an seines Reichs Geschick und an der Freiheit Morgen.. So wie ein Herrscher, der verbannt in des Eiles Schmerzen, sich noch von dem verlornen Land als König fühlt im Herzen. Anlegt er, wenn ihn Andacht füllt die Farben seines Landes; da steht er beim Gebet verhüllt, weiß schimmernden Gewandes. Den Rand des weißen Mantels breit durchziehen blaue Streifen, sowie des Hohenpriesters Kleid, die blauen Fädenschleifen. Die Farben sind's des teuren Lands, weißblau sind Judas Grenzen: Weiß ist der priesterliche Glanz, und blau des Himmels Glänzen!"
– Ludwig August von Frankl, böhmischer/österreichischer Schriftsteller und Dichter. 1810 – 1894 n. Chr.
Frankl, A.L. (1864): Juda's Farben. In: Ahnenbilder. Seite 127.
"Ich liebe die Juden; sie sind nicht mehr das, was sie vor tausend Jahren gewesen sein mögen, aber es ist noch Originalität, Rasse in ihnen, und darum sind sie für den Maler interessant. (...) Sind das nicht Köpfe, die sich mit allen italienischen Modellen messen können? (...) Sehen Sie die feinen Glieder, das Auge! Die Üppigkeit des Orients, die finden Sie heute noch oft bei den Juden, und die Beweglichkeit ihrer Züge empfiehlt sie dem Maler.”
– Fanny Lewald, preußische/deutsche Schriftstellerin und Konvertitin zum Luthertum. 1811 – 1889 n. Chr.
Lewald, F. (1843): Jenny.
"Das Judentum ist keine passive Religion sondern eine aktive Erkenntniss, welche mit der jüdischen Nationalität organisch verwachsen ist. Das Judentum ist vor allen Dingen eine Nationalität, deren Geschichte, Jahrtausende überdauernd, mit jener der Menschheit Hand in Hand geht, eine Nation, die schon einmal das geistige Regenerationsorgan der sozialen Welt war, und welche heute, nachdem der Verjüngungsprozess der weltgeschichtlichen Kulturvölker seiner Vollendung entgegenreift, mit der Wiedergeburt derselben ihre eigene Auferstehung feiert."
– Moses Hess, rheinländischer/deutscher Gründer des Arbeiterzionismus. 1812 – 1875 n. Chr.
Moses Hess (1943). Rom und Jerusalem. Seite 5.
“Gelinge es uns, die Patriarchenstadt [Jerusalem] zu einem Mittelpunkte der Religionsstudien zu erheben, zu einer jüdischen Hochschule des Morgenlandes und der benachbarten Reiche, (...) so hätten wir ein würdiges Denkmal des Zeitgeistes errichtet.
– Albert Cohn, ungarischer Philantrop. 1814 – 1877 n. Chr.
Sokolow, N. (1919): History of Zionism. 1600-1918. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die Völker der Antike sind dahinversunken im Strome der Zeiten, nur Israel blieb, ein unzerstörbares Bauwerk aus grauer Vorzeit... erhalten durch eine innerliche, wunderbare Kraft. Es sah die Scharen der Barbaren ins Römerreich einbrechen, und ließ sich nieder an der Themse, an der Seine, am Ebro, am Po und an der Donau. Es gedieh unter den Sarazenen und litt in den finstern und fanatischen Tagen des Mittelalters. Es begrüßte freudig das erste Dämmerlicht von Wissenschaft, Kunst, Zivilisation und Gerechtigkeit, und es jauchzte der Geburt der Freiheit in Amerika und der Wiedererweckung der europäischen Völker entgegen. Die Geschichte dieses Volkes ist ein ehrwürdiges Kapitel der Menschheitsgeschichte und eben darum verdient sie ernste und aufmerksame Betrachtung. (…) Die bewundernswerteste Menschenklasse im ganzen russischen Reiche aber sind Juden, denn während neunzig Prozent der übrigen Bevölkerung Analphabeten sind, vermögen die meisten von ihnen zu lesen und zu schreiben... Es ist mehr als bloße Größe, es erscheint mir wundersam, dass der russische Jude jene intellektuelle und sittliche Kraft, die in ihm wohnt, bis auf diesen Tag bewahrt hat, umstellt wie er war von Demoralisierung, zertreten durch Jahrhunderte hindurch."
– Isaac Mayer Wise, amerikanischer Reformrabbiner en Autor. 1819 – 1900 n. Chr.
Wise, I.M. (1854): History of the Israelitish Nation. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wenn die nationalen Bestrebungen mancher unter unseren Augen entstandenen Völker eine innere Berechtigung hatten, kann es dann noch fraglich sein, ob auch den Juden diese Berechtigung zukomme? Mehr als jene greifen sie in das internationale Kulturleben ein; mehr als jene haben sie sich um die Menschheit verdient gemacht, haben sie eine Vergangenheit, eine Geschichte, eine gemeinsame unvermischte Abstammung, eine unverwüstliche Lebenskraft, einen unerschütterlichen Glauben und eine beispiellose Leidensgeschichte aufzuweisen; mehr als an jeder anderen Nation haben an ihnen die Völker sich versündigt. Ist das noch immer zu wenig, um sie vaterlandsfähig, vaterlandswürdig zu machen? Das Streben der Juden nach einer national-politischen Einheit und Selbständigkeit hat nicht allein eine innere Berechtigung wie das jedes anderen unterdrückten Volkes, es müßte auch Zustimmung finden bei den Völkern, denen wir, mit Recht oder Unrecht, unbequem sind."
– Leon Pinsker, russischer Gründer der protozionistischen Bewegung Hibbat Zion. 1821 – 1891 n. Chr.
Pinsker, L. (1882): Autoemanzipation. Seite 18.
“Ich könnte (…) mein Leben wagen, die Juden aus ihrer jetztigen Lage zu reissen. Ich würde selbst das Schafott nicht scheuen, könnte ich sie wieder zu einem geachteten Volke machen. O, wenn ich meinen kindlichen Träumen nachhänge, so ist es immer meine Lieblingsidee, an der Spitze der Juden mit den Waffen in der Hand sie selbstständig zu machen.”
– Ferdinand Lassalle, schlesischer/deutscher sozialdemokratischer Führer. 1825 – 1864 n. Chr.
Schwetske (1892): Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland, Volume 5.
"Die unleidliche Hetze gegen ein kleines, winziges Volk, das ja eigentlich nichts verbrochen hat, als dass es seine finanzielle Überlegenheit vor anderen Völkern tatsächlich bekundet, ist des neunzehnten Jahrhunderts so absolut unwürdig! Hat doch Europa die Griechen, Rumänen, Belgier, Holländer, Serben, Bulgaren usw. eingerichtet, warum denn nicht auch die Juden."
– Anton Rubinstein, moldavischer Komponist. 1829 – 1894 n. Chr.
Floros, C. (2000): Musik als Lebensprogramm. Seite 87.
"Allein der Jude sollte doch wisse, dass seine Heimat die Geburtsstätte des wahren Gottesbewusstseins gewesen (...), dass die größten Lehrer und Meister des Menschengeschlechts dort gewohnt und gewirkt, dass der Fuss der Propheten und Gottesmänner dort gewandelt, dass seine Vorfahren, ein heldenhaftes Geschlecht, welches Griechen und Römer und allen Völkern des Morgenlandes siegreich widerstanden, dort gehaust haben, (...) und das alles wissend, sollte dem Juden dieses Land eben so lieb und teuer werden, und er in Bezug auf dasselbe eben solche warme Wünsche und Bestrebungen kundgeben, wie jeder andere Mensch in Bezug auf sein ursprüngliches Vaterland. (...) Wir dürfen den Völkern gegenüber nicht länger als hergelaufene, heimatlose, rechts- und vertragsunfähige Menschenklasse gelten. Wir müssen, in welcher Form und durch welche Mittel und Wege ist gleichgültig, unsere ursprüngliche Heimat, das Land der Väter, wieder zu erwerben und den jüdischen Staat wieder herzustellen trachten. (...) Wieder ein Volk, ein Reich geworden, werden wir uns selbst mit ganz anderen Augen ansehen und mit ganz andern Augen angesehen werden. Des Einzelnen Ehre wurzelt in seiner Volksehre. So lange wir unser Volk nicht in allen seinen Ehren und Würden wiederhergestellt sehen, dürfen wir niemals hoffen, gleich andern Menschen aller Personalehren teilhaft zu werden."
– Dr. Isaac Rülf, hessischer/deutscher (orthodoxer) Rabbiner von Memel. 1831 – 1902 n. Chr.
Rülf, I. (1883): Aruchas Bas-ammi. Israels Heilung.
"Der Zionismus hat sich darin ein edles, menschenfreundliches Ziel gesetzt, dass er verfolgten, unterdrückten, aller Rechte beraubten Juden helfen will. Diese Weltbewegung verdient darum die wirksamste Unterstützung eines jeden guten Menschen, ohne Unterschied der Nationalität, Rasse oder Religion.”
– Ármin Vámbéry, ungarischer Reisender. 1832 – 1913 n. Chr.
Ungarische Wochenschrift (1902). Seite 2.
"Es gibt Theologen, welche annehmen, dass der messianische Zeitraum die vollkommenste Lage der Zivilisation sei, und trotzdem nicht an die Wiederherstellung des Königreiches Davids, die Wiederaufbau des Tempels, oder die Wiederinbesitznahme Palästinas durch die Juden, glauben. Sie lehnen die nationale Hoffnung der Juden ab. Diese Theologen fehlenterpretieren oder ignorieren sogar die Lehren der Bibel und die Gottesverheißungen, die von Männern Gottes gegeben wurden. "
– Michael Friedländer, preußischer/deutscher Talmudist. 1833 – 1910 n. Chr.
Friedländer, M. (1891): Jüdische Religion. S. 129.
“Ich bin Zionist, weil ich Jude bin, und ich weiss nicht, wie es möglich ist, als Jude kein Zionist zu sein. Ich glaube an die Wiederaufrichtung der jüdischen Nation, an die Wiederaufrichtung unserer Volkskraft. Diese kann aber nur auf dem Boden erfolgen, von dem Licht ausgegangen ist über die ganze Welt.”
– Cesare Lombroso, italienischer Arzt. 1835 – 1909 n. Chr.
Hoppe, H. (1904): Hervorragende Nichtjuden über den Zionismus. Eine Sammlung von Urteilen hervorragender Persönlichkeiten aller Länder. Seite 96.
"Weiter ging’s nun, im leichten Trab, vorbei an der jüdischen Kolonie Rischon leZion ('der Erste aus Zion'), mit ihren wohlgeordneten Gärten, fruchtbaren Äckern, weinreichen Hügeln, festen Häusern und einem vortrefflichen Spital, umgeben von mächtigen, fiebersenkenden Eukalyptusbäumen. (…) Doch nun...; im offenen Felde...; ja, wahrlich, in der Ebene von Saron...; auf dem Wege nach Jerusalem...; nun begann das Herz schneller zu schlagen, wie das eines Heimkehrers, der zum ersten Male das Erbe betritt, aus welchem seine Väter einst vertrieben wurden, das aber dennoch seinem Geschlecht zugesprochen blieb. Da ward das Auge mehr als feucht und das Knie musste sich beugen, da Busch und Gras, Blume und Baum, Sand und Fels, Flur und Heide, der blaue Himmel über mir, die sonnenbeschienene Erde ringsum, der auffliegende Vogel, der Hauch des Windes — all dies mir zurief: 'Willkommen im Lande deiner Väter.' Ja, die Freunde dort in der Kutsche, sie sind Touristen in Palästina; doch ich, ich bin daheim auf meinem eigenen Erbteil. 'Kein Fremder, sondern ein Sohn des Landes.' Hier lebten meine Väter, und ich bin Kind des Hauses. Dies ist mein Land, gemäß der unverbrüchlichen Verheißung des Herrn an Abraham. Israel ist mein Volk, das nun, um seiner Übertretungen willen, unter die Nationen zerstreut ist, das aber zur gesetzten Zeit vom Herrn gesammelt werden wird, aus allen Enden der Erde, um dies Land aufs Neue zu bewohnen, im Glauben an den Messias, unter der Herrschaft des Königs... Gelobt sei Gott!"
– Frans Lion Cachet, niederländischer Prediger und Schriftsteller. 1835 – 1899 n. Chr.
Cachet, F.L. (1902): Het land mijner vaderen. Indrukken op eene reis door Egypte en Palestina. Pagina 172-173. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“Eine Nation wie Israel, die seit 3000 Jahren, auch ohne allen Schulzwang, keinen Analphabeten in seinem Schoße duldet, eine Nation, der selbst alle Mächte der Hölle im Verlaufe von Jahrtausenden ihr nationales Bewusstsein nicht haben rauben können, besitzt noch Lebenskraft genug, um ein selbständiges nationales Dasein zu führen und kann sich nicht selbst aufgeben. Als Nation haben wir unsere taten- und einflussreiche Geschichte und der erste Freiheitskampf, den die Weltgeschichte aufzuweisen hat, ist der Auszug unserer Väter aus Egypten, mit dem erst die Geschichte der Völker anfängt. Aber die Geschichte Israels ist die Geschichte des welterobernden Gedankens. Die erste geordnete humane Gesetzgebung ist die jüdische. Unsere uralte klassische Litteratur ist unter dem Namen Bibel in alle zivilisierten und halbzivilisierten Sprachen übersetzt, sie dient Hunderten, Millionen von Familien als Haus- und Erbauungsbuch. Unserer Gesänge (Psalmen) bedienen sich die Priester aller Konfessionen. Der jüdischen Nation fehlt zur Vollständigkeit bloß ihr Vaterland."
– Karpel Lippe, polnischer Arzt. 1839 – 1915 n. Chr.
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des Zionisten-Kongresses in Basel. 29. bis 31. August 1897. Seite 3.
"Der Zionismus hat dem modernen Judentum neues Leben eingeflösst; er hat die Gefühle, welche zu erlöschen drohten, neu angefacht, und seine Bestrebungen, welche auf die intellektuelle und moralische Hebung des Judentums gerichtet sind, haben grossen Erfolg. Dem Zionismus allein verdanken wir die Rückkehr der studierenden Jugend zum Judentum, dem sie fast den Rücken gekehrt hatte."
– Zadoc Kahn, elsässischer Großrabbiner von Frankreich. 1839 – 1905 n. Chr.
Der Großrabbiner von Frankreich über den Zionismus. In: Die Welt 6. Nr. 23 (6.6.1902). Seite 5.
“Der Zionismus ist eine historische Notwendigkeit. Er ist die Notwehr eines Volkes, welches nicht sterben will und dennoch nicht leben kann, falls es unter jetzigen Verhältnissen weiter fortvegetieren müsste. (...) Anstatt überall eine beherrschte, geknechtete Minderheit zu sein, sollen die Juden auf eigenem Boden eine freie Mehrheit, in die Zahl anderer, sich selbständig auslebender Kulturvölker eingereiht werden, dadurch die ihnen gebührende Achtung sich verschaffen und indirekt die Lage und Stellung derjenigen Glaubensgenossen aufbessern, welche in ihren jetzigen Vaterländern zurückbleiben wollen und werden."
– Max Mandelstamm, litauischer Augenarzt. 1839 – 1912 n. Chr.
Mandelstamm, M. (1901): Eine Ghettostimme über den Zionismus. Die Welt 5. Nr. 36 (6.9.1901). Seite 2.
“Nur in Osteuropa finden sich jüdische Massen, in denen große schöpferische Kräfte schlummern, und diese haben ein Recht, zu versuchen, sich in ihrem eigenen Lande als eigenes Volk niederzulassen. (…) In jedem Lande mußte der Juden einsehen, daß er nicht als vollberechtigter Staatsbürger angesehen wird. Die auf der Hand liegende Antwort darauf kann nur die Begründung eines eigenen Glaubenswesens sein.”
– Georg Brandes, dänischer Autor. 1842 – 1927 n. Chr.
Georg Brandes über den Zionismus. In: Jüdische Rundschau XXIX (1924) Heft 2 (8.1.1924). Seite 12.
"Weit davon entfernt, vor nunmehr neunzehn Jahrhunderten zu einer versiegten oder verknöcherten Religion herabgesunken zu sein, wie es die christliche Theologie zu behaupten pflegt, ist das Judentum vielmehr stets 'ein Strom Gottes, voll lebendiger Wasser' geblieben, der, obschon er im Flussbette einer einzigen Nation dahinzieht, doch in der Stille die großen Ströme der Menschheitskultur aufs Neue nährt."
– Kaufmann Kohler, fränkischer/deutschamerikanischer Rabbiner. 1843 – 1926 n. Chr.
Kohler, K. (1904): Jewish Encyclopedia. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Der Zionismus hat der Welt den Beweis erbracht, daß der Jude seine Selbstachtung nicht verloren hat. Er hat die auf die Wiederherstellung Palästinas gerichteten Bemühungen gesteigert und selbst, wenn er dort keinen jüdischen Staat schaffen kann, so führt er doch eine Gesundung unseres Stammlandes herbei, welches er aus dem Sumpfe der Erniedrigung, in dem Palästina und ein großer Teil seiner jüdischen Bevölkerung versunken war, emporhob."
– Jacob Schiff, hessisch/deutschamerikanischer Bankier. 1847 – 1920 n. Chr.
Jacob Schiff über das Technikum in Haifa. In: Die Welt 18 (1914) 30 (24.7.1914). Seite 12.
“Der Zionismus ist etwas unerhört Ideales. Mag nun die Idee durchgeführt werden oder nicht, der moralische Effekt ist schon heute sehr gross. Wenn man bedenkt, dass das Band zwischen den Juden, die in der ganzen Welt zerstreut sind, seit Jahrtausenden zerrissen war, und dass es heute gleichsam restauriert und dann immer fester gespannt wird, muss man der zionistischen Bewegung seine Aufmerksamkeit schenken. Die Idee ist faszinierend. (…) Der kulturelle Fortschritt, welcher mit dem Zionismus verbunden ist, lässt sich heute noch nicht bemessen. Gering wird er sicher nicht sein!"
– Max Liebermann, preußischer/deutscher Maler. 1847 – 1935 n. Chr.
Christliche Staatsmänner und Gelehrte über den Zionismus. In: Die Welt. Nummer 43. Jahrgang 6. 24. Oktober 1902.
"Der Zionismus hat es vermocht, viele Männer und Frauen, sowohl in unseren Landen als auch jenseits des Meeres in Europa, die sonst dem Judentum entfremdet wären, auf den rechten Pfad zurückzuführen. Er hat in ihnen ein neues Verlangen nach der Synagoge, nach allem Jüdischen neu entfacht und ihnen ein Ideal vor Augen gestellt, das ihrer Liebe und ihrer Opfer würdig ist. (…) Der Zionismus ist die feierliche Verkündigung jüdischer Unabhängigkeit von jeder Form der Knechtschaft, sei sie materieller oder geistiger Natur."
– Solomon Schechter, moldavischer Gründer des Konservativen Judentums. 1847 – 1915 n. Chr.
Schechter, S. (1906) A Statement. In: The American Hebrew. December 28 1906. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Als Jude geboren, hast du Jude zu bleiben, weil dies offenbar Gottes Wille ist, und weil deine Glaubensbrüder, die noch – mit Recht und Unrecht – scheel angesehen werden, guter und gebildeter Männer bedürfen, die sie läutern und verteidigen.”
– Karel Emiel Franzos, galizischer/österreichischer (sephardischer) Romanautor. 1848 – 1904 n. Chr.
Franzos, K.E. (1894): Die Geschichte des Erstlingswerks. Seite 217.
"Das Judentum ist mehr als ein Kennzeichen, mehr als ein Geburtsmerkmal; es ist ein Leben."
– Morris Joseph, englischer Prediger der West London Synagogue. 1848 – 1930 n. Chr.
Joseph, M. (1903). In: Hertz, J.H. (1920): In: A Book of Jewish Thoughts. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Der Zionismus ist ein neues Wort für eine sehr alte Sache, soweit er bloß die Sehnsucht des jüdischen Volkes nach Zion ausdrückt. Seit der Zerstörung des zweiten Tempels durch Titus, seit der Zerstreuung des jüdischen Volkes in alle Länder, hat dieses Volk nicht aufgehört, die Rückkehr in das verlorene Land der Väterheiß zu ersehnen und auf sie fest zu hoffen. Diese Zionssehnsucht und Zionshoffnung der Juden war der konkrete, ich möchte sagen, der geographische Aspekt ihres Messias-Glaubens, der seinerseits einen wesentlichen Bestandteil ihrer Religion ausmachte."
– Max Südfeld (Max Nordau), ungarisch-französischer Mitgründer der Zionistischen Organisation. 1849 – 1923 n. Chr.
Nordau, M. (1902): Zionismismus und Antisemitismus.
“Angesichts der harten Tatsachen der Wirklichkeit, der Pogrome und Judenverfolgungen aller Art, regt sich in mir das Gefühl für Palästina und der Wunsch, die Verwirklichung des Zionismus als Rettungsanker für das unglückliche Volk zu sehen. Wie oft scheint mir das Schicksal des ärmsten der Völker der Erde beneidenswert, das auf eigener Scholle sitzt und ein bestimmtes Territorium als sein unbestrittenes historisches Eigentum bezeichnen darf.”
– Pavel Axelrod, russischer Menschewik. 1850 – 1928 n. Chr.
Jüdische Rundschau Vol. 23 (04/01/1918). XXIII. Heft 1 (4.1.1918). Seite 4.
“Als die zionistische Bewegung auf ihrer ersten Etappe mit dem Traume von einem jüdischen Reiche ins Leben trat, da habe ich sie als reaktionär und rückschrittlich gewertet. Anders jetzt, wo im Brennpunkte der Bewegung die palästinensische Arbeiterschaft steht. Diese verbindet ihre nationalen Erfolge mit den internationalen Bestrebungen und schmiedet so ein starkes Glied in der Kette der Menschheit. (…) Es ist die heiligste Pflicht aller, eine Bewegung zu unterstützen, deren Streben es ist, aus einem Maklervolke ein Arbeitsvolk innerhalb einer auf Gleichheit und Gerechtigkeit basierenden Welt zu machen.”
– Eduard Bernstein, preußischer/deutscher Politiker (SPD). 1850 – 1932 n. Chr.
Die Welt : Die jüdische Colonialbank / Aktionskomitee Aktionskomitee. Seite 7.
"Die hebräische Sprache ist das einzige Band, das unsere zerstreuten Gebeine zusammenhält; sie ist der Kitt, der die Glieder der Zeitkette verbindet. Sie schlingt uns zusammen mit jenen, die die Pyramiden errichteten, mit jenen, die auf den Mauern Jerusalems ihr Blut vergossen, und mit jenen, die am brennenden Pfahl das Schma Jisrael hinausriefen!"
– I. L. Peretz, polnischer Autor in der jiddischen Sprache. 1852 – 1915 n. Chr.
Baron, J.L. (1996): A Treasury of Jewish Quotations. Page 176. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Der Zionismus kann nicht eine sofortige Lösung des Problems herbeiführen, aber er hat den Unterdrückten der jüdischen Rasse ein Ziel gegeben: eine Heimstätte in ihrem eigenen Lande. Das ist der Gegenstand der Tätigkeit des Zionismus, und das ist ein Bestreben, welches alle erleuchteten Geister unterstützen müßten."
– William Robson, englisches Parlamentsmitglied (Konservativ). 1852 – 1918 n. Chr.
Zionistische Demonstrations-Versammlung in Liverpool. In: Die Welt. Nr. 38. Jahrgang 6. 19.9.1902.
“Der Jude lehnt die Unterdrückung einzig in jenem Staate ab, in welchem er nicht mehr als Fremdling weilt, das heißt, in einem Staate seiner eigenen Nationalität. Nur in einem wahrhaften Judenstaat könnte die wahre Emanzipation des Judentums ihre Erfüllung finden. (…) Doch kein Staat vermag zu bestehen ohne Landbau. Woher aber soll in dem neuen Zion die Landwirtschaft erwachsen? Es wäre offenkundig töricht, zu behaupten, die jüdische Rasse sei von Natur aus unfähig zur Ackerkunst. In den Tagen der Vorzeit, da man mit größerem Recht noch von einer jüdischen Rasse zu sprechen vermochte als in unseren Tagen, das heißt, vor der babylonischen Gefangenschaft, waren die Juden vornehmlich ein Volk von Ackerbauern, nicht anders als die übrigen Völker des Altertums."
– Karl Kautsky, böhmischer marxistischer Philosoph. 1854 – 1938 n. Chr.
Kautsky, K. (1914): Are the Jews a Race? (Chap.9). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Der Vorrang, der durch etwa zweitausend Jahre im Leben des jüdischen Volkes geistigen Bestrebungen eingeräumt war, hat natürlich seine Wirkung getan; er half, die Rohheit und die Neigung zur Gewalttat einzudämmen, die sich einzustellen pflegen, wo die Entwicklung der Muskelkraft Volksideal ist. Die Harmonie in der Ausbildung geistiger und körperlicher Tätigkeit, wie das griechische Volk sie erreichte, blieb den Juden versagt. Aber dann stellt er abschließend klar: Im Zwiespalt trafen sie wenigstens die Entscheidung für das Höherwertige.”
– Sigmund Freud, österreichischer Vater der Psychoanalyse. 1856 – 1939 n. Chr.
Freud, S. (1939): Der Mann Moses und die monotheistische Religion.
“Das jüdische Gemeinwesen wird der Welt als ein leuchtendes Vorbild erscheinen, nicht allein in der Auslegung uralter Wahrheiten, sondern vornehmlich in der praktischen Verwirklichung uranfänglicher Gesetze, zur Heilung der sozialen Gebrechen, welche das Dasein der Einwohner Europas und Amerikas bedrücken und verdunkeln. Die Frage des Eigentumsrechts, die Regelung des Handelsverkehrs, der Schutz des arbeitenden Menschen, die Lauterkeit der Speisen, die Vereinfachung der Gerichtsbarkeit, der Schutz wider Wucher, Kriminalität und Monopolbildung, die demokratische Verfassung, das Prinzip der gerechten Besteuerung – dies alles sind die letzten Nachwehen des Feudalismus, hervorgegangen aus dem Widerstreit mit jenen neuen Kräften, die durch industrielle Entfaltung und Konkurrenz aufgebrochen sind. Der Zwiespalt zwischen Kapital und Arbeit, der droht, ungeheure Ausmaße anzunehmen; das Verhältnis zwischen den Regierenden und den Erniedrigten; das Ideal der Bildung und der gleichen Lebensmöglichkeit, die religiöse Duldsamkeit gegenüber Andersgläubigen – all diese Begriffe, die im Abendland nicht selten bloß als Schlagworte umherirren, sollen in dem Lande, das geleitet, verwaltet und durchdrungen ist vom Geiste und von den ewigen Satzungen jüdischen Lebens und Glaubens, ihre wahre Deutung finden."
– Moses Gaster, rumänischer Rabbiner, Gelehrter und Sprachwissenschaftler. 1856 – 1939 n. Chr.
Browne, L.E. (2014): Early Judaism. Page 9. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Solange noch im Herzen eine jüdische Seele lebendig wohnt, und gen Osten, vorwärts, ein Auge nach Zion blickt; (...) solange unsere geliebte Mauer vor unseren Augen steht, und ein Auge noch um den zertrümmerten Tempel Tränen vergießt; solange die Wasser des Jordans reichlich über seine Ufer treten und mit donnernder Stimme sich in den See Genezareth ergießen; solange auf den beiden Landstraßen das zerbrochene Tor steht, und zwischen den Trümmern Jerusalems eine Tochter Zions leise weint; (...) solange das Herz des Juden vom Schlage der Liebe zu seinem Volke bewegt wird, solange dürfen wir hoffen, dass auch ein zürnender Gott sich unser erbarmt... Denn noch ist die Hoffnung nicht verloren – jene uralte Hoffnung, heimzukehren in das Land unserer Väter, in die Stadt, da David sein Zelt aufgeschlagen hat. Höret, ihr Brüder in den Ländern des Exils, die Stimme eines unserer Propheten: Nicht eher wird das Ende unserer Hoffnung gekommen sein, als mit dem Letzten der Juden! Geh, mein Volk, zieh heim in Frieden. Dein Balsam liegt in Gilead, dein Arzt ist in Jerusalem. Dein Arzt ist der Ewige, seines Herzens Weisheit. Geh, mein Volk, in Frieden, und dein Heil ist nahe..."
– Naftali Herz Imber, galizischer Dichter in der hebräischen Sprache. 1856 – 1909 n. Chr.
Herz Imber, N. (1878): Hatikvah. [Von C. Nooij aus dem Hebräischen übersetzt].
"Es hat sich weithin in der ganzen Zerstreuung herumgesprochen, dass es im Heiligen Lande wieder jüdische Bauern gibt – echte Bauern, die mit ihren eigenen Händen pflügen, säen und ernten; echte Juden, gediegene Männer, die zur Abendstunde, wenn sie von den Feldern heimkehren, lesen und lernen, ohne sich dem Übermaß des Trankes hinzugeben. Jüdische Bauern in einem Zeitalter vollendeter Emanzipation! Ein seltenes, ja beinah unglaubliches Phänomen in den Ländern der Diaspora! Ist es da verwunderlich, dass sich mancher namhafte Jude aufmacht von seinem Wohnsitz in fernen Ländern des Exils, um mit eigenen Augen das Wunder zu schauen? Und wenn sie sehen, was die Juden Palästinas leisten, da erfüllt sich ihr Herz mit inniger Liebe zum Lande der Väter, und zu den Brüdern, die durch ihr schlichtes, gesundes Leben den Namen Israel unter den Nationen verklären."
– Asher Ginsberg / Achad Ha'am, ukrainisch-palästinensischer Gründer des Kulturellen Zionismus. 1856 – 1927 n. Chr.
Ha'am, A. (1891): An Open Letter to My Bretheren in the Spirit. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die blauen Streifen, ober- und unterhalb des Davidsterns, gemahnen uns an den Tallit. Wenn unser Blick auf die Fahne Israels fällt, so gedenken wir des Vertrauens und der innigen Gebete unzähliger Generationen von Juden, die sich nach der Heimkehr in ihr Land sehnten."
– David Wolffsohn, litauisch-deutscher Vorsitzender der Zionistischen Weltorganisation. 1856 – 1914 n. Chr.
Schachter, S. & Scharfstein, S. (1984): All About Israel. Page 7. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wir vernahmen die Verwirklichung eines wunderbaren Traumes. Groß ist die Gabe Israels, dass es vermocht hat, durch all die langen, öden und trostlosen Jahrhunderte hindurch zu träumenl und größer noch, dass die Menschheit ihm eine zweite Gabe zuschreibt: die Kraft, jene Träume in Wirklichkeit zu wandeln. Die künftige Aufgabe des jüdischen Volkes ist es nun, das zionistische Ideal zur lebendigen Wahrheit zu machen."
– Louis Brandeis, amerikanischer Anwalt. 1856 – 1941 n. Chr.
Brandeis, L.D. (1999): Brandeis on Zionism. Page 37. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ich war sehr erfreut beim Anblick von Tel-Awiw, Petach Tikwah usw. Man muß nach Palästina gehen, um einen richtigen Eindruck von den Fähigkeiten des jüdischen Volkes zu bekommen. Man muß das wundervoll kultivierte Land sehen, die prangenden Gartenansiedlungen, die gut angelegten Weinberge, die schmucken Straßen und die sorgfältig erhaltenen Landstraßen. Hunderte von Juden arbeiten daran, das Land fruchtbar zu machen und haben die Befriedigung zu sehen, daß ihre Arbeit von Erfolg gekrönt ist. Man wird von Bewunderung erfüllt beim Anblick der in der Landwirtschaft tätigen jungen russisch-jüdischen Mädchen, die den Kopf hoch tragen und stolz auf ihre Freiheit sind. Diese Umwandlung verdanken sie allein den Einwirkungen der Freiheit und Selbstbestimmung, die dort herrschen. Die hebräische Sprache wird überall gesprochen, wie es ja auch der ruhmreichen Sprache unserer Vorfahren, die wir so lange vernachlässigt haben, zukommt. Und mit welcher Anmut und Leichtigkeit wird sie gesprochen!"
– Henry Morgenthau Sr., deutschamerikanischer Botschafter im Osmanenreich. 1856 – 1946 n. Chr.
Die Kammerwahlen. In: Die Welt. 18. 21 (22.5.1914).
"Wir sind heimgekehrt in unser Heimatland, um von neuem eingepflanzt zu werden in den natürlichen Boden, aus dem wir einst gewaltsam entwurzelt wurden, auf dass wir unsere Wurzeln tief hinabsenken in seine lebenspendende Substanz und unsere Zweige weit ausbreiten in der nährenden Luft, im schaffenden Licht der Sonne unseres Heimatlandes. (...) Nun aber, da wir unseren Pfad unter den Wegen der lebendigen Völker dieser Erde wieder beschreiten, müssen wir gewiss sein, den rechten Pfad zu wählen. Wir sind berufen, ein neues Volk zu schaffen, ein wahrhaft menschliches Volk, dessen Haltung gegenüber den anderen Nationen durch den Geist der brüderlichen Menschlichkeit getragen sei, und dessen Verhältnis zur Natur und allem, was darinnen lebt, durch edle Regungen schöpferischer Lebensfreude durchdrungen werde."
– Aaron David Gordon, ukrainisch-palästinensischer Gründer des Arbeiterzionismus. 1856 – 1922 n. Chr.
Dolgin, N. (2005): Eco-Zionism?. Are We Abusing the Land?. In: Ameinu. April 20 2005. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Will man nicht, dass der Name Israel von der Erde getilgt werde, so sind wir gehalten, ein Zentrum zu errichten, das unserem Volke als innerster Quell und Mittelpunkt diene, gleichwie das Herz dem Organismus, aus dem Blut in die Arterien des nationalen Leibes strömt, auf dass sie mit Leben erfüllt werden."
– Eliezer Perlman / Elieser ben Jehuda, litauisch-palästinensischer Vater des Modernhebräischen. 1858 – 1922 n. Chr.
Baron, J.L. (1996): A Treasury of Jewish Quotations. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Der Zionismus wird die politischen und wirtschaftlichen Bedingungen in Palästina schaffen, die unserem Volke ein glückliches Leben verbürgen werden; der Zionismus wird die hebräische Kultur neu beleben; und der Zionismus wird schließlich den Weg zur Errichtung eines Synhedrions ebnen. (…) Wir Kinder Israels haben nicht Jahrhunderte des Sturms und Drangs hindurch gelebt, um schließlich angesichts von Schwierigkeiten zu kapitulieren. Eine Rasse unserer stolzen Geschichte, unserer herrlichen Traditionen wird niemals ihre Ideale, Ziele und Hoffnungen aufgeben. (…) Wir (…) sind keine verweichlichte oder dekadente Rasse; wir sind noch immer fähig, uns selbst ein Schicksal zu schaffen, das unserer großen Vergangenheit würdig ist. (…) Wenn diese Wiedergeburt vollendet ist, werden wir wiederum das Volk des Buches sein, werden wir wiederum den Nationen der Erde die jüdische Lehre überbringen, daß nicht Macht, nicht Gewalt, sondern göttlicher Geist ihnen die Herrschaft verschafft.”
– Clarence Isaac de Sola, kanadischer Auftragnehmer und Diplomat. 1858 – 1920 n. Chr.
Rede des Präsidenten der kanadischen Federation Herrn Clarence I. de Sola. In: Die Welt. Vol. 18 (20/02/1914) Issue 8, page 198.
"Versteht der Jude wirklich, was in diesen schlichten Worten liegt – 'ein Stückchen Erde, ein Flecken, der uns gehört'? Begreift er, wie notwendig und segensreich dies für jeden Einzelnen von uns wäre, und für die ganze Gemeinschaft, für uns alle? Denkt der Jude jemals darüber nach, wie wir unter den Völkern erscheinen würden, wenn wir irgendwo ein eigenes Stück Land hätten, eine kleine Ecke, die unser eigen ist – damit wir nicht länger Bettler, umherziehende Zigeuner, Verstoßene und Unerwünschte wären? (...) Wir müssen dafür sorgen, dass dieser Gedanke zum Ideal des ganzen Volkes wird. Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Frauen und Schwestern ihn begreifen, damit unsere Kinder unter unserer eigenen Nationalflagge heranwachsen, damit unsere Kinder jüdische Kinder sind, die sich ihres Volkes nicht zu schämen brauchen..."
– Solomon Rabinovitsj / Scholem Alejchem, ukrainisch-amerikanischer jiddischer Schriftsteller. 1859 – 1916 n. Chr.
Aleichem, S. (1984): Why Do the Jews Need a Land of Their Own? [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Was wir dem Lande an materiellen Gütern und kulturellen Fortschritten zuführen, kommt auch der arabischen Bevölkerung zugute und wird mit der Zeit das harmonische Zusammenwirken beider in Rasse und Sprache so nahe verwandter nationaler Elemente fördern. Wir wissen uns in unserer zionistischen Arbeit aber auch eins mit der gesamten Menschheit, denn wir fühlen uns bei unseren Bestrebungen in dauernder Gemeinschaft mit den hervorragendsten Förderern menschlicher Kultur, mit denen wir die gleichen hohen Aufgaben, dieselben edlen Ziele des Friedens und des sozialen Fortschritts verfolgen. Wir sind deshalb auch überzeugt, daß alle Regierungen und Völker unser Friedenswerk mit Wohlwollen betrachten; haben doch die meisten Staaten auch ein eigenes materielles oder moralisches Interesse daran, daß der Orient wieder zu einer Stätte blühender Zivilisation werde."
– Otto Warburg, deutschpalästinensischer Botaniker. 1859 – 1938 n. Chr.
Die Wahrheit. 1913 Heft 35 (5.9.1913). Seite 4.
“Die Hoffnung, die von vielen Juden ohne Unterschied der Parteistellung und auch von vielen Nichtjuden an den Bestand einer jüdischen Heimstätte geknüpft ist, wurzelt in der Überzeugung, daß die neuen Entwicklungsmöglichkeiten Werte schaffen werden, die nicht nur den Juden selbst, sondern der ganzen Menschheit zum Segen gereichen werden.”
– Alois Pick, böhmischer Internist. 1859 – 1945 n. Chr.
"Wir sind ein Volk, ein Volk. Wir haben überall ehrlich versucht, in der uns umgebenden Volksgemeinschaft unterzugehen und nur den Glauben unserer Väter zu bewahren. Man läßt es nicht zu. Vergebens sind wir treue und an manchen Orten sogar überschwengliche Patrioten, vergebens bringen wir dieselben Opfer an Gut und Blut wie unsere Mitbürger, vergebens bemühen wir uns, den Ruhm unserer Vaterländer in Künsten und Wissenschaften, ihren Reichtum durch Handel und Verkehr zu erhöhen. In unseren Vaterländern, in denen wir ja auch schon seit Jahrhunderten wohnen, werden wir als Fremdlinge ausgeschrien; oft von solchen, deren Geschlechter noch nicht im Lande waren, als unsere Väter da schon seufzten. (...) Wenn man uns in Ruhe ließe. … Aber ich glaube, man wird uns nicht in Ruhe lassen. Durch Druck und Verfolgung sind wir nicht zu vertilgen. Kein Volk der Geschichte hat solche Kämpfe und Leiden ausgehalten wie wir. Die Judenhetzen haben immer nur unsere Schwächlinge zum Abfall bewogen. Die starken Juden kehren trotzig zu ihrem Stamme heim, wenn die Verfolgungen ausbrechen. (...) Die Juden scheiden als geachtete Freunde, und wenn einzelne dann zurückkommen, wird man sie in den zivilisierten Ländern genauso wohlwollend aufnehmen und behandeln wie andere fremde Staatsangehörige. (...) Darum glaube ich, daß ein Geschlecht wunderbarer Juden aus der Erde wachsen wird. Die Makkabäer werden wieder aufstehen. Noch einmal sei das Wort des Anfangs wiederholt: Die Juden, die wollen, werden ihren Staat haben. Wir sollen endlich als freie Männer auf unserer eigenen Scholle leben und in unserer eigenen Heimat ruhig sterben. Die Welt wird durch unsere Freiheit befreit, durch unseren Reichtum bereichert und vergrößert durch unsere Größe. Und was wir dort nur für unser eigenes Gedeihen versuchen, wirkt machtvoll und beglückend hinaus zum Wohle aller Menschen."
– Theodor Herzl, österreichischer Gründer des modernen Zionismus. 1860 – 1904 n. Chr.
Herzl, T. (1896): Der Judenstaat.
“Ihrerseits ließ die Judenheit alle Nationen ihre Persönlichkeit spüren, durch ihre unabhängige geistige Tätigkeit, ihre Literatur, durch die gelebte Wirklichkeit ihrer idealen Unerschütterlichkeit und Zähigkeit, durch ihre einzigartigen historischen Gesichtszüge. (...) Wir, das heute noch lebendige Volk Israel, folgen dem langen Faden, der sich von den Tagen Hammurapis und Abrahams bis in die Moderne zieht. (...) Wir erkennen auch, dass sich die Völker der Welt im Lauf der Jahrhunderte aus unserer geistigen Schatzkammer bedienten und deren Inhalte in ihre eigenen Vorratskammern übernahmen, ohne die Quelle dadurch zu erschöpfen. (...) Das jüdische Volk schreitet, anziehend und abstoßend zugleich, seinen eigenen Weg, und bahnt unter den Wegen der Nationen der Welt einen unverwechselbaren Pfad."
– Simon Dubnow, weißrussischer Historiker und Begründer des jüdischen Autonomismus. 1860 – 1941 n. Chr.
Dubnow, S. (1893): Jewish History. Page 253-324, 264. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die Aufgabe des Juden besteht nicht darin, die Wahrheit zu verkünden, sondern sie in einem nationalen Leben zu gestalten. Während das Ghetto unter den zersetzenden Kräften der Moderne dahinschmilzt, muss ein neuer Zement geschaffen werden, um alles, was im Juden individuell ist, zusammenzuhalten. Die Nationalität ist das Fundament, und der Zionismus die rettende Politik des modernen Judentums."
– Max Heller, amerikanischer Rabbiner des Sinai-Tempels. 1860 - 1929 n. Chr.
Federation of American Zionists (1903): The Maccabaean. Volume 5 1903. Page 34. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Wir glauben, dass unsere Voreltern nicht ausgedauert haben durch hunderte Jahre, damit wir in den umgebenden Nationen untergehen würden. Wir glauben, dass der Allmächtige uns mit einer gewissen Ausdauer ausgestattet hat, welche wir noch zum Besten seiner Schöpfung und zur Förderung seines Reiches auf Erden verwerten können. (…) Der Zionismus will es den Juden möglich machen, als Juden zu leben und in der Lage zu sein, die grossen Wahrheiten des Judentums mit einiger Aussicht auf Erfolg der gesammten Welt zu lehren. (…) Das kann einzig in Palästina sein, in dem Lande wo wir einstens lebten und welches unsere Anstrengungen wieder zu einer gebietenden Stellung auf der Erde aufrichten können. (…) Sowie die Juden die Religion einst nach Westen brachten, wollen sie die Wissenschaft zum Osten zurückbringen. (…) Das Recht auf vollkommene Freiheit, die Möglichkeit, unsere Religion auszuüben, unser besseres Selbst nach jüdischen Vorschriften zu entwickeln – das ist es, was der Zionismus sucht. Und der Zionismus hat bereits Grosses vollbracht. Denn er ist gegründet auf gemeinschaftlicher Basis, auf der die Juden Schulter an Schulter, Arm in Arm stehen können.”
– Richard Gottheil, englischer Gelehrter. 1862 – 1936 n. Chr.
Professor Dr. Richard Gottheil über den Zionismus. In: Die Welt 3. Nr. 13 (31.3.1899). Seite 6.
“Israel hat keine Missionare ausgesandt, um der Menschheit seinen Glauben zu bringen. Doch warum hätte es das tun sollen, da Israel selbst zu den Nationen trat als Bote des Herrn der Heerscharen, und seinen Glauben mit dem in Herzblut getränkten Griffel in die steinernen Herzen der Menschen eingrub."
– David Philipson, amerikanischer Rabbiner und Autor. 1862 – 1949 n. Chr.
Baron, J.L. (1996): A Treasury of Jewish Quotations. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Das nächste Ziel [des Zionismus] ist offenbar die Verpflanzung vieler leidender Menschen, die unter der dreifachen Geissel des Absolutismus, des Kapitalismus und des Antisemitismus schwerer seufzen als jemals eine Menschenrasse in aller Geschichte, in politisch und sozial gesündere Verhältnisse. Als Strebung dieser Art ist also der Zionismus nicht mehr zu diskutieren, sondern lediglich zu organisieren, ist er nicht nur Juden-, sondern allgemeine Menschenpflicht. (…) Wenn (…) die vorhandenen Mittel an Kapital und Menschen auf geeignetem Boden unter genügendem Rechtsschutz besonnen disponiert werden, so zweifle ich nicht an einem vollen Erfolge des Unternehmens. Dann wird der Zionismus als Pionier der sozialen Genesung die alt-israelitischen Hoffnungen bewahrheiten, dass aus Davids Geschlecht der Messias erstehen wird, der das Reich Gottes auf Erden verwirklicht. Um es mit einem Worte zu sagen: ich bin Zionist weil und insofern ich gläubiger Sozialist bin.”
– Franz Oppenheimer, deutschamerikanischer Soziologe. 1864 – 1943 n. Chr.
Oppenheimer, F. (1903): Einschränkung der jüdischen Einwanderung in Amerika. In: Die Welt. 7. Nr. 10 (6.3.1903).
"Palästina hat nur eine geringe Bevölkerung von Arabern, Fellachen und umherziehenden, gesetzlosen, erpresserischen Beduinenstämmen. (…) Gebt dem landlosen Volk das volklose Land zurück. Denn wir haben etwas zu geben und etwas zu empfangen. Wir können die Erpresser hinwegfegen – ob Pascha oder Beduine –, wir können die Wüste zum Erblühen bringen wie eine Rose, und im Herzen der Welt eine Zivilisation errichten, die als Mittler und Dolmetscher zwischen Ost und West wirken könnte."
– Israel Zangwill, englischer Begründer des territorialistischen Zionismus. 1864 – 1926 n. Chr.
Zangwill, I. (1901): "The Return to Palestine". In: New Liberal Review, Dec. 1901, p. 615. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Richtet eine Fahne und Flagge auf nach Zion, die Fahne des Lagers Judas. Ob im Wagen oder zu Fuß: ihr seid eine Einheit. Gemeinsam werden wir zurückkehren in das Land unserer Väter, in unser geliebtes Land, die Wiege unserer Jugend. Kehrt zurück, kehrt zurück aus der Ferne in das Land der Väter! Flieht, flieht aus der Tiefe, mit der Hilfe des Bewohners des Himmels! Dann wird das Volk wieder sein, wie wir einst gewesen sind; von Ihm kommt Schirm und Schild. Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein. Möge der Geist Joabs uns erfülleb, die Inspiration heldenhafter Gerechtigkeit! Für unser Volk, für unser Land: seid stark und stärkt einander! Lasst uns keine Schwäche überwältigen – angesichts des Schwertes des Friedens. Wir werden nehmen, was uns gehört; wir werden das Banner und die Fahne nach Zion erheben!"
– Noah Rosenblum, moldawischer Dichter, Journalist und Übersetzer. 1864 – 1917? n. Chr.
Rosenblum, N.: שאו ציונה נס ודגל. [Von C. Nooij aus dem Hebräischen übersetzt].
"Juden aus aller Welt sind durch ein gegenseitiges Band gemeinsamer Herkunft und geschichtlicher Erinnerung miteinander verbunden. Sie bilden daher eine nationale Einheit. (...) Die Erfahrung zeigt, dass die bürgerliche Emanzipation zwar Rechte verlieh, jedoch keine dauerhafte Sicherung der sozialen und kulturellen Zukunft des jüdischen Volkes gewährleistete. Die endgültige Lösung der Judenfrage liegt somit in der Gründung eines Judenstaates. Nur ein eigener Staat kann das jüdische Volk im Rahmen des internationalen Völkerrechts vertreten und jenen Zuflucht bieten, die nicht in ihren derzeitigen Wohnsitzen verbleiben wollen oder können. Dieser Staat soll auf rechtmäßige Weise gegründet werden und sein natürlicher Ort ist das Land Israel, geheiligt durch die jüdische Geschichte."
– Max Bodenheimer, deutschpalästinensischer Gründer des Jüdischen Nationalfonds. 1865 – 1940 n. Chr.
Friedman, I. (1997): Germany, Turkey, and Zionism 1897-1918. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Der Zionismus war nicht bloß eine politische Bewegung säkularer Juden. In Wahrheit ist er ein Werkzeug Gottes, um Seinen göttlichen Plan voranzubringen: die Rückkehr des jüdischen Volkes in seine angestammte Heimat, in das Land, das Er Abraham, Isaak und Jakob verheißen hat. Gott will, dass die Kinder Israels heimkehren und einen souveränen Judenstaat errichten, in dem Juden nach den Gesetzen der Tora und der Halacha leben und die Mitzwot des Landes Israel erfüllen können (also jene Gebote, die einzig im Land Israel gültig sind). Allein der Anbau und die Kultivierung des Landes Israel gilt bereits als Mizwa und ist somit von sich aus zu erfüllen. Deshalb ist die Besiedlung des Landes eine religiöse Pflicht und die Unterstützung des Zionismus entspricht dem Willen Gottes."
– Abraham Isaac Kook, lettisch-palästinensischer Großrabbiner und Gründer des religiösen Zionismus. 1865 – 1935 n. Chr.
Fishman, T. & Samson, D. (1991): Torat Eretz Yisrael. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die Gründung der Zionistischen Föderation Australiens markiert eine neue Ära im jüdischen Leben unseres Gemeinwesens. Zum ersten Mal sind Juden aller Bundesstaaten in einer gemeinsamen Sache vereint. Wir haben uns unseren Mitjuden in aller Welt angeschlossen, um gemeinsam ein großes Ziel zu verfolgen: den Wiederaufbau der jüdischen Heimat. Die Großmächte haben das zionistische Programm anerkannt und uns ihre Unterstützung zugesagt. Das britische Reich hat das Mandat für Palästina übernommen und die Juden aller Länder aufgerufen, diese einzigartige Gelegenheit zu ergreifen, Zion in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Wir Juden in Australien tragen eine doppelte Verantwortung: Als Juden und als britische Bürger sind wir aufgerufen, unseren Beitrag zu leisten, zur Wiedererrichtung des Landes Israel und zur Erneuerung des kulturellen und geistigen Zentrums des Judentums."
– John Monash, australischer Bauingenieur und General. 1865 – 1931 n. Chr.
J. T. A. Mall Service (1928): Sir John Monash Heads the Australian Zionist Federation. September 9, 1928. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ich fordere lauter als jemals, dass die Juden frei seien auf freiem Boden, und ich verstehe unter einem freien Boden einen Boden, der ebensowohl von fremder Bedrückung, wie von einer solchen frei ist, die eine Klasse auf ihn und auf das Volk ausüben könnte.”
– Bernard Lazare, französischer Journalist . 1865 – 1903 n. Chr.
Bernard Lazare an Max Nordau (1900): In: Die Welt 4. Nr. 35 (31.8.1900). Seite 12.
“Ziel der Tschernowitz-Konferenz war es, eine internationale 'spirituell-nationale Heimat' zu schaffen, an der alle Schichten und Gruppen des zerstreuten jüdischen Volkes gemeinsam leben könnten. Ein spirituell-nationales Gebiet, das wir heute 'Jiddischland' nennen – dessen Atmosphäre von der Frischluft unserer Volkssprache erfüllt ist, und in dem jeder Atemzug, jedes gesprochene Wort dazu beiträgt, die nationale Existenz unseres Volkes zu bewahren."
– Chaim Schitlowsky, weißrussischer jiddischer Schriftsteller. 1865 – 1943 n. Chr.
Goldsmith, E.S. (1976): Architects of Yiddishism at the Beginning of the Twentieth Century. Page 221. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die Flamme der Sehnsucht nach einer Wiederherstellung Zions ist im Herzen des jüdischen Volkes seit dem Untergang des Staates nie erloschen. Der politische Zionismus, der sich nicht offen hervorwagen konnte, flüchtete sich unter den Schutz der Religion und der Wohltätigkeit. Unzählig sind die Aussprüche in Talmud und Midrasch, sowie in der späteren nachexilischen Literatur, welche die Kolonisation Palästinas durch Juden als religiöses Gebot, als heilige Pflicht hinstellen."
– Aharon Kaminka, ukrainisch-israelischer Rabbiner und Dichter. 1866 – 1950 n. Chr.
Die Colonisation Palästinas (Prag). In: Die Welt 1. Nr. 15 (10.9.1897). Seite 10.
"Wahre und heilsame Assimilation kann nur dort gelingen, wo die jüdische Seele frei ist, und frei kann die jüdische Seele nur auf eigenem Boden sein."
– Max Leopold Margolis, litauisch-amerikanischer Philologe. 1866 – 1932 n. Chr.
Baron, J.L. (1996): A Treasury of Jewish Quotations. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Sie [Major Hanns Breisig] lieben das Alte Testament und hassen, nein mißbilligen uns Juden. Sie haben recht, denn wir haben unsere Sendung noch nicht erfüllt. Wissen Sie, wozu wir Juden in die Welt gekommen sind? Um jedes Menschenantlitz vor den Sinai zu rufen! Sie wollen nicht hin? Wenn ich Sie nicht rufe, wird Karl Marx Sie rufen. Wenn Karl Marx Sie nicht ruft, wird Spinoza Sie rufen. Wenn Spinoza Sie nicht ruft, wird Christus Sie rufen!"
– Walther Rathenau, preußischer/deutscher Reichsaußenminister (DDP). 1867 – 1922 n. Chr.
Rathenau, W. (2017): Briefe: Neue Folge - Page 280.
"Einen gemeinsamen Weg ebnen für alle Juden, die zur Migration gezwungen wurden – für die Armen, die von der Not getrieben werden; für die verfeinerten Juden, die unter Beschimpfungen leiden; für die romantischen, frommen Alten, die über den Niedergang des Volkes und die Zerstörung des Tempels klagen: all jenen, die den Schmerz des Exils spüren, rationale Gründe geben, und ihren individuellen Protest auf die Ebene eines allgemeinen moralischen Widerstands heben, mit dem Ziel, das jüdische Leben neu aufzubauen – das ist das Ziel des Zionismus. Der Zionismus ist eine Bewegung, die unvermeidlich aus dem jüdischen Leid hervorging und alle Schichten des jüdischen Volkes umfasst. Er ist eine reale Erscheinung des jüdischen Lebens, mit Wurzeln in der wirtschaftlichen und sozialen Lage der Juden, in ihrem moralischen Aufbegehren, in ihrem idealistischen Streben, einem trostlosen Dasein neuen Sinn zu verleihen. Getragen wird er von den schöpferischen, tatkräftigen Kräften des jüdischen Lebens selbst."
– Nachman Syrkin, weißrussischer Gründer des Arbeiterzionismus. 1868 – 1924 n. Chr.
Syrkin, N. (1898): The Jewish Problem and the Socialist Jewish State. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Wie könnte Israel seiner Heimat Palästina vergessen, da es, als es sich ins Exil begab, den feierlichen Schwur tat, es nie zu vergessen, und da all unsere Gebete eine fortwährende Sehnsucht nach dieser Rückkehr sind? (…) Ein Jude (…), der aus mißverstandenem Patriotismus an der Renaissance von Palästina nicht mitarbeiten wolle, verleugne das religiöse Judentum. Bibel und Talmud seien einig in dem Gedanken, daß außerhalb Palästinas kein volles jüdisches Leben möglich sei. Die Juden müssen Palästina als ihre natürliche Heimat betrachten; wollen sie auch ihre Herkunft vergessen, ihre Gastländer werden sie ihnen immer in Erinnerung bringen. (…) Dieses kleines Land ist das Land dieses Volkes, in dem es sich entwickelt und behauptet hat, in dem es gekämpft und regiert, genossen und gelitten, gedacht und gebetet hat.”
– Samuel Colombo, italienischer Rabbiner und Gelehrter. 1868 – 1923 n. Chr.
Die Welt (1914): Zentralorgan der Zionistischen Bewegung, Vol. 18 (01/05/1914) Issue 18, page 440.
"Unter 'Zionismus' verstehen wir die Bewegung, die vermittelst einer planmäßigen Emigration der Juden nach Palästina nicht nur eine jüdische Gesellschaft ins Leben rufen, sondern auch die Veränderung der ökonomischen Lebensweise der Juden herbeiführen, aus dem jüdischen ‘Handels’- und Krämervolk ein landwirtschaftlich und industriell arbeitendes Volk machen will. (…) Wir Juden haben dieselben National- und Ehrgefühle wie die anderen Völker. Wir wollen nicht mehr Haus- oder Schutzjuden dieser oder jener Partei sein, sondern unsere besten Kräfte daran wenden, selbstständig zu werden. Das halten wir für die Lösung der Judenfrage.”
– David Farbstein, polnisch-schweizerischer Politiker. 1868 – 1953 n. Chr.
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des Zionisten-Kongresses 1 (1898) Basel, 29. bis 31. August 1897. Seite 106.
“Die Araber besitzen unermeßlich weite Gebiete. (…) Sie gebieten über rießengroße Länderstriche, sie haben Zugänge zum Mittelmeer, die bessere Hafenplätze bieten als die an Buchten arme und an Klippen reiche Küste von Palästina. Sie können überdies noch an das rote Meer und an den Indischen Ozean. Das kleine Palästina, das kaum den Umfang von Niederösterreich hat, ist ihnen keine Lebensnotwendigkeit. Und wenn sie nicht verhetzt sind, sehen sie Palästina auch gar nicht als Lebensnotwendigkeit an. (…) Die Juden aber sind von Urzeiten her mit Palästina verknüpft und verbunden. Es ist ihr Land, ihre Wurzelerde und da zwei Jahrtausende die Fäden nicht zerreissen konnten, mit denen Volk und Land zusammenhängen, wird Palästina immer das Land und die Wurzelerde der Juden bleiben, in Ewigkeit. Amen.”
– Siegmund Salzmann / Felix Salten, ungarischer Autor. 1869 – 1945 n. Chr.
Wiener Morgenzeitung. Heft 2097 (21.12.1924). Seite 2.
“Ich bekenne, dass ich als Jude, das heißt als Pazifist und Sozialdemokrat, mir kein andres Gefühl als das der Sympathie gegen diesen Versuch der Wiederbelebung des jüdischen Volkes vorstellen kann; und ich bin der Ansicht, daß jeder Jude, welcher sich nicht positiv und mit voller Achtung zu diesem Unternehmen verhielte und etwa ihm gleichgühltig oder gar feindlich gegenüberstünde, sich an der Verewigung der Wandergeschichte seines Volkes mitschuldig macht, welche ohnehin schon zu lange dauert.”
– Oskar Cohn, schlesisches MdR und preußisches Landtagsmitglied (SPD). 1869 – 1934 n. Chr.
Jüdisches Volksblatt 3 (25/11/1921). Seite 69.
"Der Lebenswille ist unzerstörbar, besonders im Juden. Wäre es anders, so hätten Jahrhunderte der Verfolgung und Vernichtung unsere Rasse längst ausgelöscht."
– Emma Goldman, litauisch-amerikanische Anarchistin und Feministin. 1869 – 1934 n. Chr.
Goldman, E. (1924): My Further Disillusionment in Russia. Chapter I. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Eine beträchtliche Zahl von Einwanderern, vor allem Juden, trifft in den Häfen ein und findet Arbeit beim Wegebau und bei der Rückgewinnung zuvor verödeten Landes. Ihre Anwesenheit ist nicht etwa ein Nachteil für die bestehende Bevölkerung, sondern im Gegenteil ein direkter Gewinn: Sie mehren die Ressourcen und steigern den Wohlstand des Landes. Dies belegt, dass der Aufbau der Jüdischen Nationalheimstätte nicht zum Schaden, sondern zum Nutzen der nichtjüdischen Bevölkerung gereicht."
– Sir Herbert Samuel, britischer Hochkommissar für Palästina. 1870 – 1963 n. Chr.
British Palestine Committee (1920): Palestine Volume 8. Page 86. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die dunkle, bleierne Wolke, die den Geist niederdrückt, schwächend und entmutigend, wird rasch von der lichten Sonne Erez-Jisroels hinweggefegt. Jetzt, da ich in Erez-Jisroel bin und meine Seele Ruhe gefunden hat im Blick auf die Zukunft, beginne ich erst zu begreifen, wie viele schwere Steine in der Goluth auf meinem Herzen lasteten. (...) Erez-Jisroel ist die Hauptsorge, der Mittelpunkt aller Dinge. (...) Volk und Land sind einander wieder begegnet und dieses Wiedersehen des lange getrennten Zwillingspaares war so spontan, so ungestüm wie die Anziehung chemischer Affinitäten. (...) In Erez-Jisroel wird das ganze Judentum seine Erlösung finden. (...) Jüdische Sonnigkeit, jüdische Freude, sie alle werden hier zu ihrer vollen Entfaltung gelangen. Die Quelle der Niedergeschlagenheit ist Schwäche; die Quelle der Glückseligkeit ist Stärke. Und jetzt werden wir stark werden. Unser Leben wird zu einer großen, leuchtenden Freude. Wie viel Energie wird uns nun zufließen! So vieles ging verloren beim mühseligen Errichten der Ghettomauern. (...) Doch jetzt wird all diese Kraft freigesetzt: um neue Tel-Awiws zu bauen, Orangenhaine zu pflanzen, jüdische Industrien zu entwickeln, jüdische Universitäten zu gründen."
– Solomon “Jehoasch” Blumgarten, litauisch-amerikanischer jiddischer Dichter. 1870 – 1927 n. Chr.
Bloomgarden, Y. (1914): The Feet of the Messenger. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Beredte Zeugen des Kampfes, der Ausdauer und des Idealismus jener Kolonisten, die nicht nur die Wüste in bewohnbares Land verwandeln, sondern zugleich darum ringen, sich selbst zu tüchtigen Bauern zu formen. Es ist ein Gemeinplatz im berechtigten niederländischen Nationalstolz, dass das Tiefland einst dem Meer abgerungen wurde. Dort aber wird der Boden den Folgen jahrhundertelanger Zerstörung, Vernachlässigung, Versteinerung, Verarmung, Erschöpfung und Verderbnis abgerungen. Hierzulande wuchsen Wasserbauingenieure heran; dort aber wachsen Bauern aus jenem Volk des Buches und des Handels. In einer anderen Terminologie hätte ich sagen müssen: Aus den Schacherjuden entstehen selbstbewusste Arbeiter, kluge Bäuerinnen und Bauern. Wer es wusste, hat kaum daran geglaubt; und wer es sieht, reibt sich die Augen, als erwache er aus einem langen, tiefen Schlaf. Dann erst muss er sich an das neue Antlitz gewöhnen. Und erst danach beginnt er langsam zu begreifen, zu erleben, wie die Stadt den Juden zu Städtebauern machte, und der Boden zu Bauern. Aus allen Ländern der Erde sind sie gekommen: Menschen verschiedenster Herkunft, mit allen nur denkbaren Berufen. Hier findet man sie nun, als Rodungspioniere und Pflanzer. (...) O, diese hebräischen Kinder! Überall sind sie, besonders in den Kolonien. Viele Kinder. Schöne Kinder. Kinder oder Enkel derer, die einst in den osteuropäischen Gettos geboren wurden, die nun im freien Lebenslicht des neuen Landes spielen. Alles ist hier auf Hebräisch. Und es ist eine besondere Freude, dem hebräischen Gespräch dieser Kinder zu lauschen. Das sollte gerade der Zweifler tun, der noch immer nicht glauben will, dass das Hebräische quicklebendig ist! Ich glaube nicht, dass ich mir das nur einbilde: Aus dem Mund der Kinder in Schulen, auf den Straßen und auf den Feldern klingt ein anderes Hebräisch als aus dem Mund ihrer Eltern. Bei diesen ist es gelernt. Beim neuen Geschlecht des palästinensischen Bodens aber ist es Natur. Fehler sind nicht sparsam. Herrliche grammatische Sünden! Und doch wächst und blüht die altneue Sprache aus ihren Mündern. Sie sind ihre Schöpfer."
– Simon Philip de Vries, niederländischer Rabbiner und Hebraist. 1870 – 1944 n. Chr.
Vries, S.P. (1932): Joodsch-Palestina. P.67-68. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
"Weit, weit über Polens Grenze muß das heilige chassidische Wort getragen werden, weit sogar über das ganze jüdische Volk, und dieses Wort soll mit seiner Macht und Innerlichkeit alle Menschen rufen und wecken zur wahren Liebe, zur wahren Gerechtigkeit und zur wahren ‘Herrschaft des Himmels’.”
– Hillel Zeitlin, weißruthenischer jiddischer Autor. 1871 – 1942 n. Chr.
Zeitlin, H. (1916): Der Jude. Aufgaben der polnischen Juden. Seite 93.
"Ich bin Jude… das ist eine Tatsache. Ihr beleidigt mich nicht, wenn Ihr mich daran erinnert, dass ich der jüdischen Rasse zugehöre, diese Rasse habe ich niemals geleugnet, und ich empfinde dafür nichts als Dankbarkeit und Stolz."
– Léon Blum, Premierminister der Französischen Republik. 1872 – 1950 n. Chr.
Hyman, P.E. (1998): The Jews of Modern France. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die jahrhundertealte Undankbarkeit von Herrschern und Gemeinwesen ist sprichwörtlich. Doch nirgendwo zeigt sie sich deutlicher als gegenüber Israel: jenem Volk, das der Menschheit so viel von ewigem Wert geschenkt hat, aber nur selten Dank dafür erntete."
– Joseph Hertz, ungarisch-amerikanischer Oberrabbiner des Vereinigten Königreichs. 1872 – 1950 n. Chr.
Hertz, J.H. (1929): The Pentateuch and Haftorahs. Page 20. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“In Zion, der eigentlichen Heimat, werden die Juden – fern von Kampf und Gehässigkeit – ihre tiefinnerlichsten, edelsten Eigenschaften zur vollsten Blüte entwickeln können.”
– Hugo Bettauer, österreichischer Autor und Journalist. 1872 – 1925 n. Chr.
"Seekrank wurde ich aus dem Ruderboot geschleppt… so begann meine Ankunft im Lande meiner Väter. (...) Die Bäume sind mit herrlichen Früchten überladen; Orangegelb und Grün beherrschen das Farbenspiel. Ganz in der Nähe glänzt das Meer, und in der Ferne zeichnen sich die Berge von Judäa und Galiläa ab. Lange Karawanen von Kamelen, eines hinter dem anderen gebunden, tragen die Waren der umliegenden Dörfer zum Markt. (...) Schon von weitem erkennt man die hohen Eukalyptusbäume, Sadschar el Jahud (die jüdischen Bäume), wie die Araber sie nennen, weil sie von Juden in dieses Land gebracht wurden. Weite Felder und Gärten breiten sich aus, in denen jüdische Knaben arbeiten. (...) So wie das Wasser dem jüdischen Land immer wieder neues Leben schenkt, so verleiht das jüdische Gemüt dem jüdischen Volk Kraft, Lebendigkeit und die Fähigkeit zu unermüdlicher Schöpfung. Dieses Volk trägt noch immer eine innere Stärke in sich und es beginnt erneut aufzuleben, wie sein Land."
– Jacobus Henricus Kann, niederländischer Bankier. 1872 – 1944 n. Chr.
Kann, J.H. (1908): Erets Israël, het joodsche land - Pagina 56. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“Wir glaubten, dass es die Mission Großbritanniens sei, Wohlstand und Zivilisation in jene alten Länder zurückzubringen, die einst das geistige Zentrum zivilisierten und schöpferischen Lebens bildeten. Wir waren überzeugt, dass (...) wahre Erneuerung nur durch einen tiefgreifenden und beschleunigenden Einfluss möglich sei. Uns schien, dass nur die Juden in der Lage wären, diesen Einfluss auszuüben. Nur sie könnten die westliche Zivilisation in den Osten tragen, mit einem instinktiven Verständnis für deren Geist und Perspektive. Noch bedeutsamer war, dass sie nicht als vorübergehende Verwalter kämen, und auch nicht als Siedler mit einem fernen Mutterland, sondern als ein Volk, das in seine angestammte Heimat zurückkehrt, bereit, sich von ganzem Herzen mit ihr zu identifizieren."
– Leo Amery, englisches/britisches Parlementsmitglied (Konservativ). 1873 – 1955 n. Chr.
Amery, L.S. (1939): Speech in House of Commons, May 22nd 1939. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Je mehr und je tiefer ich die Arbeit unserer Chaluzim betrachte, die den Aufbau unserer Heimat zum Ziele hat, desto starker wird in mir das Bewustsein, daß – falls es in unserer Mitte eine Bewegung gibt, die den Stempel von Wahrheit und Heiligkeit trägt, – eine Bewegung, welche im höchsten Sinne des Wortes ethisch ist, es die Arbeit unserer Jugend, unserer Chaluzim in Erez-Israel ist. Wenn sie nicht wären, würde unsere Schande offenbar werden, unfähig würden wir dastehen vor Gott und Menschen und verkriechen müßten wir uns vor lauter Schmach. Es gibt zwar unter uns viele Helden des Wortes, die Großes predigen und Großes von anderen verlangen zur Besserung der Welt durch ein Leben der Arbeit und schwerster Entbehrungen. Aber unsere Chaluzim in Erez-Israel, und nur sie allein, verwirklichen diese Worte durch ihrer Hände Arbeit, in dem Bewußtsein, daß sie vor allem selbst erst ihre Seele läutern und erheben müssen. Sie waren die einzigen, welche die Kraft gefunden hatten, den dornenreichen Pfad der ‘vollen Wiederkehr’ zu betreten, den Weg, der einzig und allein zur Erlösung und Wiedergeburt führen wird.”
– Chaim Bialik, ukrainischer hebräischer Dichter. 1873 – 1934 n. Chr.
Jüdische Rundschau Vol. 29 (22/02/1924). XXIX (1924) Heft 15 (22.2.1924).
"Welche heroischen Anstrengungen, welches Ringen mit dem Boden, dem Klima, den Feindseligkeiten der Beduinen, der eigenen Armut leuchten aus der Geschichte der Pioniere der achtziger Jahre hervor. (...) Der jüdische Arbeiter in Palästina mit seinem Heroismus, seinem ernsten Streben, seinem Gemeinsinn und seiner Tüchtigkeit, ist unter den neujüdischen Typen, mit denen die jüdische Renaissancebewegung die Judenheit bereichert hat, wohl der prächtigste. (...) Deshalb darf es nicht mehr so bleiben, daß der Zionismus bloß als 'eine' der Parteien des Judentums betrachtet wird. Die Schicksalszeit, die das jüdische Volk jetzt durchlebt, erfordert die lebendige Anteilnahme der ganzen Judenheit an seinem Werk, im Bewußtsein, daß er der Ausdruck ihres Willens zum Leben ist."
– Adolf Böhm, österreichischer Philosoph. 1873 – 1941 n. Chr.
Böhm, A. (1916): Der Jude. Jüdische Positionen in Palästina. Seite 94.
"In alten Zeiten trug unser kleines Land das Banner des geistigen Aufbegehrens gegen die Tyrannei und die Gewalt, die ringsum wüteten. (...) Wenn sich die Gesetze der modernen Nationen heute vornehmlich mit der Begrenzung monarchischer Macht befassen, so geht dieser Gedanke bereits auf das alte Regime der jüdischen Nation zurück. (...) Unsere Nation brachte der Welt jene spirituelle Botschaft, die zur Grundlage jeder menschlichen Gesellschaft wurde. (...) Nachdem wir an den großen geistigen Kämpfen der Menschheit teilgenommen haben, nachdem wir uns aufgerieben, ja unser Blut vergossen haben für die Befreiung fremder Völker, haben wir das Recht erworben, auch nach unserem eigenen nationalen Selbstausdruck zu streben. Wir haben das Recht, als freie und gleichberechtigte Nation unseren Beitrag zum geistigen Schatzhaus der Menschheit zu leisten."
– Chaim Weizmann, weißrussisch-israelischer Präsident von Israel. 1874 – 1952 n. Chr.
Speech by President Chaim Weizmann Opening Sitting -- 14 February 1949. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Das zionistische Ideal begeisterte mich durch seine Erhabenheit. Ich bewunderte an diesen Juden – und wünschte, ich könnte es auch an mir selbst bewundern – jene unerschütterliche Treue zum angestammten Boden, der zwei Jahrtausende überdauerte. Und ich war erfüllt von der Vision eines neuen Exodus, der viele von ihnen aus den verstreuten Orten des Exils zur wiedergewonnenen Einheit heimführen wird."
– Edmond Flegenheimer, französischer Autor. 1874 – 1963 n. Chr.
Schwarz, L.W. (1943): Memoirs of My People Through a Thousand Years. Page 564. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Zion wird die Welt von der Schmach des Antisemitismus erlösen. Indem die Bürger des neuen Staates durch keinen Gegendruck gehemmt, ihre sittlichen Kräfte voll entfalten können, werden sie das Muster eines Staatswesens schaffen. Wie sie vor tausenden von Jahren durch die Verkündung des Glaubens an den einen einzigen unsichtbaren Gott die Welt vor dem sittlichen Zusammenbruch bewahrten, so ist es nun noch einmal in ihre Hand gegeben, vom sicheren Port aus in einer glaubenlosen, verwahrlosten Zeit, wie es noch keine gab, die in ihren Trieben entfesselte Menschheit zu Gott zurückführen.”
– Artur Landsberger, preußischer/deutscher Romanautor. 1876 – 1933 n. Chr.
“Das jüdische Volk war ursprünglich eine Nation von Hirten und Landwirten. In den letzten Jahrhunderten jedoch wurde es mit Finanzwesen und Industrie assoziiert: ein Wandel, der seinem Ansehen nicht immer förderlich war. Doch diese Entwicklung war erzwungen, denn man verweigerte den Juden das Recht auf Landbesitz. Palästina hat gezeigt, wozu sie fähig sind, wenn man ihnen Gelegenheit und das nötige Kapital gibt: Sie wirken Wunder als Bauern. Sie haben, im biblischen Sinne, Feigen von Disteln gesammelt und Weinberge in der Wüste gepflanzt. Wenn man ihnen die Chance gibt, werden sie unter allen Umständen imstande sein, sich eine würdige Existenz aufzubauen."
– Sir Percy Harris, englisches/britisches Parlementsmitglied (Liberal). 1876 – 1952 n. Chr.
Commons Chamber Volume 338: debated on Friday 29 July 1938. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Im Gegensatz zu den bedauernswerten arabischen Dörfern mit ihren Lehmhütten erscheinen die jüdischen Siedlungen mit ihren breiten Straßen, den soliden Steinhäusern und den roten Ziegeldächern wie wahre Oasen der Kultur. Die jüdischen Siedler haben maßgeblich zur technischen Modernisierung der palästinensischen Landwirtschaft beigetragen. Sie sind vor allem im Plantagenbau aktiv – beim Anbau von Orangen, Mandeln und Oliven. (...) Als wahre Pioniere legten sie die ersten Plantagen an, wagten sich als Erste an Tiefbrunnenbohrungen und brachten den Orangenanbau auf sein heutiges Niveau. In den Siedlungen herrscht ein lebendiges geistiges Leben; das jüdische Selbstbewusstsein findet hier stärkeren Ausdruck als in den Städten. Das Hebräische gewinnt rasch an Boden als Alltagssprache: Auf den Straßen hört man die Kinder ausschließlich Hebräisch sprechen. Von den Siedlungen aus breitet sich die Sprache in die Städte aus und spielt dort bereits eine zentrale Rolle."
– Arthur Ruppin, deutschpalästinensischer Mitbegründer von Tel Aviv. 1876 – 1943 n. Chr.
Ruppin, A. (1908): Address to the Jewish Colonization Society of Vienna. February 7, 1908. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Aus der engen Verbindung des Judentums mit Palästina schöpft der Zionismus die Kraft, die schwere Arbeit bewältigen zu können. Sie gibt ihm die Sicherheit, die ruhmvolle Periode der Väter auf neuer Grundlage wieder aufleben zu lassen. Der starke Wille, im Lande der Väter zu arbeiten und hier eine große produktive Aufgabe zu erfüllen, die, wie die Erfüllung jeder produktiven Aufgabe, der Menschheit im ganzen zugute kommt: Das ist die wahre Legitimation des jüdischen Anspruchs auf Palästina. Durch die geschichtliche Entwicklung haben nahezu alle Juden eine der wichtigsten und grundlegendsten menschlichen Tätigkeiten, die der Bodenbearbeitung verloren. Die Wiederherstellung dieses Zusammenhangs würde allein schon einen lohnenden Versuch darstellen. Und nur die Wiederverbindung mit dem Grund und Boden und seine Bebauung vermag der alten jüdischen Kulturnation, die trotz des schweren zurückgelegten Weges auch heute noch ein gutes und brauchbares Menschenmaterial darstellt, die frühere Kraft wiederzugeben.”
– Max Cohen-Reuß, westphälischer/deutscher Journalist und sozialdemokratischer Politiker. 1876 – 1963 n. Chr.
Das jüdische Echo 5. Nr. 18. Seite 203. 3.5.1918.
“Der wahre Sinn des jüdischen Nationalismus ist der Wunsch nach Wiedererstehung der nationalen Größe des jüdischen Volkes auf dem Boden des eigenen Landes, eben die Aufgabe, in deren Dienst sich der Zionismus gestellt hat. (...) Er ist getragen von der Hoffnung, daß das zu schaffende und auf dem alten Boden seiner Vorfahren wieder erstehende jüdische Volk dann und dort alle Kriterien einer Vollnation wieder besitzen werde: eigenes Land, eigene Sprache, eigene Kultur, eigene Regelung des gesamten Gebietes seiner Gesetzgebung, eigene Schicksalsbestimmung auf allen Gebieten, eigenes Schulwesen und eigene Verwaltung, also wirkliche Autonomie und Autarkie, und dabei das ganze palästinensische Volk durchströmt von natürlichem, unzersplittertem, der eigenen Scholle entstammendem Nationalgefühl."
– Ignaz Zollschan, österreichischer Anthropologe. 1877 – 1944 n. Chr.
Allgemeine Zeitung des Judenthums 83 (1919) Heft 48 (28.11.1919).
“Wenn das jüdische Volk sich zwei Jahrtausende nach dem Verlust seiner staatlichen Selbständigkeit trotz fehlender Siedlungsgemeinschaft und sprachlicher Einheit bis heute erhalten hat, so ist das auf zwei Faktoren zurückzuführen: seine Rasse und die starke Stellung der Familie im jüdischen Leben.”
– Georg Kareski, preußischer/deutscher Bankier und Politiker. 1878 – 1947 n. Chr.
Der Angriff. 23. Dezember 1935.
"Unsere Siedler kamen nicht hierher wie die Kolonisten aus dem Okzident, die ihre Arbeit von den Einheimischen tun lassen; sie haben sich selbst vor den Pflug gespannt und ihre Kraft und ihr Blut gegeben, um das Land fruchtbar zu machen. Doch diese Fruchtbarkeit soll nicht nur uns selbst zugute kommen. Die jüdischen Siedler haben angefangen, ihre Brüder, die arabischen Bauern, zu lehren, wie sie das Land intensiver bestellen können; und wir wollen sie weiterhin lehren: Zusammen mit ihnen wollen wir das Land kultivieren – ihm ‘dienen’, wie es im Hebräischen heißt. Je fruchtbarer dieser Boden wird, desto mehr Raum wird es für uns und für sie geben. Wir wollen sie nicht enteignen: Wir wollen mit ihnen zusammenleben. Wir wollen sie nicht beherrschen, wir wollen mit ihnen zusammen dienen."
– Martin Buber, deutschisraelischer Philosoph. 1878 – 1965 n. Chr.
Buber, M. (1939): Brief an Mahatma Gandhi. Jerusalem, 24. Februar 1939.
“Lange vor dem Aufkommen Hitlers machte ich die Sache des Zionismus zu meiner eigenen, weil ich darin ein Mittel sah, ein flagrantes historisches Unrecht zu korrigieren. (...) Das jüdische Volk befand sich jahrhundertelang in einer Lage ständiger Schikanierung und Verfolgung als Volk, während ihm all jene Rechte und Sicherheiten vorenthalten wurden, die selbst das kleinste unter den Völkern normalerweise genießt. (...) Der Zionismus bietet die Möglichkeit, dieser Diskriminierung ein Ende zu setzen. Durch die Rückkehr in das Land, mit dem sie durch tiefe geschichtliche Bande verbunden sind, strebten die Juden danach, ihren Paria-Status unter den Nationen abzuschütteln. Ist es möglich, dieses legitime jüdische Bedürfnis zu erfüllen, ohne die lebenswichtigen Rechte anderer zu verletzen? Meine Antwort lautet: Ja. Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften des jüdischen Wiederaufbaus in Palästina besteht gerade darin, dass der Zustrom jüdischer Pioniere nicht etwa zur Vertreibung oder Verarmung der arabischen Bevölkerung führte, sondern im Gegenteil: Diese Bevölkerung ist gewachsen und hat in nie dagewesenem Maße an Wohlstand gewonnen."
– Albert Einstein, württembergischer/deutscher Physiker. 1879 – 1955 n. Chr.
Morris, B. (2005): Einstein's other theory. In: The Guardian. Wed 16 Feb 2005 01.08 CET. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die Juden in den verschiedenen Ländern haben ihre eigene Presse aufgebaut und die jiddische Sprache weiterentwickelt, als ein Instrument, das sich der modernen Kultur angepasst hat. Daher muss man mit der Tatsache rechnen, dass die jüdische Nation auf lange Sicht bestehen bleiben wird, vielleicht für ganze kommende Epochen. Wir dürfen nicht vergessen, dass das jüdische Volk noch lange existieren wird. Und eine Nation kann auf Dauer nicht ohne ein gemeinsames Gebiet bestehen. Aus genau diesem Gedanken erwächst der Zionismus."
– Lew Bronstein / Leo Trotzki, russischer Gründer der Roten Armee. 1879 – 1940 n. Chr.
Trotsky, L. (1940): On the Jewish Problem. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die Entwicklung des jüdischen Lebens in Palästina in den letzten Jahrzehnten war bemerkenswert, nicht nur wegen der Rückkehr der Juden ins Land, sondern auch wegen der Wiederbelebung ihrer alten Sprache als alltägliches Kommunikationsmittel. (...) Man war der Überzeugung, dass sich ein jüdisches Leben mit ausgeprägtem nationalem Charakter in jener Sprache ausdrücken müsse, die vom jüdischen Volk gesprochen wurde, als es noch als souveräne Nation auf eigenem Boden lebte."
– Israel Cohen, englischer Schriftsteller. 1879 – 1961 n. Chr.
Cohen, I. (1918): The German Attack on the Hebrew Schools in Palestine. Page 4. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die Juden sind ein Volk und wollen als Volk behandelt werden. (…) Die überwiegende Majorität der Juden fühlt völkisch. Die ganze junge und die mittlere Generationen bejahen ihr Volkstum stürmisch und den Ostjuden ist es nie eingefallen, ihr jüdisches Volkstum zu verneinen, wenn sie auch nicht allerorten dahin gelangt sind, es politisch zu betätigen. (…) In einer Zeit, da alle Völker selbst für ihr Recht eintreten, müssen die Juden das Gleiche tun. Sie dürfen nicht länger auf fremde Hilfe spekulieren, auf fremde Gnade bauen und im Verstecken ihr Heil suchen. Dieses Beginnen ist töricht nutzlos und reizt und ermutigt die Widersacher. Die Juden werden nur dann zu ihrem Rechte gelangen, wenn sie es als Volk fordern."
– Robert Stricker, mährischer/österreichischer Politiker (Jüdisch-Nationale Partei). 1879 – 1944 n. Chr.
Wiener Morgenzeitung. Heft 1277 (20.8.1922). Seite 2.
"Es wäre unsinnig zu behaupten – gleich ob im Lob oder im Tadel –, dass alles Bedeutende im deutschen Theater von Juden geschaffen worden sei. Doch es bleibt wahr: In den letzten Jahrhunderten der deutschen Theatergeschichte geschah nichts wirklich Auffälliges ohne die tatkräftige und positive Mitwirkung jüdischer Persönlichkeiten, Denker und Schöpfer."
– Julius Bab, preußischer/deutschamerikanischer Dramatiker. 1880 – 1955 n. Chr.
Malkin, J. & Rokem, F. (2010): Jews and the Making of Modern German Theatre. Page 12. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Wer waren die Ersten, die uns lehrten, uns in die Angelegenheiten anderer einzumischen? Menschen und Völker zu richten, obwohl wir nie zum Richteramt berufen wurden? Die Arbeit des Publizisten ist das Erbe der Propheten Israels. (...) Städte sind zerstört worden, und weitere werden fallen. Doch was einst vor Jahrtausenden in der Wüste gerufen wurde, lebt fort, und ist heute so relevant wie eh und je."
– Sejew Schabotinski, ukrainischer Gründer des Revisionistischen Zionismus. 1880 – 1940 n. Chr.
Jabotinsky, Z. (1932). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Allmählich beginnt ein freies soziales Gemeinwesen in Palästina zu wachsen. Manche ungeahnte Kräfte werden freigemacht. Eine starre Eisdecke von Haß, Selbstverachtung, verkehrten Lebensformen und falschen Kulturwertungen beginnt zu schmelzen. Bewundernd sehen wir, wie die Ursprache des Volkes in die lallenden Laute des Kindes sich verwebt, um die Formen seines ganzen Bewußtseins zu beherrschen. (...) Wohl findet der Jude in Palästina - im Lande als solchem - Spuren einer Innenkraft, die wie die Berührung der Mutter Erde auf den Riesen Antäus wirken. Und diese Kräfte sind ein Wesentliches, um seinem Eigenleben Festigkeit und Fruchtbarkeit zu sichern."
– Ernst Müller, österreichischer Anthroposoph. 1880 – 1954 n. Chr.
Emunah (1912): Heimkehr: Essays juedischer Denker. Seite 1.
“Im Lande seiner Väter soll das jüdische Volk, als Träger der europäischen Kultur, für sich ein freies Heim und eine glückliche Zukunft aufbauen. Ein altneues Volk soll in Palästina entstehen, das im Bunde mit allen freien Völkern der Erde einer neuen Menschheit den Weg ebnet. Es gibt nur einen Weg, der zu diesem hohen Ziele führt: der Judenstaat."
– Sergei Natanovich Bernstein, ukrainischer Mathematiker. 1880 – 1968 n. Chr.
Bernstein, S. (1919): Der Zionismus, sein Wesen und seine Organisation. Seite 100.
“Seit Jahrhunderten haben die jüdischen Massen instinktiv nach einem Weg zurück zur Natur, zum Boden gesucht. Nun endlich haben wir diesen Weg gefunden: Der Zionismus ist dieser Weg. Der Zionismus ist die logische und natürliche Konsequenz der wirtschaftlichen Umwälzungen, die das jüdische Leben in den letzten Jahrhunderten geprägt haben. Selbst in der Galut bemüht sich unser Volk, zu 'natürlicheren' und produktiveren Berufen zurückzukehren, doch dieser grundlegende Wandel kann in der feindlichen Atmosphäre des Exils nicht zur Reife gelangen. Nur der Zionismus ist imstande, Vernunft, Ordnung und Disziplin in das jüdische Leben zu bringen. Er allein ist die Antwort auf die wirtschaftlichen und geschichtlichen Erfordernisse des jüdischen Volkes."
– Bär Borochov, ukrainischer Student des Jiddischen und Begründer des marxistischen Zionismus. 1881 – 1917 n. Chr.
Borochov, B.D. (1917): The Economic Development of the Jewish People. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Dass die Juden ihre Rasse wenigstens ebenso rein erhalten haben, wie die Mehrzahl der europäischen Nationen, dass das Schicksal der Ahnen durch Auslese und natürliche Vererbung die Eigenart der Nachkommen bestimmte und die Juden zu einer Naturgemeinschaft straff verknüpfte, kann wohl nicht bezweifelt werden. Aber nicht nur die Gemeinschaft des Blutes, auch die Gemeinschaft der Ueberlieferung der Kulturgüter schloss um die Juden ein enges Band. Sie hatten eine eigene Sprache, eine eigene starke Ideologie, eigene Sitten, die sie schon äusserlich von den Völkern unterschieden, unter denen sie wohnten. An den Schicksalen der Nationen, in deren Mitte sie lebten, hatten sie, von ihrem wirtschaftlichen, sozialen und politischen Leben ausgeschlossen, nur geringen Teil, sie handelten wohl mit ihnen, aber sie lebten nicht mit ihnen, sie hatten ihr eigenes Schicksal, ihre eigene Geschichte, darum auch ihre eigene Kultur.”
– Otto Bauer, Außenminister von Deutschösterreich (SDAP). 1881 – 1938 n. Chr.
Hilferding, R. (1907): Marx-studien. Seite 368.
"Ein Wunder: Wo jüdische Siedler den Boden betrat, erwachte das verdorrte Land zu blühendem Leben. Frei von fremder Gnade und Ungnade pulsiert neues Leben durch seinen geschundenen Leib. (...) Denn nur das Land unserer heiligen Vergangenheit kann das Land unserer sicheren Zukunft sein. Für immer in schluchzenden Gebeten genannt, niemals im schmerzlichen Schweigen vergessen. (...) Machtlos sind wir, und machtlos werden wir bleiben, solange wir nicht zurückkehren in unsere Länder. Vertriebene der zwanzig Jahrhunderte: Wenn ihr nicht heimkehrt, werden euch die Hasser in den Untergang und in die Schande treiben."
– Jacob Israël de Haan, niederländischer Schriftsteller und Dichter. 1881 – 1924 n. Chr.
Haan, J.I. de (1921): Het joodsche lied. Tweede boek. Pagina 33. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“Es war in Palästina, dass die Juden als Nation lebten und die höchsten Früchte ihrer geistigen Genialität hervorbrachten. Palästina blieb auch während der langen Jahrhunderte des Exils ein zentrales Element im Bewusstsein des jüdischen Volkes, und die Erinnerung daran und die Hoffnung darauf gehören zu den mächtigsten Kräften, die Judentum und Judenheit erhalten haben. Die Aufgabe des Zionismus besteht daher darin, in Palästina eine Heimat für das jüdische Volk zu errichten; und möglichst vielen Juden die Ansiedlung unter Bedingungen zu ermöglichen, unter denen sie eine Lebensform entwickeln können, die dem Charakter und den Idealen des jüdischen Volkes entspricht."
– Leon Simon, englischer Autor und Pädagoge. 1881 – 1965 n. Chr.
Weizmann, C. (1983): The Letters and Papers of Chaim Weizmann: August 1898-July 1931. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Zehntausende jüdischer Arbeiterjugendlicher verbrachten über viele Jahre hinweg Tag für Tag mit ihren Büchern, im Versuch, den engen Kreis gesellschaftlicher Einschränkungen zu durchbrechen. Es gelang nur selten (…), doch das dadurch erreichte höhere Kulturniveau begünstigte den revolutionären Kampf maßgeblich. (...) Die alltäglichen Lebensbedingungen brachten in den Stadtjuden eine beeindruckende, außergewöhnliche Energie hervor. Wenn solche Einzelpersonen zu Fabrikarbeitern, Untergrundrevolutionären oder, nach ihrer Ankunft im postrevolutionären Moskau, zu Mitarbeitern in unseren Instituten wurden, so stiegen sie rasch auf, angetrieben von dieser inneren Energie. Dies galt umso mehr, als der Großteil der russischen Arbeiterschaft bäuerlicher Herkunft war und daher kaum zu systematischer Tätigkeit befähigt."
– Juri Larin, russischer Wirtschaftswissenschaftler und Verleger. 1882 – 1932 n. Chr.
Slezkine, Y. (2019): The Jewish Century, New Edition. Page 353. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Das jüdische Lied verkörpert die Seele und die Geschichte eines Volkes, das seit zwei Jahrtausenden bitter, doch voller Hoffnung, um seine Existenz ringt: zersplittert in Tausende kleiner Gruppen, verstreut unter Millionen, inmitten verschiedenster Sprachen, Kulturen und Glaubensrichtungen. Die Geschichte hat gezeigt, dass die jüdische Musik stets ein getreues Abbild war: ein Abbild der jüdischen Religion, Ethik, Geschichte, des inneren Lebens der Juden ebenso wie ihrer äußeren Schicksalswendungen. (...) Jüdische Musik ist das Lied des Judentums, gesprochen durch die Lippen des Juden. Sie ist der klangliche Ausdruck jüdischen Lebens und jüdischer Entwicklung über mehr als zwei Jahrhunderte hinweg."
– Abraham Zevi Idelsohn, lettischer Komponist. 1882 – 1938 n. Chr.
Idelsohn, A.Z. (1992): Jewish Music. Its Historical Development. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Um diesen Flecken Erde wieder zu ihrem eigenen zu machen – sowohl im Geiste als auch in der Wirklichkeit –, haben Männer und Frauen jüdischen Blutes über Generationen hinweg alles aufgegeben und sich im Laufe von zwei Jahrtausenden immer wieder auf Pilgerreisen ins Verheißene Land begeben. Der Zionismus ist nichts anderes als die heutige Phase dieses unnachgiebigen Ringens des jüdischen Volkes um die Einlösung der Verheißung des Verheißenen Landes. (...) Palästina war der Mittelpunkt der jüdischen Existenztheorie und der jüdischen Lebensanschauung; um dieses Land herum hat sich ihre Volkstradition gebildet. (...) Die Verbindung zwischen dem Juden und Palästina, und die zwischen Palästina und dem Juden, ist so natürlich, so selbstverständlich, dass selbst der am wenigsten gebildete Europäer sie als etwas Natürliches begreift. Ebenso natürlich erscheint daher auch die Wiedervereinigung dessen, was voneinander getrennt wurde."
– Horace Kallen, amerikanischer Philosoph. 1882 – 1974 n. Chr.
Kallen, H.M. (1919): "In the Hope of the New Zion". [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Der Westen beklagt sich über ihre Schmutzigkeit – doch Armut ist selten sauber. Der Westen beklagt sich über ihre starre Orthodoxie – doch diese war ihr Widerstand gegen Unterdrückung. Der Westen beklagt sich über ihren Wucher, ihre Schattenwirtschaft, ihre listige Flachserei – doch seit Jahrhunderten blieb ihnen oft nichts anderes übrig, als mit Arglist gegen die Macht zu bestehen. Lasst sie nach Palästina ziehen. Ihre Kinder werden sauber, aufgeklärt, ehrlich sein. (...) Der praktische Sinn von Palästina liegt klar auf der Hand: Das Land bietet Zuflucht für jene Juden, die aus dem Osten Europas unter unerträglicher Verfolgung vertrieben wurden und denen der Westen die Türen verschloss. (...) [In Palästina] wird der Jude nicht unterdrückt, und braucht daher nicht mehr zur Arglist zu greifen. Dort wird er nicht gezwungen, sich zu assimilieren, und braucht daher nicht länger die Orthodoxie als Bollwerk seiner Identität. (...) Es liegt für uns auf der Hand: Die Verwandlung des Ostghettojuden in den freien, aufrechten Palästinenser wird helfen, eine der tiefsten, eiternden Wunden der Zivilisation zu reinigen und zu heilen.
– Ludwig Lewisohn, deutschamerikanischer Schriftsteller. 1882 – 1955 n. Chr.
Lewisohn, L. (1925): Israel. Page 244. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“In der Diaspora bleibt unserem Volk kein anderes Schicksal als Auflösung und Anpassung: ein Ausgang, den die anderen Völker weder wünschen noch zulassen, und der im Übrigen aufgrund jahrhundertealter Gegebenheiten ohnehin unmöglich ist. Wir tun uns keinen Gefallen, wenn wir die Fremden lieben und sie nachahmen. Der Zerstreuung des Exils kann einzig die nationale Sammlung in Palästina entgegengesetzt werden."
– Nehemia de Lieme, Präsident des Niederländischen Zionistenbunds. 1882 – 1940 n. Chr.
Lieme, N. de (1915): Het zwervende volk. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“Wohlbeglaubigte Nachkommen der durch Titus ihres Staates beraubten Juden leben heute noch in den verschiedensten Ländern. (…) Wie kommt es, daß es heute noch, nach fast zweitausend Jahren, Menschen gibt, in denen das historische Bewußtsein, Abkömmlinge des in Palästina einstmals staatlich geeinten Volkes der Juden zu sein, so lebendig ist, als wäre die Katastrophe des Staates erst gestern eingetreten?”
– Isaak Breuer, deutschpalästinensischer Rabbiner und Philosoph. 1883 – 1947 n. Chr.
Breuer, I. (2017): Frühe religionsphilosophische Schriften. Seite 217.
“Hier, im Land der Liebe der Vorfahren, mögen alle Hoffnungen erfüllt werden. Hier werden wir wohnen und hier werden wir schaffen: Leben voller Pracht, Leben voller Freiheit. Hier wird die Schechina wohnen. Hier wird die Sprache der Tora blühen. Pflüge ein Feld, Feld, Feld! Sing ein Lied, Lied, Lied! Freue dich in Freude, Freude, Freude! Noch mehr Samen werden kommen!”
– Jisrael Duschmann, litauisch-palästinensischer Dichter und Übersetzer. 1884 – 1947 n. Chr.
Dushman, I.: פה בארץ חמדת אבות.
"Ich werde dir erzählen, Mädchen, und dir, Bube, wie im Lande Israel der Boden erlöst wurde: Ein Dunam hier, ein Dunam dort, Klumpen für Klumpen. So wurde des Volkes Land erlöst, vom Norden bis zum Negew. Sie hat das goldene Büchlein des Jüdischen Nationalfonds. Alles ist großartig und vielfältig, sie meldet sich sofort an. (...) An der Wand hing ein Kästchen, das azurblaue Kästchen. Jede Pruta, die hineinfiel, erlöste den Boden. (...) Denn weil sie Briefmarke für Briefmarke klebten, ein Mädchen und ein Bube, wird ein Feld mit Getreide gefüllt werden und wird ein Wald wachsen. (...) Warte nur, warte ein wenig, verlassenes Zion. Deine Erlösung naht: Jüdischer Nationalfonds! (...) Männliche Pioniere in Tausenden, doppelt so viele Frauen, im Schweiße ihres Angesichts. (...) Und so, ja so, junge Dame, und so, ja so, junger Mann: Durch Hingabe und Fleiß ist unser Land erlöst worden."
– Jehoschua Friedmann, litauisch-palästinensischer Dichter und Übersetzer. 1885 – 1934 n. Chr.
Fridman, Y.: Dunam po v'dunam sham. [Von C. Nooij aus dem Hebräischen übersetzt].
“Das wahre Wunder Palästinas ist der neue Jude, der die Arbeit beherrscht: im Obst- und Hausgarten, im Feld und Weinberg, im Steinbruch und Hafen, im Wasser und Fluss, in Fabrik und Handwerk, auf Schnellstraße und Nebenweg. Ein solcher Jude, wie ihn die Diaspora niemals hervorgebracht hat. (...) Das Land Israel war die Wiege des jüdischen Volkes. Hier wurde seine spirituelle, religiöse und politische Identität geformt. Hier erlangte es seine Staatlichkeit, schuf es kulturelle Werte von nationaler wie universeller Bedeutung – und gab der Welt das ewige Buch der Bücher. (...) In Palästina begegnet man nicht nur einer wachsenden Zahl von Juden, sondern einer einzigartigen jüdischen Nation. Es gibt Juden und jüdische Gemeinden in vielen Ländern der Welt. Doch hier, in Palästina, ist ein neues, unvergleichliches Phänomen entstanden: eine jüdische Nation, mit allen Eigenschaften, Ausdrucksformen und Bestrebungen eines bewussten Nationalwesens. Dieses nationale Bewusstsein entspringt einer langen Geschichte und einer ununterbrochenen Verbindung von 3.500 Jahren mit dem angestammten Boden. Palästina, das für das jüdische Volk immer das Land Israel war und bleiben wird, wurde im Laufe der Jahrhunderte von vielen fremden Völkern erobert und besetzt, doch keines von ihnen hat jemals seine nationale Religion mit diesem Land identifiziert. Die jüdische Nation in Palästina ist nicht nur in der Vergangenheit verwurzelt, sondern auch im lebendigen, großartigen Werk der Rekonstruktion und des Wiederaufbaus: eines Landes und eines Volkes zugleich. (...) Wir haben keinen Konflikt mit dem arabischen Volk. Im Gegenteil: Wir sind tief überzeugt, dass die Interessen und Aspirationen der jüdischen und arabischen Völker historisch gesehen vereinbar und einander ergänzend sind. Was wir in unserem Land, in Palästina, tun, ist nichts anderes als: das Land zurückzugewinnen, seinen Ertrag zu steigern, die Natur zu meistern und eine neue Zivilisation aufzubauen, gegründet auf menschliche Gleichheit, Freiheit und Zusammenarbeit. Eine Zivilisation, von der wir glauben, dass sie für unsere arabischen Nachbarn ebenso notwendig und segensreich ist wie für uns selbst."
– David Grün / David Ben-Gurion, polnisch-israelischer Premierminister von Israel. 1886 – 1973 n. Chr.
Baron, J.L. (1996): A Treasury of Jewish Quotations. Page 227. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
Ben Gurion, D. (1947): Speech in General Assembly of UN. May 8, 1947. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich stehe auf dem Gilboa, auf dessen Fuß das Lager von Beth Alfa ruht – und unten dehnt sich langgestreckt das Tal, vom Karmel bis zum Jordan, und Siedlung an Siedlung, weiße Häuser, Zelte und Baracken. Links Ejn Harod – war es nicht gestern, daß Gideon seine Kämpfer aus der Quelle trinken ließ? Und rechts Beth Schan, weinen nicht heute noch die Töchter Israels um Saul? Wann war es doch? Laßt uns sehen, was sind dreitausend Jahre? Meine achtzigjährige Mutter freut sich ihres Urenkelkindes. Dreitausend durch achtzig gibt weniger als vierzig. Eine Schnur, kaum dreißig Meter lang, da vor mir aufgestellt, mit einem Blick umfaßt die Reihe der Ahnen von Saul bis zu mir, dies ist der Sphärenreigen von Zeugungen und Geburten: Ja, er hat eben erst begonnen."
– Markus Reiner, rumänisch-israelischer Physiker und Ingenieur. 1886 – 1976 n. Chr.
Der Jude: eine Monatsschrift - Volume 10, Nummer 1 - Seite 23.
“Nur eine einzige Nation hat zwei Jahrtausende überlebt, obwohl sie eine Waise war: mein eigenes Volk, das jüdische. Doch wir bewahrten, gemäß dem von Gott gegebenen Gesetz, die Autorität eines Staates, und, im von Gott verheißenen Land, die Idee eines Mutterlandes. Nimmt man eines von beiden hinweg, hören wir auf, eine Nation zu sein. Lässt man beide wieder aufleben, dann werden wir wieder wir selbst."
– Ludwik Niemirowski / Lewis Namier, polnisch-britischer Historiker. 1888 – 1960 n. Chr.
Rose, N. (1981): Lewis Namier and Zionism. In: Commentary Magazine. 1 February 1981. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Infolge jener historischen Katastrophe, bei der Titus von Rom Jerusalem zerstörte und Israel aus seinem Land vertrieben wurde, wurde ich in einer der Städte des Exils geboren. Und doch, ich habe mich immer als jemanden betrachtet, der in Jerusalem geboren wurde."
– Schmuel Czaczkes / Schai Agnon, galizisch-israelischer Schriftsteller. 1888 – 1970 n. Chr.
Agnon, S. (1966): Nobel Banquet speech. City Hall in Stockholm, December 10, 1966. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wir Juden streben danach, uns von unserem Zustand der 'Unberührbarkeit' zu befreien. Wir suchen Brot, Arbeit, Freiheit und Menschenwürde. Dies hoffen wir zu erreichen, indem wir uns aus jenem unnatürlichen Zustand erheben, in den uns die Geschichte verdammt hat – dem Zustand der Heimatlosigkeit und Landlosigkeit. Fünfzig Jahre lang haben die Besten unserer Jugend all ihre Kraft eingesetzt, um unser einstiges nationales Zentrum in Palästina neu zu begründen. (...) Es existierte [in Palästina] ein höherer Zivilisationszustand, als jener, den wir bei unserer Rückkehr vorfanden. Die Überreste von Weinterrassen in den Bergen, die prachtvollen Synagogen von Kapernaum und Beth Alpha, die Spuren alter Bewässerungssysteme, all das zeugt davon. Doch unsere Pioniere ließen sich davon nicht entmutigen. Wo immer sich ihnen eine Gelegenheit bot, bauten sie blühende Dörfer und Städte wieder auf. Sumpfgebiete wurden trockengelegt, karge Böden durch Brunnen aus den Tiefen fruchtbar gemacht, der Fluch der Malaria vertrieben. (...) An Orten, die nur aus Sand und Stein bestanden, sind die grünen Wälder Altpalästinas wiederauferstanden. (...) In Palästina, und durch Palästina, befreien wir uns von jenem moralischen Buckel, der sich im Laufe von Jahrhunderten ungesunder Entwicklung auf unseren Rücken gelegt hat. Wir haben der körperlichen Arbeit ihre Würde und Heiligkeit zurückgegeben. Wir sind zurückgekehrt zum echten, jüdischen, tief menschlichen Ideal unserer Talmudisten. (...) Alle unvoreingenommenen Beobachter, die Palästina besucht haben, alle ehrlichen Forscher, die sich mit der Frage befasst haben, kamen zu demselben Schluss: Unsere Bewegung hat der arabischen Bevölkerung nicht geschadet. Im Gegenteil: Der Großteil der arabischen Bevölkerung hat durch die jüdische Einwanderung sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Fortschritt erfahren. (...) Der Zionismus ist, in der Geschichte der Moderne, der erste Fall einer Kolonisierung ohne Unterdrückung, ohne Beherrschung, ohne imperialistische Absicht."
– Hayim Greenberg, moldauisch-amerikanischer Denker. 1889 – 1953 n. Chr.
A LETTER TO GANDHI, BY HAYIM GREENBERG, 1937. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Im Alten Testament erscheint Palästina als ein Land, in dem Milch und Honig fließen. Doch wer es bereist, bewahrt die Erinnerung an eine wunderschöne Wüste. Braun und Grau – das sind die beiden Farben, die über das Land herrschen. (...) Die katastrophal entwaldeten Berghänge zeigen noch in Ansätzen die sorgfältig angelegten Steinterrassen, die unmissverständlich auf das hochentwickelte landwirtschaftliche Niveau des alten Israels hinweisen. Überall im Lande, besonders in Samaria und Judäa, liegen auf den Berghängen und auf dem Boden Millionen grauer Steine, als wären sie von einem überirdischen Wilden verstreut worden. Diese Steine sind ebenso sehr Zeichen der Wildheit des Landes wie Spuren seiner Zerstörung. Aus diesem Ödland ragen, rund um die arabischen Städte und Dörfer, in regelmäßigen Abständen gepflanzte Olivenbäume empor, mit ihren dunklen Stämmen und dem verwaschenen Grün ihres Laubs, sowie zahlreiche Oasen, die das Bild blinder Kargheit mildern und dem Auge Erholung schenken. „Die jüdischen Kolonisten haben das Land gleichsam mit einem Zauberstab berührt und die Erstarrung gebrochen, in der Palästina jahrhundertelang gefangen war. Wie eine breite, grüne Furche zieht sich das Werk ihrer Hände durch das Land – eine Offenbarung für den, der Palästina ahnungslos bereist und Zeuge wird der Kraft einer Idee, die diese Arbeit geleitet und getragen hat, und sie noch immer wie ein lebendiger Sauerteig beseelt und lenkt. Im Norden des Landes, von Haifa bis nahe Beth Sean, unweit des Jordans, erstreckt sich tief ins Land hinein eine nahezu zusammenhängende Kette landwirtschaftlicher Unternehmungen, die ausschließlich jüdischer Initiative entsprungen sind."
– Philip Mechanicus, niederländischer Journalist. 1889 – 1944 n. Chr.
Mechanicus, P. (1933): Een volk bouwt zijn huis.[Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“In mir ist eine ungeheure Sehnsucht nach Palästina, so gross ist die, dass ich völlig fremd hier in Europa bin. (…) Ich [erlebe] den Orient vom Standpunkte des Juden (…), der sich seiner orientalischen Abstammung, seines asiatischen Blutes voll und ganz bewußt ist.”
– Eugen Hoeflich / Mosche Jaakow Ben-Gawriel, österreichisch-israelischer Autor. 1891 – 1965 n. Chr.
Hoeflich, E. (1999): Tagebücher 1915 bis 1927.
Hoeflich, E. (1919): Das Wiedererwachende Asien.
"Der Judentum erfüllt seine Aufgabe, das Vorläufige wiederherzustellen, durch das Sein des besten Kritikers, des witzigsten Satirikers, des radikalsten Kommunisten, des fachgemäßesten Journalisten, des lustigsten Improvisateurs, des Glossators, des Frondeurs, eines Meisters des Aperçus."
– Willy Haas, böhmischer/deutscher Drehbuchautor. 1891 – 1973 n. Chr.
Haas, W. (1922): Hugo v. Hoffmannsthal. In: Krojanker, G. (1922): Juden in der Deutschen Literatur.
“Wir Juden können unsere Ehre durch moralisches Handeln verteidigen. Wir erinnern uns an jene, die als Juden gebrandmarkt wurden. Und die Welt erinnert uns daran, dass auch wir dazugehören, dass wir Juden sind. Unsere Antwort darauf lautet: Ja, wir sind stolz, und es ist uns eine Ehre, diesem Volk anzugehören!
– Robert Weltsch, böhmisch-israelischer Journalist und Herausgeber. 1891 – 1982 n. Chr.
Baron, J.L. (1996): A Treasury of Jewish Quotations. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Seit der Vernichtung unserer Unabhängigkeit durch die Römer haben wir niemals aufgehört, in jenem Land zu leben. Es existierten dort über all die Jahrhunderte bedeutende jüdische Siedlungen, und der jüdische Geist hat einzigartige Früchte hervorgebracht. Deshalb war das Land Palästina nie ausschließlich arabisch, sondern auch jüdisch, nicht nur aus historischem Recht, sondern in lebendiger Gegenwart. Was uns an Palästina zieht (...), ist die Liebe zu diesem Land. (...) Das Land gehört jenen, die es durch die Kraft ihres Geistes und die Arbeit ihrer Hände so fruchtbar machen, dass sie darauf leben können. Palästina, mit einer Fläche von rund 27.000 km², ist für seine derzeitige Bevölkerung von 700.000 Menschen zu groß. Es ist dünn besiedelt, es gibt kaum Industrie, die viele Arbeitskräfte aufnehmen könnte, die Landwirtschaft ist primitiv, und weite Landstriche sind noch unerschlossen. Palästina braucht daher eine massive Einwanderung, damit es sein volles Potenzial entfalten und zu einem Segen für die Menschheit und die Weltwirtschaft werden kann."
– Hans Kohn, böhmisch-amerikanischer Philosoph und Historiker. 1891 – 1971 n. Chr.
Iggers, W. (1992): The Jews of Bohemia and Moravia. A Historical Reader. Page 240. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Eure Wurzeln reichen zurück bis zu Abraham, jüdische Nation, o Nation, einst mächtig und groß. Seit Generationen habt ihr treu eure Felder bestellt, Jahr für Jahr gearbeitet, unermüdlich und standhaft. Ihr wart einst ein jugendliches, fröhliches Volk, da ihr noch auf eurem eigenen, bebauten Boden wohntet. (...) O Juden, heute seid ihr Sklaven unter den Völkern, Ausgestoßene unter den Stämmen. (...) Kehrt zurück, jetzt, nach Jerusalem, eurem Heimatland, dorthin, wo ihr in eurer Jugend seliges Entzücken gekannt habt. Blickt noch einmal auf die Wiesen, die ihr einst verlassen musstet. Schwingt den Pflug über kahlen Furchen. Und vielleicht, dort, unter den Zweigen der Olivenbäume, werdet ihr endlich ruhen können von den Jahren voller Sorge und Kummer. Und wenn euer Ende naht, dann sterbt nicht hier, nicht auf diesen fremden Feldern, fern eurer Wurzeln. Sondern dort, wo die Dämmerung einst leuchtend und verheißungsvoll war, und wo seliges Entzücken einst auf euren Lippen lag."
– Ilja Gregorjevitsj Ehrenburg, russischer Schriftsteller und Journalist. 1891 – 1967 n. Chr.
Shrayer, M. (2015): An Anthology of Jewish-Russian Literature. Page 183. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die Idee der zionistischen Bewegung, wie sie von Herzl begründet wurde, war es, ein für alle Mal der Heimatlosigkeit des jüdischen Volkes ein Ende zu setzen. (...) Das einzige Land, in dem dies geschehen konnte, war selbstverständlich jenes Land, dem das jüdische Volk über Generationen hinweg seine Sehnsucht und sein Gebet zugewandt hatte. Damals war es größtenteils eine Wüste, das ist richtig. Es war in weiten Teilen sogar als wertlos angesehen. Die Araber, die zu jener Zeit in Palästina lebten, standen unter türkischer Herrschaft. (...) Es ging nicht darum, was die Araber bereit waren zu geben. Sondern darum, dass brachliegendes Land legal aufgekauft wurde. (...) Land, das kaum genutzt wurde, dessen Bevölkerung nicht wuchs, und das vielfach von Krankheit und Vernachlässigung betroffen war. (...) [Die Juden] belebten dieses verwüstete Land neu und schufen damit die Grundlagen, dass heute rund 600.000 Menschen in vergleichsweise angenehmen Verhältnissen dort leben können. Sie schufen die Voraussetzungen für das Wachstum auch der arabischen Bevölkerung. Sie beseitigten Krankheiten in den von ihnen kultivierten Gebieten, zum Nutzen von Juden und Arabern gleichermaßen. (...) Dabei war es nicht allein eine Frage von Arbeit und Kapital, sondern vor allem Ausdruck des tiefen Willens dieser Menschen, etwas Neues zu schaffen, das die Wüste zum Blühen bringt."
– Barnett Janner, litauisch-britisches Parlamentsmitglied (Labour). 1892 – 1982 n. Chr.
UK Parliament: Palestine Volume 426 debated on Thursday 1 August 1946. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die Judenfrage ist fast 2.000 Jahre alt. Sie entstand, als Rom im Jahre 70 n. Chr. den Judenstaat in Palästina vernichtete und seine Einwohner vertrieb. Ihrer Heimat beraubt, wurde die jüdische Nation in alle Ecken des Römischen Reiches zerstreut. Es schien wenig Aussicht darauf zu geben, dass sie als eigenständige Einheit überleben würde. (…) Von Land zu Land wandernd, über die ganze Erde verstreut, hielt das Volk ohne Land an seinen nationalen Institutionen fest und sehnte sich leidenschaftlich nach seiner verlorenen Heimat. Da die jüdische Religion zugleich eine vollkommene nationale ist, die untrennbar mit dem Heiligen Land verbunden ist, wäre es ein großer Fehler, die Juden ausschließlich als Angehörige einer bestimmten Religion zu betrachten. Die Juden sind eine Nation, und der Gottesdienst ist ganz der Fortführung dieser Idee gewidmet. Die Rückkehr nach Palästina wurde schon kurz nach der Zerstörung des Judenstaates zum Hauptthema täglicher Gebete. Die Tatsache, dass fast 2.000 Jahre seit diesem Ereignis vergangen sind, darf den jüdischen Anspruch auf Palästina keineswegs schmälern; sie sollte ihn im Gegenteil noch verstärken. (…) Viele jüdische Führer richteten ihren Blick auf das Heilige Land und suchten Wege, die zerstreuten Juden in das Land ihrer Ahnen zurückzuführen. Das karge Palästina wurde für viele patriotische Juden zur zentralen Pilgerstätte. Mit enormer Energie nahmen sich die Einwanderer der Bewirtschaftung des lange Zeit vernachlässigten Bodens des Heiligen Landes an. (…) Die Juden müssen wieder eine Nation mit einem eigenen Land werden, in dem sie ihre Kultur und nationale Identität bewahren und entfalten können. (…) Der jahrhundertealte Traum steht kurz davor, Wirklichkeit zu werden. Der umherziehende Jude wird von einer besseren Menschheit nach Hause gebracht werden, um den langen Albtraum jüdischen Leids und jüdischer Unterdrückung zu beenden."
– Isaac Don Levine, weißrussisch-amerikanischer Journalist und Autor. 1892 – 1981 n. Chr.
Don Levine, I. (1917): The Birth of New Nations. In: New York Tribune. Sunday June 17, 1917. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Gibt es einen anderen Weg, ein anderes Ziel, als die Gründung eines Judenstaates in Palästina? Palästina existiert noch. Und der jüdische Anspruch darauf besteht ebenso fort. Es gibt ihn noch, den jüdischen Weg. (...) Eine öffentlich-rechtlich gesicherte, eigene Heimat in Palästina ist die einzige mögliche Lösung der Judenfrage. (...) Nur ein eigener Judenstaat kann den Juden retten. Ein solcher Staat ist unverzichtbar für unser Selbstbewusstsein, für unsere Sicherheit, für unsere Würde. (...) Wer den Juden nicht mehr greifen kann, entdeckt bald, dass er seine Waffen auf den Judenstaat richten muss. (...) Denn ohne einen strategischen Stützpunkt in der Welt, um uns zu verteidigen, sind wir wehrlos. (...) Ohne Israel ist jeder Jude ein ungedeckter Scheck."
– Abel Herzberg, Präsident des Niederländischen Zionistenbunds. 1893 – 1989 n. Chr.
Herzberg, A.J. (1939): De weg van de jood. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“Für mich ist Israel das Heilige Land – jenes Land, mit dem das jüdische Volk seit jenem Moment tief verbunden ist, als es uns verheißen wurde, dass wir es besitzen dürfen. Diese Verbundenheit wurde niemals aufgegeben: nicht nach der Zerstörung des Tempels im Jahr 70, und auch nicht nach dem Verlust staatlicher Selbstständigkeit im Jahr 429, als das Patriarchat aufgehoben wurde. (...) Wo immer auf der Welt ein Jude begraben wird, wird mit ihm auch Staub aus dem Heiligen Land zu Grabe getragen. (...) Viele Menschen sagen, so verrückt es auch klingen mag, dass Israel der einzige Ort sei, an dem man als Jude vielleicht wirklich sicher ist. Dort lebt man zusammen, man kennt sich. Man weiß, was man voneinander erwarten kann. In diesem Sinne könnte ich tatsächlich sagen: (...) Einen Juden, ob er in den USA, Argentinien oder Australien lebt, kann man nicht betrachten, ohne Rücksicht auf jenes Stückchen Erde zu nehmen, auf dem der Staat Israel liegt."
– Hans Rodrigues Pereira, niederländischer Rabbiner. 1931 – 2020 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“In Palästina wird sichtbar, was das jüdische Volk – inspiriert von der Hoffnung auf Wiederherstellung seiner nationalen Heimstätte, getragen von der Ehre und dem gegebenen Wort der Weltgemeinschaft – nach den langen, ermüdenden Jahrhunderten der Heimatlosigkeit in nur wenigen Jahren erreicht hat, trotz schwerster Umstände, trotz scheinbar unüberwindlicher Hindernisse. Ungeübte Hände, unzureichende Mittel, überwältigende Schwierigkeiten. Ein karges, verwahrlostes Land, jahrhundertelang vernachlässigt. Und dies alles zwischen zwei katastrophalen Weltkriegen, während das europäische Judentum gebrochen und verarmt war. Dennoch wurde die Leistung der jüdischen Pioniere weltweit gelobt. Und was mit einer sozialen Vision und edlen menschlichen Idealen aufgebaut wurde, wurde nicht nur zum Segen für die Juden Palästinas, sondern auch für die Araber und andere nichtjüdische Gemeinschaften des Landes. (...) Wir sind ein altes Volk. Und obwohl wir auf unserem langen, schmerzvollen Weg oft enttäuscht wurden, haben wir nie unser Vertrauen in die Souveränität des Geistes und den letztlichen Sieg der Gerechtigkeit verloren. Gerade in den tragischen letzten Jahren, da das Haus Israel zu einer großen Herberge des Schmerzes geworden ist, hätten wir niemals das aufbauen können, was wir heute aufgebaut haben, wenn uns nicht das unerschütterliche Vertrauen in den Triumph der Wahrheit geleitet hätte. Mit diesem Glauben und dieser Hoffnung kommen wir zu euch, um gemeinsam zu wirken für das, was auch ihr euch vorgenommen habt. Das jüdische Volk gehört in diese Gemeinschaft der Völker. Es besitzt, ohne Zweifel, nicht weniger Recht als jede andere Nation, deren nationale Freiheit und Unabhängigkeit hier bereits vertreten ist. Die Juden waren eure Verbündeten im Krieg, sie haben ihre Opfer zu den euren hinzugefügt, für einen gemeinsamen Sieg. Die Vertreter des jüdischen Volkes in Palästina sollen unter euch sitzen. Wir hoffen, dass das Volk, das der Menschheit geistige und ethische Werte geschenkt hat, große Persönlichkeiten und heilige Texte, die heute als kostbare Güter der Welt gelten, bald von euch in dieser edlen Gemeinschaft der Vereinten Nationen willkommen geheißen wird. (...) Das Land Israel wird klein sein, doch das Volk Israel wird es groß machen. Nicht durch Reichtum, sondern durch Ansehen. Nicht durch Herrschaft, sondern durch den treuen und geschickten Aufbau einer gerechten Gesellschaft. Das wird das Elixier unseres Stolzes sein.
– Abba Hillel Silver, amerikanischer Rabbiner. 1893 – 1963 n. Chr.
Hillel Silver, A. (1947): Speech in General Assembly of UN. May 8, 1947. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
Baron, J.L. (1996): A Treasury of Jewish Quotations. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Das großartige historische Phänomen der jüdischen Rückkehr nach Palästina ist einzigartig, weil die Lage des jüdischen Volkes einzigartig ist: ein heimatloses Volk, das dennoch mit unerschütterlicher Hartnäckigkeit an seinem Geburtsort festhält. (...) Es war nie die Rede davon, dass die Juden von Arabern empfangen wurden – und es war nie die Absicht, sich auf Kosten anderer anzusiedeln. Die Juden kamen nicht als Gäste; sie kamen in ihrem eigenen Recht. Sie empfingen sich selbst. Sie empfingen ihre Brüder. Und das taten sie aus eigener Kraft und auf Kosten von niemandem. Jeder Morgen Land, den wir bebauten, wurde rechtmäßig erworben, und musste der Wildnis und der Trostlosigkeit abgerungen werden. Nichts wurde weggenommen: kein einziges Haus, kein einziger Arbeitsplatz. Im Gegenteil: Enorme Arbeitsleistung, Wohlstand und Wohlergehen kamen auch der arabischen Bevölkerung zugute. (...) [Die Juden] kommen nach Palästina nicht, um gegen die arabische Welt zu kämpfen, sondern um in Frieden mit ihr zu leben. Sie sind kein Vorposten einer fremden Macht. Ihr Ziel ist es, sich in die moderne Struktur des wiedererwachenden Asiens einzugliedern. Denn sie sind ein uraltes asiatisches Volk, das in seine Heimat zurückkehrt. Zugleich sind sie entschlossen, ihren Beitrag zu leisten, als Brücke zwischen dem heutigen Asien und dem übrigen Teil der Welt. Sie beanspruchen das natürliche Recht, das jedem Volk auf Erden zusteht: dass möglichst viele ihrer Söhne und Töchter gemeinsam in einem eigenen Land leben dürfen; dass sie dort ihre Zivilisation frei entfalten, ihren Beitrag zum gemeinsamen Erbe der Menschheit leisten und als selbstbestimmtes und unabhängiges Volk existieren dürfen. Diese Forderung können sie nicht aufgeben, und sie bitten die gesamte Familie der Völker um Unterstützung bei ihrer Verwirklichung."
– Mosche Schertok / Mosche Scharett, ukrainisch-israelischer Premierminister von Israel (Mapai). 1894 – 1965 n. Chr.
Sharett, M. (1947): Speech in General Assembly of UN. May 8, 1947. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ein Mann ohne Herkunft gilt stets als ein geringerer Mann als jener, der von irgendwoher kommt. Ein Schleier von Mysterium und Misstrauen liegt über ihm. (...) Eine jüdische Nation wird das Mysterium auflösen, uns Wurzeln schenken, aus denen wir in der Welt blühen könnte, auf gleichem Fuß mit den Bürgern aller anderen Völker. (...) Das Land Israel wird eine Flagge tragen, ein Heer besitzen und einen eigenen Kongress bilden, um zu beweisen, dass wir nicht anders sind als andere Völker; dass wir einem normalen Staat entstammen und nicht einer schwarzen Magie aus irgendeinem finsteren Loch der Vergangenheit. (...) In Palästina, dem Land der Wunder, geschieht ein neues Wunder: eines, so süß wie die Wunder, die einst im Heiligen Testament aufgezeichnet wurden. Ein zweitausendjähriger Traum der Juden erfüllt sich – ein Traum der Menschheit, versteckt in Gebeten und Wehklagen zweier Jahrtausende. Durch all die dunklen, niemals endenden Jahrhunderte trugen die Juden den Traum Israels im Herzen. Die hebräische Nation Davids und der Könige wurde zerschlagen – doch ihre Überbleibsel weigerten sich zu sterben."
– Ben Hecht, amerikanischer Regisseur und Journalist. 1894 – 1964 n. Chr.
Glick, C. (2014): A moving, just discovered speech by the immortal Ben Hecht, Jewish warrior. 04/10/2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Seit seinen Anfängen war das zionistische Unternehmen in diesem Land von dem tiefen Glauben getragen, dass Frieden und wahre Zusammenarbeit zwischen den Völkern unserer Region möglich sind, ja, dass sie den wahren Interessen und Sehnsüchten dieser Völker entsprechen. Dieser Glaube inspiriert uns auch heute noch. (...) Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte bilden ein mächtiges Heer, wie die Welt gesehen hat. Dies verdanken sie ihren hohen Standards, der Unübertroffenheit ihrer Offiziere und Soldaten, und vor allem dem Umstand, dass jeder Einzelne von ihnen vom Auftrag unseres Volkes im eigenen Land inspiriert ist. Unsere Armee ist eine Volksarmee: Wenn sie kämpft, kämpft die ganze Nation mit. Wenn sie kämpft, blickt die gesamte jüdische Geschichte auf sie. Wenn unser Heer kämpft, kämpft es nicht nur um das Leben des Volkes, sondern auch um dessen Erlösung. Das Volk hat die Prüfung bestanden. Hunderttausende junger Menschen und Neuankömmlinge, mit großen wie kleinen Aufgaben, jeder nach Alter und Vermögen, haben bewiesen, dass ihre Wurzeln tief und ewig sind. Sie haben gezeigt, dass der Geist des Volkes aus der geistigen Wiedergeburt des Staates erwächst. Es war nicht bloß eine Versammlung unserer Stämme und der Überreste verstreuter Gemeinden – nicht nur ihrer selbst, sondern auch ihrer Söhne und Töchter. Es ist eine Nation entstanden, bereit, jede Anstrengung und jedes Opfer zu bringen, um ihre Ziele zu verwirklichen. Der Staat Israel hat die Prüfung bestanden, weil er wusste, dass er die Hoffnung des ganzen jüdischen Volkes trägt. Und in diesen Tagen wurde die Einheit unseres Volkes aufs Neue geschmiedet."
– Levi Eschkol, Premierminister von Israel (Mapai). 1895 – 1969 n. Chr.
Statement to the Knesset by Prime Minister Eshkol. 24.06.1963. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
Prime Minister Eshkol Reviews Six-Day War (June 12, 1967). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die Juden lassen sich in zwei Gruppen einteilen: jene, die offen bekennen, einem durch Jahrtausende geprägten Volk anzugehören, und jene, die es nicht tun. Letzteren wird vorgeworfen, unehrlich zu sein."
– Nachum Goldmann, litauisch-deutscher Mitbegründer des Jüdischen Weltkongresses. 1895 – 1982 n. Chr.
Pennington, R.W. (1976): Zionism I: Theory. no. 42. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Wir wollen eine jüdische Bauernschaft aufbauen und dauerhaft an das Land binden. Wir wollen keine arabische Arbeitskraft ausbeuten. (…) Unser Ziel [ist es], eine nationale Heimstätte für das jüdische Volk zu schaffen. Wir sind die einzige Nation der Erde ohne eigenes Land. (…) Palästina war weitgehend unbebaut, als wir dort ankamen. (…) Wo immer Juden auch lebten, haben sie zur Entwicklung der Welt beigetragen, doch diese Beiträge sind nicht auf die jüdische Rasse beschränkt. Heute wird nahezu die halbe Welt von Gedanken beeinflusst, die ausgingen von den Juden, als sie noch eine Nation in Palästina waren. (…) Wir sind wie eine entwurzelte Pflanze, die ein verzerrtes Leben führt. Wir wollen zurückgewinnen, was wir verloren haben. Die Araber haben nichts zu verlieren. Wir können gemeinsam mit der arabischen Bevölkerung im Lande leben. Es gibt keinen Unterschied zwischen dem jüdischen und dem arabischen Arbeiter."
– Sydney Silverman, britisches Parlamentsmitglied (Labour). 1895 – 1968 n. Chr.
From Louis Fischer papers. Poona, March 8, 1946. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die Juden kamen und kommen nicht als Eroberer nach Palästina wie die Russen nach Turkestan, nicht in stolzer Unnahbarkeit wie die Engländer zu den Ägyptern, überhaupt nicht als Herrenvolk – schon der Gedanke daran wäre bei den realen Machtverhältnissen von der Hand zu weisen – sondern sie kommen ins Land ihrer Väter, um es in gemeinschaftlicher Arbeit mit den Arabern unter möglichster Entwicklung der einheimischen Wirtschaft wieder aufzubauen. (…) Die Juden sind ein altorientalisches Volk und haben sich als solches seit dem Beginn unserer Zeitrechnung bis um die Wende des 18. Jahrhunderts fast unvermischt erhalten. (…) Die Teile des Judentums, die für eine Auswanderung nach Palästina in Frage kamen und kommen, haben sich bisher fast völlig von Mischehen frei erhalten, so daß die Juden, die das Heilige Land betreten, noch desselben orientalischen Blutes sind, wie ihre Väter, die es vor Jahrtausenden verließen.”
– Fritz Sternberg, schlesischer/deutscher Politiker und Wirtschaftler. 1895 – 1963 n. Chr.
Sternberg, F. (1918): Die Bedeutung der Araberfrage für den Zionismus. In: Der Jude. Vol. 3. Heft 4. Seite 147-163.
“Dazu kommen diese Menschen nach Palästina: um hier langsam ihren Staat zu errichten. Nicht bewußt, sondern unbewußt. Nicht weil sie es wollen, sondern weil sie es müssen. Weil eine unsichtbare Faust – die Faust Gottes, wenn Sie wollen – jedem am Genick sitzt und ihn dazu zwingt, den Weg zum Staat zu gehen.”
– Wolfgang von Weisl, österreichisch-israelischer Autor. 1896 – 1974 n. Chr.
Weisl, W. (1926): Gespräche über Kunst, Judentum und Judenstaat. In: Menorah. Vol. 4. Heft 8. Seite 467-470.
“Das Leben des jüdischen Volkes, das zu erhalten wir beauftragt sind, ist das Leben eines Volkes, das als lebendiges Zeichen Gottes hineinreicht in die Völkerwelt. Wir sind Gottes Zeugen, und deshalb ist für das jüdische Volk die bloße Aufgabe der Lebenserhaltung eine geistige Aufgabe. (…) Wenn wir Palästina als Einwanderungsland im Auge behalten und darüber glücklich sind, daß Juden den Boden Palästinas unter ihren Sohlen haben, bejahen wir eine jüdische Realität. Sie ist nicht die Verwirklichung eines politischen Ideals, sondern die Erfüllung einer Verheißung."
– Ignaz Maybaum, österreichischer Rabbiner und Theologe. 1897 – 1976 n. Chr.
Maybaum, I. (1938): Der Morgen.
"Diejenigen, die in Hitlers Gaskammern starben, waren die letzten Juden, die starben, ohne sich zu erheben, um sich zu verteidigen. (…) Ich habe nie ganz akzeptiert, dass die Juden ein auserwähltes Volk sein sollen. Nicht Gott hat die Juden auserwählt, sondern die Juden waren die ersten Menschen, die Gott wählten. Das schien mir damals wie heute der vernünftigere Gedanke. Als erste Menschen der Geschichte begingen die Juden eine wahrhaft revolutionäre Tat. Diese Wahl war es, die sie einzigartig macht."
– Golda Mabowitsch / Golda Meir, ukrainisch-israelische Premierministerin von Israel (HaMa'arach). 1898 – 1978 n. Chr.
Meir, G. (1967): Speech in New York. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
Zeitlin, S. (2023): JEWels. Page 85. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Unser Bericht über die dreieinhalbtausendjährige Geschichte des jüdischen Volkes ist damit abgeschlossen. Doch die Geschichte, die wir erzählen, ist endlos. Bis heute besitzt das jüdische Volk jene Elemente von Kraft und Ausdauer, die es befähigten, alle Krisen seiner Vergangenheit zu überstehen, und die mächtigsten Reiche der Antike zu überleben. Im Laufe der Geschichte gab es schwächere Gruppen, die den Preis, den das Judentum mit sich brachte, nicht aufbringen konnten; sie wurden von der großen Mehrheit absorbiert. Nur die Standhaftesten unter uns haben die Traditionen ihrer Vorfahren bewahrt –nd können heute mit Stolz auf ihr glänzendes Erbe zurückblicken. (...) Das Fortbestehen des jüdischen Volkes war sicherlich kein Zufall. Es behauptete sich durch die Kraft eines bestimmten Ideals, das auf der Anerkennung des Wirkens einer höheren Macht in den Geschicken der Menschheit gründet. Tatsächlich wurde es im Verlauf seiner Geschichte immer wieder auf eine Weise vor dem Untergang bewahrt, die man nur als Vorsehung bezeichnen kann. Der Autor hat sich bemüht, dieses Buch in einem weltlichen Geist zu verfassen, doch er glaubt nicht, dass der Leser auf jeder Seite nicht auch das Wirken einer höheren Immanenz erkennen wird."
– Cecil Roth, englischer Historiker. 1899 – 1970 n. Chr.
Roth, C. (1954): The History of the Jews. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Das Erste, was einem an Israel auffällt, ist, dass es ein westliches Land ist, das seine Einwanderer aus dem Morgenland in den Wegen des Abendlandes unterrichtet: Israel ist das einzige Land, das als Vorposten des Abendlandes im Morgenland gilt. Außerdem ist Israel ein Land, das von Erzfeinden umgeben ist, mit einem überwältigenden zahlenmäßigen Übergewicht, und in dem ein einziges Buch den absoluten Oberton im Unterricht der Grund- und Sekundarschulen trägt: heldenhafte Sparsamkeit, genährt von der Nähe zur biblischen Antike. (…) Die Männer, die heute Israel regieren, kamen zu Beginn des Jahrhunderts aus Russland (…), dem Land von Nikolaus II. und Rasputin, und hatten daher keine Erfahrung mit einem grundsätzlichen bürgerlichen Leben und dem wahren Liberalismus, der lediglich die Kehrseite des Konservatismus ist; umso bewundernswerter ist es, dass sie eine konstitutionelle Demokratie gründeten, bereichert durch eine vorbildliche richterliche Gewalt. (…) Die moralische Stärke der Juden drohte durch die sogenannte Emanzipation gebrochen zu werden, die sie in vielen Fällen von ihrer Herkunft entfremdet hatte und ihnen dennoch kaum mehr als eine rein formale Gleichstellung bot. Sie hatte einen Zustand hervorgerufen, den man als 'äußere Freiheit und innere Knechtschaft' bezeichnete. Der politische Zionismus war der Versuch, diese innere Freiheit, diese schlichte Würde wiederherzustellen, zu der nur Menschen fähig sind, die sich ihrer Herkunft erinnern und ihrem Schicksal treu bleiben."
– Leo Strauss, preußischer/deutschamerikanischer politischer Philosoph. 1899 – 1973 n. Chr.
Strauss, L. (1957): Letter to the Editor. National Review, January 5 1957. [Von C. Nooij aus dem Jiddischen übersetzt].
"Der Wein von generationenalter Dauer hat mich gestärkt auf meinem Wanderpfad. Das böse Schwert des Schmerzes und der Trauer hat mein Eigentum nicht vernichtet. Mein Volk, mein Glaube und mein Erblühen, sie haben meine Freiheit nicht geschmiedet. Von unterhalb des Schwertes habe ich geschrien: Ich bin ein Jude! Die kluge Nuance des Rabbi Akiva und die Weisheit von Jesajas Wort haben meinen Durst gestillt, mein Liebling, und mit ihnen der Hass verknüpft. Der Elan der makkabäischen Helden, Bar Kochbas Blut, das in meinem eigenen kocht. Von allen Scheiterhaufen habe ich erklärt: Ich bin ein Jude! Und um die Feinde platzen zu lassen, die schon Gräben für mich bereithalten, werde ich unter freien Fahnen noch Freude haben, ohne Ende. Ich werde meine Weinberge pflanzen und meines Schicksals Schmied sein; ich werde noch auf den Gräben meiner Feinde tanzen! Ich bin ein Jude!"
– Itzik Feffer, ukrainischer Dichter jiddischer Sprache. 1900 – 1952 n. Chr.
Fefer, I. (1941): Ikh bin a yid. [Von C. Nooij aus dem Jiddischen übersetzt].
Aus der Geschichte der Kriege, die das Land Israel zu bestehen hatte, erkennen wir, dass Erfolg und Sieg nur denen zuteilwerden, die standhaft bleiben. (…) Das jüdische Gesetz bestimmt, dass das Land Israel dem jüdischen Volk gehört, innerhalb der in der Tora festgelegten Grenzen. (…) Die Abtretung von Gebieten in Erez Jisrael (...) fäll[t] unter das ausdrückliche Verbot 'Lo Tichonem' – es ist verboten, den Völkern der Welt irgendeinen Teil von Erez Jisrael zu überlassen!
– Menachem Mendel Schneerson, ukrainisch-amerikanischer Lubawitscher Rebbe. 1902 – 1994 n. Chr.
The Lubavitcher Rebbe 19th Kislev, 1980. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Es gibt heute schon einen neuen, wirklich neuen Juden. Er ist Bauer, Handwerker, Arbeiter. Er hat eine stolze Haltung und eine ruhige, selbstverständliche Sicherheit. Das ist der Jude des neuen Palästinas. Er wird in der ganzen Welt verstanden und geachtet werden, denn Arbeit versteht man überall. Er wird mit jedem Bauern, mit jedem Handwerker der Welt sprechen können. Jeder wird wissen: das da ist ein Jude. Er lebt in seinem Lande. Er ackert dort, wie ich hier, er zimmert dort, wie ich hier. (…) Es geht darum, diesem alten Judenvolk wieder die Kraft seines Bodens zu geben, damit es im Verbande der Völker wieder einen ehrlichen und anständigen Namen hat. Wir haben genug von den Tüftlern und Händlern. Wir brauchen den Boden, den Geruch der Äcker und Felder, den eigenen Raum, in dem man tief und frei atmen kann. (…) Palästina wird ein modernes Land sein und ist schon auf dem Wege dazu. Sein Baustil wird die Bauerfahrung Europas an die Notwendigkeit des dortigen Lebens und die Bedingungen der orientalischen Landschaft binden."
– Joachim Prinz, deutschamerikanischer Rabbiner und Aktivist. 1902 – 1988 n. Chr.
Prinz, J. (1934): Wir Juden.
“Das jüdische Volk lebte zweitausend Jahre im Exil. Es bewohnte Hunderte Länder, sprach Hunderte Sprachen, und doch bewahrte es seine alte Sprache, das Hebräische. Es bewahrte auch das Aramäische, später das Jiddische. Es bewahrte seine Bücher. Und es bewahrte seinen Glauben."
– Isaac Bashevis Singer, polnisch-amerikanischer Schriftsteller jiddischer Sprache. 1902 – 1991 n. Chr.
Singer, I.B. & Burgin, R. (1985): Conversations with Isaac Bashevis Singer - Page 59. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die Juden sind ein eigenartiges Volk: Was anderen Nationen erlaubt ist, ist den Juden verboten. (…) Die Juden stehen allein in der Welt. Wenn Israel überlebt, dann allein durch jüdische Anstrengungen. Und dennoch ist Israel in diesem Moment unser einziger verlässlicher und bedingungsloser Verbündeter. Auf Israel können wir uns mehr verlassen, als Israel sich auf uns verlassen kann. (...) Eine Welt, die keinen Finger gerührt hat, als Hitler sechs Millionen jüdische Männer, Frauen und Kinder ermorden ließ, wagt es heute zu behaupten, der jüdische Staat könne nicht bestehen, ohne sich mit den Arabern zu arrangieren. Ich meine, dass niemand in diesem Universum die moralische Autorität hat, Israel vorzuschreiben, was es zu tun hat, um zu überleben. Im Gegenteil: Israel könnte uns sagen, was wir tun müssen, um zu überleben. Es könnte uns lehren, dass wir untergehen werden, wenn wir nicht den Mut fördern und ehren, wenn wir Verrat dulden, Deserteure feiern, mit Terroristen verhandeln, den Feinden schmeicheln und die Freunde verachten."
– Eric Hoffer, deutschamerikanischer Philosoph. 1902 – 1983 n. Chr.
Eric Hoffer on Israel, 1968. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ich sehe Judenschaften, die sich in ihren Heimatländern sicher und wohl fühlen. Aufrichtige Bürger jener Staaten und zugleich Träger und Bewahrer eines lebendigen Hebraismus, der Bedeutung hat für sie selbst wie für die Welt. Und ich sehe in Palästina ein jüdisches Gemeinwesen, in dem die heimatlosen Juden der Welt endlich Ruhe finden werden; in dem der jüdische Geist neu geboren wird; ein Zentrum, aus dem Inspiration und geistige Schätze zu den Judenschaften der Diaspora strömen werden, um sie zu nähren."
– Milton Steinberg, amerikanischer Rabbiner und Theologe. 1903 – 1950 n. Chr.
Steinberg, M. (1945): The Creed of an American Zionist. In: The Atlantic Monthly. February 1945. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wer glaubt, die Verurteilung des Zionismus ginge nur die Juden etwas an, ist ein Tor. Sie ist ein Angriff auf den Moralkodex des Universums und somit ein Angriff auf jeden Menschen, der ein menschliches Antlitz trägt."
– John M. Oesterreicher, mährischer Konvertit zum Katholizismus. 1904 – 1993 n. Chr.
Banki, J.H. (????): The UN's Anti-Zionism Resolution. Christian Responses. Page 12. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Im Jahre 1948, dem Jahr der Gründung Israels, waren meine Sympathien selbstverständlich auf Seiten der Israelis. (…) [Ich bin] ein Freund Israels, doch kein Zionist; kein Israeli, sondern ein Franzose. Und doch empfinde ich heute eine tiefere Verbundenheit mit dem Staat Israel als damals, im Jahre 1948. In gewisser Weise haben sich die tragischen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs mit der Zeit immer tiefer in mein Innerstes eingegraben."
– Raymond Aron, französischer Philosoph, Soziologe, Politikwissenschaftler und Journalist. 1905 – 1983 n. Chr.
Aron, R. (2020): Thinking Politically. Liberalism in the Age of Ideology. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die beiden wichtigsten zusammenhängenden Gebiete, die Küstenebene und das Jesreel-Tal, die zur materiellen Grundlage des jüdischen Staates wurden, waren vor der Ankunft der Juden überwiegend eine Einöde aus Sanddünen, Sümpfen und Felsen. Nur vereinzelt traf man auf malariaverseuchte Lehmhüttendörfer oder verlassene Siedlungen, deren Bevölkerung der Krankheit erlegen war. Die Ausbreitung der jüdischen Besiedlung führte weder zur Schrumpfung des von Arabern bestellten Landes, noch zur Verdrängung oder Verarmung arabischer – im Gegenteil."
– Arthur Koestler, ungarisch-britischer kommunistischer Autor. 1905 – 1983 n. Chr.
Koestler, A. (2011): Promise and Fulfilment - Palestine 1917-1949. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Der arabische Ressentiment gegenüber Israel resultiert aus der Tatsache, dass der jüdische Staat der einzige Brückenkopf moderner Wissenschaft und Zivilisation auf ihrem Kontinent ist. Wenn zivilisierte Menschen gegen Wilde kämpfen, muss man die zivilisierten Menschen unterstützen, ganz gleich, wer sie sind. (…) [Die Juden] sind das fortschrittliche, technologische, zivilisierte Land inmitten einer Gruppe von fast völlig primitiven Wilden (...), die Israel verübeln, dass es Industrie, Intelligenz und moderne Technologie in ihre Stagnation bringt."
– Alisa Rosenbaum / Ayn Rand, russisch-amerikanische Philosophin. 1905 – 1982 n. Chr.
Interview on Donohue from 1979. Ayn Rand on Israel and the Middle East Conflict. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Das jüdische Volk ist ein Vertragsvolk, der Urheber des Monotheismus, der Verkünder der prophetischen Lehren, der Träger menschlicher Kultur und der Hüter eines glorreichen Erbes. Es wurde durch Selbstaufopferung und Leiden geformt; seine Weitsicht, seine Überlebenskraft und sein Glaube an Erlösung sind unzerstörbar."
– Avraham "Jaïr" Stern, polnisch-palästinensischer Anführer von Lechi. 1906 – 1942 n. Chr.
Stern, A.: 18 Principles of Rebirth. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel ermöglicht es uns, die Qualen von Auschwitz zu ertragen, ohne radikale Verzweiflung, um im Urwald der Geschichte einen Strahl des Lichts Gottes wahrnehmen zu können."
– Abraham Joshua Heschel, polnisch-amerikanischer Rabbiner und Aktivist. 1907 – 1972 n. Chr.
Staub, M. E. (2004): The Jewish 1960s. An American Sourcebook. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Von den Gefängnismauern der Gettos auf die freien Felder, statt Ketten an den Händen halte ich nun ein neues Gewehr fest. Während der Missionen küsst mich dieser Freund auf Hals und Schulter. Mit dem Gewehr bin ich fortan zusammengewachsen. Klein sind wir an Zahl, doch tapfer für Millionen: Wir vernichten auf Berg und Tal Brücken und Staffeln. Der Faschist wird auf seinen Beinen zittern, er weiß nicht, von woher: Juden stürmen aus der Erde hervor. Juden, Partisanen! Das Wort 'Rache' hat einen Sinn, wenn man es mit Blut schreibt. Vor dem Anbrechen des heiligen Tages führen wir den Kampf. Nein, wir werden niemals die letzten Mohikaner sein! Er bringt der Nacht den Sonnenschein: der Jude, der Partisan!"
– Shmerke Kaczerginski, litauisch-argentinischer Schriftsteller, Dichter und Partisan. 1908 – 1954 n. Chr.
Kaczerginski, S. (1940s): Yid di partizaner. [Von C. Nooij aus dem Jiddischen übersetzt].
“Wie oft haben wir gehört, Juden könnten nicht mit ihren Händen arbeiten, wären unfähig, Land zu bestellen, und dazu bestimmt, für immer als Kleinhändler in städtischen Vierteln zu leben? Doch Palästina ist, aus welchem Grund auch immer, das einzige Land, in dem Juden nach zweitausend Jahren zu ihrem alten Beruf zurückfinden konnten: dem Ackerbau, dem Leben auf dem Land. Können wir uns in ihre Lage versetzen und begreifen, was es bedeutet, endlich im Gelobten Land sesshaft zu werden, nur um dann hilflos zusehen zu müssen, wie Banden plündernder Araber ihre Felder niederbrennen und verwüsten, während sie sich nicht einmal verteidigen dürfen?"
– Victor Rothschild, englischer Geheimagent. 1910 – 1990 n. Chr.
Rothschild, V. (1977): On Palestine (1946). In: New York Times. Dec. 6, 1977. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die göttliche Vorsehung hat Jerusalem dazu auserwählt, Hauptstadt des Landes zu sein. Die Königreiche der Philister, der Phönizier und der Kreuzritter sind vergangen. Eine an der Küste errichtete Hauptstadt hat keine Zukunft. Jerusalem ist die Schlüsselstellung; deshalb wird um ihren Besitz gekämpft... Jerusalem wird die Hauptstadt des jüdischen Landes sein."
– Israel Scheib / Israel Eldad, ukrainisch-israelischer Philosoph. 1910 – 1996 n. Chr.
Eldad, I. (1948): Jerusalem. A Burning Issue & Trial of Faith. Speech in Jerusalem. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Während andere Völker als berechtigt gelten, ein eigenes Land zu besitzen, wird den Juden dieses Recht abgesprochen. Während andere Formen von Nationalismus und Gruppenstolz Anerkennung und Lob erfahren, wird der jüdische Selbststolz verurteilt. Während andere nationale Befreiungsbewegungen gewürdigt werden, verurteilt man den Zionismus. So vernimmt der Jude des 20. Jahrhunderts ein säkulares Echo der mittelalterlichen Verleumdung: Wieder einmal wird das jüdische Volk dargestellt, als stehe es im Bunde mit den Mächten der Finsternis, gebrandmarkt als ein Volk wie kein anderes, gemessen an einem anderen Maßstab."
– Daniel F. Polish, amerikanischer Rabbiner und Autor.
University of Michigan (1975): Christianity and Crisis - Volumes 35-36 - Page 317. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Dreitausend Jahre lang war Jerusalem der Mittelpunkt jüdischer Hoffnung und Sehnsucht. Keine andere Stadt spielte je eine solch zentrale Rolle in der Geschichte, Kultur, Religion und im Bewusstsein eines Volkes, wie Jerusalem im Leben der Juden und im Wesen des Judentums. Während all der Jahrhunderte im Exil lebte Jerusalem weiter, im Herzen jedes Juden, überall auf der Welt, als Inbegriff jüdischer Geschichte, als Sinnbild alter Herrlichkeit, geistiger Erfüllung und moderner Erneuerung. Dieses Herz und diese Seele des jüdischen Volkes trägt einen Gedanken fort: Müsste man ein einziges Wort wählen, um die gesamte jüdische Geschichte zu verkörpern, so wäre dieses Wor 'Jerusalem'."
– Teddy Kollek, ungarisch-israelischer Bürgermeister von Jerusalem (Ha'Awoda). 1911 – 2007 n. Chr.
Jerusalem, (DC: Washington Institute For Near East Policy, 1990), pp. 19-20. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"In jeder jüdischen Seele glimmt ein Funke des göttlichen Lichts, der den Weg erhellt in Zeiten der Dunkelheit. Und wenn es scheint, als sei alles verloren, als gäbe es keinen Ausweg mehr, dann flammt dieser Funke auf und weist ihm den Pfad. Das ist das kleine Krüglein Öl, das sich zur rechten Zeit offenbart: um den Juden aus der Verzweiflung zu retten und sein Leben zu erleuchten, wenn alle Hoffnung erloschen scheint."
– Sholom Noach Berezovsky, weißrussisch-israelischer Slonimer Rebbe. 1911 – 2000 n. Chr.
JNS.org (2015): Birthright Israel Projects it Will Surpass 500,000 Trip Participants This Year. In: The Algemeiner. APRIL 28, 2015 4:01 PM. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Um jegliche Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich unmissverständlich betonen, dass mein Glaube an die sittliche Rechtfertigung des Zionismus in keiner Weise durch meine kritische Auseinandersetzung mit der zionistischen Führung erschüttert wird. Die Geschichte des Zionismus zeigt eindrucksvoll, in welchem Maße die Gründung einer neuen Gemeinschaft, getragen von universellen Werten und sozialer Gerechtigkeit, dem inneren Wesen des Zionismus entspringt und maßgeblich für seine Fortschritte unter widrigsten Bedingungen verantwortlich war."
– Simcha Flapan, polnisch-israelischer Historiker und Politiker. 1911 – 1987 n. Chr.
Flapan, S. (1979): Zionism and the Palestinians. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die Zionisten fassten den Entschluss, Palästina durch großzügigen Landkauf für jüdische Siedler zu erlösen. Plötzlich gewann der dürre Boden Palästinas, der über fünfzehn Jahrhunderte hinweg von seinen fremden Hütern vernachlässigt worden war, einen neuen Wert. Obwohl die Preise der arabischen und türkischen Grundbesitzer empörend hoch waren, zahlte der zionistische Jüdische Nationalfonds sie dennoch. Bis zum Jahr 1948, als der Staat Israel gegründet wurde, hatten die Juden Millionen Dollar für 250.000 Morgen Wüstenland aufgewendet, 83.000 Juden ließen sich als Landbewohner nieder, 233 Dörfer wurden gegründet und fünf Millionen Bäume gepflanzt, auf Böden, die noch fünfzig Jahre zuvor als unfruchtbar galten. (...) Israel sollte nicht nur das Land von 'Milch und Honig' sein, sondern auch ein Land der Bildung und Kultur. Schulen entstanden im ganzen Land, die allgemeine Schulpflicht wurde eingeführt. Mit dem Wachsen der Dörfer und Städte entstanden Museen und Symphoniehallen, Theater und Opernhäuser, Kunstgalerien und Hochschulen. (...) Im Jahr 1960, nur zwölf Jahre nach seiner Staatsgründung, verfügte Israel, gemessen an der Bevölkerungszahl, über mehr Zeitungen, Zeitschriften, Buchhandlungen, Kunstgalerien, Museen, Schulen und Symphonieorchester als jede andere Nation der Welt."
– Max Dimont, finnisch-amerikanischer Historiker. 1912 – 1992 n. Chr.
Lemm, R. (1991): Izak and Ishmael. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wenn ein Regime in einem Land zu einem System der Unterdrückung wird, verliert es seine Legitimität. Dann ist es das Recht – ja, die Pflicht – seiner Bürger, dagegen aufzubegehren und es zu stürzen. Genau das tut die jüdische Jugend heute, und sie wird nicht aufhören, bis ihr dieses Land verlasst und es seinen rechtmäßigen Eigentümern zurückgebt: dem Volk Israel. Denn eines sollt ihr wissen: Es gibt keine Macht auf Erden, die das Band zwischen dem Volk Israel und seinem einzigen Land zerreißen könnte. Wer es versucht, dem wird die Hand abgehackt und auf ihn wird der Fluch Gottes fallen, auf ewig."
– Dov Grüner, ungarisch-palästinensischer Soldat in der britischen Armee. 1912 – 1947 n. Chr.
Eisenberg, A.L. & Soshuk, L. (1984): Momentous Century. Page 195. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wenn ich durchs Land gehe, mit meinem Chawer Hand in Hand, wie sehr spüre ich deinen Zauber, Land Israel! Im Negev blühen die Blumen, über meinem Kopf surren die Flugzeuge, in den Städten wachsen neue Gebäude empor – dies gehört dir und mir. Wie sehr ich den Tag segne, dann spüre ich deinen Zauber; hier arbeite und bete ich: Land Israel. Das ist, was ich sage, dann spüre ich deinen Zauber; ich will hier bleiben: Land Israel. In den Kibbuzim gedeihen Menschen, in den Häfen legen Schiffe an – wie sehr spüre ich deinen Zauber, Land Israel! Von oben fällt Manna, in Rischon reifen die Früchte, auf dem Karmel fließt der Wein – all das gehört dir und mir.“
– Leo Fuld, niederländischer Sänger. 1912 – 1997 n. Chr.
Fuld, L. (1954): L'artzee (Song). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Lass die Welt wissen, dass der Gott unserer Väter uns vor 4000 Jahren, beim Schimmer des Anbeginns der menschlichen Zivilisation, das Recht auf Existenz gewährt hat. Das jüdische Volk besitzt ein historisches, ewiges und unveräußerliches Recht auf das gesamte Land unserer Vorväter. Und für dieses Recht, das von Geschlecht zu Geschlecht im jüdischen Blut geheiligt wurde, haben wir einen Preis gezahlt, der in den Annalen der Nationen beispiellos ist. (…) Tatsache ist, dass es vor Jahrtausenden ein jüdisches Königreich in Judäa und Samarien gab, wo unsere Könige vor Gott knieten, wo unsere Propheten die Vision eines ewigen Friedens verkündeten, wo wir eine ziemlich reiche Zivilisation entwickelten, die wir während unserer 18 Jahrhunderte langen weltweiten Wanderung in unseren Herzen bewahrt haben und mit der wir schließlich heimgekehrt sind."
– Menachem Begin, weißrussischer-israelischer Premierminister von Israel (Likud). 1913 – 1992 n. Chr.
Avner, Y. (2013): Menachem Begin Was Israel Leader True to Convictions. In: Forward. August 16, 2013. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die [Genfer] Konvention verbietet viele der menschenunwürdigen Methoden, die von den Nazis und der Sowjetunion vor und während des Zweiten Weltkriegs angewandt wurden – etwa den Massentransfer von Menschen aus oder in besetzte Gebiete zum Zwecke der Vernichtung, Knechtung oder Kolonisierung. Die jüdischen Siedler im Westjordanland sind unbedingt Freiwillige. Sie wurden nicht von der israelischen Regierung in das Gebiet ‘deportiert’ oder ‘transferiert’, und ihr Umzug verfolgt keines der grauenhaften Ziele und hat keine der schädlichen Auswirkungen auf die heutige Bevölkerung, die die Genfer Konvention zu verhindern sucht."
– Eugene V. Rostow, amerikanischer Rechtswissenschaftler. 1913 – 2002 n. Chr.
Rostow, E.V. (1990). In: Baker, A. (2011): The Settlements Issue. Distorting the Geneva Convention and the Oslo Accords. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Fülle deinen Stoffbeutel, erfülle deine Pflicht, nimm ausgerechnet diesen Samen und verbreite ihn in Jerusalem, damit er dort erblühe. Amen. (…) Auf demselben Meer verließ Halevi einst sein Zuhause in Spanien, und seine Sehnsucht nach Zion, deren Flamme ich einatme, wird über dein Königreich herrschen, du vulkanischer Herrscher! Und die Wellen werden sonnig-still, die in Stücke geschlagenen Tempel werden wieder aufgebaut. Vor mir schwebt Galiläa, sechs Millionen Sonnen in seinen Tauen. Wäre ich nicht bei dir, Seite an Seite, würde ich nicht Glück und Schmerz dort einatmen, würde ich nicht brennen mit dem Land, dem vulkanischen Land mit seinen Erschütterungen, wenn ich jetzt, nach meinem Opfer, nicht mit diesem Land mitgeboren wäre, in dem jeder Kiesel mein Großvater ist – dann würde mich kein Brot sättigen, kein Wasser meinen Durst stillen. Bis zu meinem Untergang würde ich verarmen, und nur meine Sehnsucht wäre geblieben. (…) Ist dies das kleingroße Land ohne Maß? Ist dies die Erde, die im Seder erwähnt wird? Ist dies die Erde der Offenbarungen und der Totgeglaubten, wo selbst der Tod nicht wirklich ist? (…) Verstaubte Lippen! Sie werden sich wiederbeleben mit Judenwein, gekeltert aus ersehntem Hopfen. Mein Töchterchen, meine Rine, erzählte mir: Im Kindergarten blüht eine neue Blume, ihr Name: Medine (Staat). (…) Vor uns beiden liegt das Tote Meer. Ein Segel nähert sich den Küsten Judas. Ein Regen, weißblau, ist ein Pilger, und bestreut hier das Land mit einem feinen Nieselregen, einer heilenden Ruhe. Und Hand in Hand, schweigen wir beide, lauschend den Gedanken des anderen: Das Tote Meer wird kein totes Meer mehr sein, es wird nur im Herzen ein Meer des Todes bleiben. Die Berge und Plätze Judas staunen: ein Frühlingsregen, weißblau. Wir segnen seine Kronen!"
– Abraham Suzkewer, weißrussisch-israelischer Dichter jiddischer Sprache. 1913 – 2010 n. Chr.
Sutzkever, A. (1948): Geheymshtot. & Shturem af di vasern bay krete. [Von C. Nooij aus dem Jiddischen übersetzt].
Sutzkever, A. (1952): In fayer-vogn. [Von C. Nooij aus dem Jiddischen übersetzt].
Sutzkever, A. (1961): Gaystike erd. [Von C. Nooij aus dem Jiddischen übersetzt].
“Seit Generationen betete jeder Jude, dreimal täglich und mit dem Gesicht nach Osten, für den Wiederaufbau Jerusalems und seine Rückkehr in die Heilige Stadt. Jahr für Jahr feierte er in den Monaten Januar und Februar, wenn dichter Schnee die Felder rund um das Dorf bedeckte, das Neujahrsfest der Bäume, das Fest des jungen, erwachenden Grüns von Mandel- und Feigenbaum in Palästina. Wenn er während des Pessachfestes des Auszugs aus Ägypten gedachte, endete der Abend mit dem flehentlich vorgetragenen Höhepunkt: 'Nächstes Jahr in Jerusalem'. Und in den Talmudschulen saßen gelehrte Graubärte und wissbegierige Jugendliche, die, wenn auch mit bleichen Gesichtern und schlanken Gliedmaßen, mit Glanz in den Augen die Agrarverordnungen Palästinas studierten. Ein Land, das sie nicht aus eigener Anschauung kannten, dessen Jahreszeiten sie nie erlebt hatten, das aber dennoch für sie eine lebendige Wirklichkeit war. Ein Land, für das sie in bestimmten Monaten jedes Jahres um Tau und Regen beteten; ein Land, dessen Geographie sie kannten, als wäre es die ihres eigenen Ghettos. Im Geiste lebten viele Generationen in Palästina. Es mochte eine Flucht vor der Realität sein, doch die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr war das Einzige, was das Leben in Verfolgung, Erniedrigung und extremer Armut erträglich machte."
– Robert A. Levisson, niederländischer Schriftsteller. 1913 – 2001 n. Chr. (aus "Herboren Land")
(Bitte kopieren Sie dieses Zitat nicht und verwenden Sie es nicht zu Gewinnzwecken)
Levisson, R.A. (1957): Herboren Land. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“Trotz unserer kleinen Fläche und unserer begrenzten Mittel haben wir seit Jahrzehnten mehr beigetragen, als man von uns erwarten könnte, um Ländern der Dritten Welt bei der Entwicklung ihrer Wirtschaft und Gesellschaft zu helfen. Israel hat das Know-how, das es sich erarbeitet hat, ebenso wie seine Erfahrung als kleiner Staat in einer ariden und subtropischen Region, die uns befähigt, in wenigen Jahren beachtliche Fortschritte zu erzielen, großzügig weitergegeben. Israel ist auch weiterhin bereit, sein Know-how zu teilen und sich auf kraftvolle und konstruktive Weise an den Bemühungen der internationalen Gemeinschaft in den Bereichen Gesundheit, Sozialwesen, Landwirtschaft, Entwicklung neuer und erneuerbarer Energiequellen, und in allen anderen Bereichen, zu denen wir beitragen können, zu beteiligen. (...) Wir in Israel sehnen uns nach Frieden, und das seit dem ersten Tag der Wiederherstellung unserer nationalen Souveränität: seit der Unabhängigkeitserklärung, die wir an jenem historischen Tag im Jahr 1948 verkündeten, als der Staat Israel ausgerufen wurde. Ich rufe die arabischen Staaten, unsere Nachbarn, ebenso wie die palästinensischen Araber in Judäa, Samarien und im Gazastreifen auf, den Geboten der Vernunft zu folgen und sich am Friedensprozess zu beteiligen."
– Jizchak Schamir, polnisch-israelischer Premierminister von Israel (Likud). 1915 – 2012 n. Chr.
1980 Yitzhak Shamir, 35th General Debate, 29 September 1980. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Heute Morgen haben die israelischen Verteidigungsstreitkräfte Jerusalem befreit. Wir haben Jerusalem, die geteilte Hauptstadt Israels, geeint. Wir sind zum Heiligsten unserer heiligen Stätten zurückgekehrt, um es niemals wieder zu verlassen. Unseren arabischen Nachbarn reichen wir auch in dieser Stunde – und ich betone: in dieser Stunde – die Hand zum Frieden. Unseren christlichen und muslimischen Mitbürgern versprechen wir feierlich volle Religionsfreiheit und uneingeschränkte Rechte. Wir sind nicht nach Jerusalem gekommen, um die heiligen Stätten anderer Völker zu beanspruchen oder die Anhänger anderer Religionen zu stören, sondern um seine Gesamtheit zu wahren und dort in Einheit mit allen anderen zu leben."
– Mosche Dajan, palästinensischer/Israelischer Generalleutnant. 1915 – 1981 n. Chr.
Dayan, M. (1967): Statement at the Western Wall. June 7, 1967. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Der Zionismus ist nicht mehr – aber auch nicht weniger – als das jüdische Bewusstsein seiner eigenen Herkunft und Bestimmung in dem Land, das auf ewig mit seinem Namen verbunden sein wird. Zugleich ist er das Instrument, mit dem das jüdische Volk danach strebt, sich selbst zu erfüllen."
– Abba Eban, südafrikanisch-israelischer Außenminister und VN-Botschafter (HaMa'arach). 1915 – 2002 n. Chr.
Quoted by UN Ambassador Chaim Herzog, November 10, 1975 in response to the Zionism is racism resolution. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Wir haben immer Pech. Wir sind schuldig, weil wir nur Juden sind. Wir sind schuldig, weil wir klüger sind. Wir sind schuldig, weil unsere Kinder nach Wissen und Weisheit streben, weil wir überall zerstreut sind und keine Heimat haben."
– Margarita Aliger, ukrainischer Dichter und Journalist. 1915 – 1992 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Rettung ist das wahre Ziel des Zionismus – nicht die 'Befreiung' des Heiligen Landes, sondern die Rettung der Juden, die mehrfach von Vernichtung bedroht wurden"
– Saul Bellow, kanadisch-amerikanischer Autor. 1915 – 2005 n. Chr.
Bellow, S. (1976): To Jerusalem and Back. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"König David machte Jerusalem vor fast dreitausend Jahren zur Hauptstadt Israels, und Jerusalem ist seither Hauptstadt geblieben. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs der Begriff 'Zion' und erstreckte sich auf ganz Israel. Die Israeliten im Exil konnten Zion nicht vergessen. Wo auch immer auf der Welt ein Jude zu seinem Gott betet, wendet er das Gesicht nach Jerusalem. Über zweitausend Jahre lang haben diese Gebete die Sehnsucht des jüdischen Volkes nach der Rückkehr in seine alte Heimat Israel ausgedrückt. Zionismus ist der Name einer nationalen Bewegung des jüdischen Volkes und die moderne Ausprägung eines alten jüdischen Erbes. Die Wiederherstellung der jüdischen Unabhängigkeit in Israel, nach Jahrhunderten des Kampfes gegen Fremderoberungen und Exil, ist eine Bestätigung der Grundsätze von Gleichheit der Nationen und Selbstbestimmungsrecht. Dem jüdischen Volk das Recht auf nationale Existenz zu verweigern, heißt nicht nur, ihm das Recht zu nehmen, das jedem anderen Volk auf Erden gewährt wird, sondern auch, die zentralen Grundsätze der Vereinten Nationen in Frage zu stellen."
– Chaim Herzog, irisch-israelischer Präsident von Israel (HaMa'arach). 1918 – 1997 n. Chr.
Speech to the United Nations General Assembly, by Israeli Ambassador to the U.N. Chaim Herzog, November 10, 1975. Source: Israel Ministry of Foreign Affairs. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Dies ist die Geschichte eines Volkes, das über die ganze Welt verstreut wurde und dennoch eine einzige Familie blieb; einer Nation, die immer wieder dem Untergang geweiht war und dennoch aus den Ruinen auferstand, um ein neues Leben zu beginnen. (...) Wir werden nicht wie Schafe zur Schlacht geführt! Gewiss, wir sind schwach und wehrlos, doch die einzige Antwort auf den Mörder ist der Aufstand! Brüder! Es ist besser, als freie Kämpfer zu fallen, als in der Gnade der Mörder zu leben. Steht auf! Steht auf mit eurem letzten Atem!"
– Abba Kowner, litauisch-israelischer Dichter und Partisan. 1918 – 1987 n. Chr.
Selwyn, T. (1996): The Tourist Image. Page 320. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
Kovner, A. (1941): Speech on December 31 1941. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Der Zionismus ist die moderne Ausprägung eines uralten jüdischen Erbes. Der Zionismus ist die nationale Befreiungsbewegung eines Volkes, das aus seiner Heimat verbannt und unter die Völker zerstreut wurde. Der Zionismus ist die Erlösung einer Nation aus einer tragischen Situation und die Wiedergewinnung eines Landes, das seit Jahrhunderten vernachlässigt worden war. Der Zionismus ist die Wiederbelebung einer alten Sprache und Kultur, in der die Vision eines universellen Friedens ein zentrales Thema ist. Der Zionismus ist die Verkörperung eines einzigartigen Pioniergeists, der Würde der Arbeit und bleibender menschlicher Werte. Der Zionismus ist das Schaffen einer Gesellschaft, die, auch wenn sie nicht vollkommen sein mag, versucht, das höchste Ideal der Demokratie zu verwirklichen: politisch, sozial und kulturell, für alle Bewohner Israels, ungeachtet ihres religiösen Glaubens, ihrer Rasse oder ihres Geschlechts. Zusammengefasst ist der Zionismus der ständige und unerbittliche Versuch, die nationale und universelle Vision der Propheten Israels zu erfüllen."
– Jigal Peikowitz / Jigal Allon, Premierminister von Israel (Ha'awoda). 1918 – 1980 n. Chr.
Yigal Allon at the UN General Assembly, 1975. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Der Traum meines Lebens ist bereits Wirklichkeit. Selbstverteidigung im Ghetto ist zur Realität geworden. Jüdischer bewaffneter Widerstand und Vergeltung sind Tatsachen. Ich war selbst Zeuge des wunderbaren, heldenhaften Kampfes jüdischer Menschen in der Schlacht."
– Mordechai Anielewicz, polnischer Partisanenführer. 1919 – 1943 n. Chr.
Mordechai Anielewicz, Warsaw Ghetto, 23 Apr 1943. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Alle, die tief besorgt sind um die Erfüllung des Wortes G-ttes und Seiner Gebote, sollen alle Anstrengungen unternehmen, ihre Heimat in Israel zu finden, besonders in diesen Tagen, da die Assimilation in der Diaspora ihr hässliches Gesicht zeigt und es zugleich viele Möglichkeiten gibt, einen angemessenen Lebensunterhalt zu verdienen. Jetzt ist es unsere wesentliche Aufgabe, das 'Land unserer Väter' zum 'Land unserer Nachkommen' zu machen."
– Abdullah Yousef / Ovadja Josef, sephardischer Oberrabbiner von Israel. 1920 – 2013 n. Chr.
Jewish Agency (1977): The Mitzvah of Aliyah in our Day and Age. In: The Duty of Aliyah to Eretz Israel. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt]..
“Wir haben unsere alte Sprache in all ihrem Reichtum wiederbelebt; wir haben vorbildliche Siedlungsformen entwickelt – den Kibbuz und den Moschaw –, die sowohl eine soziale Vision als auch außerordentlichen Erfolg verkörpern; wir haben eine große und kühne, friedensliebende und im Krieg siegreiche Volksarmee aufgebaut. In Industrie, Wissenschaft und Technologie haben wir beeindruckende Beiträge geleistet. (…) All dies haben wir erreicht, während wir unser demokratisches System bewahrten, und trotz der grausamen, blutigen Kriege, die uns aufgezwungen wurden und viele Menschenleben forderten. (…) Die Sammlung der Mehrheit des jüdischen Volkes in seinem historischen Heimatland ist überlebenswichtig für unser Volk, und ebenso die Daseinsberechtigung des Staates Israel."
– Jizchak Nawon, Präsident von Israel (HaMa'arach). 1921 n. Chr.
Ministry of Foreign Affairs (1981): Israel's Foreign Relations - Volumes 4-5 - Page 415. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Das jüdische Volk, das Leiden und Schmerz gekannt hat, wusste auch während Jahrtausenden des Exils seinen Glauben, sein Erbe und seine Tradition zu bewahren, und hat den Traum vieler Generationen verwirklicht. Wir sind privilegiert, mit eigenen Augen die Rückkehr nach Zion zu sehen: die Rückkehr der Kinder zu ihren Grenzen. Ins Land Israel sind wir zurückgekehrt, und hier haben wir eine Nation aufgebaut. Hier, im Land Israel, haben wir einen Staat gegründet. Das Land der Propheten, die der Welt die Werte von Moral, Recht und Gerechtigkeit hinterließen, wurde nach zweitausend Jahren den rechtmäßigen Eigentümern – den Mitgliedern des jüdischen Volkes – zurückgegeben. Auf diesem Land haben wir eine außergewöhnliche nationale Heimat und einen außergewöhnlichen Nationalstaat geschaffen."
– Jizchak Rabin, Ministerpräsident von Israel (Ha'awoda). 1922 – 1995 n. Chr.
Yitzhak Rabin's Address to Knesset after Israeli-Palestinian Agreement. Jerusalem, 5 October 1995. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Meines Erachtens kann man das ganze Judentum in einem Satz zusammenfassen, nämlich: 'Tut den Leuten, wie ihr wollt, dass sie euch tun'. Alles, was ich in meinen Geschichten zu zeigen versuchte, ist, dass es ein wenig angeborene Güte im menschlichen Zustand gibt. Und es wird immer Böses geben; wir müssen das Böse immer bekämpfen."
– Stanley Lieber / Stan Lee, amerikanischer Comic-Autor. 1922 – 2018 n. Chr.
Kaplan, A.: How the Jews Created the Comic Book Industry Part I. The Golden Age (1933-1955). In: Reform Judaism.org. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich identifiziere mich in allem im Leben als Jude. Der jüdische Beitrag zu Literatur, Kunst, Wissenschaft, Theater, Musik, Philosophie, den Geisteswissenschaften, der öffentlichen Sicherheit und dem Bereich der Philanthropie erfüllt mich mit Freude und erfüllt mich zugleich mit Stolz und Inspiration
– Norman Lear, amerikanischer Fernsehautor und Produzent. 1922 n. Chr.
Pearl, R. & Pearl, J. (2011): I Am Jewish. Personal Reflections Inspired by the Last Words of Daniel Pearl. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Der wiedergegründete Staat Israel wurde zur Heimat für Juden, die Hitlers Vernichtung überlebt hatten, und für jene, die aus den arabischen Ländern sowie aus anderen Ländern flohen, in denen sie verfolgt wurden. Trotz all dieser Schwierigkeiten hat Israel in den letzten fünf Jahrzehnten Hunderttausende Juden integriert und sich zu einer lebendigen, multikulturellen Demokratie entwickelt, die als starker Verbündeter unserer Nation eine besondere Stellung einnimmt. Die besondere Beziehung unserer Nation zu Israel beruht auf demokratischen Werten, gemeinsamen strategischen Interessen und moralischen Bindungen von Freundschaft und gegenseitigem Respekt. Israel ist ein starker und verlässlicher Freund und ein wichtiger strategischer Partner."
– Benjamin A. Gilman, amerikanisches Kongressmitglied (Republikaner) aus New York. 1922 n. Chr.
SENSE OF CONGRESS ON 50TH ANNIVERSARY OF FOUNDING OF MODERN STATE OF ISRAEL. April 28, 1998 - House (Vol. 144, No. 49). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"In Israel, einem Land mit einem Mangel an natürlichen Ressourcen, haben wir gelernt, unser größtes nationales Kapital zu schätzen: unseren Verstand. Durch Kreativität und Innovation haben wir karge Wüsten in blühende Felder verwandelt und in Wissenschaft und Technologie Grenzen verschoben. (…) Israel hat wenig Land, noch weniger Wasser und gar kein Öl. Doch wir wurden zu einer Startup-Nation durch Hochtechnologie und Fleiß. (…) Israel, im Wesen ein Wüstenland, hat beachtliche landwirtschaftliche Erträge erzielt, indem es Wissenschaft auf seine Felder anwandte, ohne sein Staatsgebiet oder seine Wasservorräte ausweiten zu müssen. (…) In der Geschichte war das Judentum oft erfolgreicher als die Juden selbst. Das jüdische Volk blieb klein, doch der Geist Jerusalems ging von Kraft zu Kraft. (…) Schleudern, Pfeile und Gaskammern können Menschen ausrotten, aber nicht menschliche Werte, Würde und Freiheit vernichten. Die jüdische Geschichte vermittelt der Menschheit eine ermutigende Lektion: Fast viertausend Jahre lang trug diese kleine Nation eine wichtige Botschaft. Zunächst lebte sie in ihrem eigenen Land, später wanderte sie im Exil. Diese kleine Nation schwamm gegen den Strom, wurde wiederholt verfolgt, verbannt und niedergetreten. Und doch gibt es in der ganzen Geschichte kein anderes Beispiel, weder unter den großen Weltreichen noch unter deren Kolonien oder Abhängigkeiten, für eine Nation, die nach einer so langen Saga von Tragödie und Unglück fähig war, wiederaufzustehen, sich freizuschütteln, ihre zerstreuten Überreste zu sammeln und ihr nationales Abenteuer von Neuem zu beginnen. Damit widerlegte sie die Zweifler in ihren eigenen Reihen und die Feinde draußen: Sie hauchte ihrem Land und ihrer Sprache neues Leben ein, baute ihre Identität wieder auf und erreichte neue Höhen von Unterscheidung und Exzellenz. Die Botschaft des jüdischen Volkes an die Menschheit ist, dass Glaube und moralische Vision jedem Rückschlag trotzen und siegen können. Die Konflikte, die sich abzeichnen, während unser Jahrhundert seinem Ende entgegeneilt, drehen sich um den Inhalt von Zivilisationen, nicht um Gebiet. Die jüdische Kultur hat über viele Jahrhunderte bestanden, jetzt hat sie wieder Wurzeln geschlagen in ihrem eigenen Boden. Zum ersten Mal in unserer Geschichte sprechen etwa fünf Millionen Menschen Hebräisch als Muttersprache."
– Shimon Peres, weißrussisch-israelischer Präsident von Israel (Kadima). 1923 - 2016 n. Chr.
Israeli FM Peres' Speech Upon Receiving the Nobel Peace Prize - English (1994) [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
Medved, J. (2016): Dare To Dream - How Shimon Peres Helped Found The Start Up Nation. In: HuffPost. 30/09/2016 11:30am BST. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
Shimon Peres’s speech at US Congress. 26 June 2014, 7:23 pm. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Das Überleben Israels und die Erhaltung seiner Fähigkeit, eine Zukunft aufzubauen, sind Prinzipien, die wir verfolgen werden, auch wenn wir es alleine tun müssen. (…) Israel wird seinen Beitrag leisten, durch sein Verständnis für die historischen und psychologischen Probleme derjenigen, die im selben Gebiet leben. Israel ist ein Vertreter der Prinzipien, an die Amerika glaubt. (…) Wir haben ein historisches und moralisches Engagement für das Überleben und die Sicherheit Israels. (…) Die Fähigkeit Israels, in seiner eigenen Verteidigung auszudauern, ist eine der Grundkonstanten unserer Nahostpolitik."
– Henry Kissinger, deutschamerikanischer Außenminister (Republikaner). 1923 – 2023 n. Chr.
WJC honors Henry Kissinger with Theodor Herzl Award. 12 Nov 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Während des letzten Jahrhunderts, seit unserer Rückkehr in unser Land, haben wir mehr geschaffen als nur Dörfer und Städte, Fabriken und Scheunen, Geschäfte und Militärbasen. Wir haben auch eine demokratische Staatsführung eingeführt und ein Kultur- und Bildungssystem aufgebaut: Schulen, Forschungsanstalten, Bibliotheken, Museen, Gewächshäuser und Universitäten. Doch was all dies – so sehr es in jedem zivilisierten Staat existieren mag – übersteigt, ist die Tatsache, dass wir ein einzigartiges kulturelles Wunder vollbracht haben: die Wiederbelebung unserer Sprache, der hebräischen Sprache. (…) Wir und unsere Sprache sind am Leben. Wir, die wir aus der Asche stiegen, und die Sprache, die in den Leichentüchern der Torarollen und zwischen den Seiten der Gebetsbücher gewartet hatte, sind am Leben. Die Sprache, die nur im Gebet geflüstert, nur in Synagogen gelesen, nur in der Liturgie gesungen und in den Gaskammern gekreischt wurde – im Gebet 'Schma Jisrael' – ist wiederbelebt worden. (...) Und jetzt sprechen wir diese Sprache, die während des Exils nur verwendet wurde, um mit Gott zu reden, miteinander. (…) Und das Wunder ist umso bedeutender, weil, wenn Jesaja, Salomo und Jesus heute hier wären, sie verstanden hätten, was ich gerade sage, ebenso wie ich, meine Töchter und Enkelkinder die Worte verstehen, die vor Jahrtausenden in derselben Sprache geschrieben und bewahrt wurden."
– Ezer Weizman, Präsident von Israel (Ha'awoda). 1924 – 2005 n. Chr.
Address by Israeli President Ezer Weizman to the Bundestag and Bundesrat of the Federal Republic of Germany (January 16, 1996). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wir vergessen, woher wir kommen. Unsere jüdischen Namen aus der Zeit des Exils verraten uns, sie rufen Erinnerungen wach an Blumen und Früchte, an mittelalterliche Städte, an Metalle, an Ritter, die in Stein verwandelt sind, an Rosen, an Gewürze, deren Duft verweht, an Edelsteine, an viel Rot, an Handwerke, die längst aus der Welt verschwunden sind (und mit ihnen auch die Hände, die sie betrieben). Die Beschneidung tut das mit uns, wie in der biblischen Geschichte von Sichem und den Söhnen Jakobs, sodass es uns ein Leben lang schmerzt. Was tun wir? Warum kehren wir mit diesen Schmerzen zurück? Unsere Sehnsucht ist, wie die Sümpfe, trockengelegt; die Wüste blüht für uns, und unsere Kinder sind wunderschön. Selbst die Wracks von unterwegs versunkenen Schiffen haben diese Küste erreicht, selbst die Windböen taten es. Doch nicht alle Segel. Was tun wir in diesem düsteren Land, mit seinen gelben Schatten, die sich in die Augen bohren? (Ab und zu sagt jemand noch, selbst nach vierzig oder fünfzig Jahren: 'Die Sonne wird mein Tod sein.') Was tun wir mit diesen seelenlosen Klumpen, mit diesen Namen, mit den Augen des Waldes, mit diesen schönen Kindern, mit unserem schnellen Blut? Vergossenes Blut sind nicht die Wurzeln von Bäumen, und doch kommt es von allem, was wir haben, den Wurzeln am nächsten."
– Ludwig Pfeuffer / Jehuda Amichai, deutschisraelischer Dichter und Autor. 1924 – 2000 n. Chr.
Amichai, Y.: Jews In The Land Of Israel. From: All Poetry. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Das größte Wunder unserer Zeit, ein in der Menschheitsgeschichte beispielloses Ereignis, ist die Wiedergeburt einer Nation, die vor zweitausend Jahren zerstreut wurde. (…) Die Geschichte der Juden, die nach Jahrhunderten von Missbrauch, Demütigung, Folter und Mord, und mit ihrem Blut, eine Oase in den Sand schnitten (…) – ein kämpfendes Volk, das sich nicht dafür entschuldigt, als Juden geboren zu sein, und das Recht, in menschlicher Würde zu leben, verteidigt. (…) Ein Jude zu sein bedeutet, einer alten und ehrwürdigen Nation anzugehören. Es bedeutet, stark zu sein, mit einer Kraft, die alle Verfolgungen überdauert hat. Es bedeutet, weise der Unwissenheit zu begegnen, ehrlich der Verleumdung, friedlich der Gewalt."
– Leon Uris, amerikanischer Autor. 1924 – 2003 n. Chr.
Schroeter, L. (1979): The Last Exodus. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
Tweede citaat aan hem toegeschreven op Bookey.app. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Als Volk gedenken unsere Monumente niemals des Sieges. Sie gedenken der Namen der Gefallenen. Wir brauchen keinen Triumphbogen; wir haben Masada, Tel Chai und das Warschauer Ghetto – wo die Schlacht verloren, doch der Krieg des jüdischen Daseins gewonnen wurde."
– David Elazar, Bosnisch-Israëlische stafchef. 1925 – 1976 n. Chr.
Milosevic, S. (2016): Quotes about Israel. In: The Jerusalem Post. OCTOBER 27, 2016 01:42. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die zionistische Revolution ist nicht nur geografisch. Sie ist der Ruf nach einer neuen Art von Jude. Der neue Jude wartet nicht; er ist nicht abhängig von einer Gottheit, die allein die Geschichte lenkt. Jude zu sein bedeutet nicht nur, die Geschichte zu studieren, sondern in ihr zu stehen, ihr Gestalt zu geben; nicht durch andere gelebt zu werden, sondern selbst zu leben. Wir dürfen nicht auf eine einzige Option beschränkt sein – das Schwert oder das Buch. Nimm das Buch in die eine Hand und das Schwert in die andere. Schlage das Buch auf, lege dir eine Rüstung an, verteidige die Unschuldigen und schlage zurück gegen die Verfolger. Weigere dich, Isaaks Sündenbock zu sein, auf den alle Schuld geladen wird. Das ist eine heldenhafte Auffassung des Judentums. Mit diesem zionistischen Temperament las ich die Bibel mit anderen Augen. (…) Der Verlust Zions war keine Strafe für unsere Sünden. Wir sind wie das Shuttle im Spiel des Badmintons der Geschichte: hin- und hergeschlagen. Wir werden zugleich Kapitalisten und Kommunisten genannt; entwurzelte Kosmopoliten und zugleich engstirnige, kleinliche Primitive. Wir werden verurteilt, weil wir uns einst als wehrlose Schafe ins Schlachthaus führen ließen, und heute, weil wir auf Entführungen und Raketen reagieren, als 'aggressiv'. Wir befinden uns im ewigen Kreuzfeuer. Es gibt keine Flucht. (…) Für mich war die zionistische Revolution etwas Persönliches – es ging nicht allein um die Gründung eines Staates, sondern um die Erschaffung eines neuen, selbstbewussten jüdischen Charakters. Ich erinnere mich gut an die Melodie meiner Kindheit. Der Zionismus brachte ein neues Lied in mein Leben, ebenso wie einen neuen Text. (…) Der heutige Kampf im Nahen Osten ist kein Kampf zwischen Israel und der Hisbollah allein. Es ist nicht nur ein Kampf um unser physisches Leben, sondern um unser geistiges und moralisches. In jeder Generation erhoben sich Feinde, um uns zu vernichten, und wir haben über sie gesiegt. Dies ist unsere Generation, deine und meine. Unsere Zeit, unser Krieg. Wir werden erneut siegen. Der Zionismus hat unseren Lebenswillen zum Ausdruck gebracht: nicht verzweifelt und nicht ängstlich zu sein. Unsere Brüder und Schwestern haben mit ihrem Leben gezeigt, wie Juden auf tragische Angriffe antworten."
– Harold M. Schulweis, amerikanischer Rabbiner von Valley Beth Shalom. 1925 – 2014 n. Chr.
Schulweis, H.M. (2006): How I Became A Zionist. In: Valley Beth Shalom. Rosh Hashana 2006. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Seit Juden aus allen Ecken der Welt begonnen haben, in ihren Geburtsort zurückzukehren – wo die jüdische Ansiedlung seit Jahrtausenden niemals, nicht einmal für einen einzigen Tag, aufgehört hat – haben wir Großes erreicht. Wir haben Millionen Juden aus 102 Ländern, mit 82 Sprachen, aufgenommen, die nach Israel eingewandert und am Aufbau und an der Verteidigung des Landes beteiligt sind. Wir haben die hebräische Sprache, die Sprache der Bibel, wiederbelebt. Wir haben herausragende Leistungen in den Bereichen fortgeschrittene Industrie, Forschung und Wissenschaft, Kultur und Kunst sowie Landwirtschaft (die zu den modernsten der Welt gehört), ebenso wie in der Heilkunde und in vielen anderen Bereichen erbracht. Und das, während wir leider gezwungen waren, ein defensives Schwert in einer Hand zu halten. Wir standen – und wir sind nicht zerbrochen. Wir kämpften – und wir siegten."
– Ariel Scheinermann / Ariel Scharon, premier van Israël (Likud/Kadima). 1928 – 2014 n. Chr.
Speech delivered by Israeli Prime Minister Ariel Sharon at the 2005 United Nations World Summit on September 15, 2005. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich vertraue auf Israel, denn ich habe Vertrauen in das jüdische Volk. Gebt Israel eine Chance, lasst Hass und Gefahr von seinem Horizont weichen, und Frieden wird herrschen, im Heiligen Land und ringsum."
– Elie Wiesel, rumänisch-amerikanischer Professor, Autor und Aktivist. 1928 – 2016 n. Chr.
JTA (1986): Wiesel Urges Help for the Palestinian People but Says That Terrorism is Not the Way. December 11, 1986. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ja, ich werde den Sand Israels, das Land Israel, die Kinder Israels verteidigen. Zurückgelassen, um zu sterben für den Sand Israels, das Land Israel, die Kinder Israels. Ich werde sie gegen jeden Feind verteidigen: den Sand und das Land, die mir verheißen wurden. Zurückgelassen, um zu sterben für den Sand Israels, die Städte Israels, das Land Israel. All die Goliaths, die von den Pyramiden kamen, ziehen sich angesichts des Davidsterns zurück."
– Lucien Ginsburg / Serge Gainsbourg, französischer Regisseur, Schauspieler und Sänger. 1928 – 1991 n. Chr.
Gainsbourg, S. (1967): Le Sable et le Soldat. [Von C. Nooij aus dem Französischen übersetzt].
“Das Volk Israels hat ein lebendiges, funktionierendes, pluralistisches demokratisches System aufgebaut, das die Rechte auf Redefreiheit, freie Presse, freie und faire offene Wahlen, Rechtsstaatlichkeit und alle demokratischen Praktiken einer freien Gesellschaft schützt. In den fünfzig Jahren seiner Existenz hat dieser junge Staat über eine Million Flüchtlinge aus Ländern in aller Welt, von Äthiopien bis zur ehemaligen Sowjetunion, aufgenommen und in das Gefüge der israelischen Gesellschaft integriert. (…) Obwohl Israelis seit der Geburt ihrer Nation unerbittlich angegriffen werden, haben sie erfolgreich eine der demokratischsten, erfolgreichsten, technologisch fortschrittlichsten und humansten Gesellschaften der Erde geschaffen."
– Tom Lantos, ungarisch-amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Kalifornien. 1928 – 2008 n. Chr.
SENSE OF CONGRESS ON 50TH ANNIVERSARY OF FOUNDING OF MODERN STATE OF ISRAEL; April 28, 1998 - House (Vol. 144, No. 49). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Unsere historische Hinterlassenschaft ist erhaben. Ich habe ein fragmentiertes, aber sehr kreatives Exil geerbt, und seit 1948 auch eine Heimat. Ich weiß nicht, ob ich mich dort niederlassen möchte; ich bevorzuge den kreativen Ansporn des Exils. (…) Aber wo immer ich auch bin, ich werde jüdisch sein, und dieser Klang wird jede Silbe, die ich schreibe, prägen. Ich bin gesegnet mit einer langen Abstammung voller Weisheit, Prophetie und Verheißung, mit einem Geschlecht von überwältigenden kreativen Leistungen, Mut, Humor und vor allem einer verbissenen, chronischen Dauerhaftigkeit, dem größten Erbe von allen."
– Bernice Rubens, walisische Schriftstellerin. 1928 – 2004 n. Chr.
Pearl, R. & Pearl, J. (2011): I Am Jewish. Personal Reflections Inspired by the Last Words of Daniel Pearl. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Wer hat uns das auferlegt? Wer hat uns Juden zu einer Ausnahme unter allen Völkern gemacht? Wer hat uns bis jetzt so leiden lassen? Es ist Gott, der uns so gemacht hat, aber es wird auch Gott sein, der uns aufrichtet. Wenn wir all dieses Leid ertragen und noch immer Juden übrig bleiben, werden sie einmal von Verdammten zu Vorbildern werden. Wer weiß, vielleicht wird es noch unser Glaube sein, der die Welt und damit alle Völker das Gute lehrt, und dafür, dafür allein müssen wir auch leiden. Wir können niemals nur Niederländer oder nur Engländer oder was auch immer werden, wir müssen daneben immer Juden bleiben. Aber wir wollen es auch bleiben."
– Anne Frank, deutsch-niederländische Schriftstellerin. 1929 – 1945 n. Chr.
Frank, A. (1950): Das Tagebuch von Anne Frank. [Von Mirjam Preßler aus dem Niederländischen übersetzt].
"Demokratie in Israel muss im Vergleich zur Demokratie anderswo im Nahen Osten betrachtet werden. An diesem Maßstab gemessen ist Israel die demokratischste Gesellschaft in der Region. Es gibt dort keine feudale Diktatur von oben, wie etwa in Jordanien. Es gibt keinen elitären Sozialismus wie in Syrien, wo Massenbeteiligung durch Zwang erzwungen wird oder für die Mehrheit der Menschen schlicht nicht existiert. Israel ist die einzige Nation im Nahen Osten mit nicht nur einer, sondern gleich zwei kommunistischen Parteien – einer sowjetischen und einer chinesischen Ausrichtung. Wenn Demokratie für Libertarismus, für die Abwesenheit von Terror steht, dann ist Israel ohne Zweifel eine demokratische Gesellschaft. Nirgendwo in Israel richtet sich Terror gegen die Zivilbevölkerung, nirgendwo herrscht die Angst, vertrieben zu werden, nachts aus dem Schlaf gerissen zu werden oder Formen der Illegalität, albtraumhaften Brutalität und Korruption ausgesetzt zu sein, wie sie die arabischen Nachbarländer Israels plagen. Israel ist ein Land, das futuristische Ordnungsprinzipien integriert, ohne dass dabei das Individuum oder die Gemeinschaft erdrückt wird."
– Irving Louis Horowitz, amerikanischer Soziologe, Autor und Professor. 1929 – 2012 n. Chr.
Horowitz, I.L. (1974): Israeli Ecstasies/Jewish Agonies. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die Existenz [des israelischen Staates] muss künftig selbstverständlich von jedem anerkannt und definitiv garantiert werden. (…) Diese Erklärung ist nicht nur von meiner Sorge um Gerechtigkeit und meiner Freundschaft sowohl mit den Palästinensern als auch mit den Israelis inspiriert, sondern auch als Ausdruck des Respekts vor einem bestimmten Bild von Israel und als Ausdruck der Hoffnung auf eine gute Zukunft für Israel zu verstehen."
– Jacques Derrida, algerisch-französischer Philosoph. 1930 – 2004 n. Chr.
Massad, J.A. (2015): Islam in Liberalism - Page 336. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die Einzigartigkeit des Juden liegt nicht in seiner Opferrolle, sondern in seiner Jüdischkeit. Im Sein eines stolzen Sohnes einer mindestens viertausend Jahre alten Nation, die eine humane Gegenwart aufgebaut hat und nach einer erreichbaren Zukunft strebt. Keine Zukunft messianischer Dimensionen, sondern eine Zukunft menschlichen Maßes."
– Schulamit Riftin / Schulamit Hareven, polnisch-israelischer Autor. 1930 – 2003 n. Chr.
Hareven, S. (1995): Identity. Victim in The Vocabulary of Peace. Life, Culture, and Politics in the Middle East. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die entscheidende Taktik bei der Umsetzung der antisemitischen Agenda ist der Angriff auf das jüdische Volk an seiner stärksten Stelle – dort, wo es ironischerweise zugleich am meisten exponiert und am verletzlichsten ist. Im Mittelalter und auch später war das Hauptziel der Hofjude, der das Ohr des Herrschers hatte; während der Inquisition waren es die Cristianos Nuevos – die spanischen Juden, die nach ihrer Bekehrung zum Christentum Wohlstand erlangt hatten. Unter Hitler waren es die unternehmerischen und beruflichen Klassen, die als Erste durch Boykotte und Ausschluss schikaniert wurden. Heute ist es Israel, das stärkste Symbol jüdischer Wiederbelebung seit zwei Jahrtausenden. (...) Der Beweis einer jüdischen Zivilisation, die mehr als zwei Jahrtausende zurückreicht, stammt zum größten Teil aus der Archäologie der Region. Das Erbe der Juden in Palästina ist festgehalten in den Chroniken der Völker, die Israel besiegten, nicht zuletzt in den Annalen der islamischen Chronisten. Es steht eingraviert im Titusbogen in Rom, auf dem gefangene Hebräer dargestellt sind, die nach dem Untergang Jerusalems im Jahre 70 n. Chr. nach Rom abgeführt wurden. (…) Völkermord ist der Versuch, ein Volk zu vernichten, nicht der Versuch, ein Volk zu verändern. Die Israelis – die ein Drittel der palästinensischen Bevölkerung beschäftigten, die Palästinensische Autonomiebehörde bewaffneten und Jassir Arafat einen Staat anboten, der 95 % des Westjordanlands umfasste – begehen keinen Völkermord. Israel führt vielmehr einen Krieg, um seine eigene Existenz zu sichern. Eine Nation, die ihre Bürger vor terroristischen Bombenanschlägen sowie vor militärischen und diplomatischen Angriffen einer Reihe arabischer Feinde schützt, begeht keinen Völkermord, sondern kämpft um ihr Überleben."
– Jack T. Schwartz, amerikanischer Mathematiker. 1930 – 2009 n. Chr.
Aish: An Old Story: Anti-Semitism, Past and Present. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Jerusalem nimmt in der jüdischen Geschichte einen besonderen Platz ein. Seit König David war Jerusalem der Mittelpunkt der jüdischen Traditionen und der Kern des jüdischen Glaubens. Die Stadt selbst, nicht nur die Stätten religiöser Bedeutung, wurde von den Angehörigen des jüdischen Glaubens als geheiligt betrachtet. Die Frage hat auch für mich persönliche Bedeutung, denn Mitglieder meiner eigenen Familie leben und beten in Jerusalem."
– Arlen Specter, amerikanisches Senatsmitglied (Demokraten) aus Pennsylvanien. 1930 - 2012 n. Chr.
COMMEMORATING THE 30TH ANNIVERSARY OF THE REUNIFICATION OF JERUSALEM; June 11, 1997 - Senate (Vol. 143, No. 81). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Erez Jisrael soll eine wichtige Rolle spielen als Generator, der Strom liefert. Israel prägt weiterhin das Spektrum der jüdischen Kultur, den Reichtum des jüdischen Lebens, die Höhe der jüdischen Spiritualität und die Tiefe des jüdischen Gefühls in der ganzen Welt. Obwohl sich das Judentum den größten Teil seiner Geschichte ohne die Realität von Erez Jisrael entwickelt hatte, nährte der Traum von Israel uns in der Diaspora weiterhin. Heute ist es das lebende Israel, das uns der Vollendung näherbringt."
– Jerome M. Epstein, amerikanischer Rabbiner der USCJ.
U.S. Congressional Record, Senate (June 11, 1997). (Vol. 143, No. 81). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Der G-tt der Geschichte, der G-tt des jüdischen Volkes, hat aus einem einzigen Grund die Welt erschaffen, nämlich um des jüdischen Volkes willen und um der Thora Israels willen. Alles, was geschieht, alle Kriegsausbrüche und Katastrophen, das Aufkommen und der Untergang von Weltreichen, hat keine Bedeutung, außer insofern es den Wohlstand – oder das Unglück – des jüdischen Volkes beeinflusst. Das jüdische Volk ist tatsächlich das Herz der Welt, und es gibt keinen Grund für die Existenz von Reichen, Königen, Herrschern, Menschenmengen oder Systemen, außer in ihrer Reaktion auf das jüdische Volk. Das ist die Bedeutung des Schicksals des Juden und dieses Schicksal ist gewiss. (…) Die Entstehung des jüdischen Staates aus der Asche und dem Misthaufen der Geschichte; die Rückkehr eines Volkes, das zerstreut und zu Staub zermahlen worden war; die Wiederauferstehung einer Sprache, die bis dahin den Bibliotheken und Altertümern des Vatikans und der Gelehrsamkeit vorbehalten war; die wundersamen, seltsamer als jede Fiktion geltenden Siege über Feinde, die nach blutiger Vernichtung und Holocaust dürsten: all das sind die ersten Schritte hin zum letzten Kapitel des jüdischen Triumphs und des himmlischen Königreichs."
– Meir Kahane, amerikanisch-israelischer Rabbiner und Knessetmitglied (Kach). 1932 – 1990 n. Chr.
Kahane, M. (1973): ‘The Jew Who Believes in G-D Until the War in Israel Sends Him Flying Back to New York’. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Im Jahre 1945 wurde schließlich die Welt vom Joch der bösesten Reiche in der Menschheitsgeschichte befreit. Doch für uns war es zu spät. Wir wurden nicht befreit – inzwischen waren wir bereits liquidiert worden. Im Jahre 1948 jedoch stiegen wir aus der Asche auf. Die Vernichtung fand endlich ein Ende, die Erlösung war nahe. Nach zwei Jahrtausenden des Exils, der Irrfahrt und des Kampfes wurde der Staat Israel wiedergeboren. Mit Schmerz blicken wir zurück auf die schreckliche Tragödie, die tiefe Spuren in uns hinterlassen hat. Hätte der Staat Israel in den 1930er-Jahren existiert, hätten die Juden (…) einfach in ihr Stammesland heimkehren können. Sie wären nicht massakriert worden. Sie hätten die Mittel gehabt, sich zu verteidigen. (…) Für uns sind Staatlichkeit und Sicherheit nicht nur Worte, sie sind das Leben selbst. Und wir sind entschlossen, sie zu verteidigen."
– Eli Gottlieb / Eliahu Ben-Elissar, polnisch-israelischer Botschafter in Ägypten (Likud). 1932 – 2000 n. Chr.
US Congress (2004): Congressional Record. Proceedings and Debates. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ich war erstaunt über Israel. Sie gaben uns das schlechteste Land und wir verwandelten es in Eden. Und anstatt zu sagen: 'Zeigt es uns!', ist die Welt eifersüchtig. Ist es überhaupt Eifersucht? Ich verstehe es nicht, denn Israel ist der erstaunlichste Ort. (…) Ganz gleich, was Israel tut – und wir sind so gerecht und so ehrenhaft –, die Welt will einfach nicht zuhören."
– Joan Molinsky / Joan Rivers, amerikanische Komödiantin. 1933 – 2014 n. Chr.
Moyer, J. (2014): Without Joan Rivers on its side, Israel may as well give up. In: Washington Post. September 5 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Der Zionismus ist in Wahrheit die Antwort des jüdischen Volkes auf den Rassismus, der Ausdruck seines Strebens nach Gleichheit, seine Antwort auf das unerträgliche Leiden unter Jahrhunderten der Verfolgung, Gettoisierung, Pogrome und Ausrottung. Doch der Zionismus ist auch der Kern des Judentums. Gewurzelt im reichen Erbe des jüdischen moralischen Denkens, ist der Zionismus die Antithese zum Rassismus. Es war in Jerusalem, dass die Leidenschaft für Gerechtigkeit, die Idee, dass Menschen von Natur aus frei und gleich geboren sind, von den Propheten gepredigt wurde. (…) So wie der Zionismus nicht vom Judentum getrennt werden kann, kann auch der Antizionismus nicht vom Antisemitismus geschieden werden. Genauso wie der Antisemitismus den einzelnen Juden diskriminiert, brennt der Antizionismus dem gesamten jüdischen Volk einen gelben Stern auf die Brust."
– Joram Aridor, israelischer Minister für Finanzen und Kommunikation. 1933 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin eine Richterin, geboren und aufgewachsen als Jüdin und stolz darauf. Das Streben nach Gerechtigkeit, nach Frieden und nach Erleuchtung durchzieht die gesamte jüdische Geschichte und die jüdischen Traditionen."
– Ruth Bader Ginsburg, amerikanischer Oberster Richter. 1933 – 2020 n. Chr.
Speech to the American Jewish Committee in 1996. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich glaube, dass die Juden – weil sie eine eindeutige, talentierte und erfolgreiche Gruppe sind, die sich von den Gesellschaften, in denen sie leben, unterscheidet – überall dort verletzlich sind, wo der Rechtsstaat nicht Vorrang hat. Deshalb sind Gerechtigkeit, Achtung der Menschenrechte und Mitgefühl mit den Opfern von Diskriminierung und Verfolgung von wesentlicher Bedeutung für die Juden.
– Ludwik Begleiter / Louis Begley, ukrainisch-amerikanischer Autor. 1933 n. Chr.
Green, D.B. (2010): Questions & Answers: A Conversation With Louis Begley. In: HaAretz. Jan 3 2010. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Viele zionistische Ideologen sahen den [Zionismus] als einen Weg, sowohl der jüdischen Religion als auch der jüdischen Zivilisation neues Leben einzuhauchen; religiöse Zionisten betrachteten ihn zweifellos als Erfüllung des jüdischen Glaubens. (…) Das zentrale Ziel der Gründung des Staates Israel [war es] nicht nur, einen Zufluchtsort zu schaffen, sondern auch einen Ort, an dem Juden frei als Mehrheit leben können, wo das Judentum und die reiche Kultur des jüdischen Volkes die Grundlage des Alltagslebens bilden und die Kultur gedeihen kann."
– Reuven Hammer, amerikanisch-israelischer Rabbiner, Autor und Pädagoge. 1933 – 2019 n. Chr.
Hammer, R. (2012): Tradition Today. The promise of Zionism. In: Jerusalem Post. APRIL 19, 2012 14:58. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Seit das jüdische Volk vor fast 2.000 Jahren aus seinem alten Heimatland vertrieben wurde, blieb die Sehnsucht nach einer Rückkehr in den Herzen und Gebeten von Juden in aller Welt lebendig. Die zionistische Bewegung brachte in den ersten Jahrzehnten dieses Jahrhunderts Tausende junger, idealistischer Juden nach Palästina, das damals zunächst von den Türken und später von den Briten kontrolliert wurde. Sie kehrten ins Land zurück, gründeten Kibbuzim und landwirtschaftliche Siedlungen und erfüllten alte Städte mit neuem Leben. (...) Juden aus jedem Kontinent und aus Dutzenden Ländern, mit fast allen Sprachen der Welt, sind in ihr altes Heimatland zurückgekehrt: aus Russland, auf der Flucht vor Pogromen und später vor dem Kommunismus; aus Deutschland, Österreich, Polen, Ungarn, Rumänien und der Tschechoslowakei; auf der Flucht vor dem Holocaust; aus dem Irak, Syrien, Jemen und Nordafrika; auf der Flucht vor arabischem Antizionismus; aus dem Iran, auf der Flucht vor den Ajatollahs; und aus Lateinamerika, auf der Flucht vor grausamen Militärregimen. (…) Israel hat sich von einer kleinen Agrarwirtschaft in überwiegend wüstenhaftem Klima zu einer modernen, erfolgreichen Hightechwirtschaft entwickelt."
– Dianne Feinstein geb. Goldman, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Kalifornien. 1933 n. Chr.
TRIBUTE TO ISRAEL'S 50TH ANNIVERSARY; Congressional Record. April 30, 1998 - Senate (Vol. 144, No. 51). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die letzten fünfzig Jahre meiner Künstlerlaufbahn haben mich mit drei verschiedenen Reisepässen ausgestattet. Mein europäischer Reisepass symbolisiert die Summe der Bildtraditionen, die für meine Kunstfertigkeit charakteristisch sind. Mein amerikanischer Reisepass steht für die Großzügigkeit meines Heimatlandes. Und interessanterweise verkörpert mein israelischer Reisepass, mit seinen schönen hebräischen Buchstaben, meine ewige Sehnsucht nach Frieden und Ruhe."
– Samuel Bak, litauisch-amerikanischer/israelischer Maler. 1933 n. Chr.
Salkin, J.K. (2013): A Dream of Zion. American Jews Reflect on Why Israel Matters to Them. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“In den Bereichen Medizin und Physik zählen die Israelis, gemeinsam mit den Amerikanern, zur Weltspitze. Die meisten Nobelpreise werden von jüdischen Wissenschaftlern und Israelis errungen. Die ganze Welt profitiert von den Innovationen in den Bereichen Medizintechnik, Informatik, Telekommunikation und Mechanismus-Design. Wenn die Welt die Klimabedrohung und andere Herausforderungen der Zukunft wirklich bekämpfen will, dann braucht sie dringend die israelischen Innovationen."
– Arnold Heertje, niederländischer Wirtschaftswissenschaftler. 1934 – 2020 n. Chr.
Heertje, A. (2009): Wereld heeft Israëlische innovaties nodig. In; RTLNieuws. 7 oktober 2009 18:15. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten, eine echte parlamentarische Demokratie, die wie jede westliche Demokratie funktioniert. Merkwürdig ist das eigentlich, wenn man bedenkt, wer den Staat gegründet hat: Nur ein Bruchteil der Einwanderer stammte aus demokratischen Ländern. Die meisten flohen aus dem nationalsozialistischen Deutschland oder kamen aus Osteuropa, das bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion keine Demokratie gekannt hatte."
– Awi Primor, israelischer Botschafter bei der Europäischen Union. 1935 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Das Einzige, was man braucht, ist ein Blick auf die Landkarte, um zu sehen, dass Israel nur ein winziges Ländchen ist, umzingelt von mehr als einem Dutzend rückständiger, tyrannischer arabischer Regime. (…) Im Sommer 1970 reiste ich nach Israel. (…) Ich sah fast das ganze Land, von der libanesischen Grenze bis zur Negev-Wüste im Süden, von der Mittelmeerküste bis zum Jordan im Osten. Es war Liebe auf den ersten Blick. (…) Ich erlebte eine lebendige, offene Gesellschaft mit Werten, die jede liberal denkende Person jubeln ließen. Israel war demokratisch, pluralistisch, egalitär und produktiv. Für Progressive gab es einen besonderen Bonus: Israel hatte Kibbuzim – Hunderte kollektiver Bauernhöfe, über das Land verteilt –, das einzige sozialistische Experiment des 20. Jahrhunderts, das funktionierte (wenigstens zeitweise) und am Ende keine Menschen tötete. Und Israel hatte all das erreicht, obwohl es täglich mit einer existenziellen Bedrohung konfrontiert war."
– Sol Stern, israelisch-amerikanischer Journalist. 1935 – 2025 n. Chr.
Stern, S. (2003): Israel Without Apology. In: City Journal. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ich würde mich geehrt fühlen, wenn jemand versuchte, mich zu beleidigen, indem er mich Zionist nennt – denn ich bin Zionist, seitdem ich mir der Geschichte des jüdischen Volkes bewusst wurde, und ich hoffe, als Zionist zu sterben."
– Barry Cohen, Australischer Innenminister und Umweltminister (Labor). 1935 – 2017 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Aus der Asche des Holocaust sind Juden aus aller Welt in dieses kleine, doch heilige Land geströmt, um einen modernen Staat zu errichten, an jenem Ort, an dem Juden seit Jahrtausenden ununterbrochen präsent sind. Seit den ersten Tagen der Staatlichkeit im Jahre 1948, als die Nachbarn den Krieg erklärten und versuchten, Israel von der Landkarte zu tilgen, hat es allen Widrigkeiten getrotzt und in der gefährlichsten Nachbarschaft überlebt. (…) Und doch hat Israel, inmitten von (...) Kriegen, dutzenden mörderischen Terroranschlägen und einem lähmenden arabischen Wirtschaftsboykott, eine lebendige Demokratie und eine kraftvolle Wirtschaft aufgebaut."
– Herb Kohl, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Wisconsin. 1935 n. Chr.
ISRAEL INDEPENDENCE DAY; Congressional Record. April 30, 1998 - Senate (Vol. 144, No. 51). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Das jüdische Volk (…) bildet eine Nation wie jede andere, und es hat das gleiche Recht, ein eigenes Land zu besitzen, wie die Franzosen Frankreich, die Engländer England oder die Bulgaren Bulgarien besitzen. Nationen haben ihre Geschichte, und auch die Juden haben eine Geschichte: lang und ereignisvoll, reich an schöpferischen Momenten, durchdrungen von schmerzlichen Erinnerungen, erfüllt mit Dokumenten, Musik, Märchen, Sprache, Religion, und mit einer religiösen Erinnerung an vergangene Tempel, erlittenes Exil, beschriebene Architektur, im Boden begrabene Säulen und einem tausendjährigen Traum von der Rückkehr. (…) Unser Wunsch ist es, eine Nation wie jede andere Nation zu sein. Nun ja, nicht ganz wie jede andere. (…) Wäre Israel ein ganz normaler Staat wie der Irak oder Syrien, stünden die Ultraorthodoxen im Krieg gegen die Einwohner von Tel Aviv, die am Schabbat ins Kino gehen. Die Anhänger dieses oder jenes Rabbiners würden mit Gewehren in den Händen in die Berge fliehen. (…) Wäre Israel wirklich normal, bewaffneten sich die Aschkenasen gegen die Sepharden, und Bürgerkrieg beherrschte das Leben der Juden. (…) Es wäre also wohl keine gute Idee, ein völlig normaler Staat zu sein."
– Anne Roiphe, amerikanischer Autor und Journalist aus New York. 1935 n. Chr.
Roiphe, A. (2015): Is Zionism Racism?. In: Tablet. APRIL 13, 2015. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wir sind ein junger Staat, in dem ein uraltes Volk zu seiner Nation zurückgekehrt ist. Der Staat Israel ist die Verwirklichung eines Wunsches, den das jüdische Volk seit Generationen gehegt hat: Die Wiederbelebung seiner alten Geschichte, der Beginn der Erlösung und die Erfüllung der zionistischen Vision. Tief und untrennbar ist die religiöse, nationale und politische Bindung zwischen dem Volk Israel und dem Land Israel, zwischen dem jüdischen Staat und dem jüdischen Volk."
– Erik Brick / Aharon Barak, litauisch-israelischer Präsident des Obersten Gerichtshofs. 1936 n. Chr.
Barak, A. (1988): Israeli Supreme Court decision. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin Jude. Ich will im jüdischen Staat leben. Das ist mein Recht, so wie es das Recht eines Ukrainers ist, in der Ukraine zu leben, das Recht eines Russen, in Russland zu leben, und das Recht eines Georgiers, in Georgien zu leben. Ich will in Israel leben. Das ist mein Traum und zwar nicht nur das Ziel meines Lebens, sondern das Ziel der Leben hunderter Generationen vor mir, meiner Ahnen, die aus ihrem Lande vertrieben wurden. Ich möchte, dass meine Kinder in der hebräischen Sprache lernen. Ich will jüdische Zeitungen lesen. Ich will ein jüdisches Theater besuchen. Was ist daran schlimm? Worin liegt mein Verbrechen…?"
– Boris Kochubiewski, ukrainisch-israelischer Ingenieur und Verweigerer. 1936 n. Chr.
Beckerman, G. (2010): When They Come For Us, We'll All Be Gone. Page 103. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Am meisten schätze ich meine jüdischen Volksgenossen, die sich im Staat Israel niedergelassen haben und ihn erhalten, denn ich bin der Überzeugung, dass dies die höchste Äußerung des menschlichen Geistes in unserer Zeit ist. Juden haben stets versucht, in jedem Bereich menschlichen Handelns die volle Verantwortung für ihre Taten zu übernehmen. Doch erst, wenn wir auch die Verantwortung für unser politisches Leben zurückgewinnen, können wir den gefährdeten Juden Zuflucht bieten. Je mehr Hebräisch ich spreche und lese, je länger und je öfter ich in Israel bin und je mehr Freunde und Verwandte ich in diesem Land gewinne, desto größer ist meine Dankesschuld gegenüber seinen Verteidigern. Israels Errungenschaften hängen von der Geduld seiner Verteidiger ab, denn Israel ist die einzige Demokratie der Welt, die von ihren Anfängen bis heute unablässig um ihr Überleben kämpfen musste. Seit die Römer das zweite jüdische Gemeinwesen zerstörten, konnten jüdische Soldaten niemals mehr einen jüdischen Staat gegen Feinde schützen. Dass diese Verteidiger Israels zugleich die Frontlinie in der Verteidigung der demokratischen Welt darstellen, wird jedoch nicht gewürdigt."
– Ruth R. Wisse, rumänisch-kanadische Professorin und Verlegerin. 1936 n. Chr.
Pearl, R. & Pearl, J. (2011): I Am Jewish. Personal Reflections Inspired by the Last Words of Daniel Pearl. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Zum Vaterland wurde mir in den letzten Jahren immer mehr dieses fremd-vertraute Israel. Besonders die westeuropäisch orientierten, aschkenasischen Israelis sind zutiefst enttäuscht über die aggressive Ignoranz der westlichen Welt, die die Nahosttragödie wie eine Seifenoper betrachtet. In mir jedoch wächst die Furcht, denn das nahöstliche Israel ist der am stärksten bedrohte Teil der fernwestlichen Zivilisation."
– Wolf Biermann, Hamburger / ostdeutscher Dissident und Liedermacher. 1936 n. Chr.
Biermann, W. (2006): Germany betrays Israel. In: Sinandsight.com. 30/10/2006. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Jerusalem, der Horizont unserer Träume und Gebete, war während unseres Exils und unserer Zerstreuung der Gipfel unseres kollektiven Daseins. Als Hauptstadt Israels, in alten wie in modernen Zeiten, war Jerusalem niemals die Hauptstadt eines anderen Landes. Nur selten, wenn überhaupt, ist einem souveränen Staat das Recht verwehrt worden, seine eigene Hauptstadt zu bestimmen. Israel, das Volk des Friedens, dessen Souveränität nach zweitausend Jahren des Exils wiederbelebt wurde, kehrte zurück in die Stadt des Friedens: Jerusalem."
– Dawid Lewi, marokkanisch-israelischer Außenminister (Likud). 1937 n. Chr.
FM David Levy- Address to United Nations General Assembly - 3 October 1996. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ein Land, ein Land, ein Land – ein Land in hellem Blau, wolkenlos, und der Himmel darüber wie Milch und Honig. Ein Land, in dem wir geboren sind; ein Land, in dem wir leben und verweilen werden, was auch geschehen mag. Ein Land, das wir lieben, wie Mutter und Vater, ein Land des Volkes, ein Land für immer. Ein Land, in dem wir geboren sind; ein Land, in dem wir leben und verweilen werden, was auch geschehen mag. Ein Land, ein Land, ein Land – das Meer an seiner Küste, Blumen und Kinder ohne Ende. Im Norden der See Genezareth, im Süden Sanddünen, und im Osten wie im Westen berühren sich die Grenzen im Kuss. (…) Ein Land, ein Land, ein Land – ein Land der Tora, du bist die Quelle des Lichts und die Sprache der Hoffnung. Ein Land, ein Land, ein Land – ein geliebtes Land, von dem du versprachst, dass es kein Märchen sei."
– Schaike Paikow, israelischer Komponist und Liedermacher. 1937 n. Chr.
Paikov, S. (1974): Eretz Eretz Eretz. [Von C. Nooij aus dem Hebräischen übersetzt].
"Der jüdische Staat Israel ist ein Bekenntnis von Verstand und Herzen zugleich. Er ist eine Heimat für das jüdische Volk, das jahrhundertelang verfolgt, geschlachtet und aus seinen Ländern vertrieben wurde, und er bleibt weiterhin ein Zufluchtsort für Flüchtlinge aus aller Welt. (…) Israel ist zugleich ein intellektueller und kultureller Knotenpunkt: Acht seiner Bürger erhielten den Nobelpreis, und die israelische Technologie hat zahllosen Bauern in trockenen Gebieten geholfen und Millionen Menschen preisgünstige, lebensrettende Medikamente zur Verfügung gestellt. Zudem ist Israel eine Quelle der Stabilität und eine Stimme der Vernunft in einer von Extremismus und gewaltsamen Aufständen geprägten Nachbarschaft. Sein Einsatz für Demokratie und Meinungsfreiheit ist unerschütterlich, und es ist unser verlässlichster Partner im Kampf gegen den Terrorismus, in der Ausweitung der Menschen- und Grundrechte und in der Förderung freier Institutionen."
– Nita Lowey geb. Melnikoff, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus New York. 1937 n. Chr.
RECOGNIZING THE 60TH ANNIVERSARY OF THE FOUNDING OF THE MODERN STATE OF ISRAEL; Congressional Record. April 22, 2008 - House (Vol. 154, No. 64). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Siebzig Jahre schon, oder erst! Eine jüdische, nationale Wirklichkeit, zugleich so jung und doch so alt, mit einer Geschichte wie keine andere. (…) Die Erfolge Israels in allen Bereichen stehen außer Zweifel, muss man sie überhaupt noch aufzählen? Sie machen uns alle zu Bürgern dieses Landes: Bürger, deren Treue und Stolz unerschütterlich sind. (…) Israel ist unser Land, das Land, für das wir uns in voller Freiheit entschieden haben."
– Joë Friedemann, elsässisch-Israelischer Autor. 1937 n. Chr.
Friedemann, J.: 70 ans depuis la Déclaration d'Indépendance... In: Israël 70 ans. [Von C. Nooij aus dem Französischen übersetzt].
"Kein anderes Land in der Geschichte der Welt hat in so kurzer Zeit einen so großen Beitrag für die Menschheit geleistet, oder so viel für sein eigenes Volk, wie Israel seit seiner vergleichsweise jungen Wiedergeburt im Jahre 1948. Als eines der jüngsten und zugleich kleinsten Länder der Welt ist Israel, gemessen an der Einwohnerzahl, führend bei den Exporten lebensrettender Medizintechnologie und zählt hier zu den absoluten Top zwei oder drei Nationen weltweit. Gleiches gilt für Umwelt- und Internettechnologie und zahlreiche weitere Felder wissenschaftlicher Innovation."
– Alan M. Dershowitz, amerikanischer Anwalt und Jurist. 1938 n. Chr.
Alan Dershowitz's Tel Aviv Speech. May 2010. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Wie kein anderes Volk wurde Israel von der Welt bestritten, verfolgt, gefoltert und getötet, doch niemals mit Gleichgültigkeit bedacht. Die Energie, die die Welt auf seine Vernichtung verschwendet hat, lässt sich nicht beziffern. Es scheint mir, als habe dieses Ziel seit dem ersten Juden auf Erden stets irgendwo ganz oben auf einer Tagesordnung gestanden. (…) Israel empfing die Mission, den Monotheismus in die Welt zu tragen, damit alle Völker ihn zur Kenntnis nehmen. War diese Mission erfolgreich? Das Buch der Bücher wurde aus dem ursprünglichen Hebräisch in die Sprachen der Welt übersetzt, damit alle bei jenem Sklavenvolk, das von G’tt zu Trägern der Gesetzestafeln erhoben wurde, mithören können."
– Wiesje de Lange, niederländisch-israelische Autorin. 1938 – 2013 n. Chr.
Lange, W. de (2004): Meeluisteren met Israël. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“In seiner kurzen Geschichte hat Israels Demokratie allen Herausforderungen standgehalten. Sie überlebte die Vertreibung hunderter Juden aus ihren Wohnungen im Gazastreifen; sie überstand Welle um Welle brutaler Terroranschläge gegen ihr Volk; sechs Kriege; große Militäroperationen; den Verlust von Zehntausenden Soldaten und Bürgern; ja, sogar die Ermordung eines Ministerpräsidenten. (…) Israel ist ein stolzer demokratischer und jüdischer Staat, jüdisch und demokratisch. Dies ist unsere DNA. (…) Unser Bekenntnis zu unseren demokratischen Werten entspringt unmittelbar unseren jüdischen Werten. Das israelische Grundgesetz zum Schutz der Menschenwürde und Freiheit ist ebenso jüdisch, wie es demokratisch ist.
– Re'uwen Riwlin, Präsident von Israel (Likud). 1939 n. Chr.
President Rivlin addresses Jerusalem Post Diplomatic Conference. 12.11.2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel hat sich von einer sehr kleinen Gemeinschaft mit nur einigen Hunderttausend Juden – einer freiwilligen, egalitären Gesellschaft – zu einer kulturell, ideologisch, religiös und generationell vielfältigen Nation mit Millionen Bürgern entwickelt. (…) Etwa 70 bis 80 Prozent der Israelis leben in den Küstenebenen. Sie sind ganz und gar mediterran: säkular bis ins Mark, laut, stürmisch, materialistisch, genussfreudig, selbstbewusst. Die Küstenebenen Israels – wo die Mehrheit der Bevölkerung lebt – gleichen Piräus, Neapel oder Barcelona: einer warmherzigen, lärmenden Mittelmeergemeinschaft. (…) Die hebräische Sprache, ein kraftvoller Träger vieler Traditionen und Empfindungen, ist meine Verbindung zum jüdischen Erbe. Ich bin kein religiöser Mensch. Für mich ist es fast schon genug, dass ich einen Text aufschlagen kann, ohne eine Übersetzung zu benötigen, und ihn ebenso lesen kann, wie er vor 1.000, 2.000 oder gar 3.000 Jahren geschrieben wurde."
– Amos Klausner / Amos Oz, israelischer Schriftsteller. 1939 – 2018 n. Chr.
Jacobs, G. (2016): Amos Oz: 'I was angry with my mother for killing herself'. In: Jewish Chronicle. NOVEMBER 24, 2016 20:39. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Heute verfügt Israel, nach den Vereinigten Staaten, über die zweitgrößte Zahl an Technologie-Unternehmensgründungen. (…) Es beherbergt die größte Zahl an Unternehmen außerhalb Nordamerikas, die an der Nasdaq notiert sind. Angesichts der israelischen Führungsrolle in den Bereichen Biomedizin, alternative Energien und Verteidigungsforschung überrascht es kaum, dass das israelische BIP mit dem europäischer Länder konkurriert."
– Henry Waxman, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Kalifornien. 1939 n. Chr.
HONORING ISRAELI INDEPENDENCE DAY; Congressional Record. April 21, 2010 - House (Vol. 156, No. 57). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Seit ihrer Gründung war die israelische Regierung durch und durch demokratisch. Sie ist eine der freiesten Demokratien der Welt. [Die Palästinenser] sind nicht bereit, Vorleistungen zu erbringen. Israel hat nach Kriegen mehr Gebiete abgetreten als jedes andere Land."
– Barney Frank, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Massachussets. 1940 n. Chr.
Chen, D. (2012): Barney Frank gives speech on relationship between US and Israel. In: The Daily Californian. 2012-02-24. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Es wird manchmal behauptet, dass es ohne den Holocaust heute keinen Staat Israel gäbe, als ließe sich der Mord an sechs Millionen Juden überhaupt durch die Gründung eines Staates aufwiegen. Die Realität sieht anders aus: Hätte es Israel damals schon gegeben, so wären der Holocaust und diese Schrecken der jüdischen wie auch der menschlichen Geschichte vermutlich nie geschehen. In seinem Kern ist Israel die Verkörperung jüdischen Überlebens und der jüdischen Selbstbestimmung, die Wiederherstellung eines uralten Volkes in seinem angestammten, eingeborenen Land."
– Irwin Cotler, quebecoise/kanadisches Parlamentsmitglied (Liberal). 1940 n. Chr.
National Day of Remembrance and Action on Mass Atrocities April 24th, 2015. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ich bin tief beeindruckt von der Schönheit und Einzigartigkeit von Gusch Ezion, von der Widerstandskraft der Menschen, die hier leben, und ich möchte meine volle Unterstützung für all jene ausdrücken, die im Lande Israel wohnen."
– James Caan, amerikanischer Schauspieler. 1940 n. Chr.
Steinberg, J. (2016): ‘Godfather’ actor: ’67 lines an offer Israel should refuse. In: The Times of Israel. 22 July 2016, 2:01 am. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ich kann mich an keine Zeit erinnern, in der Israel nicht im Zentrum meiner Vorstellungskraft stand, zugleich als ein Sinnbild des Heldentums und als eine überweltliche, wundertätige Realität. Seit meiner Kindheit war der Zionismus für mich ein sich stetig wandelndes Sinnbild politischer, theologischer, historischer und persönlicher Befreiung."
– Phyllis Chesler, amerikanische feministische Autorin. 1940 n. Chr.
Chesler, P. (2008): Israeli Memories. The Price for Supporting Israel Grows Higher by the Minute. In: PJ Media. 1:14 AM ON MAY 08, 2008. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"[Israel] musste die Ausrufung seiner Unabhängigkeit teuer bezahlen, mit einer Kriegserklärung durch fünf umliegende Staaten: Ägypten, Jordanien, Libanon, Syrien und den Irak. Bereits am nächsten Tag marschierten deren Armeen ein. Israel verfügte damals nicht einmal über ein offizielles Militär; die fünf Angreifer hingegen hatten reguläre Armeen, trainiert und bewaffnet von England, nicht umsonst einst 'das perfide Albion' genannt. Es grenzt an ein Wunder, dass der junge Staat den Krieg gewann und sein Territorium um ein Fünftel erweitern konnte. So entstand ein etwas leichter zu verteidigendes Land, als es der Teilungsplan der Vereinten Nationen von 1947 für den jüdischen Staat vorgesehen hatte. (…) Trotz all dieser Kriegsgewalt ging das Leben weiter. Die Bevölkerung Israels ist heute auf knapp 10 Millionen Menschen angewachsen, davon drei Viertel Juden und 21 % Araber. Letztere sind formell israelische Staatsbürger und leben im Allgemeinen unter weit besseren Bedingungen als in den Nachbarstaaten. (...) Israel hat sich von einer überwiegend wüstenartigen Landschaft zu einem fruchtbaren Land entwickelt und zählt heute zu den weltweiten Spitzenreitern in Wohlstand, öffentlicher Infrastruktur, Hightech, IKT, Energiewende und medizinischen Innovationen. Es nahm Juden aus armen arabischen Ländern ebenso auf wie rund eine Million Juden aus Russland."
– Philip van Tijn, niederländischer Direktor, Betreuer und Berater.
Tijn, P. van (2023): Het wonder van 75 jaar Israël. In: Elsevier. 23 april 2023. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
"Kanada und Israel haben vieles gemeinsam, darunter die grundlegenden Werte von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit; den hohen Stellenwert von Bildung; die Tradition, Bedürftigen im eigenen Land wie auch im Ausland zu helfen; einen tiefen Glauben an die Gerechtigkeit; Offenheit für Vielfalt und ein hohes Maß an Zuwanderung aus aller Welt; sowie die Bereitschaft, unsere zentralen Werte und Interessen zu verteidigen."
– Joe Oliver, kanadischer Finanzminister. 1940 n. Chr.
Jerusalem Prayer Team. September 30, 2012. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Tatsächlich war es Ägypten, dessen moderne Infrastruktur und Kultur in Afrika und Asien, ja vielleicht sogar in Europa, Bewunderung und Neid hervorriefen, nicht zuletzt dank der jüdischen Gemeinschaft, die während des Ersten Weltkriegs die Textil- und Zuckerindustrie einführte, das moderne Bankwesen und Finanzsystem von Grund auf aufbaute und deren Beiträge zur ägyptischen Kultur weit über ihre zahlenmäßige Größe hinausgingen. Sie schenkte Ägypten Persönlichkeiten wie Togo Misrachi, Laila Murad, Dawud Hosni, Murad Farag, Nagwa Salem und viele andere, und wurde dafür mit Massakern, der Enteignung ihres Vermögens sowie der jahrelangen Gefangenschaft und Folterung ihrer Söhne in Abu Saabal und Tura belohnt, bevor man sie aus dem Land vertrieb. (…) Hätte man in Ägypten nur auf die Juden und ihre nichtjüdischen Freunde gehört, so hätte es keine Massaker an Juden gegeben, keinen Einmarsch in Israel 1948, keine weiteren Kriege. Und Israel, der jüdische Staat, und Ägypten, der größte Staat der Region, hätten gemeinsam den Nahen Osten in eine Oase menschlicher Träume verwandeln können."
– Rami Mangoubi, ägyptisch-amerikanischer Erfinder.
Mangoubi, R.: The Egypt that Was. In: Historical Society of Jews from Egypt. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Warum müssen sich, von allen Nationen der Welt, einzig die Juden mit anderen beraten, wo ihre Hauptstadt liegen soll? Jahrtausende, bevor es überhaupt ein London, Moskau, Paris, Tokio, Berlin, Washington D.C., oder Istanbul gab, war Jerusalem bereits die Hauptstadt des jüdischen Volkes."
– Gerald A. Honigman, amerikanischer Erzieher.
Honigman, G.A. (2012): Bill, Marvin, and Mitt. Posted on August 1, 2012 by Jerry. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Der 'Störenfried der Nachbarschaft' wurde aus jedem Land vertrieben; als Exilant zog er von Ort zu Ort. Vor seinen Augen wurde seine Familie zerstreut, sein Volk verfolgt und zerrissen, und stets wirft man ihm vor, dass er überhaupt geboren ist. (…) Keine seiner Bündnispartner sind der Rede wert: Was er bekommt, muss er bezahlen; nichts erhält er aus Liebe. Er kauft veraltete Waffen, das verwehrt ihm keiner. Doch niemand schickt ihm Fleisch und Blut, um an seiner Seite zu kämpfen. (…) Alle Reiche, die ihn versklavten, sind vergangen: Ägypten und Rom, selbst das große Babylon. Im Wüstensand hat er einen Paradiesgarten gepflanzt, kungelt mit niemandem, steht unter niemandes Joch. (…) Nun wurden seine heiligsten Bücher in den Schmutz getreten. Kein Vertrag, den er unterzeichnete, war das Papier wert, auf dem er stand. Er nahm die Brosamen der Welt und machte daraus Reichtum; nahm Krankheit und Schwäche und wandelte sie in Gesundheit. (…) Was hat er getan, dass er so viele Narben trägt? Zwingt er Flüsse in ein neues Bett? Lädt er Schmutz ab auf Mond und Sterne? Der 'Störenfried der Nachbarschaft' steht auf dem Hügel. Die Uhr läuft ab, die Zeit steht still."
– Robert Zimmermann / Bob Dylan, amerikanischer Sänger und Liedermacher aus Minnesota. 1941 n. Chr.
Dylan, B. (1983): Neighborhood Bully. Album: Infidels. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Wir haben acht Millionen Einwohner und sieben große Forschungsuniversitäten, eine beachtliche Relation. Das Technion in Haifa, die Hebräische Universität in Jerusalem und das Weizmann-Institut in Rechovot zählen zu den besten wissenschaftlichen Einrichtungen der Welt. In der Spitzenforschung sind wir also hervorragend aufgestellt."
– Dan Schechtmann, israelischer Physiker. 1941 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich habe kein anderes Land, auch wenn mein Land in Flammen steht. Nur ein einziges Wort auf Hebräisch durchbohrt mir die Adern, meine Seele. Mit schmerzlichem Körper, mit hungrigem Herzen; hier ist mein Zuhause. Ich werde nicht schweigen, denn mein Land hat sein Gesicht verändert. Ich werde die Erinnerung daran nicht preisgeben, und ich werde ihm ins Ohr singen, bis es seine Augen öffnet. (…) Ich habe kein anderes Land, bis es seine Tage erneuert, bis es seine Augen öffnet."
– Ehud Weiner / Ehud Manor, israelischer Liedermacher, Übersetzer und Dichter. 1941 n. Chr.
Manor, E. (1982): Ein li Eretz Acheret. [Von C. Nooij aus dem Hebräischen übersetzt].
“Ich lehne den Gedanken ab, Israel sei ein Kolonialstaat, der nicht existieren solle. Ich weise die Diffamierung Israels als alleinige oder hauptsächliche Quelle des Nahost-Chaos entschieden zurück. Und ich bin der Auffassung, dass Israel sein 'Rückkehrrecht' für Juden aus aller Welt beibehalten sollte. (…) Israel ist das Produkt einer nationalen Bewegung, verdankt seine Existenz jedoch einer welthistorischen Katastrophe."
– Ellen Willis, amerikanische Feministin aus New York. 1941 – 2006 n. Chr.
Willis, E. (2014): Is There Still a Jewish Question? Why I’m an Anti-Anti-Zionist. In: Tablet. August 13 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Seit seiner Gründung im Jahre 1948 hat Israel das in seiner Region vorherrschende autoritäre Modell zurückgewiesen und eine Zivilisation von Weltrang aufgebaut: eine lebendige Demokratie, eine blühende Wirtschaft sowie eine kulturell und akademisch reiche Gesellschaft. Israel veröffentlicht pro Kopf mehr wissenschaftliche Arbeiten als jede andere Nation. Fast ein Viertel der israelischen Arbeitnehmerschaft verfügt über einen Universitätsabschluss und belegt damit in der industrialisierten Welt, hinter den Vereinigten Staaten und den Niederlanden, den dritten Platz. Israel weist zudem eine der höchsten Raten an Büchern und Museen pro Kopf auf. In den vergangenen zweiundsechzig Jahren entwickelte es sich zu einem Weltführer in Medizin und Technologie. Israelische Medizin und Medizintechnik werden in alle Welt exportiert, und israelische Technologien schützen und unterstützen Angehörige des US-Militärs weltweit. (...) Neben der höchsten Startup-Dichte der Welt (insgesamt 3.850 Startups, also eines auf 1.844 Israelis), hat Israel mehr an der NASDAQ notierte Unternehmen als der gesamte europäische Kontinent."
– Howard Berman, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Kalifornien. 1941 n. Chr.
Congressional Record: Proceedings and Debates of the Congress. Vol. 156, Pt. 5. Page 6025. April 21, 2010. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Vor 66 Jahren, als die Finsternis des Holocaust noch frisch in Erinnerung war, wurde der Staat Israel als ein Leuchtfeuer der Freiheit und Demokratie geboren. (…) Seit 1948 war ich stolz, als Israel seinen Unabhängigkeitskrieg führte, als es zu einem Staat wurde, und als es trotz zahlreicher großer wie kleiner Bedrohungen standhielt und zugleich eine dynamische, blühende und innovative Wirtschaft aufbaute. Heute sind wir ebenso stolz auf unsere unerschütterlichen Beziehungen zu Israel, die auf unserem gemeinsamen Engagement für Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit beruhen. Israel ist ohne Zweifel der engste Verbündete der Vereinigten Staaten im Nahen Osten und höchstwahrscheinlich unser engster Verbündeter in der ganzen Welt. Das Volk Israels bleibt ein Symbol demokratischen Mutes im Nahen Osten und darüber hinaus in der ganzen Welt."
– Alan Lowenthal, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus New York. 1941 n. Chr.
Congressional Record: Proceedings and Debates of the Congress. Vol. 160, Pt. 5. Page 6911. May 6, 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Es ist kein Geheimnis, und ich wiederhole es gerne, dass wir in einer harten Nachbarschaft leben, in der es keine Gnade für die Schwachen gibt. Wer sich nicht verteidigen kann, erhält keine zweite Chance. Israel ist das stärkste Land der Region und die einzige wirklich offene Demokratie. (…) Ich bin optimistisch, und meine Vision für Israel ist klar: ein starker, selbstbewusster, blühender, jüdischer und demokratischer Staat, der in Frieden mit seinen Nachbarn lebt. Ein vorbildliches Land, das in Wissenschaft, Technologie, Bildung und Kultur führend ist. Ein Land, in dem unsere Kinder leben wollen und auf das Ihre Kinder stolz sein werden."
– Ehud Brog / Ehud Barak, Ministerpräsident von Israel (HaAvoda). 1942 n. Chr.
Defense Minister Ehud Barak’s speech to AIPAC, March 3 2013. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel ist der engste und verlässlichste Verbündete der USA im Nahen Osten, und das seit mehr als einem halben Jahrhundert. Unsere diplomatischen, militärischen und nachrichtendienstlichen Institutionen arbeiten eng mit ihren israelischen Partnern zusammen, um die Sicherheit beider Länder zu gewährleisten. Ich bin überzeugt, dass Amerikas Fähigkeit, seine Interessen im Nahen Osten zu schützen, von Israel abhängt. Die Gewährleistung des Fortbestands eines demokratischen jüdischen Staates im Heiligen Land ist seit 70 Jahren ein feierliches Gelübde der USA. Unser Einsatz für Israels Sicherheit, Wohlergehen und Demokratie basiert auf gemeinsamen Werten, nicht nur auf gemeinsamen Interessen – und ich werde dafür sorgen, dass dieser Einsatz unerschütterlich bleibt. (…) Die Beziehung zwischen unseren beiden Ländern ist so stark geblieben, weil sie die Parteipolitik sowohl hier als auch in Israel überwindet und auf unseren geteilten Werten ruht: Freiheit und Demokratie, Recht und Gerechtigkeit, Integrität und Mitgefühl."
– Michael Bloomberg, amerikanischer Bürgermeister von New York City (Demokraten). 1942 n. Chr.
Bloomberg, M. (2020): Anti-Semitism is a problem on the right and the left. Here’s how I’d combat it from day one. In: Jewish Telegraphic Agency. February 11, 2020 3:37 pm. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
Bloomberg, M. (2020): Candidates Answer CFR's Questions. In: Council on Foreign Relations, January 23, 2020. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Seit fast zwei Jahrtausenden beteten Juden in der Diaspora täglich um die Rückkehr ins Gelobte Land. Fast 1.900 Jahre lang wurde der Staat Israel in den Herzen von Millionen Exiljuden bewahrt, und auch in den Herzen von Millionen Christen, die bisweilen dieselben Gebete für die Wiederherstellung Zions sprachen, gerade hier in Amerika. (…) Amerikaner wie Israelis sind Kinder der Freiheit. Beide Völker sind unseren demokratischen Idealen, unserer Kultur wirtschaftlicher Chancen und unserem politischen Pluralismus verpflichtet. Das sind die Grundsätze, die wir schätzen: Grundsätze, die nicht nur bestimmen, wer wir sind, sondern auch, wer wir sein wollen."
– Joe Lieberman, amerikanischer Generalstaatsanwalt von Connecticut (Demokraten). 1942 n. Chr.
60TH ANNIVERSARY OF THE FOUNDING OF ISRAEL; Congressional Record. May 08, 2008 - Senate (Vol. 154, No. 76). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Weil die Israelis sich entschieden haben zu leben und nicht zu sterben, weil sie sich entschieden haben, diesmal nicht gehorsam in die Güterwagen zu steigen, wissen die Bolschewiki in den Medien nicht, wie sie damit umgehen sollen – sie wissen nicht, wie sie die Sache darstellen sollen. Denn für sie ist der einzige Jude, der einzige gute Jude, ein gedemütigter Jude. Selbstbewusst auftretende Juden, die sich wehren, sind für sie schlechte Juden. (…) Doch diese werden nicht verschwinden, sie werden sich nicht ins Mittelmeer treiben lassen. (…) Solange die Palästinenser Israels Existenzrecht nicht anerkennen, wird es keinen Frieden geben."
– Michael Weiner / Michael Savage, amerikanischer Radiomoderator und Autor. 1942 n. Chr.
Savage, M. (2012): "The Savage Nation" (Tuesday, November 20, 2012 edition). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Juden haben Bildung stets als Lebensweise betrachtet. Hohe Leistungen waren begehrt, wissenschaftliche und intellektuelle Errungenschaften wurden hochgeachtet, und die jüdische Gemeinschaft zeigte ihre Stärke und Einzigartigkeit gerade durch solche Leistungen.”
– Uriel Reichmann, israelisches Knessetmitglied (Kadima). 1942 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel sieht sich auch als integralen Bestandteil der westlichen Zivilisation. Dieses internationale Image ist für uns essenziell, als strategisches und politisches Instrument. Israel ist ein untrennbarer Teil ihrer Geschichte, und dieses Verständnis wird es Israel ermöglichen, Schwierigkeiten zu überwinden. (…) Israel ist der Ort, an dem die jüdisch-christliche Kultur ihren Anfang nahm; Israel hat die Aufgabe, Toleranz und soziale Werte in der Welt, und im eigenen Land, zu fördern. Politische Werte und ein stabiles demokratisches Regime sind heute Schlüsselelemente jeder Konfliktlösung, und wir unterhalten besondere Beziehungen zu den USA."
– Schlomo Ben Ami, marokkanisch-israelischer Botschafter in Spanien (HaAvoda). 1943 n. Chr.
Herzliya Conference 2001: Session Transcripts. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die Juden stellen 25 % aller Nobelpreisträger und 5 % der Nobelpreisträger im Bereich Medizin. Ich kann euch heute sagen: Israel gehört in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen zu den führenden Nationen der Welt und liegt vielen europäischen Ländern weit voraus. (…) Das jüdische Volk wusste stets, wie es sich aus Krisen befreien und selbst aus aussichtslosen Situationen neue Stärke schöpfen konnte. Wir verließen Ägypten und die Knechtschaft und zogen nach Israel; nachdem der Zweite Tempel zerstört wurde, schufen wir die Mischna und den Talmud; nach der Vertreibung aus Spanien brachte unser Volk Maimonides hervor; und aus den Krematorien des Holocausts heraus gründeten wir den Staat Israel."
– Mosche Kaweh, usbekisch-israelischer Direktor der Bar-Ilan-Universität. 1943 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Das Mandat, das zur Schaffung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk aufrief, forderte zugleich die Gewährleistung der zivilen und religiösen Rechte der bereits bestehenden nichtjüdischen Gemeinschaften, und Israel hat diese Rechte in vorbildlicher Weise gewahrt. Diese Tatsache widerlegt klar die unbegründete Behauptung, Israel sei oder werde ein Apartheidsstaat oder ein rassistischer Staat."
– Barry Shaw, britisch-israelischer Autor. 1943 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Der politische Zionismus, die nationale Befreiungsbewegung des jüdischen Volkes, entstand im 19. Jahrhundert im Rahmen des liberalen Nationalismus, der Europa überrollte. Diese Epoche, beginnend mit der Bewegung in Griechenland, die sich von der osmanischen Besatzung befreien wollte, und umfassend die nationalen Befreiungsbewegungen in Irland, Norwegen, Polen, der Tschechoslowakei, Deutschland, Italien sowie später im selben Jahrhundert in der Türkei und in Indien, inspirierte auch die zionistischen Führer, wie die zahlreichen Hinweise auf die nationalen Kämpfe anderer Völker in den Schriften der Gründer des Zionismus belegen. (…) Weltweit akzeptieren Juden den Zionismus als wesentlichen Grundsatz des Judentums, unterstützen den Staat Israel als die Verwirklichung des Zionismus und werden kulturell, sozial und geistig bereichert durch die Tatsache Israels – eines Mitglieds der Familie der Nationen und einer lebendigen, schöpferischen Leistung des jüdischen Geistes."
– Benjamin Neuberger, israelischer Professor. 1943 n. Chr.
Neuberger, B. (1999): Zionism. 12.10.1999. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Nicht zu Unrecht wurde Israel zum Liebling der Linken. Was in der Sowjetunion und deren kommunistischen Vasallenstaaten, in Kuba und in China scheiterte, wurde im jüdischen Lande zu einer Erfolgsgeschichte. Der Kibbuz wurde zur Ikone des Zionismus, der sozialen Gleichheit und der Würde."
– Hans Knoop, niederländischer Journalist. 1943 n. Chr.
Knoop, H. (2011): Israel, van lieveling tot paria. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“Ich will und kann nicht ohne Israel leben. Einmal überleben ist genug. Ich erkenne dies aus meiner Erfahrung als Kriegskind, gerettet von der Schwerscheide, zurückkehrend in die Arme meiner Mutter im Jahre 1945, als zweieinhalbjähriger Junge. (…) Wenn Israel aufhört zu existieren, höre auch ich auf zu existieren. Ich lebe mit dieser Spannung."
– Awraham Soetendorp, niederländischer Rabbiner. 1943 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“Aus gutem Grund ist Israel unser stärkster Verbündeter im Nahen Osten. Es ist eine Nation, die auf demokratischen Grundsätzen gegründet ist, und ein verlässlicher Partner in unserem Krieg gegen den Terror. Es teilt unsere Werte in einer für die Vereinigten Staaten besonders wichtigen Weltregion. (…) Israel ist heute eine lebendige Oase der Demokratie in einer Weltgegend voller säkularer und religiöser Diktaturen. Seit sechzig Jahren sieht es sich nahezu konstanten terroristischen und militärischen Bedrohungen, Wirtschaftsboykotten und diplomatischer Feindseligkeit ausgesetzt. Dennoch behauptet es sich als eine blühende, pluralistische Demokratie, mit Rechtsstaatlichkeit und einer unabhängigen Justiz, die Rede-, Vereinigungs- und Religionsfreiheit, eine freie Presse sowie freie und faire Wahlen schützt. Israel wurde nicht nur zu einer regionalen Macht, sondern auch zu einem internationalen Führer in den Bereichen Landwirtschaft, Gesundheit, Wissenschaft, Medizin, Hochtechnologie und Sicherheit. Dieses Know-how hat es genutzt, um vielen Ländern weltweit zu helfen, ihre Herausforderungen zu bewältigen. Obwohl es ein sehr kleines Land ist, haben acht seiner Bürger den Nobelpreis erhalten."
– Ben Cardin, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Maryland. 1943 n. Chr.
60TH ANNIVERSARY OF THE FOUNDING OF ISRAEL; Congressional Record Vol. 154, No. 76 (Senate - May 8, 2008). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ich habe genug davon, an die Tür der Geschichte klopfen zu müssen und zu warten, bis mir gesagt wird: 'Komm herein'. Ich komme herein und schreie! Ich bin auf Erden zu Hause, und auf Erden habe ich mein Land: es wurde mir versprochen und es wird mir gehören! Was ist der Zionismus? Man kann es in einem einzigen Satz zusammenfassen: 'Nächstes Jahr in Jerusalem'. Das ist kein Slogan von Club Med. Er steht in der Bibel. (…) Und dieses Gebet wurde zu einem Brüllen, einem mehr als zweitausend Jahre alten Brüllen. Die Vorfahren von Kolumbus, Kafka, Proust, Chagall, Marx, Einstein und sogar von Herrn Kissinger haben diesen Satz, dieses Brüllen, mindestens einmal im Jahr zu Pessach wiederholt. Entspricht der Zionismus dem Rassismus? Dass ich nicht lache! Ist 'Douce France, cher pays de mon enfance' eine rassistische Hymne? Zionismus ist der Name eines Freiheitskampfes!"
– Herbert Pagani, libysch-italienischer Sänger. 1944 – 1988 n. Chr.
Marton, P. (2011): HERBERT PAGANI – PLAIDOYER POUR UNE/MA TERRE 1975 FOR A LAND/MY LAND – LE CRI EXISTENTIEL JUIF/THE JEWISH EXISTENTIAL CRY?. Nov 14, 2011. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel kann wichtiges Knowhow teilen, wie zum Beispiel bei der Bekämpfung des regionalen Wassermangels, in der Entwicklungshilfe, in Medizin und im Bereich Hightech und IT. Erinnern wir uns an all die Errungenschaften die Israel, trotz der schwierigen Sicherheitslage, seit seiner Unabhängigkeit erreicht hat. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht ein israelischer Wissenschafter, oder Ökonom, oder Forscher, einen Beitrag für die Welt leistet. Der Geist der Tikkun Olam hat Israel zu einer führenden Kraft in den Bereichen Medizin, Uferschutz, erneuerbare Energien, Forschung und Entwicklung gemacht. Auch in Zukunft werden wir unseren Beitrag als Mitglied der Weltgemeinschaft leisten.”
– Joram Ben-Se'ew, israelischer Botschafter in Deutschland. 1944 n. Chr.
Grußwort des Botschafters Yoram Ben-Zeev zum 63. Yom Ha’atzmaut und anlässlich der bundesweiten ILI-Tage 6. Mai 2011.
“Die Erneuerung des jüdischen Staates ist etwas, das uns alle bewegt. Zwei Jahrtausende lang waren wir ein Volk ohne Staat. Jetzt haben wir ein eigenes Land, verteidigt von den tapferen Männern und Frauen der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte. Was immer wir tun können, um diejenigen zu unterstützen, die ihr Leben riskieren, um den Staat Israel zu bewahren, das Volk zu schützen und unser Land fortbestehen zu lassen – oft unter sehr schwierigen Umständen[ –, werden wir tun]. (...) Eines steht fest: Das israelische Militär hat alles getan, um zivile Opfer auf ein Minimum zu beschränken, in dieser Hinsicht besser als viele andere Armeen weltweit und in der gesamten Geschichte. (...) Abgesehen vom Silicon Valley in Nordkalifornien gibt es wohl nur einen Ort, Herzlija, mit mehr Start-ups als fast jeder andere Platz auf der Welt. (...) Hier in Israel gibt es fantastische, außergewöhnliche Erfolgsgeschichten aus der Software- und Technologiebranche. Was Israel im Vergleich zu anderen Orten, mit denen wir Geschäfte machen, wirklich unterscheidet, ist die Fülle an Partnern im Technologiebereich. Israel hatte schon immer einen Überfluss an intellektuellem Talent."
– Larry Ellison, amerikanischer Direktor von Oracle. 1944 n. Chr.
Israel21c Staff (2007): Larry Ellison. Israel has a wealth of intellectual talent. August 14, 2007. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
Interview by Gil Tamary from Channel 10. LinkedIn. 1 October 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Geben Sie sich jedoch keinen Illusionen hin: Die USA und Israel stehen denselben Feinden gegenüber. Denn diese Feinde wollen nichts Geringeres als die Vernichtung unserer Gesellschaften. Das wollen Bin Laden ebenso wie Hamas und Islamischer Dschihad. Heute steht Israel an vorderster Front im Umgang mit genau jenen Bedrohungen, vor denen auch unsere beiden Länder stehen. Israel verfügt über das einzige operationelle Raketenabwehrsystem der Welt: Eine gewaltige Leistung, die in Washington und der gesamten westlichen Allianz wohlbekannt ist. (…) Der Zionismus ist der legitime Wunsch des jüdischen Volkes, in seiner historischen Heimat, Israel, zu leben. Wenn die Führer der islamischen Welt ihr Streben nach Frieden im Nahen Osten ernst nähmen, dann ist jetzt die Zeit gekommen, Israels Existenzrecht anzuerkennen und jede Form der Anstiftung zu beenden."
– Ronald Lauder, amerikanischer Direktor des Jüdischen Weltkongresses. 1944 n. Chr.
Herzliya Conference 2001: Session Transcripts. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
World Jewish Congress (2013): Lauder calls Erdoğan remark 'an insult to the Jewish people'. 4 Mar 2013. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich war schon in Paris und auch in Rom, habe die sieben Weltwunder gesehen. Am Nordpol stand ich, im Süden ebenso, doch es gibt keinen Ort wie das Land Israel. Wie Ansichtskarten schöner Landschaften fliegen mir Bilder durch den Kopf, wie durch die Linse einer Fotokamera. In meinem Rucksack trage ich auf jeder Reise, an jedem Tag, Mosaikfragmente eines vollkommenen Bildes. Sei gegrüßt, schönes Land, dein bescheidener Diener bringt dir einen Psalm. Selbst wenn ich manchmal in die Ferne schweife, so schön es auch ist, zu wandern, noch schöner ist es, heimzukehren. Die Turmspitzen Jerusalems, die Gassen des farbenprächtigen Marktes, die Flachdächer von Giwatajim, aus meinem Fenster betrachtet. Der Frühling in Tel Aviv, meine Großeltern, die Challa und die Schabbatkerzen. Das Tote Meer gegenüber dem Roten, Lots Frau, die über Sodom wacht, und der Sommer, der nach Eilat zieht. (...) Die blauen Wasser des Sees Genezareth, der Himmel darüber, und dieses vertraute Heimatgefühl, das wie Strom durch meine Adern fließt. Die Berge Galiläas und Samarias, die Obstgärten in der Scharonebene, die Kinder im Siedlungsgarten, der Karmel und das Meer, jedes für sich und doch alles zusammen, immer zwinkernd und einladend."
– Ilan Goldhirsch, israelischer Liedermacher. 1944 – 2018 n. Chr.
Goldhirsch, I. (1983): Shalom Lach Eretz Nehederet. [Von C. Nooij aus dem Hebräischen übersetzt].
“Am Abschluss der Chanukka-Feier erinnern wir uns daran, wie die Makkabäer allen Widrigkeiten zum Trotz siegten. Vergessen wir nicht, dass das jüdische Volk die syrischen Griechen, das Römische Reich, die Spanische Inquisition, die russischen Pogrome und den Holocaust überwunden hat. Wir sind ein widerstandsfähiges Volk, ein erfolgreiches Volk. Wir sind hier, um zu bleiben, für immer."
– Haim Saban, ägyptisch-israelischer/amerikanischer Medienmogul. 1944 n. Chr.
Berrin, D. (2010): Haim Saban, Andrea Bocelli add up to $9 million-dollar-night for FIDF. In: Jewish Journal. December 10, 2010. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Im Hebräischen stammen ‘Zion’ und ‘Vortrefflichkeit’ aus derselben sprachlichen Wurzel, und das aus gutem Grund. Dasselbe Zion, das Israel seine Vortrefflichkeit brachte, muss auch weiterhin seine Werte der Vortrefflichkeit schenken. (…) Das jüdische Volk wurde seit jeher als lernbegierig erlebt, stets mit einem Buch in der Hand. Bildung war der Grundstein, auf dem Israel errichtet und gegründet werden sollte."
– Jehuda Reinharz, israelisch-amerikanischer Direktor der Brandeis University. 1944 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Sechzig Jahre nach seiner Gründung ist das dürre Land zu einem wohlhabenden Staat geworden. Sümpfe wurden trockengelegt und Wüsten in einen blühenden, modernen Staat verwandelt. Israel hat Millionen jüdischer Einwanderer aus mehr als 100 Ländern aufgenommen (und auch integriert): Menschen, die zusammen über 80 verschiedene Sprachen sprachen. Der Staat Israel ist eine reife, lebendige Demokratie in einer Region, in der Diktaturen vorherrschen. Israel verfügt über eine innovative Wirtschaft von Weltrang und steht an der Spitze technischer Entwicklungen. In seinen 60 Jahren Unabhängigkeit hat Israel mehr Nobelpreise erhalten als alle arabischen Länder zusammen. Und dies trotz Kriegen und ständiger Sicherheitsbedrohungen. Israel ist ein verlässlicher Fels in einem oft geplagten Nahen Osten, der mit den Herausforderungen der Moderne, der Globalisierung und der Demokratie ringt."
– Harry Kney-Tal, rumänisch-israelischer Botschafter in den Niederlanden. 1944 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
"Als Jude erfüllt mich jedes Mal Stolz, wenn ich an der Wand eines Krankenhauses, einer Universität oder eines Bildungsinstituts einen jüdischen Namen sehe. Dieser Stolz wächst von Jahr zu Jahr, wenn ich jüdische Namen unter den Nobelpreisträgern entdecke. 'Was für ein Volk!' denke ich dann. Schau dir all die Beiträge an, die Juden im Laufe der Jahrhunderte zur Verbesserung von Gesellschaften geleistet haben – Gesellschaften, die ihrerseits versucht haben, uns zu vernichten. 'Was für ein Volk!'"
– Mitchell Wohlberg, amerikanischer Rabbiner der Beth Tfiloh Congregation. 1944 n. Chr.
The Forward (2017): We Asked 20 Rabbis: What Makes You Proud To Be A Jew?. December 4 2017. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Trotz Jahrzehnten des Krieges und des Terrors hat sich Israel als starke und lebendige Demokratie erwiesen, und als enger Freund und Verbündeter der USA sowie als weltweite Führungsmacht in den Bereichen Technologie, Energie und wissenschaftliche Innovation. Für mich als Jüdin sind die Beziehungen zu Israel zutiefst persönlich. In meiner Jugend sparte ich Geld, um Baumurkunden zu kaufen und so mitzuhelfen, die israelische Wüste zum Blühen zu bringen."
– Jan Schakowsky geb. Danoff, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Illinois. 1944 n. Chr.
CELEBRATING ISRAEL'S 63RD ANNIVERSARY; Congressional Record Vol. 157, No. 63 (Extensions of Remarks - May 10, 2011). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin in Israel aufgewachsen; wie könnte ich da nicht optimistisch sein? Wenn wir uns vergegenwärtigen, was Israel vor 50 Jahren war, und es nun betrachten, eines der erfolgreichsten Länder der Welt, stabil, demokratisch und, trotz all dessen, was in der Welt geschah, mit einer außerordentlich stabilen Wirtschaft; wie könnte ich da nicht optimistisch sein?"
– Ehud Olmert, Ministerpräsident von Israel (Likud/Kadima). 1945 n. Chr.
Sheridan, G. (2009): Ehud Olmert still dreams of peace. In: The Australian. November 28, 2009. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Jude zu sein heißt, einem Volk anzugehören, das Entschlossenheit und Standhaftigkeit bewiesen und jahrtausendelang unzähligen Leiden und Prüfungen standgehalten hat. Der Jude gehört zu einer Nation, die ihre Unabhängigkeit verlor, als vor 2.690 Jahren der Erste Tempel zerstört und das Volk Israel nach Babylon verschleppt und ins Exil gezwungen wurde. (…) Er gehört zu einer Nation, die vor 1.933 Jahren zum zweiten Mal ihre Unabhängigkeit an das Römische Reich verlor, was zur Verbannung des jüdischen Volkes aus seiner Heimat führte. (…) Vor fünfundsechzig Jahren gelang es dem jüdischen Volk, seinen Staat wiederherzustellen: ein demokratisches, modernes und liberales Land mit fortschrittlichen wissenschaftlichen und technologischen Leistungen, gegründet auf der Vision der Propheten Israels und den moralischen Werten, die das Judentum der Menschheit gegeben hat. Das Judentum misst dem gemeinschaftlichen Leben und der gegenseitigen Solidarität hohen Wert bei. 'Ganz Israel ist füreinander verantwortlich' – dieser Schlüsselsatz beschreibt eine Lebensweise."
– Musa Qasab / Mosche Kazaw, iranisch-israelischer Präsident von Israel (Likud). 1945 n. Chr.
Pearl, R. & Pearl, J. (2011): I Am Jewish. Personal Reflections Inspired by the Last Words of Daniel Pearl. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die zionistische Bewegung, die in den letzten beiden Jahrzehnten des neunzehnten Jahrhunderts in Europa entstand, hatte das Ziel, das jüdische Volk nach fast zweitausendjährigem Exil in seinem angestammten Land national wiederzubeleben. Der Begriff 'Zionismus' wurde 1885 vom Wiener jüdischen Schriftsteller Nathan Birnbaum geprägt. 'Zion' ist einer der biblischen Namen für Jerusalem. Im Kern war der Zionismus die Antwort auf das jüdische Problem, das aus zwei grundlegenden Tatsachen erwuchs: Die Juden waren in zahlreiche Länder der Welt zerstreut, und in jedem dieser Länder stellten sie eine Minderheit dar. Die zionistische Lösung bestand darin, dieser ungewöhnlichen Existenzform und der Abhängigkeit von anderen ein Ende zu setzen, nach Zion zurückzukehren und dort einen Mehrheitsstatus sowie schließlich politische Unabhängigkeit und Staatlichkeit zu erlangen."
– Awi Schlaim, irakisch-israelischer / britischer Historiker. 1945 n. Chr.
Shlaim, A. (2000): The Iron Wall. Israel and the Arab World. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Juden sind eine Nation mit kulturellen und ethnischen Merkmalen, und nicht nur eine Religion. Dies galt schon lange vor der Gründung Israels und gilt bis heute. Das schließt nicht aus, dass Juden zugleich Mitglieder der Nationen sind, in denen sie leben. Als Nation besitzen Juden jedoch nationale Rechte, nicht bloß religiöse oder kulturelle Rechte. Das stärkste nationale Recht ist das Recht auf Selbstbestimmung auf staatlicher Ebene. Die Geschichte hat gezeigt, dass die Zerstreuung unter fremde Nationen und das Leben als Minderheit die Juden verwundbar gemacht hat, sowohl gegenüber Verfolgung als auch gegenüber Assimilation, die ihre kulturelle Identität bedroht. Daher war es gerechtfertigt, dass die Juden im alten Heimatland – Zion – ihre politische Unabhängigkeit wiederherzustellen suchten. (...) Israel ist heute das einzige Land der Welt, in dem Juden das Judentum in der Gesamtheit ihres Lebens, auch auf politischer Ebene, verwirklichen können. (...) Israel ist der einzige Ort, an dem eine öffentliche Kultur existiert, die jüdisch ist, und an dem der Assimilationsdruck in Richtung Judentum wirkt statt dagegen. Für alle, denen das Fortbestehen und die Weitergabe der jüdischen Identität am Herzen liegen, ist Israel der einzige Ort, an dem diese Identität in einem genuin jüdischen öffentlichen Raum gedeihen kann."
– Ruth Gavison, israelische Menschenrechtsexpertin und Rechtsprofessorin. 1945 – 2020 n. Chr.
Gavison, R. (2011): The National Rights of Jews. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Das Judentum ist ein Instrument des Widerstands. Überall dort, wo man auf Worte, Handlungen oder Ereignisse stößt, die man als böse empfindet, reagiert man fast automatisch mit drei einfachen Worten: 'Ich bin Jude!' Das bedeutet, dass man nicht bereit ist, sich am Bösen zu beteiligen."
– Michael Chlenov, russischer Anthropologe. 1945 n. Chr.
Pearl, R. & Pearl, J. (2011): I Am Jewish. Personal Reflections Inspired by the Last Words of Daniel Pearl. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel ist zu einer technologischen und wirtschaftlichen Macht geworden, zu einem Leuchtturm für die jüdische Diaspora und zu einem Beschützer der Rechte von Frauen und der arabischen Minderheit. (…) Trotz all seiner Erfolge sind sich die Israelis nicht sicher, ob die Existenz ihres Landes wirklich dauerhaft ist. Keine andere Nation auf Erden kennt diese Angst und sie ist nicht unbegründet."
– Jane Harman geb. Lakes, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Kalifornien. 1945 n. Chr.
April 22, 2008 - Issue: Vol. 154, No. 64 — Daily Edition 110th Congress (2007 - 2008) - 2nd Session. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel ist stark, Israel ist entschlossen, Israel ist widerstandsfähig. Es verteidigt auch uns gegen das Übel des Terrorismus."
– Uri Rosenthal, niederländischer Außenminister (VVD). 1945 n. Chr.
Toespraak tijdens Samen voor Israël op de Dam. 13 oktober 2023. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
"Israel gehört zu den technologisch fortschrittlichsten Ländern der Welt. Kein Land verfügt über mehr Ingenieure pro Kopf der Bevölkerung. Im Bereich erteilter Biotechnologie-Patente belegt Israel weltweit Platz vier. Beachtlich für einen Staat mit nur sieben Millionen Einwohnern. Von israelischen Ingenieuren entworfene Computerchips versorgen Ihr Handy mit Strom, von Israel entwickelte Firewalls schützen Ihren Computer und Ihr Bankkonto. Israel war Pionier in der Voice-over-IP-Telefonie, der Voicemail und im Unified Messaging. (...) Israel hat das weltweit höchste Verhältnis von Hochschulabschlüssen zur Bevölkerung und veröffentlicht mehr wissenschaftliche Artikel pro Kopf – 109 pro 10.000 Einwohner – als jede andere Nation. Es weist nach den USA die größte Zahl an Startups auf und besitzt die höchste Konzentration von Hightechunternehmen außerhalb des Silicon Valley. In Wagniskapitalfonds liegt Israel weltweit auf Platz zwei, ebenso bei der Zahl veröffentlichter Bücher im Verhältnis zur Bevölkerung. Gemessen an seiner Größe nimmt kein Land mehr Einwanderer auf: Menschen, die Demokratie, Religions- und Meinungsfreiheit, wirtschaftliche Chancen und Lebensqualität suchen. Israel ist zudem das einzige Land der Welt, das im vergangenen Jahr einen Nettozuwachs an Bäumen verzeichnete, und im Jahr 2000 mehr Bäume besaß als 1900. Im Nahen Osten ist Israel ein wirtschaftlicher, sozialer und technologischer Gigant: mit einem Pro-Kopf-BIP höher als das ölreiche Saudi-Arabien, mit der höchsten Alphabetisierungsrate der Region und der niedrigsten Kindersterblichkeit. Doch das war nicht immer so. Als meine Großväter vor hundert Jahren hierherkamen, fanden sie ein Land aus Sand und Sümpfen, voller Mücken, Malaria, Trachom und Typhus. Die Kindersterblichkeit war erschreckend hoch, und fast alle lebten in Armut."
– Ami Isseroff, amerikanisch-israelischer Webjournalist. 1946 – 2011 n. Chr.
Isseroff, A.: A bit about Israel. At: https://www.zionism-israel.com/. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Vom Tage an, da ich begann, politisch zu denken und meine eigenen moralischen Werte zu formen, von frühester Kindheit an, war ich ein glühender Verteidiger Israels. Als Jude weiß ich um die lebenswichtige Bedeutung der Existenz Israels für unser aller Überleben. (…) Wenn es notwendig wird, bin ich bereit, für die Vereinigten Staaten und für Israel zu sterben."
– Steven Spielberg, amerikanischer Filmregisseur. 1946 n. Chr.
Spiegel International (1972): Interview with Steven Spielberg. "I Would Die For Israel". September 11 1972. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Geschichte und Religion sind hier zum Greifen nah. Das macht dieses Land so besonders und einzigartig. (…) Meine Liebe zum Heiligen Land hängt nicht davon ab, wer gerade an der Macht ist oder nicht. Ich unterstütze Israel bedingungslos. (…) Das Land ist von übermächtigen Feinden und islamistischen Fundamentalisten umgeben. Israel ist unablässig damit beschäftigt, seine Sicherheit zu gewährleisten. Ich bewundere Israel, weil es in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Kultur so viel erreicht hat, obwohl es Feinden wie der Hisbollah, dem Iran und der Hamas gegenübersteht. (…) Jetzt bin ich, als Jude, nach einer zweitausendjährigen Wanderung, zurückgekehrt. Ich fühle mich hier sicher, weil meine Interessen in diesem Land gewahrt werden.
– Willy Lindwer, niederländischer Dokumentarfilmer. 1946 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“Ironischerweise ist Israel das Objekt heimlichen Neids, sogar für seine arabischen Feinde. Es ist eine wohlhabende und lebendige Gesellschaft. Neben dem Wohlstand, der durch den Zufluss westlicher Hilfen gefördert wurde, legten Israels Gründerväter besonderen Wert auf wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt. Sie verwandelten das Land in eine echte Demokratie (...) und gründeten eine egalitäre Gesellschaft, die das jüdische Volk als ein Paradies betrachtet."
– Henryk Broder, polnisch-deutscher Journalist und Autor. 1946 n. Chr.
Broder, H. (2009): Arabism’s greatest loss. In: Al Jazeera. 13 Jul 2009. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Obwohl ich kein Israeli bin, erfüllt mich tiefer Stolz über das, was Israel in den siebzig Jahren seiner formellen Existenz erreicht hat. Angesichts der Tatsache, dass das jüdische Volk am Ende des Zweiten Weltkriegs buchstäblich am Rande des Untergangs stand, erscheint mir die Wiedergeburt unseres Volkes in Israel wie ein Wunder. Der Heldenmut, die Widerstandskraft, die unbändige Energie und die Sehnsucht, eine große Nation zu formen, sind nahezu unglaublich. Wer hätte 1945 ahnen können, dass der Staat Israel einmal das sein würde, was er heute ist, zumal er keinen einzigen Tag wirklichen Friedens erlebt hat? Nach den Schrecken der Schoah hat das jüdische Volk neues Leben eingehaucht bekommen, wie es kein anderes Volk vermocht hätte – und das in bemerkenswert kurzer Zeit. Und das Schönste: Dies ist erst der Anfang. Ich fühle mich unsagbar stolz und gesegnet, auch nur einen kleinen Teil des schönsten Zeitalters der gesamten jüdischen Geschichte miterleben zu dürfen."
– Michael P. Sternfield, amerikanischer Rabbiner der Congregation Beth Israel. 1946 n. Chr.
The Forward (2017): We Asked 20 Rabbis: What Makes You Proud To Be A Jew?. December 4 2017. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin jüdisch. Das bedeutet, dass der Staat Israel meine Seele bewegt. Das jüdische Leben kann nicht gesichert werden, ohne dass Israel sein Kern ist. Die Tora, die uns eine Lebensweise und ein religiöses Schicksal aufzeigt, verbindet uns zugleich mit einem Land. Und in einer Welt, die fähig ist, unendliches Böses zu vollbringen, gibt die Gründung des Staates Israel einem Teil des jüdischen Volkes die Kontrolle über sein Schicksal zurück. Weil der Holocaust noch frisch in unserer Erinnerung ist, wäre die Abwesenheit von Macht ein Fluch und der Staat Israel hat diesen Fluch genommen, indem er die Macht in die Hand des jüdischen Volkes zurückgab."
– Eric H. Yoffie, amerikanischer Rabbiner und Präsident der Union for Reform Judaism. 1947 n. Chr.
Pearl, R. & Pearl, J. (2011): I Am Jewish. Personal Reflections Inspired by the Last Words of Daniel Pearl. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die Ergebnisse der israelischen Hochschulbildung sind beeindruckend: Israel weist das weltweit höchste Verhältnis von Wissenschaftlern und Technikern in der Erwerbsbevölkerung auf und produziert mehr wissenschaftliche Artikel pro Kopf als jedes andere Land. Es belegt den zweiten Platz bei der Zahl neuer Bücher pro Einwohner und den dritten Platz bei Patenten pro Kopf, hinter den USA und Japan, und hat weltweit die dritthöchste Dichte an Unternehmern, bei Frauen sogar die höchste. Israel hat acht Nobelpreisträger in Literatur, Wirtschaft, Physik und Frieden hervorgebracht. Obwohl seine Bevölkerung im globalen Vergleich gering ist, ist Israel zu einer treibenden Kraft in der weltweiten technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung geworden und leistet bedeutende Beiträge zur medizinischen Forschung. Das Land verfügt über sein eigenes Silicon Valley und stieg in den 1990er Jahren zur viertgrößten Hightech-Wirtschaft der Welt auf. Internationale Konzerne wie Microsoft, Intel und IBM haben große Forschungs- und Entwicklungszentren in Israel aufgebaut und stützen ihre Produkte auf israelische Innovationskraft. Von israelischen Forschern stammen unter anderem das Motorola-Mobiltelefon, zentrale Teile des Windows-NT-Betriebssystems, AOL Instant Messaging, Voicemail-Technologie, die erste Antivirensoftware und wichtige Entwicklungen in der Nanotechnologie. (...) Israel verfügt außerdem über ein hochentwickeltes Gesundheitssystem, das allen Bürgern zugutekommt, teilweise sozialisiert und im internationalen Vergleich kostengünstig ist. Die medizinische Versorgung gilt als die beste im Nahen Osten. Israelische Krankenhäuser haben sogar Mitglieder arabischer Königshäuser behandelt, die in ihren eigenen Ländern keinen Zugang zu vergleichbaren Leistungen hatten. Das Hadassa-Krankenhaus in Jerusalem ist weltweit für seine Trauma- und Forschungszentren bekannt, das Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv für sein Spitzenzentrum der Neurochirurgie. (...) Israelische Biomedizinunternehmen entwickelten Impfstoffe gegen Milzbrand, bahnbrechende Therapien und Medikamente für Diabetes und Alzheimer sowie sichere Bildgebungstechniken zur Brustkrebsdiagnose. (...) Der Staat Israel hat das jüdische Leben weltweit entscheidend geprägt. Die heldenhaften Errungenschaften des jungen Landes erfüllen Juden überall auf der Welt mit Stolz."
– Eugene Korn, amerikanisch-israelischer Rabbiner, Wissenschaftler und Pädagoge. 1947 n. Chr.
Korn, E. (2012): The Jewish Connection to Israel, the Promised Land. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die frühen Einwanderer begannen, das Land aufzubauen, zu bewässern, Pflanzen anzubauen und ihre Kinder zu unterrichten. Arbeitend unter der Sonne trugen die Falten Israels die Spuren der Mühsal, doch das Ergebnis ist heute sichtbar: An den Hängen blühen Blumen und Olivenbäume, und die Universitäten arbeiten auf Hochtouren. (…) Heute fließen im Land Milch und Honig; es ist eine Nation der Einwanderer und eine Heimat für die Verfolgten."
– Jerry Nadler, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus New York. 1947 n. Chr.
RECOGNIZING THE 60TH ANNIVERSARY OF THE FOUNDING OF THE MODERN STATE OF ISRAEL; Congressional Record Vol. 154, No. 64 (House - April 22, 2008). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die Juden sind ein nahöstliches Volk, dessen Anwesenheit in der Region die territoriale Gebundenheit an ihr spezifisches Heimatland über Jahrhunderte hinaus überschritt. Im Durchbruchsjahr 1948 erlangte ein nahöstliches Volk seine Unabhängigkeit und erreichte einen Mehrheitsstatus, wie kein anderes zuvor. (…) Die Juden verwandelten ihre historische hebräische Sprache in eine lebendige, gesprochene Sprache. Vielleicht könnten die Maroniten oder Kopten versuchen, diese linguistische Wiederbelebung nachzuahmen. Die Juden bauten ausreichende militärische Stärke auf, um den arabischen Invasionskräften zu widerstehen. Vielleicht könnten die Kurden aus dem zionistischen Erfolg für ihren eigenen, zähen, jedoch bisher erfolglosen Freiheitskampf gegen Türken, Iraker und Iraner lernen. Die Juden verbanden Wissen und Modernität, um im relativ rückständigen Nahen Osten eine lebensfähige Befreiungsbewegung zu begründen. Vielleicht könnten die Berber oder Belutschen die jüdische Leistungsfähigkeit für ihre eigene Freiheit zum Vorbild nehmen."
– Mordechai Nisan, kanadisch-israelischer Historiker. 1947 n. Chr.
Nisan, M. (2015): Minorities in the Middle East. Page 272. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ein Jude zerbricht bei seiner Hochzeit ein Glas, um an die Zerstörung des Tempels zu erinnern. Jeder biblische Festtag trägt auch ein landwirtschaftliches Element in sich, das untrennbar mit dem Land Israel verbunden ist. Kein anderes Volk hat seine Grenzen so festgelegt wie die Juden oder Bräuche gepflegt, die ihre Existenz so eindeutig an einen bestimmten Ort banden. In 1.800 Jahren Exil verging kein einziges Vierteljahrhundert, in dem nicht ein Jude in dieses Land kam oder es verließ, oder sich hier etwas anderes von Bedeutung zutrug. Jahr für Jahr liefert die Archäologie neue Bestätigungen unserer Geschichte an diesem Ort. Und nicht zuletzt sind Judäa und Samaria jene Landschaften, in denen die bedeutendsten Ereignisse unseres nationalen Lebens stattfanden, von Königen und Fürsten bis zu Priestern und Propheten. Wir sind Juden aus Judäa."
– Jisrael Medad, amerikanisch-israelischer Journalist und Autor. 1947 n. Chr.
"Yisrael Medad". Where Do We Stand?. 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Mir fällt kein anderer Staat ein, der aus dem Zerfall eines Reiches hervorging und, wie Israel, imstande war, soliden Wohlstand, eine wahrhaftige Demokratie und eine Haltung zu schaffen, in der Gewalt niemals von ethischen Erwägungen abgekoppelt wird. Zudem ist Israel, und dies in politischer wie wirtschaftlicher Hinsicht, das Vorzeigebeispiel dessen, was man früher die antikoloniale Revolution nannte. Es heißt Russen, Jemeniten, Franzosen, Äthiopier, Nordafrikaner und Polen willkommen, und dies ohne jede Diskriminierung – ganz zu schweigen von den palästinensischen Arabern, die 20 % der Bevölkerung ausmachen. Ob es einem gefällt oder nicht: Israel ist eine der offensten Gesellschaften der Welt. Ob es einem gefällt oder nicht: In Israel findet man Multiethnizität, kombiniert, wie sonst nirgends auf der Welt, mit einem ausgeprägten Gefühl nationaler Zugehörigkeit, von Patriotismus und einem verblüffend soliden Bürgersinn. Dieses Land erteilt eine überaus wichtige Lektion, die sich auch starke Staaten, die unter ähnlich schwierigen Umständen stehen – wie etwa Frankreich und die Vereinigten Staaten – zu Herzen nehmen sollten."
– Bernard Henri Lévy, algerisch-französischer Intellektueller und Schriftsteller. 1948 n. Chr.
Samama, L.D. (2011): Bernard-Henri Levy and Israel (Part 1). In: The Algemeiner. APRIL 24, 2011 7:53 PM. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Elokim, der Du uns aus allen Völkern auserwählt hast, ich beklage mich nicht, sondern ergebe mich in mein Schicksal, erfüllt von Bescheidenheit, Liebe und Stolz! Niemals würde ich Jerusalem gegen Washington eintauschen oder das harte Leben in Israel gegen ein unbeschwertes Leben irgendwo sonst auf Erden! Es ist mein Land, die Heimat meiner Kinder; es ist unser Schicksal, und wir werden es überwinden!"
– Tomislaw Lampel / Tommy Lapid, israelischer Justizminister (Schinui). 1948 – 2008 n. Chr.
Smallman, M. (2015): Essay. The Zeal of New Zealand. In: AIJAC.Aug 27, 2015. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel muss sein Schicksal selbst in die Hand nehmen, indem es eine jüdische Mehrheit, verteidigbare Grenzen, ein vereinigtes Jerusalem als Hauptstadt sowie amerikanische und internationale Unterstützung bewahrt. Zugleich verpflichtet es sich, das richtige Gleichgewicht in Sozial-, Außen- und Sicherheitspolitik zu finden, um eine Heimat für alle Juden zu sein: eine Heimat, die beständig nach Frieden strebt."
– Schaul Mofas, Israelischer Verteidigungs- und Verkehrsminister. 1948 n. Chr.
Journal of Palestine Studies (2006) - Volume 35, Nummers 3-4 - Pagina 211. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Sobald es Israel gelang, einen Krieg gegen seine Feinde zu gewinnen, änderte sich plötzlich die Einstellung uns, den assimilierten Juden, gegenüber. Vielleicht hassten uns die Nichtjuden noch immer, doch sie respektierten uns, denn Stärke ist etwas, das man in Russland achtet. Und plötzlich erkennt man: Wenn Israel für sein Existenzrecht kämpft, kämpft es zugleich für unsere Ehre und Achtung. (…) In den Augen der Menschen um uns herum wurden wir Teil der Identität dieses Staates Israel, und plötzlich hatte man Macht."
– Natan Scharanski, ukrainisch-israelischer Vizepremierminister von Israel (Jisrael BaAlija). 1948 n. Chr.
Herzliya Conference 2001: Session Transcripts. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Das Judentum war der Ruf an Abrahams Nachkommen, eine Gesellschaft von Freiheit, Gerechtigkeit und Mitgefühl zu schaffen, unter der Souveränität Gottes. Eine Gesellschaft braucht ein Land, ein Zuhause, einen Ort, an dem die 'Kinder Israels' die Mehrheit bilden und so Kultur, Wirtschaft und ein politisches System nach ihren Werten gestalten können. Dieses Land war und ist Israel. (...) Die Existenz Israels, in der Antike wie heute, ist ein fortwährender Protest gegen Reiche und Imperialismus: gegen das Mesopotamien in Abrahams Zeit und gegen die Ägypter des Exodus. (...) Jede Nation hat das Recht, über sich selbst zu bestimmen und nach ihren eigenen Werten Gesellschaft und Kultur zu formen. Das Recht auf nationale Selbstbestimmung gehört zu den fundamentalsten in der Politik. Heute gibt es 82 christliche Nationen und 56 islamische, doch nur eine einzige jüdische: in einem Land, kleiner als der Kruger-Nationalpark, mit einem Viertelprozent der Landfläche der arabischen Welt. (...) Trotz ständiger Bedrohung durch Gewalt und Krieg hat Israel Unglaubliches vollbracht: Es hat eine karge Landschaft in ein Land voller Bauernhöfe, Wälder und Felder verwandelt. Es hat Einwanderer aus über hundert Ländern aufgenommen, die mehr als achtzig Sprachen sprachen, und sie zu einer Nation geformt. Es hat nahezu ohne Rohstoffe, abgesehen vom schöpferischen Geist seiner Menschen, eine moderne Wirtschaft aufgebaut. Es hat die Demokratie in einem Teil der Welt bewahrt, der sie zuvor nie kannte. Es hat das Hebräische, die Sprache der Bibel, wieder zum Leben erweckt. Es hat ein Volk, das der Holocaust beinahe vernichtet hätte, wieder zum Leben erweckt. Israel bleibt ein Petach Tikwa – ein Tor der Hoffnung."
– Jonathan Sacks, englischer Oberrabbiner des Commonwealth. 1948 – 2020 n. Chr.
Sacks, J. (2009): Future Tense. A Vision for Jews and Judaism in the Global Culture. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel will als jüdischer Staat existieren und in Frieden leben. Zugleich erkennt es das Recht der Palästinenser an, einen eigenen Staat zu haben und in Frieden zu leben. Das Problem ist jedoch, dass die meisten Palästinenser und viele andere Muslime und Araber das Existenzrecht des jüdischen Staates Israel nicht anerkennen. (…) Israel gab Land im Austausch für das Versprechen von Frieden mit Ägypten und war stets bereit, dasselbe für die Palästinenser zu tun. Das Einzige, was sie dafür tun müssten, ist, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen und zu versprechen, in Frieden mit ihm zu leben."
– Dennis Prager, amerikanischer Radiomoderator und Autor. 1948 n. Chr.
Prager, D.: THE MIDDLE EAST PROBLEM. In: Youtube. 28 apr 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"So stieg ich empor und erreichte das Land. Den Weg vergaß ich nicht, auf dem ich mit meinem Geliebten wanderte. Mit unseren Kindern, unseren Frauen; Taschen in der Hand, manche reitend auf einer Eselin, andere zu Fuß. Ich wusste, dies war der Weg, und ich wusste, wie lang er sein würde. Bitte, mein G-tt, erleuchte meinen Pfad, bleibe mir nah, denn ich kehre zurück, zurück in mein Land. Und in den Nächten unserer Wanderung stand Jerusalem vor unseren Augen. In unseren Träumen sahen wir nur sie, so heilig, so schön; sie bewegte unser Herz. Sie band sich mit Liebe an uns. (...) Durch Wüstensand gingen wir, ohne zu verzweifeln, ohne zu ermüden. In unserer Freude erkannten wir unsere eigenen Seelen nicht mehr. Und dort, am Horizont, wartete sie: kein bitterer Schmerz, kein Wehklagen mehr. Von nun an wird sie aufstehen und leben für immer."
– Awihu Medina, israelischer Sänger. 1948 n. Chr.
Medina, A. (1981): Shav el Admati. [Von C. Nooij aus dem Hebräischen übersetzt].
"Auf den Schultern des Hermonbergs, im galiläischen Wind, bin ich Israeli. In Zitronen-, Orangen- und Grapefruithainen bin ich Israeli. In einem kleinen Kaffeehaus, mit einem großen Glas Karottensaft, bin ich Israeli. Wenn in mir noch die Lieder des Jahres 1948 erklingen, bin ich Israeli. Auf Weltpodien, in nächtlichen Erscheinungen, bin ich Israeli. Wenn in mir ein gewaltiges Lachen und Soldatenstolz aufsteigen, bin ich Israeli. Im Kerzenlicht eines Feiertages, am entscheidenden Tag oder am Tag der Trauer, wenn die Sirene, die Pfeife oder die Leier erklingt, bin ich Israeli. Israeli in Herz und Seele, im Namen meiner Mutter und in meinem eigenen, in meinem Traum und in meinem Blut, im Volkstanz und Volkslied, in Mutter Erde, auf dem Markt oder im Einkaufszentrum, inmitten allgemeiner Aufregung, bin ich Israeli. Heimwärts im Flugzeug, mit der eingängigen Melodie der Hoffnung, bin ich Israeli. In meinem geistigen Auge den Himmel malend, den einzigen G-tt und geflügelte Engel, bin ich Israeli. Mit einem Friedensgebet auf den Lippen, blau wie ein Tallit, bin ich Israeli. Für immer, bis in Ewigkeit, suchend nach dem Weg. Für immer, bis in Ewigkeit, frei und zufrieden. (…) Ein hübsches Mädchen mit schönen Augen haben wir im Land Israel, und einen braven Jungen, ach wer hätte das gedacht. Eine Tora, die Licht ausstrahlt, und auch eine Haggada und eine Megilla. Unseren einzigen G-tt, und die Stimme des Bräutigams und der Braut. Das Land Israel ist schön, das Land Israel blüht. Man sitzt da und schaut, man sieht es und das Herz leuchtet. Wir haben, meine Brüder, zweitausendjährige Berge, zu deren Füßen die Propheten selig waren, und auch einen Engel aus dem Himmel, der über unsere Seelen wacht. Einen Chassid haben wir in dieser Stadt, ebenso wie Soldatinnen und Blumen. Die Segnungen sind alle die unsrigen, ebenso die frohen Botschaften und die Lobpreisungen. (…) Und das Tal ist wunderschön, und der Berg ist wunderschön. Im Norden liegen Schnee und Eis, im Süden reines Gold. Alle Haine verströmen ihren Duft, und die Mandelbäume blühen. Die Sonne scheint hier zu jeder Zeit über den Wassern der Trauer und der Ruhe. Aus aller Bedrängnis rettest du, nur du. Blauweiß weht die Fahne, und all meine Lieder weisen nach Jerusalem. Wir sind wieder Pilger, ach singe: Das Volk Israel lebt!"
– Dudu Barak, israelischer Liedermacher und Dichter. 1948 n. Chr.
Barak, D. (2008): Ani Israelit. [Von C. Nooij aus dem Hebräischen übersetzt].
Barak, D. (1980): Eretz Israel Yafa. [Von C. Nooij aus dem Hebräischen übersetzt].
"Ich bin stolz, Jude zu sein. Ja, wegen vieler Klischees. Wir sind ein unverwüstliches, widerstandsfähiges Volk und haben unablässige Versuche, uns zu vernichten, überlebt. Die grausamsten Barbaren der Geschichte haben versucht, uns auszulöschen, und doch schreiten wir heute über ihre Gräber hinweg und verkörpern jenen alten, zynischen Humor: 'Sie kamen, um uns zu töten. Wir haben gesiegt. Lasst uns essen.' Ich bin stolz, Jude zu sein, weil wir seit Jahrtausenden einen unvergleichlichen Beitrag zur Verbesserung dieser Welt leisten. Weil wir Anwar Sadat bejubelten, als er in Israel aus dem Flugzeug stieg. Weil wir Moral und Gerechtigkeit in eine brutale Welt brachten. Ich bin stolz, Jude zu sein, weil wir der Welt Jeremia und Seinfeld, Einstein und Maimonides, Salk und Bernstein, Rickover und Gershwin schenkten. Die Psalmen ebenso wie Heine. Ich bin stolz, Jude zu sein, weil wir ein atemberaubendes Volk sind, das die Zivilisation zivilisierter und das Leben lebenswerter machte. Ich bin stolz, Jude zu sein, weil wir fähig sind, für andere zu weinen, und wissen, wann wir zuschlagen müssen."
– Shalom Lewis, Rabbiner der Congregation Etz Chaim. 1948 n. Chr.
The Forward (2017): We Asked 20 Rabbis: What Makes You Proud To Be A Jew?. December 4 2017. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Am 14. Mai 1948 erklärte Israel seine Unabhängigkeit und bot einen sicheren Hafen für Holocaustüberlebende sowie für Diasporajuden vor und seit dem Holocaust, die ein Jahrtausend des Antisemitismus erlitten hatten. In den 62 Jahren seiner Staatlichkeit diente Israel als Vorbild für Freiheit, Chancen und demokratische Werte. Freie Wahlen, eine unabhängige Presse und eine lebendige Wirtschaft kennzeichnen es als führend im Nahen Osten. Es ist unser engster Verbündeter in der Region."
– Allyson Schwartz geb.Young, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Pennsylvanien. 1948 n. Chr.
HONORING ISRAELI INDEPENDENCE DAY; Congressional Record Vol. 156, No. 57 (House - April 21, 2010). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Als wir Israel besuchten, sahen wir eine Nation an der Spitze von Innovation, Wissenschaft und Technologie; ein Land, in dem boomende Modernität und antike Geschichte in scharfem Kontrast nebeneinanderstehen. Vor sechsundsechzig Jahren begann Israel als bescheidene Nation von 800.000 Einwohnern, die um ihr Überleben kämpfte. Heute zählt Israels Bevölkerung über acht Millionen Menschen. Es ist eine blühende, liberale Demokratie, die Heimat des jüdischen Volkes, eine wirtschaftliche und hochtechnologische Weltmacht und verfügt über die stärkste Militärmacht in der Region. (…) Jerusalem war seit Jahrtausenden das Herz des jüdischen Volkes. Während der Jahrhunderte des Exils blieb Jerusalem das Ziel der jüdischen Sehnsucht. Juden beteten stets in Richtung der Klagemauer, unabhängig davon, wo sie sich geografisch in der Welt befanden."
– Lois Frankel, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Florida. 1948 n. Chr.
HONORING ISRAEL'S 66TH INDEPENDENCE DAY; Congressional Record Vol. 160, No. 67 (House - May 6, 2014). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel hat Großes erreicht, sowohl im kulturellen Bereich als auch in Technologie und medizinischer Wissenschaft. Bis heute brachte dieses Land acht Nobelpreisträger hervor, mehr als alle arabischen Staaten zusammen. Und all dies wurde erreicht trotz Kriegen, Bedrohungen und Rückschlägen. Ein Grund, stolz auf Israel zu sein."
– Ronny Naftaniel, niederländischer Direktor der CIDI. 1948 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“Die Wahrheit ist, dass Israel das Heimatland des jüdischen Volkes ist. Es ist das Land, in dem die Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob den einen Gott anbeteten; das Land, in dem die Propheten Jesaja, Jeremia, Amos und viele andere gegen Ungerechtigkeit und Aggression anklagten; und das Land, in dem ein junger Galiläer eine Botschaft der Liebe und des Friedens verkündete, die sich in der ganzen Welt verbreitete."
– Benjamin Netanyahu, Ministerpräsident von Israel. 1949 n. Chr.
Israel HaYom (2012): Meet the Christian Zionists. 17/8/2012, 10:12. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel ist ein atemberaubender Ort, auch wenn dort nur wenige Menschen leben. Der Nahe Osten braucht Israel. (…) Es gibt keinen anderen Ort wie Israel auf der ganzen Erde. Es ist erstaunlich, dass es noch immer existiert – stärker und stolzer als je zuvor. (…) Als Amerikaner hat man keine andere Wahl, als Israel zu unterstützen. Es ist das Heilige Land, und es ist kein Geheimnis, dass jeder in Amerika Israel als den einzigen wahren Freund im Nahen Osten betrachtet – auf wen sonst könnte man sich verlassen?"
– Gene Simmons / Chaim Witz, israelisch-amerikanischer Musiker. 1949 n. Chr.
StandWith Us (2019): KISS’ Gene Simmons Makes A Very Controversial Statement About The Middle-East. August 28, 2019. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
Weinthal, B. (2011): Kiss’s Gene Simmons Stands Up for Israel and Arab Democracy Movements. In Weekly Standard. March 23, 2011. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die heutige jüdische Welt ist zweigeteilt: Die Mehrheit lebt in Israel, doch fast die Hälfte unseres Volkes befindet sich außerhalb des Landes. Vor vierzig Jahren war mir klar, dass hier ein Staat aufgebaut wurde. Mir war klar, dass jene, die Auschwitz überlebt hatten, in Israel ihre Heimat errichten und für die Staatsgründung kämpfen würden. Dies war damals die Realität. Jeder wusste, was der Staat Israel für das jüdische Volk symbolisierte. Heute kann ich in meiner Karriere die Bedeutung Israels für unser Volk und die untrennbare Verbindung zwischen beiden verstehen. Aus jenen 600.000 Menschen, die begannen, nach Israel einzuwandern, sind sieben Millionen Israelis geworden: die Herrlichkeit Israels."
– Se'ew Bielski, israelischer Bürgermeister von Ränana (Kadima). 1949 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Es besteht kein Zweifel, dass Israel, im Vergleich zu allen arabischen Staaten, die uns im Nahen Osten umgeben, wahrscheinlich der strahlende, helle Stern der Demokratie ist. (…) Andere Länder sind allesamt autoritäre, autokratische Regime: ein Mann, eine Herrschaft. Manche besser, manche schlechter. (…) Betrachtet man Israel aus dieser Perspektive, erkennt man eine wahre Insel der Vernunft und Stabilität im Nahen Osten. (…) Israel ist das einzige Land mit historischen Rechten auf ein Dasein an dem Ort, an dem es sich befindet, denn es war bereits hier, als die arabischen Länder noch gar nicht existierten. Wir haben das Recht zu leben, und wir wollen in Frieden leben. [Israel] ist eine drei Jahrtausende alte Nation. Meine Kenntnisse über meine Familienwurzeln reichen ebenso drei Jahrtausende zurück. Wir existieren noch und wir werden immer stärker. Warum? Nicht dank unserer Heeresmacht, sondern dank unserer Überzeugung. Es gibt keine andere säkulare, demokratische Nation im Nahen Osten außer Israel."
– Ra'anan Gissin, israelischer Politikwissenschaftler und Analyst. 1949 n. Chr.
Shalom Show: Col. Raanan Gissin on the 1991 Gulf War. 9 March 2013. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich, im Jahre 2024, denke nicht einmal daran, meine Niederlande zu verlassen, und ich lasse mich nicht erpressen durch Zugblockierer, anti-israelische Medien, Beschimpfungen, Steinwürfe, versuchte Autoattacken oder die Angst vor Terrorismus. Das rührt mich nicht! Aber ich weiß: Meine lieben Eltern konnten im Krieg nirgendwohin. Flucht war keine Option. Denn alle Grenzen, aus den Niederlanden hinaus oder in andere Länder hinein, waren für Juden verschlossen. Doch ich weiß, dass es ein einziges Land gibt, wohin ich jederzeit gehen könnte, sollte es je notwendig werden: Israel! Israel, die einzige Demokratie im Nahen Osten, in der Menschen aller Rassen und Religionen gleichberechtigt und friedlich miteinander leben können. Es lebt, das jüdische Volk lebt und wird immer überleben!
– Binyomin Jacobs, niederländischer aschkenasischer Oberrabbiner. 1949 n. Chr.
Israël manifestatie op de Dam - 7 oktober 2024. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“Der Aufbau Israels gehört zu den friedlichsten Einwanderungs- und Staatsgründungsprozessen in der Geschichte. (…) Der Nahe Osten hat aufgrund seiner zentralen Lage und Geografie unzählige Invasionen erlebt – darunter die der Griechen, Römer, Araber, Kreuzfahrer, Seldschuken, Timuriden, Mongolen und modernen Europäer. (…) Entgegen diesem Muster von Eroberung, Gewalt und Umsturz waren die zionistischen Bemühungen – bis ins Jahr 1948 – um eine dauerhafte Anwesenheit im Heiligen Land zu schaffen, bemerkenswert mild: kaufmännisch statt militärisch. (…) Der Erwerb von Eigentum – Dunam für Dunam, Bauernhof für Bauernhof, Haus für Haus – stand bis 1948 im Zentrum des zionistischen Projekts. Ebenso wesentlich war der Wiederaufbau des öden und unbrauchbaren Landes. Die Zionisten ließen nicht nur die Wüste erblühen, sondern entwässerten Sümpfe, säuberten Wassergräben, regenerierten Ödland, bepflanzten kahle Hügel, räumten Steine und entfernten Salz aus dem Boden. Dank dieser jüdischen Urbarmachungs- und Sanierungsarbeiten sank die Zahl der krankheitsbedingten Todesfälle drastisch. (…) Israelis sollten ihre Köpfe hochhalten und betonen, dass der Aufbau ihres Landes auf einer der gewaltärmsten und zivilisiertesten Volkswanderungen der gesamten Menschheitsgeschichte beruht."
– Daniel Pipes, amerikanischer Historiker. 1949 n. Chr.
Pipes, D. (2011): Not Stealing Palestine, but Purchasing Israel. In: National Review. June 2011 4:00 AM. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Wenn wir an Israels außergewöhnliche Geschichte denken, ist jeder Geburtstag Anlass zu feiern – und zu bewundern. Es ist eine ganze Geschichte – und sie treibt Israels Feinde in den Wahnsinn. Doch so sehr sie es auch versuchten, sie konnten weder den Überlebenswillen noch die Erfolgsfähigkeit Israels brechen. Wie kann es sein, dass diese kleine Nation von der Größe New Jerseys oder von Wales sich durch dick und dünn gegen entschlossene, kapitalkräftige und zahlenmäßig weit überlegene Gegner behaupten konnte? Wie kann es sein, dass dieser kleine Landstreifen, der nur ein Hundertstel der Fläche Saudi-Arabiens umfasst und bis vor Kurzem keinerlei Bodenschätze besaß, sich in die Spitzengruppe der fortgeschrittenen Nationen katapultierte? Und wie kann es sein, dass 1948 in Israel die Fahne der Demokratie gehisst wurde, und dass diese Demokratie, inmitten einer einsamen Oase, bis heute hochgehalten wird, obwohl sie umgeben ist von (…) einer dominierenden Kultur des Despotismus, des Notstandes, der Folter, der Vetternwirtschaft und der Korruption?"
– David Harris, amerikanischer politischer Aktivist. 1949 n. Chr.
Harris, D. (2011): Happy Birthday, Israel!. In: Huffpost. May 8, 2011, 07:06 PM EDT. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel wurde zu einem ehrwürdigen Begriff, zu einer Vereinigung spiritueller Ideen, die auch viele Kulturen fernab des Nahen Ostens bereicherte. (…) Wir in den Vereinigten Staaten genießen diesen zivilisierenden Einfluss. Vieles, woran wir glauben und was wir in unseren Gründungsdokumenten verankert haben, entspringt alten jüdischen Wurzeln: der Glaube, dass der Einzelmensch einen unveräußerlichen Wert besitzt, weil er nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurde; die Achtung der Rechtsstaatlichkeit als Fundament einer gerechten Gesellschaft, nicht bloß der Herrschaft menschlicher Macht; und das Bekenntnis zur Sache der Befreiung, weil die Rechte des Volkes ein unveräußerliches Geschenk seines Schöpfers sind."
– Norm Coleman, amerikanisches Senatsmitglied (Republikaner) aus Minnesota. 1949 n. Chr.
60TH ANNIVERSARY OF THE FOUNDING OF ISRAEL; Congressional Record Vol. 154, No. 76 (Senate - May 8, 2008). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die Gründung eines unabhängigen israelischen Staates ist ohne Zweifel eines der bedeutendsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Nach den entsetzlichen Verbrechen des Holocaust verkörperte sie die Anerkennung des Rechts des jüdischen Volkes auf eine Heimat – eine Zuflucht und einen sicheren Ort nach der sinnlosen Vernichtung von sechs Millionen Juden – und die Einsicht in deren unbedingte Notwendigkeit. (…) Israel ist von herausragender Bedeutung für unser Land. Es ist im Nahen Osten der stärkste und verlässlichste Verbündete Amerikas. In einer Region, die von Instabilität geprägt, jedoch von höchster strategischer Relevanz ist, bleibt Israel eine gefestigte Demokratie und ein unerschütterlicher Partner."
– Ron Wyden, amerikanisches Senatsmitglied (Demokraten) aus Oregon. 1949 n. Chr.
60TH ANNIVERSARY OF THE FOUNDING OF ISRAEL; Congressional Record Vol. 154, No. 76 (Senate - May 8, 2008). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Keine Nation in der Weltgeschichte wurde je aus ihrem Land vertrieben, verlor ihre nationale Existenz und Sprache, und kehrte dann als Volk in ihr Heimatland zurück, um dort ihre uralte Sprache wiederzubeleben. Keine Nation, außer Israel. (…) Aus menschlicher Sicht dürfte es das jüdische Volk längst nicht mehr geben. Nach allem, was es ertragen musste, hätte es eigentlich verschwinden müssen. Weit größere Zivilisationen, wie jene der Assyrer, Hethiter und Babylonier, sind im Abgrund der Geschichte versunken. (…) Ihre einstigen Verfolger und Mörder sind von der Weltbühne verschwunden, doch das kleine Israel spielt noch immer seine Rolle im göttlichen, kosmischen Schauspiel, und wird damit nicht aufhören. Nicht wegen seiner Gerissenheit, Klugheit oder Intelligenz, sondern wegen der Verheißungen Gottes."
– William C. Varner, amerikanischer Bibelprofessor und Autor.
Varner, W. (2012): The Preservation of the Jewish People. 2 July 2012. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"[Menschen] weisen mit gutem Grund auf die jüdischen Beiträge zur Zivilisation hin [und] bewundern die außergewöhnlichen Leistungen der einzigen Demokratie im Nahen Osten. (…) Vor einem Jahrhundert waren viele Linke überzeugt, dass der beste Schutz für Juden in der Hinwendung zu einer sozialistischen Bewegung liege, die alle nationalen und ethnischen Grenzen aufheben würde. Manche glaubten sogar, dass der Verzicht auf die jüdische Sprache und Kultur die Antwort sei. Die bittere Lehre, die wir aus dem 20. Jahrhundert gezogen haben, nach dem Völkermord der Nationalsozialisten ebenso wie nach dem Antisemitismus der Sowjetunion und des Islamismus, die den Juden unermessliches Leid zufügten, ist, dass diese Hoffnung eine gefährliche Illusion war. Die einzige rationale Option für das jüdische Volk liegt im Zionismus und in der Fähigkeit, sowohl sich selbst als auch die Bündnisse mit jenen, die ihre Sache unterstützen, verteidigen zu können."
– Jonathan S. Tobin, amerikanischer Journalist.
Tobin, J.S. (2020): Is there something wrong with people liking Jews?. In: JNS. May 7, 2020. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ich verbiete mir, das Wort 'Jude' zu benutzen, weil es von Menschen, die nicht jüdisch sind, so sehr verfälscht worden ist, dass ich zusammenzucke, sobald ich es höre. Weißt du, wer die jüdischen Menschen wirklich sind? Wir sind Israelis, selbst diejenigen, die in der Diaspora leben, sind jüdisch in ihrer Kultur und israelisch in ihrem Recht auf ein Heimatland, in dem niemand bestimmen kann, ob wir 'gut genug' sind, um in 'ihrem' Land wohnen zu dürfen oder nicht."
- Jodie Goldberg, kanadische Aktivistin.
Facebook. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wer in der Erde gräbt, findet Keramik aus der Zeit von König David, Münzen des Bar-Kochba-Aufstands und 2.000 Jahre alte Schriftrollen, geschrieben in einer Schrift, die derjenigen gleicht, mit der heute die Werbung für den Süßwarenladen an der Ecke gestaltet wird. (…) Pflanze ein jüdisches Volk in ein Land, das an Jom Kippur stillsteht; das die Sprache der Bibel spricht; das sich nach dem Rhythmus des hebräischen (Mond)kalenders bewegt; das Städte errichtet aus den Steinen seiner Vorfahren; das hebräische Dichtkunst, Literatur und unvergleichliche jüdische Gelehrsamkeit hervorbringt – und man hat Kontinuität. (…) Im israelischen Kontext bedeutet Assimilation nicht den Verlust jüdischer Identität, sondern den Verzicht auf Weihnachten und Ostern zugunsten von Chanukka und Pessach. Es bedeutet den Tausch der vererbten Erinnerungen an Steppen, Pampas und Savannen gegen die galiläischen Hügel, den Jerusalemer Stein und die karge Schönheit des Toten Meeres. (…) Bald wird sich die Kosmologie des jüdischen Volkes unvermeidlich wandeln: zu einem Sternensystem mit einem einzigen Stern, um den sich eine schrumpfende Diaspora dreht. Damit kehrt die alte Norm zurück: Das jüdische Volk wird nicht nur geistig, sondern auch physisch in seinem Heimatland verankert sein."
– Charles Krauthammer, amerikanischer Autor und Arzt. 1950 – 2018 n. Chr.
Krauthammer, C. (1998): At Last, Zion. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel liegt uns im Sinn und am Herzen. Unsere Neutralität endet dort, wo Israel beginnt. Und deshalb sollten wir erst gar nicht so tun, als seien wir neutral. Nein: Wir sind Partei. Israel ist uns wichtig. Israel ist nach wie vor unser jüdisch-spirituelles Zentrum. Israel ist aber auch nach wie vor unsere verlässliche Versicherungspolice, unser letzter sicherer Hafen. Israel gibt uns auch heute hier in Deutschland Kraft und Stärke und Rückhalt. Für uns ist es daher geradezu lebenswichtig, dass wir Israel im Sinn, im Herzen und im Rücken haben. (...) Ich bin fest überzeugt: Mit Israel hätte es keine Schoa gegeben, niemals. Ja: mit Israel auch kein Wannsee. Denn Israel schützt uns Juden auf der ganzen Welt. Israel ist mit uns Juden. Und wir Juden müssen und wollen auch immer mit Israel sein. (...) Israel ist ein Land, in dem Lebendigkeit, Lebenslust überall mit Händen zu greifen sind, ein Land der Inspiration, der Innovation, der Investition, der Ideen, der Ideale, das Land sprudelt vor Ideen, vor Dynamik, vor Esprit und Temperament. Diesem wunderbaren Land und den wunderbaren Menschen dort fühlen wir [Freunde von Israel] alle uns von ganzem Herzen verbunden. (...) Wenn wir Israel stützen, stützen wir unsselbst, es ist eine Investion in unsere Werte, in unsere Zukunft. (...) Israel ist ein Land, in dem Lebendigkeit, Lebenslust überall mit Händen zu greifen sind, ein Land der Inspiration, der Innovation, der Investition, der Ideen, der Ideale, das Land sprudelt vor Ideen, vor Dynamik, vor Esprit und Temperament. Diesem wunderbaren Land und den wunderbaren Menschen dort fühlen wir [Freunde von Israel] alle uns von ganzem Herzen verbunden."
– Dieter Graumann, israelisch-deutscher Präsident des Zentralrats der Juden. 1950 n. Chr.
Graumann, D. (2014): Rede des Zentralratspräsidenten vor Teilnehmern des Jugendkongresses. 17.02.2014.
Israelkongress 2013 - Rede Dr. Dieter Graumann, Zentralrat der Juden in Deutschland.
“Wie das Judentum selbst ist auch das Engagement für Israel ein Kontaktsport. Israel kann nicht allein durch den Austausch von Worten geschätzt werden, noch lässt es sich im virtuellen Raum erfahren. Damit die nächste Generation der Diaspora-Juden ihre Beziehung zu Israel und ihre jüdische Identität pflegt, muss sie die Möglichkeit haben, Israel als kulturell reiche Gesellschaft kennenzulernen, verwurzelt in der langen Tradition von Menschen, die sich dem Tikun Olam verpflichtet fühlen. Sie braucht genügend Begegnung und Erfahrung, um den Kontext zu besitzen, Israel und seine Menschen zu verstehen und ihnen auf einer fundierten Ebene zu begegnen."
– Leonard Saxe, Amerikanischer Soziologe.
[Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israels Fortschritte in Wirtschaft, Medizintechnik, Hochtechnologie und humanitärem Engagement treten umso deutlicher zutage. (…) Israel ist eine Nation, deren Fundament in den biblischen Werten von Moral und strenger Ethik liegt, und deren größter Reichtum ihr geistiges Kapital ist. In nur 62 Jahren hat es sich zu einer führenden, innovativen Nation entwickelt, Wüsten fruchtbar gemacht, eine hochaktive und kultivierte Gesellschaft aufgebaut und überall dort, wo Katastrophen eintrafen, eine führende Rolle in der humanitären Hilfe übernommen."
– Dr Danny Lamm, Präsident der Zionistischen Föderation von Australien.
Yom Ha’atzmaut 19 April 2010 Address (Melbourne, Australia). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Das ist der Hafen von Jaffa, einer der größten Häfen der Welt. Alle Völker, die jemals Jerusalem erobern wollten, setzten hier den Fuß an Land: die Römer, die Griechen, die Kreuzfahrer, sogar der Wal, der den Propheten Jona verschlang. Hier wurde im Jahre 1948 der Staat Israel geboren, auf den Grundsätzen von Liebe, gleichen Rechten und Demokratie. Über dieses Meer kamen kleine Boote mit Menschen, die große Träume trugen: den Traum von einem sicheren Zuhause für das jüdische Volk. Dies ist Israel."
– Dudu Fischer, israelischer Kantor. 1951 n. Chr.
Ahavat Israel (2011): This Land is Mine - Dudu Fisher. In: Youtube. 12 april 2011. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Wäre ich nicht jüdisch und läge mir Israel nicht auch auf ganz persönliche Weise so am Herzen, so hätte ich als Amerikanerin dennoch die Geburt und die Existenz Israels gefeiert. Der moderne Staat Israel hat eine Nation wiederaufgebaut, eine neue, dynamische und demokratische Gesellschaft gegründet, ein blühendes wirtschaftliches, politisches, kulturelles und intellektuelles Leben geschaffen – trotz der Schmerzen des Krieges und der nahezu ständigen Terroranschläge, trotz der Angriffe in den Jahren 1948, 1956, 1967 und 1973 – und ist dabei stets vorangeschritten, hat seine Wirtschaft und Lebensweise erweitert, und lebt in einer pulsierenden und lebendigen Demokratie. (…) Unser stärkster Verbündeter, der stärkste Verbündete Amerikas auf diesem Planeten, ist dieser kleine Staat Israel, der uns bei den Vereinten Nationen immer unterstützt und dessen Anliegen wir unsererseits fördern, weil dies zum gegenseitigen Vorteil sowohl der Vereinigten Staaten als auch des Staates Israel ist.”
– Shelley Berkley geb. Levine, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Nevada. 1951 n. Chr.
CELEBRATING THE 60TH ANNIVERSARY OF THE STATE OF ISRAEL; Congressional Record Vol. 154, No. 65 (House - April 23, 2008). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Es ist fraglich, ob Menschen unter humanitären Gesichtspunkten jemals schäbiger behandelt wurden als die jüdischen Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg. Verhungert, abgemagert und staatenlos waren sie in den Ländern, in denen sie seit Generationen gelebt und als assimilierte wie gebildete Bürger gewirkt hatten, nicht mehr willkommen. (…) Die jüdischen Flüchtlinge sind in ihr angestammtes Heimatland zurückgekehrt. Sie ließen in Europa alles zurück, was sie besaßen, und kehrten dem Kontinent den Rücken – ohne ein 'Recht auf Rückkehr' zu fordern. Von den 650.000 jüdischen Einwohnern Israels wurden sie mit offenen Armen empfangen. (...) Hinzu kamen 700.000 jüdische Flüchtlinge aus arabischen Ländern, die – kurz gesagt – vertrieben worden waren. Auch sie hatten nach Generationen am selben Ort alles verloren und wurden in ihrer neuen Heimat willkommen geheißen. In Israel wählten sie nicht den leichten Weg: Sie bauten das Land von Grund auf neu, errichteten Straßen, Wohnhäuser und Schulen, gründeten landwirtschaftliche Kollektive zur Selbstversorgung. Man schuf eine erfolgreiche Wirtschaft ohne heimische Ölvorkommen und eine der lebendigsten Demokratien der Welt, in einer Region, die sich durch die traurige Abwesenheit von Gedankenfreiheit auszeichnet."
– Warren Kozak, amerikanischer Autor und Journalist. 1951 n. Chr.
Kozak, W. (2011): What If Jews Had Followed the Palestinian Path?. In: WSJ. June 20 2011. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“In den letzten 3.000 Jahren hat es im Heiligen Land stets eine jüdische Präsenz gegeben. Israel steht im Mittelpunkt der jüdischen Identität und des jüdischen Volkstums; das Land prägt das Selbstbild und den Charakter des jüdischen Volkes als Gemeinschaft, die mit Gott einen Bund geschlossen hat. (…) Um das Gelübde zu erfüllen, das Heilige Land während des Exils niemals zu vergessen, haben die Juden das Thema Israel in jeden Aspekt des täglichen Lebens und der religiösen Praxis eingeflochten. Bis heute richten Juden überall auf der Welt ihre Gesichter gen Israel, wenn sie ihre täglichen Gebete sprechen. Ein Gebet für die Rückkehr nach Zion ist Bestandteil des allgemeinen jüdischen Tischgebets. Das Pessachmahl und auch die Gottesdienste der Hohen Feiertage enden mit der inständigen Hoffnung und Verheißung: 'Nächstes Jahr in Jerusalem!' (…) Die jüdische mystische Tradition lehrt, dass die Luft Israels klüger macht. Es heißt, das Land 'weigere' sich hartnäckig, Früchte zu tragen, bis die Juden, seine natürlichen Hüter und die Einwohner, für die es überhaupt bestimmt ist, darin wohnen und es bebauen. Die Geschichte bestätigt diese Vorstellung: Über Jahrhunderte war das Land eine Mischung aus Wüste und Sumpf, bis in der Mitte des 19. Jahrhunderts Wellen jüdischer Zionisten begannen, es urbar zu machen. Erst dann blühte das Land auf und brachte reichlich Früchte und Gemüse hervor.“
– Rabbiner Jechiel Eckstein, israelischer Vorsitzender von The Fellowship. 1951 n. Chr.
Eckstein, Y.: Ancient Jewish History: The Bible On Jewish Links To The Holy Land. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel ist das einzige Land der Welt, in dem man die Bibel lesen und wirklich verstehen kann. Israel ist das einzige Land der Welt, wo dich ein 'schmutziger Jude' einfach nur daran erinnert, dass du mal wieder duschen solltest. (...) Israel ist das Land, in dem Autofahrer, die dich gerade noch beschimpfen und dir den Mittelfinger gezeigt haben, sofort anhalten, um dir zu helfen, wenn es aussieht, als bräuchtest du Unterstützung. (...) Israel ist das einzige Land, in dem Bus- und Taxifahrer in ihren Pausen Spinoza und Maimonides lesen. (...) Israel ist das einzige Land der Welt mit nordeuropäischem Lebensstandard und südeuropäischem Wetter. (...) Es ist das einzige Land, in dem der Kaffee so gut ist, dass Starbucks bankrott ging, als sie versuchten, den Markt zu erobern. Israel ist das einzige Land, in dem Mütter ihre Muttersprache von ihren Kindern lernen. (...) Das einzige Land, wo man kaum einen Keller gräbt, ohne auf jahrtausendealte archäologische Funde zu stoßen. (...) Israel ist das einzige Land, in dem selbst Bankräuber die Mesusa küssen, bevor sie mit der Beute verschwinden. (...) Das einzige Land, in dem man eine Aktentasche 'James Bond' nennt – und ein @-Zeichen 'Strudel'. (...) Und Israel ist das einzige Land der Welt, in dem ein Gespräch mit Gott ein Ortsgespräch ist."
– Steven Plaut, amerikanisch-israelischer Wirtschaftswissenschaftler und Professor. 1951 – 2017 n. Chr.
Plaut, S.: What's so Great About Israel?. In: Jewish Post. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel ist das Geburtsrecht aller Juden dieser Welt. Als unser engster Verbündeter im Nahen Osten ist es die einzige Demokratie der Region, doch für Juden ist es weit mehr. Es ist die Heimat, die wahre Gemeinschaft, von der meine eigenen jüdischen Vorfahren träumten, als sie vor Antisemitismus, Unterdrückung und Gewalt flohen. (…) Als Juden in Amerika sind wir es unseren Vorfahren schuldig, die jüdische Heimat zu verteidigen, für deren Verwirklichung sie seit Jahrhunderten gearbeitet haben. Wir sind es unseren Großeltern und Urgroßeltern schuldig, die das Verheißene Land nie mit eigenen Augen sahen. Wir sind es unseren Kindern und Enkeln schuldig, denn sie müssen stets in einer Welt leben können, in der es ein jüdisches Heimatland gibt. Wir sind ihnen den Frieden unserer Zeit schuldig."
– Paul Hodes, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus New Hampshire. 1951 n. Chr.
THE STATE OF ISRAEL'S 60TH ANNIVERSARY; Congressional Record Vol. 154, No. 100. June 17, 2008. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Nur die israelische 'Besatzung‘ in Judäa und Samarien, in der historischen Heimat des jüdischen Volkes, stört die Europäer. Sie vergessen, dass das Volk Israel bereits in Judäa und Samarien lebte, als die Vorväter der Europäer noch aus den asiatischen Steppen westwärts zogen und den europäischen Kontinent seinen Bewohnern entrissen."
– Mordechai Kedar, israelischer Oberstleutnant, Gelehrte und Orientalist. 1952 n. Chr.
Kedar, M. (2013): The West's Great Betrayal. In: The Jewish Press. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ich denke, dass sich Israel immer mehr als ein Mittel zur Entwicklung und Stärkung jener einzigartigen Zivilisation erweist, deren Banner wir tragen, als Religion, als Volk, als Individuen: die jüdische Zivilisation. Dieser Ort, der den Namen Staat Israel trägt, hat eine einzigartige Rolle, da er imstande ist, diese Zivilisation zu entfalten und zu dem werden zu lassen, was sie sein soll. (…) Wie kann man die Liebe zum Heimatland vermitteln, wenn große Teile davon nicht in unserem Besitz sind, wie etwa das Grab Josefs in Sichem? Wenn wir Tel Aviv nicht aufgeben, gehören uns selbstverständlich auch Jerusalem, ebenso wie Sichem und Hebron."
– Effi Etam, israelischer Politiker und Befehlshaber. 1952 n. Chr.
Herzliya Conference 2001: Session Transcripts. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin Israeli durch und durch, okay? Ich liebe dieses Land und alles, wofür es steht, und ich bin stolz, jüdisch zu sein. Wenn man Mila 18 [den Film über den Warschauer Ghettoaufstand] nimmt , könnte man ihm den Untertitel geben: 'Juden mit Waffen'. Denn es geht hier nicht um ein Sterben ohne Widerstand, sondern es ist die Geburt des modernen Israelis. Das sind die Typen im Ghetto, die sagten: Wir gehen nicht in die Konzentrationslager und wir lassen uns nicht wie Vieh zusammentreiben. Sie sagten: Wir nehmen ein paar Deutsche mit."
– Harvey Weinstein, amerikanischer Filmproduzent. 1952 n. Chr.
RexMode (2021): Harvey Weinstein: I Am Israeli In My Heart And Mind. In: Youtube. 29 July 2021. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Hier ist mein Haus, hier wurde ich geboren, auf der Fläche an der Meeresküste. Hier sind die Freunde, mit denen ich aufwuchs, und ich habe keinen anderen Ort auf der Welt. Ich habe keinen anderen Ort auf der Welt. Hier ist mein Zuhause, hier spielte ich im Tiefland am Hügelrücken. Hier trank ich Wasser aus dem Brunnen und pflanzte Gras in der Wüste. Und pflanzte Gras in der Wüste. Hier wurde ich geboren, hier wurden auch meine Kinder geboren. Hier baute ich mein Haus – mit meinen eigenen beiden Händen. Hier bist du bei mir, und hier sind all meine tausend Freunde. Und nach zweitausend Jahren – ein Ende meines Umherwanderns. Hier spielte ich all meine Lieder und zog auf eine nächtliche Reise. Hier verteidigte ich schon in meiner Kindheit das Stückchen Boden meines G-ttes. Das Stückchen Boden meines G-ttes. Hier deckte ich den Tisch, legte ein Stück Brot hin und eine frische Blume. Ich öffnete die Tür zu den Nachbarn, und zu jedem, der kommt, sagen wir: Ahalan! Und zu jedem, der kommt, sagen wir: Ahalan!"
– Usi Chitmann, israelischer Sänger. 1952 n. Chr.
Chitman, U. (1991): Kan. [Von C. Nooij aus dem Hebräischen übersetzt].
“An diesem Tag ehren wir das große Volk Israels, das in einem stetigen Kampf um die Sicherheit und das Überleben seiner Nation steht, inmitten militärischer Angriffe feindlicher Nachbarn und anhaltender Terrorkampagnen. Im Laufe seiner kurzen Geschichte hat Israel, allen unglaublichen Widerständen zum Trotz, den Geburtsort des jüdischen Volkes wiederhergestellt. Seit 58 Jahren befindet es sich ununterbrochen im Kriegszustand, der begann, als David Ben-Gurion die Unabhängigkeit Israels ausrief. Doch selbst während des Krieges blieben Israels Demokratie sowie seine lebendige, vielfältige und freie Gesellschaft stark. Als Demokratien und freiheitsliebende Nationen stehen wir Seite an Seite gegen Unterdrückung, Terrorismus, Hass und Intoleranz. Heute ist Israel eine starke und erfolgreiche Nation: Seine Wirtschaft blüht, und es ist ein weltweiter Vorreiter wissenschaftlicher Entdeckungen.”
– Ileana Ros-Lehtinen, kubanisch-amerikanisches Kongressmitglied (Republikaner) uit Florida. 1952 n. Chr.
RECOGNIZING 58TH ANNIVERSARY OF INDEPENDENCE OF ISRAEL; May 02, 2006 - House (Vol. 152, No. 50). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ohne Israel – Gott behüte – wären die Vereinigten Staaten womöglich gezwungen, 100.000 oder mehr Soldaten in dieser Weltgegend zu stationieren, um ihre strategischen Interessen zu verteidigen. Seit nunmehr sechzig Jahren ist Israel der wichtigste Verbündete Amerikas in einer für die Vereinigten Staaten besonders strategischen Region – in vielerlei Hinsicht unser 'vorgeschobenes Schlachtschiff der Demokratie' in einem Meer voller Totalitaristen, Terroristen und mörderischer Verbrecher. (…) Es gibt buchstäblich Hunderte weiterer Beispiele dafür, wie Israel den Vereinigten Staaten seit seiner Gründung 1948 geholfen hat: im Bereich der Aufklärung, bei der Verbesserung amerikanischer Waffentechnik, der Erbeutung sowjetischer und russischer Ausrüstung sowie der Zerstörung irakischer und syrischer Kernreaktoren. Über tausend weitere, klassifizierte Fälle belegen, dass Israel den Vereinigten Staaten unschätzbare Hilfe geleistet hat, wie kein anderes Land auf Erden. (…) Es gibt unzählige Gründe, warum es für die Vereinigten Staaten in dieser Region keinen besseren Freund und Verbündeten geben könnte als den Staat Israel."
– Steven Rothman, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Nieuw-Jersey. 1952 n. Chr.
RECOGNIZING THE 60TH ANNIVERSARY OF THE FOUNDING OF THE MODERN STATE OF ISRAEL; April 22, 2008 - House (Vol. 154, No. 64). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Jeder weiß, dass Israel seit seiner Wiedergeburt im Jahr 1948 noch keinen Krieg verloren hat und wir wissen ebenso, dass Israel niemals einen Krieg verlieren darf. Mit diesem Wissen und dieser Entschlossenheit stehen die Israelis fest dazu, alles zu tun, um den Staat Israel zu schützen und zu verteidigen."
– Roz Rothstein, amerikanische Direktorin von StandWithUs. 1952 n. Chr.
Rothstein, R. (2024): October 7th Remembrance Ceremony. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel wurde unmittelbar nach dem Holocaust als Heimat für Juden aus aller Welt gegründet und bleibt bis heute ein Leuchtturm sowie ein seltener Vorposten von Freiheit und Demokratie in einer Region, die von beidem viel zu wenig kennt."
– Russ Feingold, amerikanisches Senatsmitglied (Demokraten) aus Wisconsin. 1953 n. Chr.
60TH ANNIVERSARY OF THE FOUNDING OF ISRAEL; May 08, 2008 - Senate. Congressional Record Vol. 154, No. 76. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Höre sie: die Sprache des Hebräermannes. Laut und klar: die Sprache des Hebräermannes. Sie ist die Sprache der Propheten, das Zeichen an der Wand. Sie ist alt und heilig, öffnet sie deine Seele. (...) Aus den tiefsten Trümmern im Herzen Babylons bringt sie dich auf den ersten Zug zum Berg Zion. Sie erhebt dich, sie lässt dich fliegen, die Sprache des Hebräermannes trägt dich empor. Weißt du, Abraham sprach sie, ebenso Jesus von Nazareth und Maria Magdalena. Einstein, Jeremia, der Dylan und der Cohen, sie alle kennen etwas von der Sprache des Hebräermannes. Und als Moses sprach: 'Lass mein Volk ziehen', da tat er es in der Sprache des Hebräermannes."
– Ehud Banai, israelischer Musiker, Songwriter und Autor. 1953 n. Chr.
Banai, E. (2004): Hebrewman. Song. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Jetzt füllen stolze Israelis die Straßen; in Blau und Weiß gekleidet, singen und tanzen sie, erfüllt von Stolz auf ihr Land. Heute feiern wir nicht nur ein weiteres Kalenderjahr: Wir feiern die Freiheit, die Demokratie und die Ausdauer, die den Namen Israel tragen. Die einst öde Wüstenlandschaft, die nur Traum und Vision war, ist zu einem schönen, erfolgreichen Staat mit reicher Geschichte und pulsierenden urbanen Zentren geworden. Es ist eine bemerkenswerte Leistung, dass Israel trotz aller Herausforderungen weltweit als führend bei den Entdeckungen und Innovationen des 21. Jahrhunderts gilt."
– Susan Kadis, kanadisches Parlamentsmitglied (Liberal). 1953 n. Chr.
Susan Kadis on Israel. In the House of Commons on April 24th, 2007. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Im Kern ist der Zionismus die Ideologie des jüdischen Volkstums. Das Genie des klassischen Zionismus bestand in der Fähigkeit, alle Strömungen der jüdischen Ideologie – vom Marxismus bis zum Kapitalismus, vom Antiklerikalismus bis zur Theokratie – in einer einzigen, gemeinsamen Verpflichtung zu vereinen. Während die Juden durch die Moderne in rivalisierende Lager zersplittert wurden, bestand der Zionismus jedoch darauf, dass all diese Identitäten nur Adjektive seien und dass das verbindende Substantiv stets 'Jude' bleibe. Um sich selbst treu zu bleiben, muss der vom Zionismus gegründete Staat allen Teilen des jüdischen Volkes Raum geben."
– Jossi Klein Halewi, israelischer Autor und Journalist. 1953 n. Chr.
Klein Halevi, Y. (2013): Time to End the Disgrace at the Wall. In: Shalom Hartman Institute. May 19, 2013. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich habe in einem Kibbuz in Israel gelebt und gearbeitet, als ich sechzehn war, und seitdem liebe ich unser jüdisches Heimatland. (…) Wir sind in Herz und Verstand ein starkes Volk. Wir glauben an Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit. Wir überleben und gedeihen, was auch immer geschieht. Ich werde Israel und dem jüdischen Volk immer zur Seite stehen."
– Jerry Seinfeld, amerikanischer Komiker, Schauspieler und Autor. 1954 n. Chr.
Instragram, 10 October 2023. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ich will heute keinen Antisemitismus hören. Die Juden haben schon genug gelitten, und zwar überall auf der Welt; sie werden unaufhörlich denunziert. Juden sind das einheimische Volk im Gebiet. (…) Wer anti-israelisch ist, ist auch anti-amerikanisch. Israel ist die einzige Demokratie in der Region, unser einziger Freund, der bereit ist, für das Richtige zu kämpfen und einzustehen. (…) Die Menschen vergessen die Geschichte: Juden wurden verfolgt und ermordet, und sie flohen nach Israel, diesem kargen Landstrich, einer Wüste, in der es einst nichts Besonderes gab."
– Howard Stern, amerikanische Radiopersönlichkeit. 1954 n. Chr.
The Howard Stern Show. 24 July 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die technologisch fortschrittlichen zionistischen Agraraktivitäten führten zur Rückgewinnung von Trockengebieten. Neben dem Erlernen neuer Agrartechniken konnten arabische Bauern ihre Herden auf neu entstandenen Wiesen rund um die Felder der Zionisten grasen lassen. In den Sumpfgebieten der Jisreel- und Hulataler wich das trockengelegte Land neuen Ackerflächen außerhalb der zionistischen Besitzungen. Örtliche Araber kamen, um dieses Land zu bewirtschaften, teils illegal als Besetzer, zumindest in den Augen der Mandatsbehörden und der wohlhabenden arabischen Grundbesitzer. (…) Heute dienen arabische Israelis als Mitglieder des Parlaments (Knesset), als Universitätsmitarbeiter, als hochqualifizierte Fachkräfte in nahezu jedem Berufsfeld und genießen einen Lebensstandard, politische und persönliche Freiheit sowie wirtschaftliche Möglichkeiten, die in der gesamten arabischen Welt beispiellos sind."
– Dawid Meir-Lewi, amerikanisch-israelischer Erzieher. 1954 n. Chr.
Meir-Levi, D. (2007): History Upside Down. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich muss sagen, dass eine der großartigsten Eigenschaften Israels darin besteht, unseren Kindern einen Ort zu schenken, den sie Heimat nennen können. Es bot uns ein Heilmittel, um von der Schoah zu genesen, und von der Tatsache, dass wir nie wirklich einen Ort hatten, an dem wir uns zu Hause fühlten. Ich denke, dies ist ein zentrales Merkmal der jüdischen Erfahrung. (…) Das Land hat Großartiges geschaffen in den Bereichen Hochtechnologie, Landwirtschaft, Kultur, im Aufbau der stärksten Armee der Region und in der Wiederbelebung unserer Sprache. (...) Ich bin völlig säkular, und dennoch ist die Gründung und Existenz des Staates Israel für mich ein Wunder – ein politisches, nationales, zutiefst menschliches Wunder, das unserem Volk widerfahren ist. Ich werde es niemals vergessen. Selbst wenn vieles in unserer Lebenswirklichkeit mich erzürnt oder deprimiert; selbst wenn dieses Wunder auf Ritzen, Elend, Korruption und Zynismus herabgestuft wird; selbst wenn die Realität bisweilen wie eine bittere Parodie dieses Wunders wirkt, erinnere ich mich stets daran."
– Dawid Großmann, israelischer Autor. 1954 n. Chr.
Lazzaro Blasbalg, C. (2019): For the first time ever, Israel hosts a global symposium on Hispanic culture. In: Times of Israel. 18 July 2019, 10:39 pm. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
IMEMC News (2006): David Grossman's speech at the Rabin memorial. Nov 6 2006. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ein Jude in Deutschland kann nie eine neutrale Beziehung zu Israel haben. Wenn es Israel 1933 schon gegeben hätte, wären viele furchtbare Dinge wohl nicht geschehen. Für einen Juden in Deutschland ist Israel heute schließlich die Lebensversicherungpolice. Das werden wir nie vergessen. Wir unterstützen Israel und wenn es etwas zu kritisieren gibt, machen wir das – ohne Ach und Weh zu schreien. Doch die Infragestellung des Daseinsrechts Israels ist keine Option.”
– Josef Schuster, israelisch-deutscher Vorsitzender der Zentralrat für Judenn. 1954 n. Chr.
Neue Osnabrücker Zeitung (2015): Die 30 stärksten Reportagen, Interviews und Analysen.
"Die Verteidigung der freien Welt ruht auf den Schultern eines winzigen Staates im Nahen Osten, des einzigen Staates, in dem eine gefestigte demokratische Rechtsordnung besteht, in dem Religionsfreiheit garantiert wird, in dem Frauen und Homosexuelle Rechte genießen und in dem jeder Anspruch auf ein faires und unparteiisches Gerichtsverfahren hat. (…) Als die ersten jüdischen Einwanderer ins osmanische Palästina kamen und begannen, Land zu erwerben, war dieses nicht wohlhabender als die Wüste der Arabischen Halbinsel. Reiseberichte aus dem 19. Jahrhundert zeichnen ein trostloses Bild: Palästina war ein karges, armes, nahezu leeres Land, bewohnt von verarmten Bauern, mit einer Stadt – Jerusalem – deren offene Abwasserkanäle, Aussätzige, Bettler und Krüppel Zeugnis der Verwahrlosung ablegten. Der heutige Reichtum Israels ist das Werk jüdischen Fleißes und jüdischer Hingabe an das Land. Er wurde geschaffen, nicht geraubt."
– Leon de Winter, niederländischer Schriftsteller, Kolumnist und Filmproduzent. 1954 n. Chr.
Winter, L. de (2006): Israel is de frontstaat in de oorlog tegen het islamitische fascisme. In: Jodendom Online. 1 november 2006. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“Mit 62 Jahren ist Israels Demokratie älter als die Hälfte aller demokratischen Regierungen der Welt, die ihrerseits weniger als die Hälfte der existierenden Nationen ausmachen. Israel gehört zu den wenigen Demokratien, die niemals einer Phase undemokratischer Herrschaft erlegen sind. Und das, obwohl es die einzige Demokratie ist, die nicht eine einzige Nanosekunde Frieden gekannt hat und unter einem Druck stand, der die meisten anderen längst zermalmt hätte. In einer Region, die für Regierungen durch das Volk und für das Volk unwirtlich – ja tödlich – ist, blüht Israels Demokratie."
– Michael Oren, amerikanisch-israelischer Botschafter in den USA. 1955 n. Chr.
Goldberg, J. (2010): Michael Oren's Warning to American Jews. In: The Atlantic. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Schaut euch unsere Wirtschaft und unsere Leistungen an: Vor 60 Jahren betrug unser BIP 3 Milliarden Dollar. Heute sind es 170 Milliarden. Israelische Innovationen sind in allen Hightech-Bereichen zu finden. Israelis haben das erste Mobiltelefon, die erste Voicemail, AOL Instant Messaging und den USB-Stick erfunden. So viele Errungenschaften stammen aus Israel. Geht man in eine Apotheke oder ein Krankenhaus, so werden unzählige Menschen durch israelische Entwicklungen geheilt."
– Sallai Meridor, israelischer Botschafter in den USA. 1955 n. Chr.
Meridor, S. (2008): Israel's Ambassador on the Past and Future of His Nation. In: Jewish Policy Center. Spring 2008. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Das Judentum ist wie eine Kette von Daseinsfrieden, die Raum und Zeit umspannt, wobei jeder einzelne Jude ein eigenes Glied bildet. Unsere Aufgabe ist es, die Kraft und die Kontinuität des Judentums zu bewahren, und jeder von uns hat eine Rolle bei der Gestaltung und Fortführung der Zukunft. Im Gegenzug verleiht es uns Sinn – eine Identität in dieser Welt. Diese Identität als Juden, kämpfend für Frieden und Bestand, ist es, was uns definiert. Und deshalb hat das Judentum, mehr als jede andere antike Zivilisation, die Zeiten überdauert. Es ist weit mehr als Religion oder Kultur – es ist eine Identität."
– Awraham Burg, israelischer Autor und Knessetmitglied(HaAvoda). 1955 n. Chr.
Pearl, R. & Pearl, J. (2011): I Am Jewish. Personal Reflections Inspired by the Last Words of Daniel Pearl. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die [feindselige muslimische] Umgebung ist 650-mal größer als Israel, verfügt über die 50-fache Bevölkerung und ist politisch weit stärker, da die 22 arabischen und 57 islamischen Länder als geschlossener Block diplomatisch gegen Israel agieren. Militärisch übertreffen sie Israel bei weitem, in der Zahl des bewaffneten Personals ebenso wie an Panzern und Flugzeugen. (…) Tatsache ist: Israel ist ein kleines Land, das in einem großen und feindseligen Nahen Osten um sein Überleben kämpft. Sollte man Israel deshalb unterstützen? Nein. Israel sollte nicht unterstützt werden, nur weil es der Underdog ist, sondern weil es trotz enormer Bedrohungen und Herausforderungen unerschütterlich Freiheit, Menschenrechte und Demokratie verteidigt – Werte, die von keinem anderen Land in der Region auch nur annähernd verwirklicht werden."
– Dani Ajalon, israelischer Botschafter in den USA (Jisrael Betenu). 1955 n. Chr.
Danny Ayalon: The Truth about Israel. 2013. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Sieht man sich die Situation Israels 70 Jahre nach seiner Unabhängigkeitserklärung an, so ist es eine fantastische Erfolgsgeschichte. Von 600.000 Menschen zur Zeit der Staatsgründung ist die Bevölkerung auf heute acht Millionen angewachsen. In der langen Geschichte des jüdischen Volkes wurde auf die Vernichtung von sechs Millionen Juden in Europa durch die Nazis während der Schoah mit der Existenz von sechs Millionen Juden innerhalb der Bevölkerung Israels geantwortet – einer Bevölkerung, die zu 20 % aus arabischen Israelis mit gleichen Rechten besteht. Das ist in der Tat ein symbolischer Sieg: die Wiederherstellung des jüdischen Gemeinwesens in eben jenem Teil der Welt. Demografisch gesehen ist bemerkenswert, dass Israels eigene Bevölkerung seine Zukunft zu sichern scheint – ein Umstand, auf den wir meines Erachtens in Australien mehr achten sollten. Es ist vielleicht eine altmodische Sichtweise, aber ich bin überzeugt, dass Demografie das Schicksal bestimmt. Die Israelis scheinen so zufrieden und glücklich mit ihrem Leben zu sein, dass selbst säkulare Familien im Durchschnitt 3,3 Kinder haben, ganz anders als in anderen westlichen Gesellschaften. In Australien liegt die Zahl bei 1,9, was im internationalen Vergleich noch relativ hoch ist. Beides zeugt von Vertrauen in die eigene Gesellschaft."
– Michael Danby, australisches Parlamentsmitglied (Labor). 1955 n. Chr.
Michael Danby MP – speech acknowledging the 70th anniversary of Australia and Israel’s diplomatic relationship and praising the state of Israel. February 20, 2019. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Australien pflegt bedeutende wirtschaftliche Beziehungen zum Staat Israel, und ich hoffe aufrichtig, dass unsere Partnerschaft auch in den kommenden Jahren weiter gedeihen wird. (…) Wir werden unsere Beziehung zu den Menschen in Israel fortsetzen und stehen für eine pluralistische, liberale Demokratie im Nahen Osten, in der Hoffnung, dass dieses Ideal eines Tages auch für die übrigen Völker der Region erreichbar sein wird."
– Mike Freelander, australisches Parlamentsmitglied (Labor). 1955 n. Chr.
Mike Freelander MP – speech acknowledging the 70th anniversary of Australia and Israel’s diplomatic relationship. February 20, 2019. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Müssten wir nur eines auswählen, so wäre es unmöglich zu leugnen, dass das Judentum die bedeutendste geistige Errungenschaft in der Geschichte der Menschheit ist. (...) Die Juden haben sich als Gottes auserwähltes Volk bezeichnet – und viele haben verzweifelt versucht, dies zu widerrufen. Doch die Geschichte hat ihre Erwählung immer wieder bestätigt: Die Juden sind Gottes Blitzableiter, und die Menschheit hat sie in jeder Generation mit explosiver Wut geschlagen – einer Wut gegen die Vorstellung, dass der Mensch nicht bloß ein Tier ist, das seine Triebe befriedigt; dass er nicht einfach lebt, sondern auf der Bühne Gottes auftritt und sich nach Seinen Maßstäben messen lassen soll. Wut gegen die Erfindung des Gewissens. Für ihren Einfluss, ihr Engagement und ihre zentrale Rolle in der Geschichte des Westens, ja, der ganzen Welt, haben die Juden einen hohen Preis gezahlt."
– David H. Gelernter, amerikanischer Informatiker. 1955 n. Chr.
Gelernter, D. (2009): Judaism. A Way of Being. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
Gelernter, D. (2009): Jew Be Not Proud. Commentary. December 2009. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Kolonisten sind Eindringlinge ohne Geschichte in einem Land. Israel aber ist das angestammte Heimatland der Juden. (…) Juden in Israel als 'Kolonisten' zu bezeichnen, ist so absurd, als würde man amerikanische Ureinwohner in den USA Kolonisten nennen. (…) Wussten Sie, dass Palästina 2.000 Jahre lang wie ein Uberfahrer mit Drei-Sterne-Bewertung war? Niemand wollte hin. Es gab nie ein arabisches Land namens Palästina; es war eine verwaiste Provinz, weitgehend unbeachtet. (…) Nachdem die Juden während eines tatsächlichen Völkermordversuchs fast ausgelöscht worden waren, entschieden sie, dass es an der Zeit war, ein echtes Land zu haben, um sich diesmal selbst verteidigen zu können. Die Vereinten Nationen stimmten zu, beiden einheimischen Völkern einen Staat zu geben. Die eine Seite war einverstanden, die arabische Seite hingegen hatte einen anderen Vorschlag: 'Wie wäre es, wenn wir alles behalten und euch vernichten?' (…) Es ist nicht falsch zu sagen, dass Unterdrückung schlecht ist oder dass Palästinenser und andere islamische Bevölkerungen Befreiung verdienen. Aber es ist grundfalsch, sich zu irren, WER tatsächlich hinter dieser Unterdrückung steht. (...) Wir sollten uns einmal fragen, warum Israel immer siegt – denn sie hat jeden Krieg gewonnen. Sie muss auch siegen, denn hätte sie nicht jeden Krieg gewonnen, so gäbe es sie längst nicht mehr. Ich glaube, dies hängt mit der Tatsache zusammen, dass sie an Wissenschaft und Bildung glauben. Juden haben 155 Nobelpreise errungen, Muslime nur zwei. Das erscheint mir, als hätte Team Hebrew einen gewaltigen Vorsprung."
– Bill Maher, amerikanischer Comedian und TV-Moderator. 1956 n. Chr.
Bill Maher with an open letter to Chappell Roan, oktober 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
Real Time episode of 18 June 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Schon lange vor der Geburt des modernen Staates Israel verband Australien eine enge Beziehung mit dem zionistischen Traum. Sei es durch die Bande persönlicher Freundschaft, die zwischen den im britischen Mandatsgebiet Palästina stationierten australischen Diggern und den zionistischen Chaluzim der Kibbuzbewegung geknüpft wurden, oder durch das Mitgefühl der Australier aus allen Gesellschaftsschichten mit den Opfern der Schoah – stets empfanden die Australier eine Verbundenheit mit Israel, die weit über das zynische Kalkül der Politik hinausgeht. Australien ist nicht nur ein Verbündeter Israels, Australien ist ein Freund. (…) Ich bin stolz darauf, dass Australien diese wichtigen historischen Bindungen seit der Gründung des Staates Israel pflegt. (…) Die australische Regierung unterstützt den Staat Israel von ganzem Herzen und wird dies auch künftig mit Loyalität, Integrität und fester Überzeugung tun."
– Mark Dreyfus, australischer Minister für öffentliche Dienstleistung und Integrität (Labor). 1956 n. Chr.
J-Wire (2012): Australia, Israel and the Community of Nations. October 24. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Seit 75 Jahren pflegen die Vereinigten Staaten und Israel ein außergewöhnliches und dauerhaftes Bündnis, gegründet auf unseren gemeinsamen Interessen und Grundwerten. Israel ist unser wichtigster, verlässlichster und einziger demokratischer Verbündeter in der Region. Gemeinsam haben unsere beiden Länder die Demokratie verteidigt, im Bereich technologischer Innovationen eng kooperiert, die regionale Sicherheitslage gestärkt und unsere gemeinsamen Werte gefeiert.."
– Kathy Manning, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Nordkarolina. 1956 n. Chr.
Wagner Introduces Resolution Honoring the 75th Anniversary of U.S.-Israel Relations. April 21, 2023. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wie konnten wir ganz allein siegreich sein im Sechstagekrieg von 1967, gegen Ägypten, Syrien, Jordanien und all ihre Verbündeten? Wie konnten wir 1948, nahezu unbewaffnet, zehn Nationen besiegen? Wir sind keine Engel. Doch G-tt sandte uns Engel, weil Er Versprechen macht und sie auch hält. (…) Es gibt nur eine Tora, und darin steht geschrieben, dass G-tt das Land Israel dem Volk Israel versprach. Nach 2.000 Jahren des Umherirrens hat Er uns zurückgebracht. Das Land lag brach und nun blüht es. Jerusalem wurde wieder aufgebaut, Weisheit und Wohlstand wurden uns zuteil. Das ist nicht unsere eigene Kraft. Es ist ein Geschenk G-ttes."
– Schmuel Eliahu, israelischer Rabbiner. 1956 n. Chr.
Arutz Sheva (2025): Rabbi Eliyahu to Iran: Israel's victories are divine, not demonic. Jul 23, 2025, 9:54 PM (GMT+3). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Seit seiner Gründung im Jahre 1948 verbindet Israel und die Vereinigten Staaten, und mit ihnen das amerikanische Volk, ein unzerstörbares Band demokratischer Freiheit sowie die gemeinsame Hoffnung auf Sicherheit und Stabilität im Nahen Osten. Sechzig Jahre später, in einer Region, in der die Förderung von Demokratie und Menschenrechten höchste Priorität hat, bleibt Israel ein strategischer Partner der USA und ein Leuchtfeuer für die ganze Welt. Die Vereinigten Staaten und Israel sind natürliche Verbündete, die den Glauben an eine demokratische Regierung, die Herrschaft des Rechts und das Engagement für den Schutz der Menschenrechte aller Menschen teilen. Mein Heimatstaat Florida pflegt eine besonders enge Beziehung zu Israel, und die Förderung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Florida und Israel gehörte zu meinen obersten Prioritäten, als ich in Florida Gesetzgeber war."
– Ron Klein, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Florida. 1957 n. Chr.
House Session | April 22, 2008 13:58:59. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Unser Wassermanagement ist weltberühmt. In einer Zeit, in der eine wachsende Weltbevölkerung ernährt werden muss, helfen unsere Entsalzungssysteme, die Wasserversorgung zu verbessern. In Israel werden zudem 80 Prozent des Wassers recycelt und nochmals für die Landwirtschaft verwendet.”
– Jakow Hadas-Handelsmann, israelischer Botschafter in Deutschland und Ungarn. 1957 n. Chr.
Hadas-Handelsman, Yakov. “„Die deutsch-israelischen Beziehungen sind einzigartig“.” June 2012. DGAP-Interview, 22. Juni 2012.
"Erst als wir älter wurden, begriffen wir allmählich, was es für unsere Eltern bedeutet haben musste, als Juden in einer Welt ohne Israel aufzuwachsen. Nach 2000 Jahren Diaspora ist die Zweite Generation die erste, die mit der »Rückversicherung« lebt, dass es einen Zufluchtsort gibt, falls die nicht jüdische Welt sich mal wieder für ein Pogrom oder gar einen Genozid entscheiden sollte. Die israelische Fluglinie El Al war aus diesem Grund seit ihren Anfängen nicht einfach nur eine von vielen internationalen Airlines, mit denen man die Welt bereiste. Sie war die Nabelschnur zwischen – möglicher oder tatsächlicher – Verfolgung und Rettung, zwischen Unterdrückung und Selbstbestimmung. (...) Selbst jene, die sich nicht wohlfühlten in Israel, denen das Klima zu heiß, die Menschen zu rau, das Land zu levantinisch war, wussten nach dem Holocaust, dass dieser Staat ein Muss, eine Bedingung war für das Überleben des jüdischen Volkes. Und noch etwas wussten die Überlebenden: Die Existenz Israels ist keine Selbstverständlichkeit."
– Richard C. Schneider, bayerischer/deutscher Journalist, Autor und Dokumentarfilmer. 1957 n. Chr.
Schneider, R.C. (2023): Unsere Zuflucht, falls die Welt sich mal wieder gegen uns wendet. In: Spiegel Ausland. 26 April 2023.
"Neben der empirischen Wahrheit gibt es die historische Wahrheit: Fast viertausend Jahre ist es her, dass das jüdische Volk im Land Israel geboren wurde und dort den Korpus ethischen und intellektuellen Kulturguts schuf, der wesentlich zur Hervorbringung der westlichen Zivilisation beitrug. Zweitausend Jahre erzwungenen Exils und zeitweilige Eroberungen durch Byzantiner, Araber, Mamelucken, Osmanen und andere können nicht, und werden niemals, die unzerbrechliche Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und seiner Heimat schwächen. Israel ist nicht nur, wo wir sind. Es ist, WER wir sind."
– Awigdor Liebermann, moldauisch-Israelischer Außenminister (Jisrael Betenu). 1958 n. Chr.
Avigdor Lieberman Address at the 65th Session, United Nations General Assembly delivered 28 September 2010, New York, NY. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel ist das uralte Heimatland des jüdischen Volkes: der Geburtsort Abrahams, Isaaks und Jakobs, das Land, in dem Moses und Josua das Volk Israel führten und König Salomo den jüdischen Tempel errichtete. Hier erzählt uns die Bibel von David, der zum König gesalbt wurde und den Grundstein für den Palast in Jerusalem, der ewigen Hauptstadt des jüdischen Volkes, legte. (…) Seit Jahrtausenden dient Jerusalem als Hauptstadt des jüdischen Volkes. Vor drei Jahrtausenden gingen meine Vorfahren durch dieselben Straßen wie heute meine Kinder, sie sprachen dieselbe Sprache wie ich und beteten auf dem selben Tempelberg, zu dem sich bis heute Millionen Juden täglich im Gebet wenden."
– Ron Prosor, israelischer UN-Botschafter. 1958 n. Chr.
Prosor, R. (2013): Question of Palestine. 11.25.2013. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Wie wir im Hebräischen sagen: 'אין לי ארץ אחרת' (En li eretz acheret) – Wir haben keine andere Heimat. Wir haben auch keine andere Würde. Seit sechzig Jahren kämpfen wir um unser Dasein, ohne dabei unsere Prinzipien, unsere Vision oder unseren Traum vom Frieden zu opfern. Wir sind per definitionem gemäßigt – und wir drohen nicht, zu Extremisten zu werden. Ich glaube an Israel, und ich bin stolz darauf, dieses Land zu vertreten. Ich bin stolz auf die Stärke und Lebendigkeit unserer Wirtschaft. Ich glaube an den Mut und die Innovationskraft unseres Volkes."
– Zipi Liwni, israelische Justizministerin (Hatnua). 1958 n. Chr.
Livni, Tz. (2007): Address at the 62nd Session, United Nations General Assembly delivered 1 October 2007, New York, NY. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Wir müssen aufhören, uns selbst zu betrügen, uns dumm zu stellen und so zu tun, als handle es sich lediglich um zwei gleichwertige Seiten in einem Konflikt, statt um den heldenhaften Kampf der einzigen zivilisierten Nation in einer Region, die ansonsten nur von brutalen Banditen bewohnt wird. Mörder und Verbrecher müssen als Mörder und Verbrecher benannt werden. Wir müssen erkennen, dass Verhandlungen mit Terroristen eine Sackgasse, ja eine Katastrophe sind; dass Piraten in früheren Zeiten erst ausgerottet wurden, als sie für vogelfrei erklärt und von Streitkräften niedergeschlagen wurden. Wir müssen begreifen, dass Israel unser einziger verlässlicher Verbündeter in dieser Region ist, und dass das, was für Israel gut ist, auch für Amerika gut ist, und umgekehrt."
– Victor Topaller, russisch-amerikanischer Radiomoderator. 1958 – 2018 n. Chr.
Galak, I. (2012): Interview with the Russian Rush Limbaugh. In: Frontpage Magazine. December 9, 2012. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Unser Nationalerbe entstand weder im letzten Jahrhundert noch im letzten Jahrtausend: Es ist bereits Tausende Jahre alt. Die zionistische Bewegung und der Staat Israel verdanken ihre Existenz diesem Erbe, das uns als Nation geformt und uns während der langen Jahre des Exils geeint hat. (…) Unser Nationalerbe hat uns die Bibel geschenkt und Hoffnung in die Herzen der Verbannten Babylons gepflanzt. Das Studium der Tora und die Hoffnung auf Erlösung trugen die Köpfe der Krieger im Jüdischen Krieg gegen die Römer hoch, und die Hingabe der Gelehrten von Jawne leitete ihr Wirken. Dieses Erbe tröstete die europäischen Juden während der Kreuzzüge und stärkte die Herzen der Marranen in Spanien. (…) Das Finanzwunder Israels und die Tatsache, dass unser Land heute ein technologisches Imperium ist, sind das Ergebnis der Verbindung von Sabras und Einwanderern: der Verschmelzung israelischer Kühnheit mit jüdischer Kreativität."
– Juli-Joel Edelstein, russisch-israelischer Sprecher der Knesset. 1958 n. Chr.
Yuli-Yoel Edelstein speech May 4, 2015, during the opening session of the Knesset's summer term. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Der Traum der israelischen Pioniere, ein Land, das zu 60 Prozent aus Wüste besteht und kaum über natürliche Ressourcen verfügt, in einen modernen Staat zu verwandeln, führte zu strategischen Investitionen in Wissenschaft und Technologie, die heute zu den am weitesten entwickelten Branchen Israels zählen. Heutzutage haben israelische Wissenschaftler bedeutende Beiträge zum Fortschritt in der Landwirtschaft, der Informatik, der Elektronik, der Genetik, der Medizin, der Optik, der Solarenergie, den Gesundheitswissenschaften sowie in zahlreichen Bereichen des Ingenieurwesens geleistet In Israel sind zudem zahlreiche wegweisende Hightech-Unternehmen ansässig, wie etwa Symantec und Allot. (…) Im Verhältnis zu seiner Größe hat Israel in den vergangenen Jahrzehnten bedeutende Beiträge zu Wissenschaft und Technologie geleistet. Dazu gehören wichtige Fortschritte in der Weltraumforschung, unter anderem in der Laserkommunikation, der Erforschung der embryonalen Entwicklung und der Osteoporose, in der Luftverschmutzungsüberwachung sowie in der Kartierungsgeologie und der Analyse von Böden und Vegetation in semiariden Regionen."
– Alan Grayson, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Florida. 1958 n. Chr.
Congressional Record: Proceedings and Debates of the ... Congress. Vol. 156, Pt. 5. April 21, 2010. Page 6021. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Trotz aller Widrigkeiten ist Israel zu einer lebendigen Demokratie mit einer aktiven und freien Presse, Religionsfreiheit für alle und einer Vorreiterrolle beim Schutz und der Förderung der Rechte von Homosexuellen geworden. In nur 66 Jahren seines Bestehens hat Israel bemerkenswerte Erfindungen hervorgebracht, die unser Leben verbessert haben, und Beiträge zum Umweltschutz, zur energiewirtschaftlichen Unabhängigkeit, zur Medizin und zur landwirtschaftlichen Technologie geleistet, die die ganze Welt erreichen. Israels Leistungen sind ebenso erstaunlich wie inspirierend."
– Steve Israel, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus New York. 1958 n. Chr.
Congressional Record United States: PROCEEDINGS AND DEBATES OF THE 113th CONGRESS, SECOND SESSION. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel verfügt über die besten Humanressourcen. Was Unternehmenserfolg und Kapitalrendite antreibt, sind Ideen. Und Ideen entstehen aus Menschen. Der nationale intellektuelle Talentpool Israels, von den Wirtschaftswissenschaften bis zur Spitzentechnologie, ist im Verhältnis so breit und tief, dass die Nation weltweit die höchste Zahl an Startup-Unternehmensneugründungen pro Kopf verzeichnet."
– Juwal Steiniz, israelischer Finanzminister. 1958 n. Chr.
Torossian, R. (2013): Start-Up Nation: FST 21 To Ami Mesika, ICQ To Beyond Verbal. In: Times of Israel. Sep 3 2013. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Jedes Land ist ein Land der Paradoxien. Der Charme Italiens steht im Kontrast zur Grandeur Roms. Die Eleganz Frankreichs widerspricht seiner konfliktreichen Geschichte. Doch Israel trägt noch mehr in sich: die Wellen verschiedenster Kulturen, die Gründung einer Demokratie durch Menschen aus Tyranneien, die Neubegründung einer Hightech-Nation im Schatten jenes Tales, in dem Samson die Philister erschlug. Die moderne Kunst lebt von widerstreitenden Nebeneinanderstellungen; ganz Israel ist eine solche Leinwand."
– David Wolpe, amerikanischer Autor und Rabbiner. 1958 n. Chr.
Salkin, J.K. (2013): A Dream of Zion. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ist meine Unterstützung für israelische Soldaten einseitig? Ja. Denn derzeit gibt es, soweit ich weiß, keine offizielle palästinensische Streitkraft, die nach denselben Richtlinien handelt und denselben Restriktionen unterliegt wie Israel. Ein Äquivalent existiert daher nicht. Hamas erfüllt diese Rolle in meinen Augen nicht. (…) Ich finde, dass die Lehren der jüdischen Geschichte und der jüdischen Schriften edel sind und sie bilden das Fundament meiner gesamten Moral und Ethik. (…) Ich liebe das jüdische Volk und empfinde Wärme und ein tiefes Wohlgefühl, wenn ich unter meinen Leuten bin – unter jenen, die mein Erbe und meine Abstammung teilen."
– Jason Alexander, amerikanischer Schauspieler. 1959 n. Chr.
Grudnikov, K. (2012): Jason Alexander talks Judaism, Israel, and—of course—George Costanza. In: Jewish United Fund. 28 March 2012. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Es ist inspirierend für mich als Jude, es ist inspirierend für mich als Mensch, all das zu sehen, was in Israel unternommen wird, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen."
– David Shore, kanadischer Filmproduzent. 1959 n. Chr.
AmVoicesnIsrael: Celebrities & Israel. In: Youtube. 30 March 2012. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Seit seiner Gründung am 14. Mai 1948 hat sich der moderne Staat Israel zu einer dynamischen und demokratischen Nation mit einer aufblühenden Wirtschaft, einem pluralistischen Staatswesen sowie einem lebendigen kulturellen und intellektuellen Zentrum entwickelt. Das israelische Volk hat als Gelehrte, Innovatoren, Pädagogen und in vielen anderen Bereichen bedeutende Beiträge geleistet, und es freut mich, diese Gelegenheit zu nutzen, um ihre Errungenschaften und die des Staates Israel anzuerkennen. Seit Anbeginn seiner Existenz ist Israel ein wichtiger Verbündeter der Vereinigten Staaten, mit denen es demokratische Werte, Freundschaft und gegenseitigen Respekt teilt, und mit denen es eine enge strategische Partnerschaft pflegt."
– Rahm Emanuel, amerikanischer Bürgermeister (Demokraten) von Chicago. 1959 n. Chr.
IN SUPPORT OF H. CON. RES. 322--RECOGNIZING THE 60TH ANNIVERSARY OF THE FOUNDING OF THE MODERN STATE OF ISRAEL. May 14, 2008 - Extensions of Remarks (Vol. 154, No. 79). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin Zionist und stolz darauf. Historisch betrachtet gab es nie eine Befreiungsbewegung, die gerechter war als das Recht des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung nach 2.000 Jahren von Raub und Enteignung unserer Existenz als Nation. Das ist der Zionismus im Kern. Wer den Zionismus als grundlegend unrechtmäßig oder gar 'kolonialistisch' darstellt, ist entweder geschichtslos, unwissend oder voreingenommen gegenüber Juden. (…) Irgendwann dämmerte es uns: Wir waren unerwünscht. Wir waren hier nicht zuhause. Also fragten wir uns: Wo sind wir zuhause? In diesem Moment entschieden wir: Wenn wir unerwünscht sind, bauen wir uns selbst eine Heimat, damit wir uns nicht länger widerwilligen Gastgebern aufdrängen müssen. Das war die Geburt des Zionismus. Angesichts einer Geschichte voller Folter, Vertreibungen und Ablehnung gab es keine gerechtere Sache. Und wenn wir eine Heimat aufbauen wollten, gab es keinen gerechteren Ort als den, an dem unsere Geschichte stattfand. Nur hier, in Israel, konnte dieser historische Fehler korrigiert werden. Das ist kein Kolonialismus. Das ist die Inanspruchnahme des unverjährbaren Rechts auf Rückkehr, nach fast 2.000 Jahren. (…) Unsere Verbindung zu diesem Land ist unzerbrechlich: wegen des Blutes, wegen des Samens, wegen unserer Bibel, die reale geografische Orte nennt, an denen tatsächliche Ereignisse stattfanden. Etwas Unmögliches, wenn es keine historische Grundlage gäbe. (…) Israels Gründung ist die einzig gerechte Endlösung: ein Heimatland für die Juden, in dem wir frei und bedingungslos leben können, ohne die widerwillige Duldung feindlicher Gastgeber und ohne die Ablehnung von Geschichtsleugnern, die von Ideologien regionaler Rassenreinheit getrieben werden."
– Paul Mirbach, rhodesisch-israelischer Kibbuznik. 1959 n. Chr.
Mirbach, P. (2024): I am Proud to be a Zionist. It is Historically and Fundamentally Just. In: Times of Israel. APR 28, 2024, 12:07 AM. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel steht zwar vor großen Gefahren, doch die Menschen sind mutig. Sie besitzen die Kraft und den Einfallsreichtum, um sich selbst zu verteidigen. Sie sind bereit, für Israels Recht zu kämpfen, als jüdische Heimat zu bestehen. Sie wissen, dass sie keine andere wirkliche Wahl haben, in einer Welt voller Nationen, die allzu oft bereit waren, Juden, die seit Generationen in ihren Ländern lebten, als ‘Fremde’ zu verfolgen, nur weil sie sich entschieden haben, ihren jüdischen Glauben zu leben."
– Joseph Klein, amerikanischer Autor.
Klein, J. (2013): Israel Under Siege. In: FrontPage Magazine. 3 January 2013. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Vor hundert Jahren rief Seew Dschabotinski die Juden dazu auf, sich zu bewaffnen und sich vom Bild eines wehrlosen Ziels zu befreien. Wenn unsere Feinde wissen, dass auf nichtjüdische Kugeln jüdische Kugeln folgen, werden sie es sich zweimal überlegen. (...) Diejenigen, die die Diaspora verlassen können, sollten dies ohne Zögern tun. Die höchste Verwirklichung des Zionismus besteht darin, Israel zu deinem Zuhause zu machen. Es gibt keinen sichereren Ort auf Erden für Juden als den Staat Israel, den einzigen Ort, an dem es uns freisteht, uns selbst zu verteidigen..”
– Jon Mantell, amerikanischer CEO von Betar US.
Arutz Sheva (2025): Betar USA responds to Colorado attack: ‘Arm, deport, and make Aliyah’. Jun 3, 2025, 2:43 PM (GMT+3). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Stell dir Israel als weltweites Zentrum für Innovation und akademische Exzellenz vor, an der Spitze der globalen Bemühungen um nachhaltige Energie und Wasserschutz. Stell dir vor, dass kein Land in der Geschichte der Menschheit in so kurzer Zeit mehr zum Wohl der Welt beigetragen und mehr für sein eigenes Volk getan hat als Israel. Ob durch die Entwicklung und den Export lebensrettender Medizintechnologien – pro Kopf mehr als jede andere Nation – oder durch die Verwandlung ausgedörrter afrikanischer Wüsten in blühende Felder dank israelischer Tröpfchenbewässerung: Es gibt unendlich viel, worauf wir stolz sein können."
– Ron Jager, amerikanisch-israelischer Online-Autor und IDF-Offizier für psychische Gesundheit.
Jager, R. (2012): Israel's Many Gifts to the World. In: Arutz Sheva. Apr 26, 2012, 8:07 AM. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Australien weist Flüchtlinge zurück, erlaubt ihnen nicht, auf der Insel zu landen, und schickt sie stattdessen in ein Drittland, in direktem Widerspruch zu [internationalen] Konventionen. Alle großen Länder haben in dieser Frage eine kompromisslose Haltung eingenommen, und das ist angesichts des internationalen Menschenverkehrs auch erforderlich. [In] einem Land wie Israel jedoch, das kleiner ist als der Kruger-Nationalpark, ist die Lage noch gravierender, weil somalische Flüchtlinge durch andere Länder reisen, die sie ignorieren oder sogar beschiessen und töten, um in der einzigen Demokratie des Nahen Ostens Zuflucht zu finden. Dennoch hat der kleine Staat Israel diesen Flüchtlingen Schutz, medizinische Versorgung, Unterkunft und alle anderen grundlegenden Leistungen gewährt, kann jedoch den Zustrom nicht länger bewältigen.”
– Julian Pokroy, südafrikanischer Einwanderungsexperte, Rechtsanwalt und Fotograf.
Pokroy, J. (2012): Comment. In: Rhoda Kadalie in Die Burger. September 12, 2012. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Nein, ich schäme mich nicht, dass ich nicht warte, bis man mich tötet. Nein, ich schäme mich nicht für ein starkes Militär, das uns verteidigt. Nein, ich schäme mich nicht, am selben Ort zu leben wie unsere jüdischen Vorfahren, die dieses Land berühmt machten. Nein, ich schäme mich nicht, ein Zionist zu sein. (…) Wir Juden haben alles überlebt: assyrische, babylonische und römische Eroberer; das Exil aus unserem Heimatland; Jahrhunderte zweitrangiger Bürgerschaft; Dhimmi-Gesetze; Blutmärchen; Pogrome; Genozid; Vertreibungen aus England, Spanien, dem Irak, dem Libanon und Algerien; zwei Intifadas; niedergebrannte Synagogen, Folter und Misshandlung im Laufe unserer Geschichte; unzählige Terroranschläge; den größten Raketenangriff aller Zeiten. Wir sind in Israel zu Hause und es wird Zeit, zu akzeptieren, dass wir hier sind, um zu bleiben."
– Grant de Graf, südafrikanisch-israelischer Filmemacher.
Graf, G. de (2024): LinkedIn Post. October 2024. x2 [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die Juden sind von der Geschichte geprägt, aber nicht von ihr besessen. Sie umarmen ihre Vergangenheit als Werkzeug für die Zukunft. Nicht als Last, sondern als Ressource. Geschichte ist für die Juden kein abstraktes Studienfach an einem liberal arts college, sondern eine Familienerinnerung, die Jahrtausende zurückreicht. Das gilt besonders für Israel. Israel ist weit mehr als eine politische Einheit, ein Staat oder eine Bürokratie. Der heutige Staat Israel ist der zeitgenössische kollektive Ausdruck des jüdischen Volkes, durchdrungen von dessen Erinnerungen und Geschichte. (…) Seit Jahrtausenden wurden Juden verfolgt, doch der jüdische Staat ist im Kern die moderne, selbstbestimmte Antwort auf diese Verfolgung. Er ist zudem ein Bollwerk zum Schutz der Juden in Israel und in der ganzen Welt. Das sind keine leeren Worte, keine bloßen Konzepte. Es ist tief verwurzelt, von Schmerz gezeichnet. So verschmelzen Erinnerung, Geschichte und Realität im Herzen des jüdischen Volkes und in Israel."
– Micah Halpern, amerikanischer Pädagoge und politischer Kommentator.
Halpern, M. (2024): Transmitting the Zionist message to each generation - opinion. In: The Jerusalem Post. October 10 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel ist eine moderne Demokratie mit einem BIP pro Kopf von rund 40.000 US-Dollar im Jahr, auf Augenhöhe mit Großbritannien oder Frankreich. Sein Technologiesektor bringt weltweit führende Entwicklungen in den Bereichen Cybersicherheit, Nanotechnologie, Werbetechnologie, Biotechnologie und autonome Fahrzeuge hervor. In wissenschaftlichen Publikationen, Nobelpreisen und sogar im Export von Fernsehformaten boxt es weit über seiner Gewichtsklasse. In manchen Bereichen ist es der Welt einen Schritt voraus, etwa bei den Rechten von Homosexuellen, der Wahl einer weiblichen Regierungschefin oder bei der Entkriminalisierung von Cannabis."
– Dan Perry, amerikanischer Kommunikationsfachmann und Analyst für globale Politik.
Perry, D. (2021): The real threat to modern Israel. In: Atlantic Council. March 18, 2021. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wir müssen unsere Köpfe erheben, mit klarer, lauter Stimme sprechen,und vor allem: eins sein, geeint stehen. Ich habe tiefes und unerschütterliches Vertrauen in unsere Nation. Israel besitzt die moralischste Armee der Welt. Es ist die einzige Demokratie, deren Innenstädte jederzeit von Hunderttausenden Raketen und Geschossen bedroht sind, abgeschossen von Feinden, die nichts anderes wollen, als uns auszulöschen. Und doch ist Israel der einzige Ort, an dem ein Jude einfach Jude sein kann und sich dabei vollkommen sicher fühlt. Wir haben es geschworen: NIE WIEDER. Wartet nicht, bis ihr wieder sagen müsst: 'Wir haben es nicht gewusst.'"
– Lior Saguri, israelischer Unternehmer.
Zagury, L. (2010): "No entrance for dogs and Jews". June 3rd 2010. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Unsere jüdischen Werte sind mehr als nur Ideen: Sie sind eine Leitkraft in der schweren und oft komplizierten Arbeit, Hilfsbedürftige zu unterstützen. Sie erinnern uns daran, aktiv daran mitzuwirken, menschliches Leid zu verringern, ganz gleich, wo es geschieht. (...) Unsere alten Lehren prägen stets unsere heutigen Antworten. Sie machen uns bewusst, dass Fürsorge für andere – ob in Israel, in Gaza oder in anderen betroffenen Regionen – nicht eine Option, sondern ein Gebot ist. Die Kernwerte des Mitgefühls, der Gerechtigkeit und des Strebens nach Frieden sind nicht nur Ideale, sondern lebendige Prinzipien, nach denen wir täglich handeln. In dieser Zeit der Finsternis dienen unsere jüdischen Werte als führendes Licht. Sie bewegen uns dazu, den Bedürftigen zu helfen, gegen Hass aufzustehen und uns zu verpflichten, einen Unterschied zu machen. Die Arbeit, die wir leisten, widerspiegelt den göttlichen Ruf, die Welt zu heilen und mit Güte, Gerechtigkeit und Verantwortung zu handeln. Unser geteilter Glaube erfüllt uns mit Sinn und Ziel. Er erinnert uns daran, dass wir in jeder Tat des Mitgefühls unsere höchsten Ideale hochhalten und die lange Tradition der Fürsorge für die Menschheit fortsetzen."
- Paul Anticoni, britischer CEO von World Jewish Relief.
Anticoni, P. (2025): Our Jewish values shape our response in times of crisis. In: Jewish News. July 10, 2025, 4:05 pm. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Jüdische Gemeinschaften in aller Welt beklagen seit jeher den Beginn unseres nationalen Exils, in dem wir über zwei Jahrtausende hinweg eine geistige Verbindung zu unserem angestammten Heiligen Land bewahrten, und die Sehnsucht, heimzukehren und unsere Unabhängigkeit wiederzuerlangen, lebendig hielten. (…) Als 1948 der Staat Israel gegründet wurde, verwandelte sich das Land, das der Allmächtige Abraham verhieß, in das Moses die Israeliten führte, das biblische Land, in dem Milch und Honig fließen, in eine vorbildliche Demokratie. Entgegen aller Erwartungen kehrte das jüdische Volk heim und errichtete dort ein nationales Zuhause, das zu einer prächtigen israelischen Demokratie heranwuchs, zu einem Mosaik aus Juden, Muslimen, Christen, Drusen und Tscherkessen, aus Säkularen, Traditionalisten und Orthodoxen, aus allen politischen Richtungen, Weltanschauungen und Lebensstilen. Ein Land, das die Heimkehr von Exilanten aus hundert Nationen begrüßte. Ein Land, das zur Startup-Nation wurde – einem blühenden Zentrum von Innovation und Kreativität, sozialem Engagement und intellektueller Entfaltung, geistigem Erwachen und wirtschaftlichem Unternehmergeist, wissenschaftlichem Erfindergeist und lebensrettenden medizinischen Durchbrüchen. Wir haben einen Nationalstaat aufgebaut, der seit seiner Geburt gnadenlosen Kriegen, Terror und Delegitimierung trotzt, und doch grüßen sich seine Bewohner mit dem Wort 'Frieden', Schalom. Ein Land, das stolz ist auf seine lebendige Demokratie, den Schutz von Minderheiten, Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten, verankert in seiner Knesset, geschützt durch ein starkes Oberstes Gericht und eine unabhängige Justiz. Ein Staat, der auf der vollständigen Gleichheit der sozialen und politischen Rechte aller seiner Bürger gegründet ist, ungeachtet von Religion, Herkunft oder Geschlecht – wie es die Unabhängigkeitserklärung ausdrücklich festhält. Ein Land, das sich unablässig weiterentwickelt. Eine vielstimmige Mischung aus Akzenten, Überzeugungen, Hintergründen und Bräuchen. Wahrlich: ein zeitgenössisches Wunder"
– Jizchak Herzog, Präsident von Israel (Zionistische Union). 1960 n. Chr.
‘Israel has democracy in its DNA’: Full text of Isaac Herzog’s address to Congress. 19 jul 2023. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Manchmal sage ich: Eigentlich habe ich zwei Vaterländer: die Niederlande und Israel. Letzteres natürlich, weil jüdisches Blut in meinen Adern fließt. Das ist gewiss niemandem entgangen. (…) Noch immer habe ich das, was in den Kriegsjahren 1940–1945 geschah, im Hinterkopf, und ich finde es von unschätzbarer Bedeutung, dass jüdische Menschen einen eigenen Staat besitzen."
– Bram Moszkowicz, niederländischer Rechtsanwalt und Jurist. 1960 n. Chr.
In: Waar is De Mol?. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“In vielerlei Hinsicht hat das moderne Israel das frühzionistische Ziel verwirklicht, eine 'normale' Nation zu schaffen – eine Nation, die ihren Platz unter den anderen Staaten der Welt einnimmt. Die florierende Hightech-Wirtschaft des Landes, seine moderne Infrastruktur, seine weltweite Führungsrolle in Wissenschaft und Medizin, sein lockerer mediterraner Lebensstil und seine lebendige Demokratie zeugen von mehr als einem Jahrhundert unermüdlicher Bemühungen der Israelis und der jüdischen Pioniere, die ihnen vorausgingen. (…) Mit seiner Demokratie und freien Presse steht Israel als Leuchtturm für seine Nachbarn. Eine Offenheit, die umso bemerkenswerter ist, als die Sicherheit des Landes seit seiner Gründung fortwährend bedroht wird."
– Adam Schiff, Amerikaans congreslid (Democraten) uit Californië. 1960 n. Chr.
April 25, 2008 - Issue: Vol. 154, No. 67 — Daily Edition 110th Congress (2007 - 2008) - 2nd Session. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Am meisten erfüllt mich Stolz, Jüdin zu sein, wenn ich erlebe, wie unsere Gemeinschaft zusammensteht, um anderen zu helfen, sei es innerhalb unserer eigenen Reihen oder in der Welt insgesamt. Wenn ich sehe, wie Juden in Amerika gemeinsam für Gerechtigkeit, für Gleichheit oder gegen Hass marschieren; wenn ich sehe, wie Israelis syrischen Flüchtlingen in Deutschland durch IsrAID beistehen; wenn ich sehe, wie die jüdische Gemeinschaft Spenden sammelt, um Menschen in Not beizustehen; oder wenn wir, wie unsere Gemeinde jedes Jahr, nach Guatemala reisen, um Häuser zu bauen, dann verkörpert das für mich das Beste dessen, was es bedeutet, jüdisch zu sein: die Verwirklichung des Wertes 'Liebe deinen Nächsten wie dich selbst'."
– Denise Eger, amerikanische Rabbinerin der Congregation Kol Ami. 1961 n. Chr.
The Forward (2017): We Asked 20 Rabbis: What Makes You Proud To Be A Jew?. December 4 2017. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die Vereinigten Staaten sind zu Recht stolz darauf, 1948 als erste Nation den jungen Staat Israel anerkannt zu haben. In den 75 Jahren seither sind unsere gemeinsamen Werte das Fundament einer außergewöhnlichen Partnerschaft gewesen. Gemeinsam haben die USA und Israel die Demokratie gestärkt und zu größerer Sicherheit im Nahen Osten und in Nordafrika beigetragen.."
– Brad Schneider, deutschamerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Illinois. 1961 n. Chr.
Wagner Introduces Resolution Honoring the 75th Anniversary of U.S.-Israel Relations. April 21, 2023. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Das jüdische Volk ist seit Jahrtausenden eine Nation von Kämpfern. Mit der Gründung des modernen Staates setzt es diese Tradition fort, gestützt von einem der stärksten Militärs der Welt. (…) Seit über 4.000 Jahren sticht diese Widerstandskraft, unter dem Namen 'Judenfrage', in das Fleisch jeder Zivilisation. Jedes große Weltreich ist aufgestiegen, jedes Weltreich hat versucht, seine Judenfrage zu lösen, durch Ausrottung, Assimilation oder Verbannung, und jedes Mal hat das jüdische Volk überlebt. Jedes. Mal. Wieder. Wir wurden abgeschlachtet. Wir wurden geknechtet. Wir wurden verfolgt. Wir wurden in Ghettos gezwungen. Uns wurde verboten, Land zu besitzen. Wir lebten auf der Flucht. Wir wurden gedemütigt. Unsere Frauen wurden vergewaltigt. Unsere Babys verbrannt. Und doch haben wir jede Zivilisation überdauert. Mehr noch: Wir haben nicht nur überlebt, wir haben die Welt geführt, Jahr für Jahr, Jahrhundert für Jahrhundert, in Kunst und Wissenschaft, in Medizin und Technologie, in Regierung und Moral. Wir haben nicht nur den Monotheismus in die Welt gebracht, sondern ihr auch Sinn und Auftrag gegeben: die Erkenntnis, dass Leben mehr ist als bloßes Überleben. Wir lebten. Jedes. Mal. Wieder. Keine Armee konnte uns vernichten. Kein Inquisitor, der das Meer überquerte. Kein Papst. Kein Kreuzfahrer. Kein Pharao. Kein Führer. Kein König. Keine Königin. Kein Aufruhr von tausend Männern. Kein Khomeini. Und schon gar keine Bande ungeschulter, ungeordneter Feiglinge, die sich wie Ratten in Tunneln verkriechen und wehrlose Babys töten, weil ihnen der Mut fehlt, wie Männer zu kämpfen."
– Gail Zahtz, amerikanische Keynote-Sprecherin und Beraterin.
Zahtz, G. (2023): A Letter to My Jewish Friends. November 1, 2023. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wie konnten die Juden so lange geduldig bleiben, nachdem sie im Jahr 70 n. Chr. aus Jerusalem verbannt wurden und ihren Zweiten Tempel zerstört sahen? Wie war es möglich, dass sie ihren Traum über 19 Jahrhunderte hinweg niemals aufgaben? Es half natürlich, dass wir in unseren täglichen Gebeten und Ritualen immer wieder an diesen Traum erinnert wurden, bei Hochzeiten, Beschneidungen, am Sederabend. Diese Rituale hielten die Hoffnung lebendig: Tag für Tag, Jahrhundert für Jahrhundert. Und dann, vor 74 Jahren, wurden unsere Geduld und unsere Gebete endlich belohnt. Nur wenige Jahre nach dem dunkelsten Kapitel der jüdischen Geschichte, nach Jahrhunderten des Sehnens, Hoffens und Träumens, kehrte das jüdische Volk endlich heim nach Zion. Es war das dramatischste aller Wunder. (...) Doch bevor wir es feiern konnten, brauchten wir ein zweites Wunder: den Sieg über fünf arabische Armeen, deren erklärtes Ziel es war, uns ins Meer zu treiben. Dass ein zusammengewürfeltes Heer eine fünfmal größere feindliche Macht abwehren und das Land bei seiner Geburt retten konnte, gehört zu den großen, oft übersehenen Wundern der jüdischen Geschichte. Das dritte Wunder ist das Überleben des jüdischen Staates in den vergangenen 74 Jahren, im Angesicht von Feinden, die geschworen hatten, ihn auszulöschen. Israel hat immer wieder gesiegt: auf dem Schlachtfeld, gegenüber Selbstmordattentätern, Raketen, Tunneln, Messern, Drohnen, und beinahe jeder anderen Form physischer Bedrohung. Dass wir weiterhin gegen so viele rücksichtslose Kräfte bestehen, die Israels bloße Existenz nicht akzeptieren wollen, ist das tägliche Wunder Israels. (...) In einer derart feindseligen Nachbarschaft hätte Israel jedes Recht gehabt, sich in eine defensive Haltung zu flüchten, eine Bunkermentalität zu entwickeln, eine Gesellschaft zu schaffen, die um jeden Preis nur geschützt werden will. Stattdessen fand es, während es sich verteidigte, den Mut, die Vorstellungskraft und die Kraft, eine lebendige, offene Gesellschaft aufzubauen, die die Demokratie ehrt und das Leben feiert. Es ist kaum zu begreifen, dass ein winziges Land inmitten einer so gewalttätigen Region in so vielen Bereichen zum Neid der Welt geworden ist. Von Innovationen in Medizin und Digitaltechnik über Landwirtschaft und Cybersicherheit bis hin zu Design, Musik, Kultur und Unterhaltung: Dieses kleine Land hat nie aufgehört, weit über seine Gewichtsklasse hinauszuschlagen. (...) [Israel] hat sich nicht damit begnügt, nur zu überleben. Es strebt nach weit höheren Zielen, indem es blüht und gedeiht."
– David Suissa, marokkanisch-amerikanischer Branding-Berater und Kolumnist.
Suissa, D. (2022): The Five Miracles of Israel. In: Philadelphia Jewish Exponent. May 18 2022. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Im Lande Israel verkörpern die Regionen Samarien und Judäa das geistige Zentrum der jüdischen Geschichte. Hier lebte das jüdische Volk seit jeher, hier entfaltete sich die Geschichte der Nation, und hier verkündeten die Propheten Israels ihre Botschaften. In diesen Regionen liegen Hebron, die erste Hauptstadt Israels und Ruhestätte der Patriarchen und Matriarchinnen; Betlehem, wo die Matriarchin Rachel begraben ist und Rut den davidischen Königsstamm zur Welt brachte; und Sichem, die Hauptstadt des Nordreichs Israel und Grabstätte Josefs. In Silo, der Stadt der Priester, stand das heilige Zelt der Begegnung, bevor es nach Jerusalem gebracht wurde. Wir lesen von Josua in Jericho, von Amos in Tekoa, von Jeremia in Anatot und von Jakob in Bet-El. Schomron (Samarien) und Jehuda (Judäa) bilden das spirituelle Kernland des jüdischen Volkes, seit biblischen Zeiten erfüllt von der Geschichte Israels."
– Yonina Pritzker, amerikanischer Rabbiner.
Pritzker, Y. (2014): Labels, Lies and Libel: Words and Weapons. In: Israel365News. April 7 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wenn ich die Tora studiere und die tiefe Weisheit unseres Erbes erkenne, erfüllt mich Stolz, Jude zu sein. Wenn ich die große Freundlichkeit sehe, die Juden überall auf der Welt üben, bin ich stolz, Jude zu sein. Wenn ich die Menschenliebe unseres Volkes wahrnehme, bin ich stolz, Jude zu sein. Und wann bin ich am stolzesten, Jude zu sein? Wenn ich erlebe, wie meine Kinder und Schüler all das wertschätzen, was das Judentum zu geben hat."
– Uri Pilichowski, amerikanisch-israelischer Rabbiner und Erzieher.
The Forward (2017): We Asked 20 Rabbis: What Makes You Proud To Be A Jew?. December 4 2017. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israels Existenzrecht gründet sich auf die Tatsache, dass es sich aus dem Nichts erschaffen hat. Seine Gründer formten ein freies Land inmitten einer Region, die von totalitären und korrupten Regimen beherrscht wird. Dieses Recht basiert auf seinem moralischen Ansehen als freies Land. Als die ersten jüdischen Einwanderer nach Palästina kamen, war es ein unzugänglicher, unzivilisierter Ort. (...) Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die Bevölkerung spärlich, das Land von Sümpfen durchzogen, mehr als die Hälfte eine karge Wüste. Die neuen Einwanderer kauften Land, gründeten Städte, entwässerten Sümpfe und kultivierten Wüsten. Sie führten Bewässerung ein, pflanzten Feldfrüchte an und rangen der Natur Erträge ab. Auf diesem Boden entstanden Villen, Schwimmbäder, moderne sanitäre Anlagen. In Regionen von Nomadenstämmen und autarken Bauern brachten die Juden Industrie, Bibliotheken, Krankenhäuser, Kunstgalerien, Hochschulen und den Rechtsstaat. Kurz: Sie trugen die westliche Zivilisation in eine nahöstliche Hölle. Wie die Homesteader im amerikanischen Westen im 19. Jahrhundert erwarben auch die Gründer Israels ihr Recht auf das Land durch Arbeit, Aufbau und Selbstversorgung. Sie schufen eine Gesellschaft, in der das Leben nicht nur ein Kampf ums Überleben war, sondern ein Leben in Freiheit und Wohlstand, trotz aller Mängel eine Ordnung, die das menschliche Leben schützte und entfaltete. (...) Araber genießen in Israel Rechte, wie sie in keinem arabischen Land zu finden sind. Sie wählen, sie sitzen im Parlament, einige dienen im Kabinett. Manche tragen die Uniform der Armee und kämpfen für die Bewahrung ihrer eigenen Freiheiten."
– Boas Lewi, israelischer Direktor von Israel Aerospace Industries. 1961 n. Chr.
Levy, V. (2023): Israel at 75: Let's celebrate technology innovation | Opinion. In: North Jersey. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel war lange Zeit als 'Startup-Nation' bekannt, weil es die meisten Technologieunternehmen pro Kopf der Bevölkerung hervorgebracht hat. Doch es ist auch Teil unseres Volksgeistes, fest verankert in unserer DNA. Wir sind kreative Problemlöser und entwickeln Lösungen für große wie kleine Herausforderungen. Trotz unserer geringen Größe gilt für Israel in besonderem Maße der Satz: 'Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg'. Viele kennen die israelischen Innovationen, die weltweit Konsumenten geholfen haben. Etwa SniffPhone, ein diagnostisches Gerät, das Krankheiten über den Geruchssinn erkennt; den flexiblen Stent, der Arterien öffnet und koronare Herzerkrankungen behandelt, ohne dass eine Operation am offenen Herzen nötig ist; den 'Disk on Key', den weltweit ersten USB-Stick; Netafim, ein wüstenfreundliches Bewässerungssystem; Mobileye, eine Technologie, die mithilfe intelligenter Algorithmen und einer kleinen Kamera im Auto den Fahrer vor Gefahren wie Fußgängern oder dem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur warnt; und die Liste ließe sich lange fortsetzen. Auch in Bereichen, die weniger öffentlich sind, etwa Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, hat Israel bahnbrechende Entwicklungen hervorgebracht: unbemannte Antennensysteme, Kommunikationssatelliten, Radarsysteme, Überwachungssatelliten und vieles mehr. Diese Technologien wurden in Israel entwickelt und gemeinsam mit unseren Partnern weltweit eingesetzt, um Länder angesichts wachsender geopolitischer Bedrohungen zu schützen."
– Jaron Bruck, israelisch-amerikanischer Unternehmer und Autor. 1961 n. Chr.
Ayn Rand Institute (2014): The Israeli-Palestinian Conflict . . . What Is the Solution? by Yaron Brook. In: Youtube: 15 December 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ich bin Zionist, weil ich Jude bin, und ohne im Judentum einen nationalen Bestandteil zu erkennen, kann ich seinen einzigartigen Charakter nicht erklären: als Weltreligion, die mit einem Heimatland verbunden ist; als Volk, dessen heilige Tage vom israelischen Landwirtschaftskalender bestimmt, in theologischen Konzepten verwurzelt und mit historischen Ereignissen verknüpft sind. (…) Ich bin Zionist, weil ich weiß, dass man in unserer postmodernen Welt der Identitäten kein 'Entweder-oder' sein muss, sondern auch ein 'Und-aber' sein darf – Zionist UND amerikanischer Patriot; säkularer UND durchaus assimilierter Jude, aber dennoch Zionist. Ich bin Zionist, weil ich Demokrat bin und weil in den letzten zwei Jahrhunderten die Geschichte der Demokratie eng mit der Geschichte des Nationalismus verknüpft war, während die Demokratie im vergangenen Jahrhundert eine zentrale Idee des Zionismus bildete, auch wenn sie unter den schwersten Bedingungen auf die Probe gestellt wurde."
– Gil Troy, amerikanischer Historiker. 1961 n. Chr.
Troy, G. (2021): Why I am a Zionist. In: Jewish National Fund USA. July 28 2021. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin Zionist, aus tiefster Überzeugung, und glaube an die universellen, demokratischen Werte, die Israels Unabhängigkeitserklärung bekennt: allen voran die Gleichheit aller Staatsbürger, ob jüdisch oder nicht. (...) Der zionistische Bestandteil meiner Weltanschauung gründet auf der festen Gewissheit, dass das jüdische Volk ein Recht auf einen eigenen Staat hat, als Zufluchtsort für eine Nation, die über Generationen verfolgt wurde. Wir sind eine Nation und eine Kultur, nicht bloß eine Religionsgemeinschaft. Religion ist für mich eine persönliche und gemeinschaftliche Angelegenheit, keine Aufgabe des Staates. Ich selbst bin säkular und agnostisch, und bereit, ebenso für das Recht Religiöser zu kämpfen, ihren Glauben frei zu leben, wie für das Recht Säkularer, frei von religiöser Einmischung zu sein. Der Zionismus war von Beginn an säkular und progressiv: Er wollte hier eine Modellgesellschaft der Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit errichten, keine Theokratie, keine Ethnokratie. Ich weise den Vorwurf entschieden zurück, der Zionismus sei kolonialistisch. Die historische und nationale Bindung des jüdischen Volkes an das Land Israel ist unbestreitbar. Die Selbstverwirklichung des jüdischen Volkes in seinem angestammten Land unterscheidet sich grundlegend von der europäischen Kolonisation in Afrika oder Amerika, die auf Ausbeutung beruhte und den Einheimischen eine fremde Religion aufzwang."
– Nadaw Tamir, israelischer Diplomat. 1961 n. Chr.
Tamir, N. (2024): On Being a Progressive Zionist. In: The Jerusalem Strategic Tribune. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Land von Himmel und Meer, Blume in der Wüste; Olive, Weizen, Gerste und auch Honig, Granatapfel, Feige und Dattel. Heute ist Geburtstag und Fest, zu Ehren des Landes meiner Ahnen. In stürmender Hora brechen wir in Tanz aus. Gemeinsam singen wir, ohne Ende. (...) Wir sind zu dir zurückgekehrt, aus den Enden der Welt, um zu bauen und gebaut zu werden, Land Israel. Eine blauweiße Fahne, der Davidstern dein Zeichen; Jerusalem, für immer deine Hauptstadt, Krone des Lichts auf deinem Haupt. Wir drehen die Kreise, singen dein Lob. Wer feiert siebzig Jahre? Mein Israel! Entzündet die Lichter, singt auf den Plätzen. Hisst alle Fahnen, mein Israel!"
– Jossi Gispan, israelischer Liedermacher. 1961 n. Chr.
Gispan, Y. (2018): Israel Sheli. [Von C. Nooij aus dem Hebräischen übersetzt].
"Warum bin ich hier? Weil Am Jisraël Chai [ = das Volk Israel lebt] und wir sind hier, weil es noch immer das großartigste, innovativste und wichtigste Land der Welt ist."
– Safra Catz, israelisch-amerikanischer Vorstandsvorsitzender von Oracle. 1961 n. Chr.
Tomer Cohen on LinkedIn. 12 November 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Seit 1948 haben Israelis eine blühende jüdische Heimat aufgebaut und zahlreiche Hindernisse überwunden. Sie haben großen Mut und Tapferkeit gezeigt angesichts gewissenlosen Terrorismus, von Gewalt und der Bedrohung ihrer ganzen Existenz. In sechs Jahrzehnten entstand aus der Asche des Holocaust ein freier und demokratischer Staat, Israel, der sich zu einer der technologisch fortschrittlichsten Nationen der Erde entwickelte. Trotz aller Widrigkeiten hat Israel überlebt und sich den Vereinigten Staaten und unseren demokratischen Verbündeten angeschlossen, indem es eine Nation schuf, die auf Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenrechten gründet. In diesem Sinne möchte ich mich meinen Kollegen anschließen und das israelische Volk loben, dessen Staat zu einem leuchtenden Bollwerk der Demokratie geworden ist, in einer Region, die von Diktatoren, Extremisten und Hass beherrscht wird."
– Robert Wexler, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Florida. 1961 n. Chr.
RECOGNIZING THE 60TH ANNIVERSARY OF THE FOUNDING OF THE MODERN STATE OF ISRAEL; April 22, 2008 - House (Vol. 154, No. 64). [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Juden sind bekannt als eine überaus talentierte Gemeinschaft. Sie stellen lediglich 0,2 % der Weltbevölkerung, doch 54 % der Schachmeister, 27 % der Nobelpreisträger in Physik und 31 % der Nobelpreisträger in Medizin. In den Vereinigten Staaten bilden sie nur 2 % der Bevölkerung, aber 21 % der Mitglieder der Studentenverbindungen der Ivy League, 26 % der Gewinner der Kennedy Center Honors, 38 % der führenden Philanthropen auf einer jüngsten Liste des Business Week, sowie 51 % der Träger des Pulitzer-Preises für Sachliteratur. (...) Der jüdische Glaube ermutigt zu Vertrauen in Fortschritt und zu persönlicher Verantwortung. Er gründet sich auf Lernen, nicht auf bloße Riten. Israel hat bei weitem mehr Jungunternehmen im Hochtechnologiebereich pro Kopf als jede andere Nation der Erde. Was die Zahl der an der NASDAQ gelisteten Unternehmen angeht, liegt es an zweiter Stelle hinter den USA. Israels technologischer Erfolg ist die Verwirklichung des zionistischen Traums: Es wurde gegründet, damit Juden einen sicheren Ort hätten, an dem sie zusammenkommen und Dinge für die Welt schaffen können."
– David Brooks, amerikanischer Journalist und Kommentator. 1961 n. Chr.
Brooks, D. (2010): The Tel Aviv Cluster. In: New York Times. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Suchen Sie eine Kultur, in der Bürger frei sind, sich zu äußern, und damit in jener Offenheit leben, die für das Funktionieren einer gesunden Wirtschaft unerlässlich ist? Israel hat eine freie Presse, und ein wesentlicher Teil davon steht den regierenden Parteien feindlich gegenüber."
– John Mordecai Podhoretz, amerikanischer Schriftsteller. 1961 n. Chr.
Torossian, R. (2018): Israel's economy continues to flourish. In: Arutz Sheva. Jan 24 2018. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ich bin stolz, jüdisch zu sein, weil das Judentum die Welt besser macht. Es begann mit Genesis 1,1 – der revolutionären Idee eines unsichtbaren Gottes, der die einzige universelle moralische Autorität ist. Die Tora veränderte die Welt auf vielerlei Weise, unter anderem durch einen ihrer meist missverstandenen Verse: Die Geschichte vom ungehorsamen Sohn (Deuteronomium 21,18–21) gab den Stadtältesten nicht die Befugnis, ihn zu töten, sondern entzog diese Macht den Eltern. Die Geschichte von Isaak und Rebekka gab Frauen das Recht, selbst zu entscheiden, ob sie einen Mann heiraten wollten. Die Tora wusste, dass der Mensch weder von Natur aus gut noch von Natur aus böse ist, sondern dass jeder von uns sowohl gute als auch schlechte Impulse in sich trägt. Spulen wir vor bis heute: Das israelische Unternehmen Water-Gen hat eine Maschine entwickelt, die Wasser aus der Luft gewinnt – nur die jüngste von vielen technologischen Errungenschaften, mit denen Israel die Welt verbessert hat. Das ist unsere Mission. Das tun wir seit Jahrtausenden und auch heute noch. Wer könnte darauf nicht stolz sein?"
– Benjamin Sendrow, amerikanischer Rabbiner der Congregation Shaarey Tefilla. 1961 n. Chr.
The Forward (2017): We Asked 20 Rabbis: What Makes You Proud To Be A Jew?. December 4 2017. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Der Staat Israel ist stets auf eine ungewisse Realität vorbereitet. Wir wissen: Wenn jemand Hilfe braucht und wir Hand anlegen können, dann tun wir es. Israel und die IDF verkörpern die Überzeugung, dass wir, wenn wir ein einziges Leben retten, eine ganze Welt gerettet haben, selbst in fernen Regionen und sogar in feindlichen Ländern."
– Juwal Wagner, Israelischer Oberstleutnant. 1962 n. Chr.
Torossian, E. (2012): Don’t Believe the Hype – There Is Widespread Support of Israel. In: Times of Israel. Dec 18 2012. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ich sehe mich als einen der glücklichen Erben jahrhundertealter jüdischer Tradition – einer Tradition unerbittlicher Fragestellung und Selbstreflexion. Darum zieht mich der Journalismus an, und darum zieht mich Israel an: ein Ort, an dem Fragen und das ständige Überprüfen von Argumenten wirkliche Bedeutung haben; wo unser nationales Schicksal noch immer offen ist und wir Juden hier, wir alle, daran mitwirken, es zu gestalten."
– David Horovitz, britisch-israelischer Journalist und Autor. 1962 n. Chr.
Pearl, R. & Pearl, J. (2011): I Am Jewish. Personal Reflections Inspired by the Last Words of Daniel Pearl. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel dürstet nach Bedeutung. Israel dürstet nach dem Judentum der Freiheit. Langsam, aber sicher entsteht hier ein neues Bewusstsein; ein jüdisches Bewusstsein. Eine wunderbare Lebensenergie und Hoffnung erwecken die Nation Israel, während sie beginnt, ihr Schicksal zu erfüllen. (…) Die Wirtschaft eines jüdischen Staates ist wahrhaft frei: keine Privatisierung von Monopolen. Eine jüdische Wirtschaft gründet auf den Werten der Freiheit und der jüdischen Güte. Traditionell schreibt das Judentum eine ausgewogene Balance zwischen Sozialismus und Kapitalismus vor. Es ist Teil unserer jüdischen Werte. (…) Nur unsere jüdische Kultur kennt diese Balance, die eine wahrhaft freie Wirtschaft – den Kapitalismus – ermöglicht, ohne in den gefürchteten Dschungel abzugleiten
– Mosche Feiglin, israelisches Knessetmitglied (Sehut). 1962 n. Chr.
Moshe Feiglin's Speech at the Jerusalem Campaign Rally. January 3 2012. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die Geschichte Israels ist weltweit beispielgebend: die Geschichte eines Volkes, das unsägliches Leid überstanden hat, von der Spanischen Inquisition im Jahre 1492 über die Chmelnyzkyj-Massaker in den Jahren 1648–1650, über zahllose Pogrome, bis hin zur Schoa vor nur siebzig Jahren, bei der sechs Millionen jüdische Männer, Frauen und Kinder, darunter die gesamte Familie meines Vaters, von den Nazis und ihren Helfern brutal ermordet wurden. Israel, geboren aus der Asche der Ghettos und Konzentrationslager, steht heute als Hoffnungsträger, und unsere Regierung steht fest an seiner Seite."
– Mark Adler, kanadisches Parlamentsmitglied (Konservativ). 1962 n. Chr.
Mark Adler on Yom Ha'atzmaut. In the House of Commons on May 6th, 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die Menschen in Tennessee und in ganz Amerika haben diese antisemitische Bewegung, die Israels Recht auf Existenz und Selbstverteidigung leugnet, endgültig satt. (…) Lassen Sie mich eines unmissverständlich klarstellen: Israel ist unser Verbündeter, wird es immer bleiben, und ich werde Israel stets unterstützen."
– Chuck Fleischmann, amerikanisches Kongressmitglied (Republikaner) aus Tennessee. 1962 n. Chr.
Fleischmann, C. (2024). X/Twitter Post. 7 March 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Hebräisch ist die Sprache, in der ich mich beim Schöpfer bedanke, und in der ich die Ampeln verfluche. Derjenige, der mich ärgerlicherweise 'Bruder' nennt, ist in Wahrheit mein Bruder. Die Thora enthält nicht nur meine Geschichte, sondern auch meine Geographie: König Saul suchte auf Route 443 nach den Eseln; der Prophet Jona ging in Jaffa an Bord des Schiffes, unweit von Margaret Tajars Restaurant; und der Balkon, von dem aus David auf Batseba blickte, ist vermutlich heute im Besitz eines Oligarchen. (…) Ich glaube an unser Recht auf dieses Land. Ein Volk, das im Laufe der Geschichte grundlos verfolgt wurde, verdient ein eigenes Land. (…) Der Staat Israel wurde nicht gegründet, damit die Antisemiten verschwinden, sondern damit wir ihnen sagen können, sie mögen zur Hölle fahren. (…) Ich gehöre zu einer kleinen, verfolgten Minderheit, die die Welt mehr als jede andere Nation geprägt hat. Während andere Völker ihre Energie in Kriege steckten, waren wir klug genug, in unseren Verstand zu investieren. (…) Manchmal schaue ich mich um und bin erfüllt von Stolz, weil ich ein besseres Leben habe als eine Milliarde Inder, 1,3 Milliarden Chinesen, der gesamte afrikanische Kontinent, mehr als 250 Millionen Indonesier, die Thailänder, Philippiner, Russen, Ukrainer und die gesamte islamische Welt, mit Ausnahme des Sultans von Brunei. Ich lebe in einem belagerten Land ohne natürliche Ressourcen, doch unsere Ampeln funktionieren immer, und wir haben eine Hochgeschwindigkeits-Internetverbindung.”
– Yair Lapid, Ministerpräsident von Israel (Jesch Atid). 1963 n. Chr.
Lapid, Y. (2015): I am a Zionist. In: Facebook. 23 April 2015. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin stolz auf den Einfluss, den das jüdische Volk in jeder Ecke der Welt ausgeübt hat: beim Retten von Leben durch Wissenschaft, Medizin und Psychologie; beim Verbessern der Welt durch Moral, Ethik, Gesetzgebung, Technologie und Kunst; und beim Verbinden der Menschheit mit einem Gott des Mitgefühls und der Fürsorge für jeden Einzelnen. Auf einer höheren Ebene erfüllt es mich mit Stolz, dass das Judentum der Welt durch seine messianische Vision die Idee von Wandel und Hoffnung geschenkt und der Menschheit die Verantwortung übertragen hat, eine immer vollkommenere Welt zu schaffen."
– Asher Lopatin, amerikanischer Rabbiner der Kehillat Etz Chayim. 1963 n. Chr.
The Forward (2017): We Asked 20 Rabbis: What Makes You Proud To Be A Jew?. December 4 2017. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Heute ist Israel eine lebendige Demokratie und einer der stärksten Verbündeten der Vereinigten Staaten in unserem Krieg gegen den Terror. Es hat der Welt bewiesen, dass Demokratie auch im Nahen Osten gedeihen kann, dass Religions- und Pressefreiheit sowie grundlegende Menschenrechte selbst in einer Region, die von Terror und Unterdrückung gezeichnet ist, bestehen können. Mit seiner freien Marktwirtschaft und seinem festen Engagement für Menschenrechte ist Israel eine Quelle der Inspiration für andere Nationen und junge Demokratien, die im Nahen Osten um ihre Zukunft ringen."
– Eric Cantor, amerikanisches Kongressmitglied (Republikaner) aus Virginia. 1963 n. Chr.
E958 CONGRESSIONAL RECORD— Extensions of Remarks May 13, 2005. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich glaube, dass der jüdische Staat, dessen Herz in Jerusalem schlägt, im Mittelpunkt meiner Identität und der Identität meines Volkes steht. Ich glaube, dass die Reise nach Kanaan, die Abraham vor Jahrtausenden antrat, eine nationale Reise ist, die seine Nachkommen bis heute fortsetzen. Ich glaube, dass, ob wir nun in New Jersey, auf Canvey Island in England oder in Tel Aviv leben, unsere Herzen, wie Jehuda Halevi uns erinnerte, im Osten sind. Ich glaube, dass dieses große nationale Experiment des jüdischen Volkes in der Moderne der Wiederaufbau des Staates Israel als jüdischer Staat und Heimat ist, und dass wir dabei bemerkenswerte Arbeit leisten. Ich glaube, dass wir unsere nationale Aufgabe, ein Licht für die Nationen zu sein, am besten erfüllen, indem wir zu diesem Wiederaufbau beitragen, sei es in Israel oder aus der Ferne. Mir ist bewusst, dass Israel darum ringt, eine Gesellschaft zu schaffen, die jüdische Werte verkörpert; und so wie wir in unserem eigenen Leben Unzulänglichkeiten haben, so hat auch Israel seine. Doch das Streben, die jüdischen Ideale zu verwirklichen, ist das edelste aller Ringen."
– Mark Charendoff, kanadischer Regisseur, Pädagoge und Rabbiner. 1963 n. Chr.
Charendoff, M. (2022): Dear Paul, I am a Zionist. In: eJewish Philanthropy. March 23, 2022. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Amerikaner haben inmitten von so viel Wohlstand und so vielen Segnungen verlernt zu verstehen, dass es Zeiten des Krieges gibt. Wie Cersei in Game of Thrones sagte: 'Ich wähle die Gewalt.' Das ist etwas Schreckliches, sagen zu müssen, denn unsere Erziehung lehrt uns, dass Frieden immer der Weg sei. Doch es gibt auch so etwas wie einen schlechten Frieden. Ich glaube, dass Amerika und der Westen Israel eine enorme Dankbarkeit schulden, weil es, ganz offen gesagt, die schmutzige, gefährliche, harte Arbeit leistet. Israel tut diese Arbeit für uns."
– Scott Galloway, britisch-amerikanischer Professor und Unternehmer. 1964 n. Chr.
Dan Senor (2024): Scott Galloway ( @TheProfGShow ) - One Year Since October 7. In: Youtube. 23 Oct 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Warum wird uns die größte Erfolgsgeschichte unseres Volkes missgönnt: die Wiederherstellung unserer Souveränität im historischen Heimatland, die Rettung zahlloser Juden vor Verfolgung und das Aufblühen der hebräischen Kultur? Ist die Welt nur zufrieden, wenn wir Opfer sind, statt Meister unseres eigenen Schicksals? (…) Der Staat Israel wurde geschaffen, um nicht nur den Juden (und Arabern) innerhalb seiner Grenzen den bestmöglichen Schutz zu bieten, sondern auch das Leben von Juden in aller Welt zu stärken. Heute kämpft Israel darum, dieses Ziel zurückzuerobern. Ich stehe an seiner Seite, auch wenn ich nicht jede Taktik teile. Unser Zuhause ist belagert und bedrängt, und doch sind wir zurückgekehrt. Wir sind nicht länger heimatlos. Auch wenn andere uns verketzern, bleibe ich standhaft: Ich bin ein stolzer Zionist."
– Steven Moskowitz, amerikanischer Rabbiner der Congregation L'Dor V'Dor.
Moskowotz, S. (2024): I Am a Zionist! May 9, 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Als ich ein Kind war, hörte man immer wieder vom israelischen Heer und von diesem winzigen Land, umgeben von Feinden, die es auslöschen wollten, und davon, dass es jedes Mal, wenn jemand hinter ihm her war, diesem entschlossen Einhalt gebot. Als jüdisches Kind erfüllte mich das mit Stolz. Ich dachte nur: 'Nun gut, sie versuchen, die Juden auszurotten – und die Juden lassen das nicht zu.' Und genau deshalb bewunderte ich sie."
– Adam Sandler, amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent. 1966 n. Chr.
Schaeffer, S. (2008): Sandler maneuvers from commando to stylist in ‘Zohan’. In: Boston Herald. June 5, 2008. 12:00 a.m. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Wie kann es sein, dass sich eine halbe Milliarde feindseliger Araber als Opfer von fünf Millionen israelischen Juden darstellen konnte? (…) Wie konnten mehr als ein Dutzend arabischer Tyranneien es schaffen, Israel, die einzige Demokratie dieser Region, erfolgreich als den Bösewicht des Nahen Ostens hinzustellen? (…) Israel hat völlig versäumt, den Konflikt mit den Palästinensern in moralischen Begriffen zu betrachten. Es handelt sich nicht um einen Streit um Landrechte, sondern um einen Kampf zwischen Gut und Böse. (...) Was mich stolz macht, ein Jude zu sein, ist die Umarmung des Erbes Abrahams, der die universelle Freundlichkeit verkörperte; die Treue zu dem Gesetzbuch, wie es durch Moses gebracht wurde; die Hingabe an die Liebe und die Feier Gottes, wie sie in den Psalmen König Davids erklingt; das Bewusstsein für die Notwendigkeit, von Zeit zu Zeit gnadenlos gegenüber unseren Feinden zu sein, wie es uns von unserer Prophetin Debora gezeigt wurde; und die Treue zu der weltweiten Vision, das Licht Gottes und der Güte zu verbreiten, wie sie vom Lubawitscher Rebbe in Worte gefasst wurde."
– Shmuley Boteach, amerikanischer Rabbiner und Autor. 1966 n. Chr.
Boteach, S. (2003): The Mother of All Middle East Questions. In: MichNews. 2003-01-24 00:00:00. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
The Forward (2017): We Asked 20 Rabbis: What Makes You Proud To Be A Jew?. December 4 2017. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Tel Aviv, wo ich wohne, ist sehr westlich und liberal. Unser Hoher Gerichtshof hat eine lange Reihe von Gesetzen gebilligt, die die Bürgerrechte von Schwulen verteidigen und Israel in diesem Bereich unter die fortschrittlichsten Demokratien der Welt stellen. Nehmen Sie zum Beispiel die Haltung der Armee gegenüber Homosexuellen: Schwul zu sein befreit dich nicht vom Militärdienst, und die Tochter, die mir bald geboren wird, darf gesetzlich zwei Väter haben, die von den Behörden anerkannt werden. (…) Die israelische Gesellschaft ist jung, sie formt sich noch immer, und sie wird weiterhin beeinflusst vom nahöstlichen Klima, von Einwanderern aus verschiedenen Ländern, vom Westen, vor allem den USA , von der jüdischen Geschichte und, in ihren frühen Jahren, vom Wunsch, einen 'neuen Juden' zu schaffen, der sich vom schwachen Diaspora-Juden unterscheidet. Natürlich gibt es daneben auch eine starke Armee, die als zentrales Sammelbecken dient. (…) Israelis blicken stets in die Vergangenheit, doch sie suchen auch nach Hoffnung. Als Juden haben wir eine Verbindung und diese Verbindung ist das Judentum. Wir haben kein anderes Land. Wir haben keinen anderen Grund, zusammenzubleiben. Das sind meine Tradition und meine Wurzeln. Ich habe keinen anderen Ort, an den ich gehen könnte."
– Adi Nes, israelischer Fotograf. 1966 n. Chr.
Dugan, J.T.: Q&A: ADI NES. In: Strange Fire. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Das Volk Israel umarmt die Freiheit, und durch Kunst und Literatur, Musik und Handel hat die ganze Welt von Israels Existenz und Erfolg profitiert. In diesen zweiundsechzig Jahren hat das Volk sowohl den aufrichtigen Wunsch, in Frieden zu leben, als auch die feste Entschlossenheit gezeigt, die Sicherheit seiner Bürger um jeden Preis zu schützen."
– Ted Deutch, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Florida. 1966 n. Chr.
Kampeas, R. (2010): Ted Deutch, a most Jewish speech from the most Jewish district. In Jewish Telegraphic Agency. April 22 2010, 12:55 AM. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Vor zweiundsechzig Jahren, am 14. Mai 1948, erklärte der Staat Israel seine Souveränität und Unabhängigkeit als Heimat des jüdischen Volkes. Mit fast keinen Ressourcen und scheinbar unüberwindbaren Hindernissen wurde Israel zu einer blühenden und erfolgreichen Demokratie und leistete weltweit Beiträge in den Bereichen Technologie, Medizin, Landwirtschaft und Umweltinnovation. Trotz dieser Fortschritte ist Israel weiterhin den Bedrohungen feindseliger Akteure wie Iran, Hamas und Hisbollah ausgesetzt. (…) Israels Engagement für Demokratie, Religionsfreiheit und Menschenrechte ist der Beweis dafür, dass es mit den Vereinigten Staaten eine gemeinsame Weltanschauung teilt. Wir stehen denselben Gefahren in einer instabilen Region gegenüber, doch vor allem teilen wir eine tiefe Verpflichtung, Seite an Seite zu stehen und die bevorstehenden Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen."
– Debbie Wasserman Schultz, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus Florida. 1966 n. Chr.
Congressional Record. Vol. 156, Pt. 5. April 21 2010. Page 6030. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Das jüdische Volk ist eine heilige Nation mit einer reichen, uralten Geschichte und Kultur. Die Vorstellung, Israels Öffentlichkeitsarbeit auf kaltes Bier und hübsche Mädchen in Bikinis an den Stränden von Tel Aviv zu reduzieren, ist unsinnig und eine Herabwürdigung unseres Erbes. Wir haben uns nicht aus den vier Enden der Erde versammelt und unzählige Kriege geführt, um das Recht zu erringen, hier, mitten in der Wüste des Nahen Ostens, eine billige Kopie Amerikas zu sein. (…) Das jüdische Volk ist in seine Heimat zurückgekehrt, um eine historische Berufung zu erfüllen: ein Licht unter den Nationen zu sein – ein Volk mit nachahmenswerten Werten. Unser Auftrag ist nicht, eine hebräischsprachige, waffenstarrende, abendländische Gesellschaft zu schaffen. (…) Wir sind zurückgekehrt, um das Land unserer Väter zu besiedeln, nicht als Fremde, sondern als Söhne des Landes. Wir besiedeln die Höhen Judäas und Samariens, die seit Jahrtausenden brachlagen; wir setzen unsere ganze körperliche Kraft und unsere finanziellen Mittel ein, um Straßen und Wasser auf die Gipfel jener Hügel zu bringen, die seit biblischer Zeit ungenutzt waren; und mit Freude durchwandern wir das Land, entdecken dabei die uralten, in Stein gehauenen Weinpressen."
– Dawid Ha'iwri, amerikanisch-israelischer Aktivist und Reiseleiter. 1967 n. Chr.
Haivri, D. (2014): Zionism with dignity: Keep your pants on. In: Times of Israel. Jan 15 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich stolz darauf bin, jüdisch zu sein, und dass ich das Existenzrecht des Staates Israel frei von Terror und Feindseligkeit verteidige. (…) Es ist von großer Bedeutung, dass wir mehr lernen und jede Gelegenheit nutzen, um darüber nachzudenken, wie ein solches Land, ein noch junges Land und in vielerlei Hinsicht eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte der Entwicklung, etwas von seinem Wissen und seiner Erfahrung mit anderen Nationen teilen kann, die von diesem Schatz profitieren mögen."
– Ivan Lewis, englisches/britisches Parlamentsmitglied (Labour). 1967 n. Chr.
BuryTimes (2009): Key post in reshuffle for MP Ivan Lewis. 10th June 2009. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Jedes Mal, wenn ich von einer Reise zurückkehre, bin ich aufs Neue überzeugt, dass Israel unverzichtbar ist: Zuflucht, Wirtschaftsmacht, religiöse Heimat und Bastion der Demokratie zugleich. Wir brauchen Israel immer, und deshalb tragen wir die Verantwortung, es zu unterstützen, damit es stark bleibt. Als Amerikaner und als Juden sind wir untrennbar verbunden mit diesem kleinen Stück Land an der Kreuzung von drei Kontinenten, wo wir inmitten der Vielfalt unser Zuhause finden."
– Matthew Brooks, Direktor der Republican Jewish Coalition. 1967 n. Chr.
Salkin, J.K. (2013): A Dream of Zion. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel ist 'the place to be' für jeden Juden und damit ist die Verbundenheit des Zionismus mit dem Judentum unmissverständlich. Das Judentum ist mehr als Zionismus, doch der Zionismus ist ein untrennbarer Teil des Judentums. Der Wunsch, in Israel zu leben und daraus ein jüdisches Land in Freiheit zu gestalten, um dort unsere 613 Gebote zu erfüllen, hat für jeden, der nach dem Judentum leben will, höchste Priorität. (…) Bei Wahlen im Staat Israel ist auch die Arabische Einheitsliste vertreten. Wer sich die Möglichkeit einer Vereinigten Jüdischen Liste in der Palästinensischen Autonomiebehörde vorstellt, erkennt sofort: Ein jüdischer Staat im jüdischen Land bietet dem Juden die beste Gewähr, seine 613 Zielsetzungen zu verwirklichen."
– Ruben Vis, niederländischer Autor. 1967 n. Chr.
Vis, R. (2024): I Am A Zionist. In: De Vrijdagavond. 7 mei 2024. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“Die Vereinigten Staaten und Israel sind nicht nur enge strategische Verbündete im gefährlichen Nahen Osten, wir teilen auch viele Gemeinsamkeiten. Wir sind Demokratien, gegründet von Einwanderern aus allen Ecken der Welt. Wir sind stolz darauf, in unseren Gesetzen und politischen Grundsätzen die höchsten Ideale zu verankern, während wir Wissenschaft und Kultur von außergewöhnlichem Kaliber schaffen, die nicht nur unseren beiden Ländern, sondern der ganzen Welt zugutekommen. (…) Als souveräne, demokratische Nation hat Israel das Recht, seine Grenzen zu schützen und das Einschleusen von Waffen in sein Staatsgebiet aus einer feindlichen Nachbarschaft zu verhindern. Ich frage mich, wie andere Nationen reagieren würden, wenn sie von zahlreichen Nachbarn bedroht würden, die entschlossen sind, sie von der Landkarte zu tilgen."
– Eliot Engel, amerikanisches Kongressmitglied (Demokraten) aus New York. 1967 n. Chr.
Advocate News. Volume 28. No. 18. May 2 2013. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Mich beeindruckte, dass Israel, obwohl es eine bedeutende Wirtschaftsmacht ist, dennoch mit denselben Herausforderungen der Ungleichheit konfrontiert wird, wie sie viele Länder weltweit betreffen. (…) Aus dem Erfolg Israels haben wir interessante Schlüsse gezogen: die hohe Rate an Hochschulabsolventen, neue Fähigkeiten als Folge von Einwanderung, die Verfügbarkeit von Risikokapital sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Privatwirtschaft und Staat. (…) Auch die jüdische Gemeinschaft im Vereinigten Königreich ist außergewöhnlich: staatsbürgerlich gesinnte Menschen mit einer Welt der Nächstenliebe, dynamische Unternehmer, engagierte Staatsdiener, Menschen aus allen jüdischen Lebenskreisen, verbunden durch eine tiefe Liebe und Zuneigung zu Großbritannien."
– Ed Miliband, englisches/britisches Parlamentsmitglied (Labour). 1969 n. Chr.
Labour Friends of Israel (2014): ED MILIBAND SPEECH TO LABOUR FRIENDS OF ISRAEL’S ANNUAL LUNCH 2014. 17 June, 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ich könnte nicht die Freiheit haben, mein Leben zu leben, hättet ihr nicht auch eure Freiheit – und umgekehrt. Und es sind all diese Fäden, all diese unterschiedlichen Stränge der Freiheit, die Israel bilden. Ein Teil davon ist die Freiheit, stolz jüdisch zu sein. Ich habe rumänisch-jemenitische Wurzeln, die nicht länger auf gegenüberliegenden Seiten der Welt wachsen, sondern in demselben Boden zusammengewachsen sind, der vor zweitausend Jahren das jüdische Volk nährte..”
– Sjaron Cohen (Dana International), israelische Sängerin. 1969 n. Chr.
Dana International (2016): Israel, like Eurovision, gave me freedom to be who I am. In: Times of Israel. May 6, 2016, 2:13 PM. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Amerikaner blicken auf Israel und sehen ein Land, das ihrem eigenen ähnelt. Ein Land, das ums Überleben kämpfen musste und dem es nicht nur trotz aller Widrigkeiten gelang zu bestehen, sondern sogar zu erblühen. Amerika und Israel sind in der Welt einzigartig, da ihre Gründungsväter und -mütter sich bewusst entschieden, die Geburtsorte zu verlassen, um eine bessere Zukunft zu suchen: im Falle Israels, um die alte Heimat ihrer Ahnen wiederaufzubauen. Sie wollten frei von Furcht sein und Teil von etwas Größerem als sich selbst. Beide Länder wurden auf der Prämisse gegründet, dass alle Menschen das Recht haben zu leben. zu gedeihen und ihre eigene Zukunft selbst zu bestimmen."
– Dan Shapiro, amerikanischer Botschafter in Israel. 1969 n. Chr.
U.S. Mission Israel (2011): Remarks to the Jewish People Policy Institute (JPPI). 6 September 2011. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich möchte Ihnen von der japanischen Kunst des Kintsugi erzählen. In dieser Kunstform wird zerbrochene Keramik so repariert, dass sie fester und schöner wird als zuvor. Die Risse werden nicht verborgen, sondern man ehrt, was zerbrochen ist, und noch mehr, was überlebt hat, indem man es mit goldenen Adern hervorhebt. Wenige Bilder sind so treffend für das jüdische Volk wie Kintsugi. Unsere Geschichte ist lang und schmerzhaft. Wir verbergen die Brüche nicht, sondern wir betonen die Heilung. Wie eine Vase, die unzählige Male zerbrochen und wieder zusammengesetzt wurde, leben wir, um unsere Geschichte zu erzählen. Unsere Geschichte. Wir bauen uns wieder auf, stärker denn je, entschlossener denn je. Unser Wille zu leben, zu lieben, zu gedeihen, zu siegen, ist unzerbrechlich. Ihr wollt uns vergessen sehen? Nur zu, ich lade euch ein, den Atem anzuhalten."
– Meirav Eilon Shahar, israelische UN-Botschafterin. 1969 n. Chr.
Shmuel Reichman on LinkedIn. 8 October 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Warum lebe ich in Israel? Weil Israel in mir lebt, wie es in jedem Juden lebt. Es ist das, was wir sind. Und jene unter uns, die das Glück haben, diese Wahrheit zu erkennen und in ihrer ganzen Fülle und Tiefe zu umarmen, sind die glücklichsten Juden der Welt."
– Caroline B. Glick, amerikanisch-israelische Journalistin und Schriftstellerin. 1969 n. Chr.
Bitton-Jackson, Livia (February 18, 2009). "Caroline B. Glick: Woman of Valor - A Shackled Warrior". The Jewish Press. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Zionismus bedeutet per Definition den Glauben, dass Israel ein Existenzrecht hat, dass es ein jüdischer Staat sein muss. Und hey, es gibt unzählige muslimische Staaten, unzählige muslimische Länder. Wir leben in Amerika praktisch in einem christlich geprägten Land. Darf es also nicht einen – nur einen – jüdischen Staat geben? (…) Einen jüdischen Staat inmitten eines Meeres muslimischer Staaten. Warum ist das eine erlaubt, aber ein klein wenig vom anderen nicht?"
– Sarah Silverman, Amerikanische Komödiantin und Schauspielerin. 1970 n. Chr.
Ghermezian, S. (2021): Sarah Silverman Expresses Support for Zionism. In: The Algemeiner. December 21, 2021 1:01 pm. & X/Twitter Post. 6 December 2022. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Das jüdische Volk ist ein Palast, errichtet auf dem Doppelfundament des Staates Israel und der Diaspora. Fällt eines von beiden, so wird unser Volk ins Meer gestoßen. Doch wir dürfen niemals vergessen, dass dieser Palast nur eine Arche ist, in der wir das Geschenk der Thora bergen. Denn ohne die Tora, ohne die Blüte des jüdischen Geistes in all seiner Vielfalt, wären wir und der Staat Israel nichts weiter als ein leerer Schrank."
– Rabbi Dan Levin, amerikanischer Rabbiner des Temple Beth El. 1970 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Bist du Jude, dann weiche nicht zurück, verstecke dich nicht. Sei stolzer denn je. (…) Jüdisch sein ist großartig, es war immer großartig. Juden gehen nirgendwohin und Israel geht nirgendwohin. (…) Juden in aller Welt, wir haben schon alles gesehen und gehört. Israel bleibt. Und für jene, die nicht hinter uns stehen: Ihr werdet euch eines Tages wohl noch bei uns bedanken."
– Michael Rapaport, amerikanischer Schauspieler aus New York. 1970 n. Chr.
Tishby, N. & Rapaport, M. (2024): Being Jewish is amazing. In: Twitter. February 8 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
Michael Rapaport's heartfelt speech at the March For Israel in DC. November 14 2023. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wir bekräftigen unsere unerschütterliche Verbundenheit mit Israel. Die texanische Geschäftswelt steht fest an der Seite unserer israelischen Freunde, und wir werden weiterhin gemeinsam daran arbeiten, unsere wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen auch angesichts aller Herausforderungen zu vertiefen."
– Glenn Hamer, amerikanischer Geschäftsführer aus Arizona. 1970 n. Chr.
Texas State Chamber (2024): A Year Later: Texas Stands Strong with Israel. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Der Zionismus, unvollkommen und im Werden, bot einem belagerten Volk eine verbindliche politische Philosophie und den Anstoß zur Rückgewinnung seines historischen und religiösen Heimatlandes. Und dies nicht nur, um den nächsten Nazis zu entkommen, sondern um ein glückliches und freies Leben zu führen. Er ist auch ein sicherer Hafen vor den unvermeidlichen, verheerenden Ausbrüchen des Antisemitismus, die immer wiederkehren. Antisemitismus wird es stets geben, heute lautet die Rechtfertigung dafür die Lage in Gaza. Israel jedoch ist nicht der Grund. Israel verändert lediglich das Kräfteverhältnis. Ist Israel gut für die Juden? Ja, selbstverständlich."
– David Harsanyi, amerikanischer Journalist. 1970 n. Chr.
Harsanyi, D. (2014): Is Israel good for the Jews?. In: New York Post. Published Sep. 21, 2014, 4:49 a.m. ET [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Der Zionismus ist die Befreiungs- und Selbstbestimmungsbewegung des jüdischen Volkes in seinem angestammten Heimatland. So einfach ist das. Das Recht des jüdischen Volkes auf einen eigenen Staat im eigenen Land ist ein universelles Recht, das allen Völkern zusteht: das Recht, in eigener Autorität zu stehen und über das eigene Schicksal zu entscheiden. Solange die Welt in rund 200 Staaten nach dem Prinzip der nationalen Selbstbestimmung geordnet ist, gilt dieses Recht auch für das jüdische Volk. (…) Israel existiert nicht, weil Europäer überlebende Juden im kolonial beherrschten Nahen Osten 'abgeladen' hätten. Israel existiert, weil die Juden es ins Leben riefen. Den heutigen Staat Israel gibt es, weil seine Gründer glaubten, Nachkommen der Israeliten und Judäer zu sein, die hier in der Antike souverän waren, und weil sie bereit waren, einen Preis für die Fortführung ihrer Existenz als eigenständiges Volk zu zahlen. Den heutigen Staat Israel gibt es, weil Juden über Jahrhunderte nach Zion sehnten und jedes Jahr den Seder mit den Worten beschlossen: 'Nächstes Jahr in Jerusalem'."
– Enat Wilf, israelisches Knessetmitglied (HaAzmaut). 1970 n. Chr.
"Einat Wilf". Where Do We Stand?. 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Antisemitismus ist im Kern der Hass auf Juden, oder die Unfähigkeit, einen Juden als deinesgleichen zu akzeptieren: sei es als Individuum, als Angehörigen des jüdischen Volkes oder als Staat Israel, den 'Juden unter den Nationen'. Wer den Juden nicht als gleichberechtigten Menschen anerkennen kann, oder den jüdischen Staat nicht als gleichberechtigtes Land, verfehlt das Prinzip der Gleichheit. Es gibt nur ein einziges jüdisches Land auf der Welt. Wer einen einzelnen Juden oder den jüdischen Nationalstaat entmenschlicht, delegitimiert oder mit einem doppelten Maßstab misst, handelt antisemitisch."
– Michal Cotler-Wunsh, israelisches Knessetmitglied (Kachol Lavan). 1970 n. Chr.
Rawan Gabrielle Osman: LinkedIn Post. May 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin Jüdin. Wir sind nur 0,2 % der Weltbevölkerung, und doch bedeutet gerade diese winzige Zahl so viel für jene, die uns auslöschen wollen. Für mich bedeutet sie alles. Ich bin gerne Jüdin. (…) 1939, am Tag vor Beginn des Holocaust, gab es 16,6 Millionen Juden. Heute sind es 15,7 Millionen. Verhältnisgemäß zur Weltbevölkerung hätten wir 2024 etwa 66 Millionen sein sollen. Ja, ich spreche darüber laut und es hat mich viel gekostet, wie so viele Juden. Ich habe Morddrohungen erhalten, berufliche 'Chancen' verloren. Aber ich habe auch die wertvollste Chance erhalten: zu überleben. Weil meine Großeltern den Holocaust überlebt haben. Und weil Israel existiert. Was uns am meisten gekostet hat, war das Schweigen – das Schweigen der Umstehenden, ob jüdisch oder nicht. Meine Großeltern waren stark genug, den Holocaust zu überleben. Du bist stark genug, um darüber zu lernen. (…) Stell dir vor, niemand hätte etwas gegen Adolf Hitler unternommen, als er begann, die Welt von Juden zu 'befreien'. Oh, Moment... niemand tat es. Wenn du dich also fragst, warum deine jüdischen Freunde ihre Social-Media-Feeds füllen mit unermüdlichen Beiträgen über Israel, dann: weil die Menschen vor 90 Jahren geschwiegen haben."
– Dahlia Kurtz, kanadischer Radiomoderator, Journalist, Schriftsteller und internationaler Redner.
Dahlia Kurtz. LinkedIn Page. 2023-2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin ein stolzer Jude. Immer schon gewesen. Ich bin stolz auf meine Erziehung, auf mein Erbe, auf die Moral, Menschlichkeit und den Geist des jüdischen Volkes, die seit Jahrtausenden bestehen. Trotz unaussprechlicher Tsunamis von Hass, die seit Anbeginn bis heute andauern, stehen wir aufrecht. Wir feiern, wer wir sind, indem wir Gutes tun in der Welt. Indem wir erschaffen. Indem wir erfinden. Indem wir in allen Bereichen des Lebens gestalten. Und das angesichts des linksextremen Hasses. Des rechtsextremen Hasses. Des radikalen Islams. Und jener, die andere mit Unwissenheit und Faulheit indoktrinieren, um aus ihnen Hasser zu machen. Die letzten Wochen haben mich daran erinnert: Je mehr die Hasser uns hassen, desto enger wird das Gewebe des jüdischen Volkes. Wir sind vereint. Wir sind eins. Daraus schöpfen wir Kraft, von innen, von außen, auf jede Weise. Und wir haben Verbündete und Freunde, die an unserer Seite stehen. Ich trage meinen Judenstern mit Stolz. Viele wie ich tun das. Das jüdische Volk wird sich erholen. Gemeinsam sind wir stark. Hier eine kleine Erinnerung, falls sie angesichts all des Giftes in Vergessenheit geraten ist: Wir sind ein Stern der Einheit. (...) Wenn man 0,2 % der Menschheit alle Ungerechtigkeiten zuschreibt und unsichtbare Dämonen sieht, nennt man das WAHNSINN. Wenn man glaubt, die Befreiung Palästinas erfordere den Hass auf Juden, zu dem die Welt aufruft, und sich dann fragt, warum wir uns verteidigen, nennt man das GASLIGHTING. Wenn man Vorurteile seine Wahrnehmung bestimmen lässt, uns mit Lügen bewertet und unser Leben erschwert, nennt man das VORURTEILSBEHAFTET. Wenn man es hört, zustimmt, aber schweigt, lässt man Misshandlung geschehen, das nennt man MITVERANTWORTLICH. Wenn man den moralischen Mut hat, in diesem Moment seine Stimme zu erheben, finden wir gemeinsam Frieden, das nennt man MITEINANDER. Israel ist unsere Heimat. Unsere kollektive Verbindung wird niemals gebrochen werden. Diese ewige Verbindung, das nennt man FÜR IMMER."
– Etan Chitajat, Israelischer Gründer der Natie Branding Agency.
LinkedIn Posts from December 2023 and May 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel ist ein moderner Nationalstaat. Kritik an seiner Politik ist nicht nur erlaubt, sondern notwendig und Israel versteht das. Deshalb hat es (als einziges Land im Nahen Osten) eine freie Presse. (…) Juden sind eine ethnische wie auch eine religiöse Gemeinschaft. Israel mag ein jüdischer Staat sein, doch er ist zugleich multikulturell, multirassisch und multireligiös. Etwa 21 % der israelischen Bürger sind arabische Muslime. Es gibt zudem drusische, tscherkessische und christliche Bürger. (…) Es ist antisemitisch zu behaupten, dass ausgerechnet die Juden das einzige Volk der Welt seien, das kein Recht auf eine Heimat hat. Die krankhafte Obsession, Israel anzugreifen und es strenger und lauter zu kritisieren als jedes andere Land, ist ein antisemitischer Fetisch, so stark, dass man ihn fast als sexuell bezeichnen könnte. (…) Die Vorstellung, dass die Juden, 0,2 % der Weltbevölkerung, für alle Probleme verantwortlich seien, ist absurd. Menschen suchen gerne nach einem Sündenbock, um nicht selbst Verantwortung für ihr eigenes Versagen übernehmen zu müssen."
– Nachum Kaplan, israelisch-singapurischer Medienberater, Journalist und Kommentator.
Kaplan, N. (2024): How to Criticize Israel. A Guide. In: Future of Jewish. Mar 05, 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel ist ein modernes Land, wie viele andere westliche Staaten. Es besitzt eine moderne Wirtschaft und bietet zahlreiche Annehmlichkeiten, wie sie auch die fortschrittlichsten Gesellschaften der Welt kennen. Und doch ist es zugleich ein Land des Nahen Ostens, mit einem besonderen Flair des Morgenlands. Seine kulturelle Struktur von Menschen aus vielen Ländern, die zu einer Nation verschmolzen sind, verleiht ihm eine reiche Vielfalt an Bräuchen und Traditionen, eine beeindruckende Bandbreite an Speisen und unterschiedliche Lebensgewohnheiten. Eine durchschnittliche israelische Familie besteht aus vier bis fünf Mitgliedern. In der Regel müssen beide Elternteile arbeiten, um einen guten Lebensstandard zu halten. Möglich ist das durch ein gut ausgebautes System von Kindertagesstätten, Kindergärten, Spielgruppen und höheren Bildungseinrichtungen. (...) Es mag von außen schwierig erscheinen, in Israel zu leben, doch niemand ist hier an Hunger gestorben, und das Problem der Obdachlosigkeit ist, obwohl vorhanden, sehr gering. Die Menschen beklagen sich gern über die wirtschaftliche Lage, aber die Zahl der Neuwagen auf Israels Straßen steigt jedes Jahr. Wir haben unseren Anteil an Armen, doch viele klagen, während sie weiter kaufen."
– Meno Kalischer, israelischer messianischer Prediger.
Kalisher, M. (1993): What It’s Like to Live in Israel. In: Israel My Glory. October/November 1993. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel steht heute in den Top 2 der Welt. Intel trifft all seine entscheidenden Weichenstellungen hier. Für ein Land von der Größe New Jerseys ist es bemerkenswert, was wir aufgebaut haben. Wer auch nur ein Fünkchen Ehrlichkeit und Integrität besitzt, kann keine israelische Technologie boykottieren: Das iPhone, mit dem ich spreche, enthält israelische Entwicklungen. Windows läuft dank israelischer Technologie. Niemand auf diesem Planeten kann sie wirklich boykottieren. Die Boykottbewegung hat nichts mit Israel zu tun, sie ist alter Antisemitismus in neuem Gewand. Wären ihre Vertreter wirklich an Menschenrechten interessiert, würden sie sich auch um Syrien, den Iran und Saudi-Arabien sorgen. Israelische Innovation rettet Leben, heilt Krebs und entwickelt Verteidigungssysteme, wie sie die Welt noch nie gesehen hat. Man kann all das nicht ablehnen und gleichzeitig in der modernen Welt leben. (...) Israel hat mehr getan – und wird weiter mehr tun – als jede andere Armee, um zivile Opfer zu vermeiden. Und wir sind verdammt gut darin. Alles andere, was man hört, ist Hamas-Propaganda. Israel darf nicht das einzige Land sein, das verurteilt wird, weil es sich verteidigt. Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten, das einzige freie Land in der Region. Die IDF ist die moralischste Armee im Nahen Osten, vielleicht sogar der Welt. Glauben Sie nicht den Lügen. Die Vorwürfe von Apartheid, Besatzung und Völkermord sind moderne Blutmärchen, wie wir sie in jeder Generation gehört haben. Hören Sie auf, die Juden zum Sündenbock zu machen. Das endet nie gut. Wer die Geschichte kennt, weiß das. Keine dieser Anschuldigungen beruht auf Tatsachen. Die Juden werden überleben, wie sie alles überlebt haben. Und jene, die sich auf die Seite der Hamas stellen und unsere Vernichtung anstreben, werden in der Geschichte verschwinden, so wie die alten Ägypter, Römer, Griechen, Nazis und all die anderen, die es versucht haben."
– Hillel Fuld, amerikanisch-israelischer Berater für Technologieunternehmen, Blogger und Vlogger.
Fuld, H. (2024): Facebook. 6 March 2024 08:40. & Cailler, A.: Hillel's praise for Israel's booming industry. In: Jewish Telegraph. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Seit 3.500 Jahren existieren das jüdische Volk und Israel, um ein 'Or haGojim', ein Licht der Nationen, zu sein. Jahrhundert um Jahrhundert, Land um Land, haben wir die Welt bereichert: an der Spitze von Wissenschaft, Philosophie, Literatur, Wirtschaft und Kunst. Wir haben Broadway und Hollywood geprägt, die Weihnachtslieder geschrieben, die euch so sehr ans Herz gewachsen sind. Wir haben die Psychoanalyse geschaffen, von den Deutschen einst spöttisch 'jüdische Wissenschaft' genannt. Der moralische Kodex der Zehn Gebote, der Rechtsbegriff, die Sieben-Tage-Woche, zwei andere Weltreligionen, mehr als 20 % aller Nobelpreise – all das geht auf uns zurück. Spulen wir vor in die Gegenwart: wir haben für die Rechte aller unterdrückten Gruppen gekämpft und erleben nun die Undankbarkeit, dass man uns den Rücken kehrt. Wir machen weniger als ein Viertel von einem Prozent der Weltbevölkerung aus (also weniger als 0,25%!), doch unser Einfluss ist groß wie der einer jeden Nation, und wir fordern nichts zurück. Unser Schlachtruf ist 'das jüdische Volk lebt', Am Jisrael Chai. Alles, was wir je wollten, ist zu leben und in Frieden gelassen zu werden. Wir haben nie Länder erobert, wir haben niemanden missioniert. Und doch ernteten wir Vertreibungen, Pogrome, den Holocaust, Terror und nun eine weltweite Kampagne gegen uns. Der heutige Judenhass ist zugleich ein moralischer Bankrott wie auch Ausdruck völliger Unkenntnis der Geschichte dieses Konflikts. Die gewaltsamen Angriffe und die Rufe nach unserer Vernichtung sind nichts anderes als Verbrechen gegen die Menschheit, deren Werte wir selbst mitgeprägt haben.
– Steven Berkowitz, Direktor für kreative Entwicklung bei Franklin Madison.
Berkowitz, S. (2024): LinkedIn. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Der Zionismus ist das legitime Streben des jüdischen Volkes nach einem friedlichen Leben im eigenen Land. Am Anfang war er eine fast romantische, jedoch schmerzvolle Sehnsucht nach Zion, nach Jerusalem, und heute sind es die fortgesetzten Bemühungen, die Zukunft Israels zu gestalten. Menschen aus allen Gesellschaftsschichten und politischen Lagern kamen zusammen, um am jüdischen Nationalprojekt zu arbeiten. Der Zionismus war das nationale Vorhaben, der Antrieb, die Triebkraft zur Gründung des Staates Israel. Die Gründergeneration des Landes glaubte an das Recht des Volkes, frei von Unterdrückung und Tyrannei zu gedeihen und in Frieden zu leben – eine Idee, [die] jedem, der die Nachrichten verfolgt, vertraut sein sollte. Sie bauten die Grundlagen Israels auf, entwickelten eine funktionierende Demokratie, eine Kultur der Freiheit, der Rede- und Wahlfreiheit sowie wirtschaftliche Chancen. In Israel kann das jüdische Volk sein volles Potenzial verwirklichen."
– Schai Baitel, israelischer Rechtsanwalt und Nahostexperte.
Baitel, S. (2011): Taking Back Zionism. In: Jerusalem Post. February 16 2011. 11:49. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Als Jüdin, die in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, deren Gemeinschaft oft wie ein Überbleibsel der Vergangenheit, wie eine Reliquie einer einst blühenden Kultur betrachtet wird, bin ich stolz, Jüdin zu sein. Denn das jüdische Volk hat, trotz Jahrhunderte der Verfolgung, des Völkermords und der Versuche zur Auslöschung, nicht nur überlebt, sondern eine unvergleichliche Resilienz und Widerstandskraft gezeigt. (...) Unsere Geschichte und unsere Traditionen, mit denen ich aufgewachsen bin, ermutigen mich Tag für Tag. Sie stärken mein Vertrauen und meinen Willen, durchzuhalten. Ich weiß, dass ich Teil einer Kette bin, die Jahrtausende jüdischer Generationen aus der Vergangenheit mit den Generationen der Zukunft verbindet – ein stolzer Teil, der für die jüdische Gemeinschaft einsteht und nicht schweigen wird, wenn sie bedroht ist. Ich wurde erzogen, niemals nachzugeben und niemals aufzugeben, wenn es um meine jüdische Identität geht – und das werde ich auch niemals tun!"
– Micky Fuhrmann, hessische/deutsche Diplomatin und Beraterin.
Fuhrmann, M.: Resilience and Resistance: The Jewish Story in Germany. In: World Jewish Congress. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Als Teil der jüdischen Gemeinschaft erkenne ich die wunderschöne Vielfalt an, die es weltweit gibt. Wir haben es verstanden, uralte Traditionen lebendig zu bewahren und unsere Geschichte und Sprache über Jahrhunderte zu tragen, sowohl innerhalb als auch außerhalb unseres angestammten Heimatlandes. Erfüllung finde ich in der Fähigkeit unseres Volkes, trotz unzähliger Herausforderungen, wie Invasionen, Raub, Zerstörung, ethnische Säuberungen, Verfolgung, Unterdrückung und Tod, nicht nur zu überleben, sondern zu gedeihen. Jeden Tag feiere ich dies aufs Neue und erwache ich mit einem Gebet, in dem ich für die Heilung meiner Seele danke und meine Wertschätzung für die Wunder G-ttes bekenne."
– Elizabeth Chen, amerikanische Gründerin von Dedimus Potestatem.
Chen, E.: Embracing the Mosaic of Judaism. In: World Jewish Congress. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Für mich bedeutet jüdisch zu sein, eine tiefe Verbundenheit mit der Überzeugung zu haben, dass jeder Mensch fähig und verpflichtet ist, einen positiven Beitrag zur Welt zu leisten, Grenzen und Beschränkungen zu hinterfragen und gegen jedes Unrecht aufzustehen. Aus diesem Geist heraus, und aus unserer Liebe zum Wissen, haben unzählige Brüder und Schwestern im Laufe der Geschichte bedeutende Beiträge in allen Bereichen geleistet, die die Welt zu einem besseren Ort machen, und sie tun es bis heute. Mit Stolz gehöre ich zu einer Gemeinschaft, deren Mitglieder von klein auf lernen, dass jeder Einzelne die Verantwortung empfindet, einen Abdruck zu hinterlassen und mitzuwirken, sei es groß oder klein, damit die Welt nicht nur für Juden, sondern für die gesamte Menschheit besser wird."
– Gabriel Buznick, argentinischer Anwalt.
Buznick, G.: Tikkun Olam. Responsibility to Create a Better World. In: World Jewish Congress. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Ich bin eine stolze Jüdin, wegen unserer Geschichte, unseres Kulturerbes und des Lichts, das wir in die Welt tragen. In der ehemaligen Sowjetunion geboren, bedeutete jüdisch zu sein Diskriminierung: kein günstiger Boden, um Stolz oder Selbstvertrauen zu entwickeln. Doch jüdisch zu sein hieß ebenso, Traditionen fortzuführen, die Bildung, Ethik und soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellen. Ich lernte, anderen mit Güte und Mitgefühl zu begegnen und Kohäsion, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit zu fördern. Diese Werte sind zum Kompass meines Lebens geworden, ein unverzichtbarer Teil meiner jüdischen Identität. Ich wurde erzogen im Bewusstsein nationalen Stolzes, weil ich Teil des Volkes Israel bin. Trotz aller Hindernisse habe ich meinen jüdischen Namen bewahrt und bin damit sichtbar in der Gesellschaft, wie ein Leuchtturm. Meine Eltern und die jüdische Gemeinschaft um mich herum, die Generationen von Verfolgung und Unrecht überlebten, stärkten in mir die Entschlossenheit, positive Beiträge zur Welt zu leisten. Ich wurde inspiriert von jüdischen Wissenschaftlern, Schriftstellern, Künstlern und Musikern, die die Wohlfahrt, den Fortschritt und die Zivilisation vorantragen."
– Irina Rosensaft, ukrainisch-deutsche Strategin und Beraterin.
Rosensaft, I.: Jewish Identity as a Compass for Life. In: World Jewish Congress. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israeli sind vielfältig: Wir sind über 9 Millionen Menschen: 7 Millionen Juden und 2 Millionen Araber. Arabische Israeli besitzen dieselben Rechte wie jüdische Bürger; eigentlich ist es seltsam, dass man das überhaupt erwähnen muss. Jeder, der nur eine Stunde in Israel verbringt, wird Zeuge gelebter Koexistenz von Juden und Arabern in allen Lebensbereichen. (...) Israel ist der einzige Ort auf der Welt, an dem sich Juden selbst verteidigen können. Und wir müssen es tun, weil wir unablässig belästigt, schikaniert, angegriffen und ermordet werden."
– Lena Lempert, weißrussisch-israelische Sprachtherapeutin und Aktivistin.
LinkedIn Post. April 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin stolz, jüdisch zu sein, weil ich ein Glied in jener Kette bin, die seit Jahrtausenden immer stärker geworden ist. Meine Identität gleicht einer Challa, verflochten aus vielen Geschichten, die es mir ermöglichen, mein mexikanisch-jüdisches Erbe voller Stolz zu umarmen. Wir schätzen die Familienmahlzeiten beim Kerzenlicht jeden Freitagabend, und wir ruhen uns jede Woche am heiligen Sabbat aus. Wir verpflichten uns, den Bedürftigsten Zedaka (Almosen) zu geben, unsere Eltern zu ehren und uns dem Leben, der Gerechtigkeit und der Gleichheit zu widmen. Jüdisch zu sein und diese Werte an künftige Generationen weitergeben zu dürfen, ist ein Vorrecht. Ich fühle mich geehrt, Teil dieser Kette zu sein, die seit Jahrtausenden geschmiedet wird und Freude wie Moralität in die Gegenwart trägt. Trotz Exil, Pogromen und Genozid hat unser Volk überlebt, widerstanden, sich erneuert und ist erblüht, mit der Kraft, standzuhalten, und der Flexibilität, sich den Herausforderungen der Zeit anzupassen. Wir sind das Volk, das in sein angestammtes Land, Erez Jisrael, zurückgekehrt ist und es modernisiert hat. Und wir werden unser Engagement für die Wohlfahrt der Menschheit fortsetzen, durch das Gebot des 'Tikkun Olam'."
– Sara Galico, mexikanische Lehrerin.
Galico, S.: A Proud Link in a Strong Chain. In: World Jewish Congress. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin stolz, Jüdin zu sein, Teil eines alten Volkes, Hüterin von Werten und Prinzipien, die eine Revolution in der Menschheitsgeschichte bewirkten und die Grundlage für die heutigen universellen Menschenrechte schufen. Zugleich bin ich stolz darauf, die moralische Pflicht zu tragen, an der Welt mitzuwirken und unermüdlich für eine bessere Zukunft zu arbeiten. Eine Zukunft, die von den jüdischen Prinzipien des Tikkun Olam, der Heilung der Zerbrochenheit der Welt, und des Zedek, der Gerechtigkeit, erfüllt ist. Diese beiden Pole im Herzen zu tragen, die Vergangenheit und unsere Traditionen zu bewahren und zugleich hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken: Das ist für mich die Essenz des Jüdischseins. Ich bin stolz, Jüdin zu sein und diese bescheidene Verantwortung anzunehmen: unsere Prinzipien in Taten umzusetzen und Teil eines Volkes zu sein, dessen Aufgabe es ist, ein Or LaGojim, ein Licht für die Nationen, zu sein. Ein Vorbild für das, was gut, gerecht und richtig ist, zu sein. In meinem Herzen trage ich das Erbe eines Volkes, das das Unvorstellbare überlebte und trotz aller Herausforderungen noch immer besteht – eine kleine Gemeinschaft, die über die ganze Welt verstreut ist und doch überall einen gewaltigen Unterschied macht."
– Alana Pugh-Jones Baranov, simbabwisch-südafrikanische Autorin, Forscherin und Aktivistin.
Baranov, A.: Turning Principles into Action. In: World Jewish Congress. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich betrachte es als große Ehre, Teil eines Volkes zu sein, dessen Geschichte und Tradition auf einzigartige Weise die menschliche Erfahrung geprägt haben. Eine Tradition, die den Graben zwischen Universalität und Partikularität überbrückt. Und ich bin stolz auf unsere Tora, deren Moral, Ethik und Rechtsphilosophie die Menschheit seit Jahrtausenden inspiriert. Diese Tradition verbindet meine Familie unmittelbar mit der Vision der alten Propheten Israels. Zugleich weiß ich es zu schätzen, wie sie uns bis heute hilft, Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit zu finden. Stolz erwächst gewöhnlich aus eigenen Leistungen. Wie aber kann man stolz sein auf etwas, das man nicht selbst erworben hat? Indem wir die spirituellen Traditionen unserer Vorfahren fortsetzen und die Gebote der Tora leben, knüpfen wir ein Band zu früheren Generationen, zu ihren Tugenden und Errungenschaften. Darin liegt die Möglichkeit, auf sie stolz zu sein, auf das, wofür sie standen, und auf das, was wir heute als Juden sind."
– Reuven Rennert, österreichischer Rabbiner und Direktor einer Immobiliengesellschaft.
Ancestral Pride and Responsibility: The Journey of a Jew. In: World Jewish Congress. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel besitzt diese intensive Neigung zur ständigen Fragestellung, zur Debatte und zur Herausforderung. Eigenschaften, die für jede innovationsbasierte Wirtschaft unverzichtbar sind. Einige der entscheidenden Faktoren für Israels Erfolg sind die folgenden: (…) Fast jeder Israeli sammelt bereits in jungen Jahren Führungserfahrung. Im Alter von 18, 19 oder 20 Jahren lernen sie, wie man führt, wie man improvisiert und wie man unternehmerisch denkt, auch wenn es zunächst auf dem Schlachtfeld geschieht. (…) Israel investiert prozentual mehr von seiner Wirtschaftskraft in Forschung und Entwicklung als jedes andere Land der Welt. Zudem ist Israel ein Vorreiter in Einwanderungs- und Integrationspolitik: Mehr als 70 Nationalitäten sind im Land vertreten."
– Dan Senor, kanadisch-amerikanischer Investmentbanker und politischer Berater. 1971 n. Chr.
Secrets about the Israeli Technology. In: Youtube. 23 May 2010. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel ist eine Gemeinschaft von Juden aus mehr als hundert Ländern, jedes mit eigenen Kulturen und Bräuchen. Was uns alle verband, war ein zweitausend Jahre alter Traum: die Rückkehr in das Land unserer Vorfahren, aus dem wir vertrieben wurden, und der Wiederaufbau unserer Nation auf unserem angestammten Boden. In Israel haben wir uns vereint und gemeinsam stehen wir stark."
– David Begoun, amerikanisch-israelischer Rabbiner und Journalist. 1971 n. Chr.
Begoun, D. (2023): View from the war in Israel: ‘The best of the Jewish spirit’. In: Evanston RoundTable. October 15th, 2023. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israels Armee verteidigt unser Land gegen Raketenangriffe auf unsere Städte und gegen Terroristen, die unsere Grenzen untertunneln, um unsere Bürger zu töten oder zu entführen. Doch hier geht es nicht nur um einen Kampf zwischen Israel und der Hamas, sondern um einen Kampf zwischen einer demokratischen Gesellschaft, die den Frieden mit ihren Nachbarn anstrebt, und einer Terrororganisation, deren Charta die Vernichtung des jüdischen Staates und den Völkermord am jüdischen Volk fordert. Es ist ein Kampf zwischen einem barmherzigen Land, das Flugblätter abwirft, telefoniert und Textnachrichten sendet, um palästinensische Zivilisten zu warnen, und einer brutalen Terrororganisation, die Krankenhäuser als militärische Kommandozentralen nutzt, Raketen neben Moscheen herstellt und VN-Schulen in Waffenlager verwandelt. (…) Ich werde nicht – und niemand darf – hinnehmen, dass Israel dafür kritisiert wird, mit Zurückhaltung zu handeln; einer Zurückhaltung, wie sie keine andere Nation auf Erden gezeigt hat oder je zeigen wird. Ich werde insbesondere keine Kritik an meinem Land dulden, wenn israelische Soldaten sterben, damit unschuldige Palästinenser leben können. (…) Tatsache ist: Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte hätten den Friedensnobelpreis verdient... weil sie mit undenkbarer Zurückhaltung kämpfen."
– Ron Dermer, amerikanisch-israelischer Minister für strategische Angelegenheiten (Likud). 1971 n. Chr.
Dermer, R. (2014): My speech tonight at Christians United for Israel (CUFI). In: Facebook. 22 July 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Historisch gesehen gehörte das jüdische Volk stets zu den klügsten, kreativsten und belesensten Nationen der Welt. Abgesehen davon, dass wir der Menschheit die Bibel gaben, haben wir regelmäßig auf höchstem Niveau zum Fortschritt der Zivilisation beigetragen. (…) Israel hat Nobelpreisträger in Chemie, Literatur und Frieden hervorgebracht sowie einen Preisträger der Schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften. In der Computerwelt verdanken wir Israel die Erfindung des USB-Flash-Laufwerks, des Instant Messagings und der Lasertastatur. Unsere Agrarindustrie entwickelte die Tröpfchenbewässerungsanlage, die heute weltweit genutzt wird. Die Beispiele unserer Beiträge sind endlos."
– Dov Lipman, israelisches Knessetmitglied (Jesch Atid). 1971 n. Chr.
Lipman, D. (2012): Where’s the public uproar about Israel’s state of education?. In: The Jerusalem Post. August 21 2012 22:03. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Juden dürfen, wie jede andere Nation, nach dem Völkerrecht Anspruch auf Selbstbestimmung in ihrem Land erheben. Das ist nicht verhandelbar und darf es auch nicht sein. Die Rechte mancher Nationen konkurrieren miteinander oder stehen im Streit. Das ist die Wirklichkeit des Lebens, doch daraus folgt nicht, dass nationale Selbstbestimmung verweigert werden muss, nur weil es konkurrierende oder gar unvereinbare Ansprüche gibt. (...) Es gibt keinen Widerspruch zwischen dem Dasein als Nationalstaat und der zivilen Gleichheit aller Bürger ungeachtet ihrer Rasse oder Religion. In der Praxis bedeutet dies: Die Nationalhymne und die Flagge drücken die jüdische Souveränität aus, doch auch Araber sind Teil des Parlaments und des Obersten Gerichtshofs. (...) Ja, es ist ungewöhnlich, dass eine westliche Demokratie und ein OECD-Mitglied mit einer teilweisen Besetzung lebt. Aber das Ende dieser Ausnahmesituation bringt enorme Risiken mit sich und erfordert Kompromisse von beiden Seiten. Wäre es für Israel so einfach, sich aus dieser widersprüchlichen Lage zurückzuziehen, hätte es das längst getan. Wie der bekannte Facebook-Status sagt: Es ist kompliziert."
– Emmanuel Navon, französisch-israelischer Politikwissenschaftler, Autor und Dozent. 1971 n. Chr.
"Emmanuel Navon". Where Do We Stand?. 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wir sind in Israel, weil es unser Heimatland ist, und ich will, dass jedes israelische Kind unsere Geschichte kennt. (…) Wenn man heute auf einen Knopf drückt und plötzlich keine israelischen Produkte mehr nutzen könnte, würde man morgens nicht aufwachen, weil der Chip im Handy, hergestellt in Israel, nicht mehr funktioniert. Man könnte nicht mehr zur Arbeit fahren, weil Waze einen nicht mehr dorthin leitet. Und womöglich bekäme man einen Herzinfarkt, weil der Stent im Herzen nicht mehr funktioniert. Israel muss unentbehrlich sein – und das ist es auch. Unsere Stärke liegt nicht im Verkauf von Produkten, sondern darin, dass wir Innovationen exportieren. (…) Letzte Woche war ich in China, auf einem Bauernhof, einem israelischen Bauernhof, der all unsere Technologien nutzte und pro Quadratmeter zehnmal mehr Gurken und Tomaten produzierte, als eigentlich möglich wäre. Das ist Israel. Und ReWalk, ein Unternehmen, das es Querschnittsgelähmten ermöglicht, wieder zu gehen: Das ist Israel.
– Naftali Bennett, Ministerpräsident von Israel (Neue Rechte). 1972 n. Chr.
Brookings Institute. Saban Forum 2014. December 6 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Australien ist ein beständiger und wichtiger Freund des Staates Israel, weil unsere Beziehung auf gemeinsamen Werten beruht: den Werten der Demokratie und dem Bekenntnis, Israel in gesicherten, international anerkannten Grenzen bestehen zu sehen."
– Josh Frydenberg, australischer Schatzmeister (Liberal). 1972 n. Chr.
Josh Frydenberg MP – statement on the death of former Israeli prime minister, Ariel Sharon. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich liebe das Judentum. Ich lese gerne die Geschichten unseres Volkes und erforsche seine Vergangenheit, und ich vertiefe mich gern in die Feinheiten unserer Religion. Es gibt so viele Interpretationen und Zwischenräume. Besonders gerne entdecke ich, wo alte Weisheiten für uns heute Bedeutung haben. Für mich ist das Judentum eine lebendige Tradition: fähig, neu interpretiert und auf verschiedene Weisen angewandt zu werden, je nach dem, wer sie nutzt. Ich bin stolz, Teil einer Tradition und eines Volkes zu sein, die zugleich alt und neu sind und Stimmen aus Jahrtausenden bis in unsere Gegenwart vereinen.“
– Rebecca W. Sirbu, amerikanische Rabbinerin bei Hadassah. 1972 n. Chr.
The Forward (2017): We Asked 20 Rabbis: What Makes You Proud To Be A Jew?. December 4 2017. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Warum jüdisch sein? Weil jüdisch sein heißt, das Erbe unserer jahrtausendealten Kultur zu umarmen. Jüdisch sein heißt, einzigartig zu sein und jüdisch sein ist deine Essenz. Du bist ein direkter Nachkomme Abrahams und Saras, Isaaks und Rebekkas, Jakobs, Rachels und Leas. Moses befreite dich aus Ägypten; du standest mit HaSchem am Sinai und betratst mit Josua das verheißene Land. Jüdisch sein: das bist du. Du kannst es nicht leugnen, nicht ignorieren, nicht ablehnen. Es ist dein Wesen, dein Kern, dein Schicksal. Umarme es, lebe es, feiere es."
– Manuel Rajunov, mexikanisch-amerikanischer Steuerpartner. 1972 n. Chr.
Wexner Foundation, The (2015): Why Be Jewish?. Jun 2015. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Wir können es uns nicht leisten, uns wie Stämme zu verhalten, jetzt, da wir nach 2.000 Jahren endlich unser eigenes Land haben. Ich bin Pluralist und glaube, dass jeder, der das jüdische Volk stärken will, im jüdischen Zelt willkommen ist. Vielfalt ist Teil der Schönheit unseres Volkes, und ich bin stolz darauf, dass wir so viele verschiedene Arten von Menschen, Sprachen und Kulturen haben, und doch alle dasselbe Erbe teilen. (…) Jerusalem ist die Hauptstadt des jüdischen Volkes, über die wir Selbstverwaltung genießen: eine Stadt, die wir aufgebaut haben und zu der wir ohne Zweifel eine historische Beziehung haben."
– Fleur Hassan-Nahoum, britisch-israelische stellvertretende Bürgermeisterin von Jerusalem. 1973 n. Chr.
Rudee, E. (2019): Meet Jerusalem’s deputy mayor. Fleur Hassan-Nahoum. Jewish News Syndicate. August 12 2019. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin sehr optimistisch, was Israel betrifft. Ich denke, dass Israel, bei allem Respekt für die USA und andere Länder der Welt, der beste Ort ist. Und zwar nicht nur für Juden. Für Juden selbstverständlich, weil es unser Heimatland ist, aber nicht nur für Juden: auch für Araber, für andere Minderheiten. Für alle, die in Israel leben, ist es der beste Ort, um zu wohnen. Ich glaube an Israel."
– Ofir Akunis, Israelischer Minister für Wissenschaft und Technologie (Likud). 1973 n. Chr.
Kempinski, Y. (2016): Minister Akunis. Israel is the best place to live. In: Arutz Sheva. Sep 25, 2016. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Der Zionismus ist im Kern einfach der Glaube, dass Juden das Recht haben, einen Staat in unserem angestammten Heimatland zu besitzen. Wir waren dort seit Jahrtausenden. Zugleich ist unsere Geschichte von Verfolgung in nahezu jedem Land der Welt geprägt: Wir wurden 1290 aus England vertrieben, in den 1490er Jahren aus Spanien und Portugal, und vor Kurzem aus den arabischen Ländern. Wir wurden während der Kreuzzüge, in Pogromen und im Holocaust ermordet. In den 1930er Jahren, als Juden versuchten, aus Deutschland und später aus den von den Nazis besetzten Ländern zu fliehen, weigerten sich die meisten Staaten, ihre Grenzen zu öffnen und ihnen Zuflucht zu gewähren. Deshalb ist es tief in unserem kollektiven Bewusstsein verankert, dass wir für unsere Sicherheit einen Ort brauchen, an den jeder Jude auf der Welt gehen kann, wenn es in seinem Land gefährlich wird. Dieser Ort ist Israel. Das ist es, was Zionismus bedeutet. Und ich bin stolz darauf, Zionist zu sein."
– Anthony Housefather, kanadisches Parlamentsmitglied (Liberal). 1973 n. Chr.
Housefather, A. (2024): I'm Proud to be a Zionist. In: AISH. April 1 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich verlor die Hälfte meiner Familie im Holocaust. Jede jüdische Person ist hier, weil ihre Vorfahren die Verfolgung und die tödliche Jagd auf sie überlebt haben."
– Tara Strong geb. Charendoff, kanadische Synchronsprecherin. 1973 n. Chr.
Lobell, K.O. (2024): Tara Strong: From Powerpuff Girl to Real-Life Jewish Superhero. In: Jewish Journal. September 19 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin Zionist, weil ich Israel als Versicherungspolice betrachte, für jede jüdische Familie, auch für meine eigene, die in der Vergangenheit unter Verfolgung und Vertreibung gelitten hat und weiß, dass wir in unseren Gastländern niemals für immer sicher sein können."
– Bret Stephens, amerikanischer Kolumnist und Journalist. 1973 n. Chr.
Guyer, J. (2024): How ‘Zionist’ became a slur on the US left. In: The Guardian. Sun 12 May 2024 09.36 EDT. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die Verteidigung der biblischen Werte in dieser modernen Welt erfordert eine starke Unterstützung für das Land, aus dem diese Werte stammen. (…) Seit 1948 haben wir als Kinder Israels diesen Staat mit der Bibel in der einen Hand und dem Gewehr in der anderen verteidigt. Das Buch der Psalmen beschreibt unsere Lage treffend: 'Lange habe ich gelebt unter denen, die den Frieden hassen. Ich bin ein Mensch des Friedens. Doch wenn ich rede, sind sie für den Krieg.' Wir müssen uns stets vergegenwärtigen, dass Israel das Land der Wunder ist. Das heutige Israel ist ein schönes Land, das in seiner Sicherheit fest verankert ist und durch Gott beschützt wird. Staats- und Regierungschefs kommen nach Israel; Touristen kehren nach Israel zurück; Investoren investieren in Israel; und israelische Technologie sowie israelisches Know-how genießen weltweit Anerkennung."
– Gila Gamliel, israelischer Minister für soziale Gleichheit (Likud). 1974 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel hat die höchste Schullebenserwartung in Südwestasien und teilt sich mit Japan den Spitzenplatz auf dem gesamten asiatischen Kontinent. Es verfügt über die höchste Alphabetisierungsrate in Südwestasien. Seine sieben Forschungsinstitute zählen durchweg zu den weltweit besten 500, und gemessen an der Zahl der Hochschulabschlüsse pro Haushalt belegt es den dritten Platz. Allein in den vergangenen sieben Jahren brachte Israel fünf Nobelpreisträger hervor und veröffentlicht mehr wissenschaftliche Arbeiten pro Kopf als jedes andere Land der Welt. Es ist führend in der Stammzellenforschung, und seine Universitäten gehören in Mathematik, Physik, Chemie, Informatik und Wirtschaftswissenschaften zu den hundert besten weltweit. Doch damit nicht genug: Israelis sind, wie sich gezeigt hat, auch ausgesprochen umweltbewusst, so nutzen 90 % der Haushalte Solarenergie zur Warmwasserbereitung, der höchste Wert weltweit. (…) Wir müssen die Leistungen dieses kleinen Landes anerkennen. (…) Und uns Juden muss bewusst sein, dass es der einzige Ort ist, den Juden je als ihr Zuhause betrachten konnten."
– Ryan Kavanaugh, amerikanischer Filmproduzent. 1974 n. Chr.
[Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel war und ist einzigartig: ein Volk, das jahrhundertelang die Welt durchwanderte, erhielt, nach dem größten Verbrechen der Weltgeschichte und nach einem aufgestauten Kampf, ein eigenes Land. (…) Die Niederlande sind eng mit Israel verbunden: erkennbar an unserer Solidarität mit Israel in Momenten, in denen das Land um seinen Fortbestand kämpfen musste, und an der wertvollen Unterstützung während der Kriege, die Israel führen musste. Sie zeigt sich in den engen wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen zwischen beiden Ländern sowie im großen öffentlichen Interesse an Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft Israels in den Niederlanden. (…) Mich inspiriert (…) der Unternehmergeist, die Kreativität, die Neugier und der Wissensdurst der Israelis, sowie die Bildungs- und Forschungskultur, die zu zehn Nobelpreisen geführt hat."
– Lodewijk Asscher, niederländischer Sozialminister und Arbeitsminister (PvdA). 1974 n. Chr.
Asscher, L. (2013): Toespraak tijdens de viering van de 65ste verjaardag van de staat Israël in Amsterdam. 15 april 2013. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“Hier haben wir wirtschaftlichen Wohlstand, technologische Bildung und zahlreiche weitere Errungenschaften hervorgebracht. (…) Zum sechzigsten Jubiläum erfüllt uns ein großer Nationalstolz. Die tiefen Schwierigkeiten, die wir in verschiedenen Bereichen erfahren haben, zwangen uns dazu, unseren Geist zu schärfen. In den letzten Jahrzehnten wurden weltweit siebzig neue Staaten gegründet, darunter auch Israel, und unter diesen belegt die israelische Wirtschaft den zweiten Platz. (…) Israel zählt zu den führenden Ländern im Bereich Wissenschaft und steht etwa in der Computerforschung an erster Stelle. Zehn der hundert erfolgreichsten Startup-Unternehmen sind israelisch. (…) Die Liste der Errungenschaften ist lang und vielfältig, von Landwirtschaft über Industrie und Medizin bis hin zu vielen weiteren Bereichen.
– Hezki Arieli, israelischer Stratege und Unternehmer.
[Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Als jemand, der in Israel lebt, kann ich sagen: Ich bin Israeli, ein Mensch voller Gegensätze. Seht mich an: ein Rechtsanwalt mit Dreadlocks, in einem wunderschönen Land, das Alt und Neu, Religion und Säkularismus, Frieden und Krieg vereint – alles zu einer einzigartigen, faszinierenden Mischung verschmolzen. Ich sehe das als etwas Positives und heiße euch hier in Israel willkommen. Besucht uns und erlebt dieses prächtige Land selbst."
– Tomer Naor, israelischer Anwalt.
AUJS Youtube (2014): I am an Israeli - Tomer Naor. In: Youtube. 23 March 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Mein Israel ist ein innovatives Zentrum moderner Pionierarbeit, getragen von dem festen Willen, eine stabile und wohlhabende Demokratie aufzubauen. In den Jahren meiner Mitarbeit in verschiedenen gesellschaftlichen Organisationen und Programmen sozialer Hilfe habe ich Tausende Israelis getroffen – Männer wie Frauen, aus unterschiedlichen Religionen und Herkunftsländern –, [die] nach den Kernwerten unserer Gesellschaft handeln: Freiheit, Demokratie, Gleichheit. Dieses wunderschöne Experiment namens Israel trotzt allen Erwartungen und kann ein leuchtendes Beispiel für die gesamte Nahostregion sein. Viele Titel beschreiben mich: Jude, homosexuell, Nahostler, politischer Aktivist. Doch auf eines bin ich am meisten stolz: Israeli zu sein."
– Barak Herscowitz, israelischer Strategieberater und Unternehmer.
AUJS Youtube (2014): I am an Israeli - Tomer Naor. In: Youtube. 23 March 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Der Zionismus bedeutet die Rückkehr in unser altes Land und den Wiederaufbau unseres Volkes als freie Nation, wie jede andere Nation. Unser Aufbau geschieht, damit es für unsere Kinder, für unsere Nation, für das jüdische Volk, eine Zukunft gibt. Der Zionismus bedeutet, zu leben wie jede andere Nation. (…) Ich glaube, dass man Israel ungerecht beurteilt, denn Israel hat es geschafft, sich von einem ratlosen jungen Staat mit fast nichts zu einer westlichen Nation, einer westlichen Gesellschaft, mit fast allem [zu entwickeln]. (…) Unterschiede zwischen Juden und anderen existieren in Israel nicht. Es gibt keine."
– Azmon Jahaw, israelischer Aktivist.
[Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Der Staat Israel ist ein Wunder unserer Zeit. Er ist die Krönung von Jahrtausenden des Strebens, Jahrzehnten politischer Arbeit und nunmehr 75 Jahren voller Leistungen, harter Arbeit, Freude und Herausforderungen. Wir, die Juden des 21. Jahrhunderts, sind auf eine Weise durch die Existenz Israels gesegnet, wie es sich unsere Vorfahren niemals hätten vorstellen können."
– Elana Stein Hain, amerikanische Forscherin, Denkerin und Schriftstellerin.
Stein Hain (2023): For the Sake of Judaism, the Jewish People, and the Jewish State. In: Shalom Hartman. April 24, 2023. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Magst du schwule Hochzeiten, du weißt schon, die großartige Art, ohne Heteros? Israel auch. Israel ist der stärkste Verfechter westlicher Demokratie und aller westlichen Werte im Nahen Osten. Und wenn Israel fällt, rate mal, wen sie als Nächstes angreifen?"
– Chelsea Handler, amerikanische Kabarettistin, Autorin und Schauspielerin. 1975 n. Chr.
Tishby, N. & Handler, C. (2023): Being pro-Israel. In: Twitter. December 22 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Falls die Definition des Zionismus unklar sein sollte: Israel ist das historische, spirituelle, metaphorische und buchstäbliche Zuhause des jüdischen Volkes, jetzt und für immer."
– Mayim Bialik, amerikanische Schauspielerin und Autorin. 1975 n. Chr.
Bialik, M. (2024): LA October 7th Remembrance Ceremony. October 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Sollte man nicht stolz sein auf seine jüdische Identität, oder was? Jüdisch zu sein ist verdammt cool! Was ist los mit euch, warum feiern wir das nicht? Wir haben Jahrtausende Geschichte. Wir haben der Welt so vieles geschenkt. Warum stehen wir nicht dafür ein? Das sollten wir. (…) Israel ist die einzige konsistente Demokratie und das einzige progressive Land in der ganzen Region. Liebst du freie Meinungsäußerung? Die Möglichkeit, die Regierung zu kritisieren? Super, in Israel geht das. Und wie sieht es mit Pressefreiheit aus? Mit Religionsfreiheit? Na? Mit Frauenrechten? Und weißt du, was auch progressiv ist? Freie und faire Wahlen. Also bitte: Wenn du dich progressiv nennst, sei wenigstens gut informiert."
– Noa Tischbi, israelische Schauspielerin und Model. 1975 n. Chr.
Tishby, N. & Rapaport, M. (2024): Being Jewish is amazing. In: Twitter. February 8 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
Tishby, N. & Handler, C. (2023): Being pro-Israel. In: Twitter. December 22 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die jüdische Annäherung an die heilige Zeit erfüllt mich mit Stolz, Jüdin zu sein. Ich liebe unseren Rhythmus aus Alltag und Sabbat, aus Feiertag und gewöhnlicher Zeit. Auch unsere Texte machen mich stolz. Ich studiere gern die Tora und besonders chassidische Kommentare, die die alten Worte immer wieder überraschend, relevant und neu erscheinen lassen. Ebenso erfüllt mich die jüdische Arbeit an sozialer Gerechtigkeit mit Stolz. Ich liebe den jüdischen Impuls, nicht nur zu lernen, wie wir die Welt besser machen können, sondern es danach auch zu tun. Wie Rabbi Akiva sagte: 'Was ist größer – das Studium oder das Handeln? Das Studium – wenn es zum Handeln führt'."
– Rachel Barenblat, amerikanische Rabbinerin der Congregation Beth Israel. 1975 n. Chr.
The Forward (2017): We Asked 20 Rabbis: What Makes You Proud To Be A Jew?. December 4 2017. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin stolz auf unsere lange Tradition, unsere Werte in der Welt zu leben und unser rituelles wie auch ethisches Selbst zu verbinden. Ich bin stolz auf unsere reiche Kultur des Lernens und des intellektuellen Engagements, auf unsere Verpflichtung, uns an unsere Vergangenheit zu erinnern und aus ihr zu handeln, auf die liebevollen Gemeinschaften, die wir aufbauen, und auf unsere Widerstandsfähigkeit in Zeiten der Herausforderung."
– Jill Jacobs, amerikanische Rabbinerin aus Massachusetts. 1975 n. Chr.
The Forward (2017): We Asked 20 Rabbis: What Makes You Proud To Be A Jew?. December 4 2017. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin stolz auf das, was meine erweiterte jüdische Familie zum Verständnis und zur Verbesserung des menschlichen Daseins beigetragen hat, von Nobelpreisträgern bis hin zu bedeutungsvollen ethischen Sprüchen wie 'Liebe deinen Nächsten wie dich selbst'. Ich bin stolz, dass die rabbinische Kultur Gelehrsamkeit und Debatte höher schätzt als gewaltsamen Konflikt. Eine Haltung, die nicht nur aus unseren Werten, sondern auch aus unseren historischen Umständen gewachsen ist. Im Laufe der Zeit haben wir diese Tradition verfeinert, indem wir erweitert haben, was wir lernten, wer lernen darf und wie umfassend unsere Debatten sein können. Und ich bin stolz darauf, dass sich die jüdische Identität stets weiterentwickelt hat, um neuen Bedürfnissen und Werten zu begegnen, sodass wir heute stolz sein können auf das, was wir sind, ohne alles Jüdische verteidigen zu müssen."
– Adam Chalom, amerikanischer Rabbiner der Kol Hadash Humanistic Congregation. 1975 n. Chr.
The Forward (2017): We Asked 20 Rabbis: What Makes You Proud To Be A Jew?. December 4 2017. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Israel, das seit fast 70 Jahren einem unablässigen Überlebenskampf ausgesetzt ist und in dem der Ausnahmezustand seit der Staatsgründung keinen einzigen Tag aufgehoben wurde, sieht sich durch seine Streitkräfte Bedrohungen von nah und fern entgegen. Die Sicherheitskräfte Israels schützen Tag und Nacht die Bürger vor Gefahren aus feindlichen Staaten und vor der Bedrohung durch Terrorismus. (…) Die arabische Bevölkerung genießt nach israelischem Recht volle Rechte und Gleichheit, und die Mehrheit der Palästinenser in Judäa und Samaria [steht] unter der Zuständigkeit der Palästinensischen Autonomiebehörde."
– Ajelet Schaked, israelischer Justizminister (Likud) und Außenminister (Neue Rechte). 1976 n. Chr.
Shaked, A. (2016): Ayelet Shaked defends her NGO bill. In: Jewish Telegraphic Agency. January 4, 2016 - 11:50 AM. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Der Zionismus ist die nationale Befreiungsbewegung des jüdischen Volkes. Er bedeutet die Rückkehr ins Land, zur Landwirtschaft, zum Hebräischen, zur jüdischen Kultur und Kraft. Wenn wir heute einen hebräischen Soldaten sehen, sagen manche, er verursache einen Zyklus der Gewalt. Ich aber sage: Er beendet den Zyklus zweitausendjähriger Judenverfolgung. Dieses Land hat drei Aufgaben: Erstens, Schutzraum für Jüdinnen und Juden zu sein. Zweitens, ein Gewächshaus für das Gedeihen jüdischer Kultur. Und drittens, ein Licht für die Nationen, mit dem Versuch, die Welt, und besonders den Nahen Osten, zu verbessern."
– Jischai Fleischer, israelischer Rabbiner und Aktivist. 1976 n. Chr.
"Yishai Fleisher". Where Do We Stand?. 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Unser [jüdisches] Vermögen, einige der schlimmsten Tragödien der Menschheitsgeschichte zu überleben, ohne den Glauben an das Leben zu verlieren; zu leiden und dennoch wieder aufzubauen; zu verlieren und dennoch zu heilen; die Vergangenheit zu ehren, ohne von ihr gefangen zu sein – all dies verkörpert heute der Staat Israel, das lebendige Symbol der Kraft der Hoffnung – ist von großer Bedeutung, nicht nur für uns, sondern für die ganze Welt. Israel teilt die Werte Australiens: den Glauben an Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und den Respekt für Menschenrechte. Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten, ein Ort, an dem nicht nur Juden, sondern auch Christen und Muslime frei ihren Glauben bekennen. Australien und Israel teilen dieselben Werte und dieselbe Weltanschauung. Deshalb muss Australien fest an der Seite Israels stehen und es ist richtig, dass es das tut.
– Julian Leeser, australisches Parlamentsmitglied (Liberal). 1976 n. Chr.
Julian Leeser MP – in support of the Prime Minister’s motion. October 16, 2023. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die Tatsache, dass es wie eine Oase aus der Wüste entstand, erinnert einen immer wieder daran, welch außerordentliche Leistung es ist, dies in so kurzer Zeit vollbracht zu haben. Menschen aus vielen verschiedenen Teilen der Welt brachten die besten Aspekte ihrer Herkunftsländer mit, um etwas zu schaffen, das einer Utopie näherkommt als alles, was ich je gesehen habe. (…) Israel ist die beste Verbindung aus den altertümlichen Anfängen der Zivilisation und der progressiven, innovativen Gemeinschaft von heute."
– Jonathan Togo, amerikanischer Schauspieler. 1977 n. Chr.
Klein Leichman, A. (2012): CSI stars ‘gather evidence’ in Israel. In: Israel21c. June 7, 2012. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Es ist wichtig, dass unser Staat Israel stark ist, denn nur ein starker Staat Israel kann dem jüdischen Volk ein verlässliches Maß an Sicherheit gewährleisten."
– Gidi Markuszower, israelisch-niederländisches Parlamentsmitglied (PVV). 1977 n. Chr.
StandWithUs Nederland op LinkedIn. 8 november 2024. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
“Die IDF ist die moralischste Armee der Welt. Sie gehört zu den wenigen Streitkräften, in denen Offiziere bei jedem Einsatz von Rechtsberatern begleitet werden, die im Völkerrecht ausgebildet sind."
– Zipi Hotoweli, israelischer Siedlungsminister (Likud). 1978 n. Chr.
Weizman, S. (2015): Israeli probe defends 'lawful' Gaza war actions. In: Yahoo News. 14 June 2015. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin ein überzeugter Zionist und Israel hat stets einen festen Platz in meinem Herzen und in meiner jüdischen Weltanschauung. Ich bin stolz, dass Israel als jüdischer Staat existiert, und ich werde es mit meinem ganzen Wesen unterstützen. Wir dürfen nicht so naiv sein, ein idyllisches Bild des Judentums zu zeichnen, denn die Juden brauchen nun einmal einen eigenen, jüdischen Staat."
– Moshe Daniel Levine, amerikanischer Erzieher an der OC Hillel. 1978 n. Chr.
Moshe Daniel Levine (2020): George Steiner’s profound criticism of Zionism will haunt us forever. In: Forward. February 10, 2020. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel beweist, dass es nach wie vor die einzige Demokratie im Nahen Osten ist. Das Auffälligste daran ist die Hingabe, mit der sich die Israelis mit ihren Freiheiten und ihrem Land verbinden. (…) In den letzten Jahren hat das Land sorgfältig den Ruf einer (fast buchstäblich) kugelsicheren Wirtschaft aufgebaut, eines Hightech-Wunders, das trotz der Bedrohung durch Krieg und Terror weiterhin für Wachstum und Investitionsmöglichkeiten sorgt."
– Jake Wallis Simons, englischer Journalist und Romanautor. 1978 n. Chr.
Wallis Simons, J. (2023): Israel is proving it is still the only democracy in the Middle East. In: The Telegraph. 29 March 2023, 12:44 pm. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Als Jude und als Mensch unterstütze ich das grundlegende Recht aller Menschen, zu atmen und zu leben. Das ist der Kern des Menschseins. Frühe Zionisten strebten danach, eine utopische und vorbildliche Gesellschaft zu errichten, sozialistisch, egalitär und auf gleichberechtigte Behandlung von Geschlechtern, Rassen und Ethnien ausgerichtet. Die heutige israelische Gesellschaft hat diese utopischen Ideale noch längst nicht verwirklicht. Aber unsere Aufgabe als Zionisten ist es seit der Staatsgründung vor 72 Jahren, Israel Tag für Tag dieser Vision ein Stück näherzubringen."
– Josh Weinberg, amerikanischer Rabbiner aus Chicago. 1978 n. Chr.
Weinberg, J. (2020): Why I Am a Zionist for Black Lives Matter. In: Union for Reform Judaism. JUNE 12, 2020. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Jeder Ort hat seine ganz eigene Atmosphäre, doch ich [trete] besonders gern [in] Israel [auf], weil ich das Land und seine Spiritualität liebe. Es ist für mich sehr wichtig, dort aufzutreten. (…) In Israel gibt es viele großartige Musiker. Es ist ein so intensiver und erstaunlicher Ort – der Kreuzungspunkt des Universums, wie ich ihn empfinde. Wo könnte man besser Musik machen als in Israel?"
– Matthew Miller / Matisyahu, amerikanischer Reggaesänger. 1979 n. Chr.
Goldman, L. (2011): 15 minutes with Matisyahu. In: YNetNews. 04.15.11. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Heutzutage ist das jüdische Volk nicht länger staatenlos, nicht länger stimmlos, nicht länger ohne Heimat. Heute haben wir unsere Unabhängigkeit, unsere Souveränität, unsere Armee und unser Schicksal zurückerlangt. Der Staat Israel mag erst 75 Jahre jung sein, doch das jüdische Volk hat seit mehr als 3.000 Jahren eine ununterbrochene, untrennbare Bindung an das Land Israel bewahrt. (...) Unsere Geschichte ist eine Geschichte von Hoffnung, Mut, Befreiung und Widerstandskraft. Die Geshichte eines Volks, das aus seinen Häusern vertrieben und in alle Winkel der Erde zerstreut wurde. Jahrtausende hindurch waren Juden Verfolgung, Pogromen und schließlich dem Holocaust ausgeliefert. Doch wir gaben nie die Hoffnung auf. Wir verweigerten uns Hass und Verzweiflung. Selbst in den dunkelsten Tagen hielten wir unbeirrt an der Sehnsucht nach Rückkehr und Wiederaufbau fest. Getragen von Glauben, Entschlossenheit und uralten Traditionen, haben wir einen blühenden Staat errichtet, gegründet auf den Idealen von Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und den Werten des Judentums. (...) Heute ist Israel eine Quelle der Inspiration für alle, die an Hoffnung und Würde festhalten, und ein Vorbild für jedes Volk, das für sein Recht auf Selbstbestimmung kämpft."
– Arsen Ostrowski, ukrainisch-israelischer Menschenrechtsanwalt. 1980 n. Chr.
Ostrovsky, A. (2023): Israel's Miraculous 75th Birthday | Opinion. In: NewsWeek. Published Apr 25, 2023 at 6:45 AM EDT. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Als ich etwa zehn war, gab es einen Jungen in meiner Klasse, der wütend wurde, weil ich meiner Mannschaft zum Sieg im Fußball verholfen hatte. Er kam auf mich zu, roter Kopf, schweißnass, und spie mir entgegen: 'Schön! Klug!', in einem Ton, als wäre es eine Beleidigung. Doch eigentlich sind es Komplimente. Dieser Widerspruch fällt mir oft ein, wenn ich darüber nachdenke, warum Menschen Juden hassen. Ja, wir sind klug. Ja, wir sind schön. Unsere Traditionen und Rituale sind tief und bedeutsam. Wer aus Unwissenheit oder Barbarei auf uns blickt, mag darin eine Bedrohung sehen. Einer unserer größten Beiträge zur westlichen Welt ist schlicht und bahnbrechend: das Wochenende. Die Vorstellung eines Gottes, der will, dass sein Volk jedes Wochenende frei nimmt: damals revolutionär, heute immer noch."
– Jifat Gat, israelisch-französische Künstlerin und Aktivistin.
Facebook Post. 27 September 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel ist (…) der Ort, wo Wüsten blühen und Pioniergeschichten verklärt werden. Wo der dornige, süße Kaktus das Symbol des idealen Israelis ist. (…) Wo meine Großeltern nicht geboren, sondern gerettet wurden. Wo das Jahr vergeht mit den Jahreszeiten der Oliven, Mandeln und Datteln. (…) Wo Wein religiös süß ist. (…) Wo Lächeln die Währung ist, und Witze die Religion. (…) Wo sechs Bürger innerhalb von fünfzig Jahren Nobelpreise gewonnen haben. (…) Wo die Sprache, in der Abraham zu Isaak sprach, bevor er ihn opfern wollte, wiederbelebt wurde, und nun auch Worte umfasst wie 'Sweatshirt', 'Schadenfreude', 'chemische Kriegsführung' und 'Pressekonferenz'. (…) Wo ich geboren wurde; und das mein Inneres nicht im Stich lassen will."
– Natalie Portman geb. Herschlag, israelisch-amerikanische Schauspielerin. 1981 n. Chr.
Portman, N. (2014): WHAT ISRAEL MEANS TO NATALIE PORTMAN. In: JewsNews. May 27, 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Hey... ich reite nicht auf einem Kamel, und ich wohne nicht in der Wüste oder in einem Zelt. Ich trage keinen 'Tembel'-Hut und nein, ich kenne niemanden beim Mossad. Ich esse keine Falafel zum Frühstück, aber ich esse Matze zu Pessach, und ich faste an Jom Kippur. Ich spreche Hebräisch, nicht Jiddisch, nicht Ladino, nicht Tenachisch. Ich bin geradlinig, nicht gozpedik. Ich klage, wenn ich fliege, aber ich klatsche, wenn wir landen. Ja, manchmal dränge ich mich in den Bus, aber ich stehe für Ältere auf. Ich wehe stolz die israelische Fahne am Jom haAzma’ut, und ich glaube an echten Frieden. Es ist mir eine Ehre, der Welt Waze und Tropfenbewässerung gebracht zu haben, und in Krisenzeiten humanitäre Hilfe zu leisten. Ich feiere alle zwei Jahre die Demokratie am Wahltag, weil ich an diesem Tag frei habe. Ich weiß, dass es ein riesiges Wunder ist, in diesem Land zu leben. Ich weine am Jom haSikaron und bete jeden Tag für das Wohlergehen der Soldaten und Soldatinnen, die uns beschützen. Ich weiß und glaube: Die israelische Armee ist die ethischste der Welt, Jerusalem ist eine heilige Stadt und das spirituelle Zentrum, und Israel ist das einzige jüdische Land auf dieser Erde! Mein Name ist Roi! Ich bin Jude, und ich bin Israeli!
– Roi Kakon, israelischer Schauspieler und Sänger. 1981 n. Chr.
Aish Israel (2015): אני ישראלי - I am Israeli. In: Youtube. 30 August 2015. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel ist die Erfüllung des Traums meiner Vorfahren in Äthiopien, eines Tages nach Israel auszuwandern. Es ist das unbestrittene Zuhause eines prachtvollen, vielfältigen und einzigartigen demokratischen und jüdischen Lebensstils. Es verkörpert auch den Respekt für Würde und Gleichheit aller Bürger, gleich welcher Religion. Israel ist mein Zuhause, meine Familie, meine Wurzeln, die Essenz der Fürsorge füreinander."
– Pnina Tamano-Schata, äthiopisch-israelischer Einwanderungsminister (Kachol Lavan). 1981 n. Chr.
Australasian Union of Jewish Students: My Israel. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die Zeitlosigkeit der jüdischen Weisheit ist etwas Wunderschönes und nichts macht mich stolzer, Jude zu sein, als zu sehen, wie Juden mit eben dieser Weisheit bedeutende Beiträge zur Gesellschaft leisten. Das können intellektuelle Beiträge sein (und die sind großartig), doch am inspirierendsten sind jene, die auf Mitgefühl beruhen, wenn Leben gerettet oder verbessert werden. Noch bewegender ist es für mich, wenn Menschen, die zunächst keinen Bezug zu ihrer Jüdischkeit haben, durch jüdisches Lernen die Funken ihrer Seele entzündet sehen. In solchen Momenten überwältigt mich der Stolz, dass unsere Traditionen, die Jahrtausende überdauert haben, immer wieder neu lebendig und greifbar werden."
– Shmuly Yanklowitz, amerikanischer Rabbiner der Yeshivat Chovevei Torah. 1981 n. Chr.
The Forward (2017): We Asked 20 Rabbis: What Makes You Proud To Be A Jew?. December 4 2017. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich liebe Australien, ich denke australisch, und was wir hier in Israel wohl vermissen, ist ein großartiger Sport: Aussie Rules Football. Ich wünschte, die Bombers wären hier. Aber was Israel hat und kein anderes Land besitzt, ist ein Herzschlag, etwas Lebendiges, weißt du. Egal, ob man in Tel Aviv oder in Jerusalem ist, vom Norden bis zum Süden: Israel ist ein pulsierendes Land, hier passiert immer etwas, und ich finde das einfach großartig. Es bleibt der beste Ort der Welt, direkt danach kommt Australien."
– Jonnie Schnytzer, australisch-israelischer Geschichtenerzähler. 1981 n. Chr.
AUHS Youtube (2014): I am an Israeli - Jonnie Schnytzer. In: Youtube. 23 March 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Viel ist diesem Volk auf seinem Weg widerfahren, und doch gehe ich mit erhobenem Haupt. Jeder ist Sohn oder Tochter eines Königs; so war es und so wird es bleiben. Ein Jude mit brennender Seele, an jedem Ort und in jedem Land – das ist alles, was ich sehen will. Jude bin ich, und das ist ewig! Kinder Abrahams, Isaaks und Jakobs, Kinder Saras, Rebekkas, Rachels und Leas. Hebräer bin ich, und den G-tt der Himmel, HaSchem, fürchte ich. (...) Ein wenig Geschichte habe ich durchlebt, doch frag mich, woher ich stamme, und ich sage es dir. Ich bin Jude und jeder Jude ist ein stolzer Jude. Nicht nur ich, sondern auch meine Schwestern und meine Brüder. Schäme dich nicht, stolz ein Jude zu sein. Es geht nicht nur um das, was du getan hast, sondern darum, wie Er dich geschaffen hat. Also singe dieses Lied und verbreite den Stolz rings um dich: Jehudi Ani, auf ewig! (...) Ich bin Jude, und ich bin stolz und ich rufe es laut hinaus, denn für immer und ewig ist das, was ich bin. Ich bin Jude, und ich bin stolz, und ohne Zweifel wacht HaSchem stets über mich."
– Benny Friedman, amerikanischer Rabbiner und Sänger aus Minnesota. 1981 n. Chr.
Friedman, B. (2017): Ivri Anochi - I'm a Jew and I'm Proud. [Von C. Nooij aus dem Hebräischen übersetzt].
"Als stolze israelische Jüdin fühle ich mich oft verpflichtet zu sagen, dass wir bei vielem die Ersten waren. Ein paar Beispiele? Wonder Woman? Hatten wir zuerst! Israelische Frauen dienen in der Armee und sind wahrlich Wonder Women. Babys Nüssen aussetzen, um Allergien zu vermeiden? Hatten wir zuerst: BAMBA! Essen als Mittel, um Herzen zu gewinnen? Hatten wir zuerst! Rebekka half Jakob, ein Gericht zuzubereiten, mit dem er Esau überzeugte. Milch macht schläfrig? Hatten wir zuerst! Jael gab Sisera Milch, um ihn einzuschläfern, bevor sie… na ja, du weißt schon. Ich könnte mit Kirschtomaten, Waze und vielem mehr weitermachen, aber mir fehlen die Zeilen. Die Start-up-Nation schlägt wieder zu! Genial!"
– Batel Liebermann, israelisch-amerikanische Lehrerin. 1982 n. Chr.
Lieberman, B.: We Had It First. In: Keshet. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Das Judentum ist eine landgebundene, agrarische Religion. Seit dem Beginn unseres kollektiven Gedächtnisses haben wir eine spirituelle und verantwortungsvolle Beziehung zum Land Israel gepflegt. Landverbundenheit und Verantwortung bilden ein entscheidendes Fundament für die Indigenität jedes Stammes. Ich füge hinzu, dass indigene Völker stets eine landgebundene Stammesreligion bekennen müssen. Ob Juden es nun zugeben wollen oder nicht, unsere religiöse Praxis ist sowohl landgebunden als auch agrarisch, und wir teilen unsere Stammesgeschichte zudem in einem zyklischen Mondkalender. (…) Wir sind in Israel einheimisch, weil es unser angestammtes Heimatland ist: die Heimat der Geschichte und der Leistungen unseres Volkes, der Körper und des Blutes unserer Vorfahren."
– Mahrinah Shije, amerikanisch-indianische (Pueblo) Geschäftsführerin. 1983 n. Chr.
Mazzig, H. (2020): Are Jews Indigenous People? Here's What a Native American Jew Thinks | Opinion. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin stolz, jüdisch zu sein, und ich bin stolz, Israeli zu sein. (…) Israel verdient es, als freie und sichere Nation zu existieren. Unsere Nachbarn verdienen dasselbe."
– Gal Gadot, israelische Schauspielerin. 1985 n. Chr.
Nirman, A. (2025): Gal Gadot accepts International Leadership Award. In: Israel Hayom. 03-05-2025 08:00. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
– Dani Ischai Behan, amerikanische/israelische Internetautor. 1986 n. Chr.
Arazi, B. (2014): Reader Post: Jews and Race – The “Skin Color” Argument in Anti-Israel Discourse. In: Israellycool. June 14 2014. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Jüdisch zu sein ist ein wesentlicher Teil dessen, wer ich bin. Ich bin stolz, Jüdin zu sein, weil unsere Religion und unsere Kultur uns lehren, unsere Wurzeln zu bewahren und zugleich die Wege, die wir beschreiten, bewusst zu gehen. Wir tragen die Vergangenheit in die Gegenwart hinein und lassen sie zugleich zum Wegweiser für unsere Zukunft werden. Das Judentum legt großen Wert auf Fragen und Lernen – wir werden angeleitet, verbreitete Auffassungen zu prüfen, bis wir sie uns wirklich zu eigen machen können. Es lehrt uns, jeden Menschen als Menschen zu sehen, denn wir alle sind im Ebenbild Gottes geschaffen. Ich weiß, dass ich für meine Gemeinschaft da bin und dass meine Gemeinschaft ebenso für mich da ist."
– Melissa E. Goldmeier, amerikanische Anwältin. 1986 n. Chr.
Goldmeier, M. E.: What Does it Mean to Be Proud of My Jewish Identity?. In: The Associated. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die Tatsache, dass das Judentum in all seiner Vielfalt existiert und lebt, erfüllt mich mit Stolz, Jude zu sein. Trotz unzähliger Jahrhunderte der Verfolgung und des Terrors hat das Judentum überlebt. Aus Not und Umständen heraus hat es sich weiterentwickelt, und hört nie auf, sich zu erneuern. Seit der Zerstörung des Tempels und dem Versuch, die osteuropäische Judenheit auszulöschen, lebt das jüdische Volk fort. Vom schriftlichen und mündlichen Gesetz bis zur Responsaliteratur, die fragt, wie Juden sich an moderne Gesellschaften anpassen und dennoch ihrer Religion treu bleiben können, haben Juden gelernt, das Neue zu umarmen. Am Leben zu bleiben und in all unseren unterschiedlichen Interpretationen des Judentums zu gedeihen, ist inspirierend und erfüllt mich mit Stolz."
– Avram Mlotek, amerikanischer Rabbiner, Autor, Schauspieler und Aktivist. 1987 n. Chr.
The Forward (2017): We Asked 20 Rabbis: What Makes You Proud To Be A Jew?. December 4 2017. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Obwohl ich schwer verletzt war, blieb mein Geist stark. Ich weigerte mich, diese Verletzung zur Geschichte meines Lebens werden zu lassen. Sie war nur ein neuer Meilenstein. Ich werde zurückkehren, um zu singen, zu schauspielern, und mit G-ttes Hilfe werde ich auch zurückkehren, um für mein Land zu kämpfen. Die Israelis sind das stärkste Volk der Welt. Wenn wir geeint sind, sind wir unzerstörbar. Es wird Zeit brauchen, aber wir werden diesen Krieg gewinnen. Wir haben keine andere Wahl. Am Jisrael Chai."
– Idan Amedi, israelischer Sänger-Liedschreiber und Schauspieler. 1988 n. Chr.
StandWithUs on LinkedIn. February 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin stolz auf mein jüdisches Erbe, auf meine Geschichte, auf unsere Traditionen und vor allem auf unser Überleben. Juden sind ein wunderschönes, komplexes und farbenreiches Volk, dessen Geschichten sich über Jahrtausende zu einem reichen Gewebe verflochten haben. (…) Ich bin stolz, mein Leben dem Einsatz für Israel zu widmen, den Antisemitismus zu bekämpfen und unsere Geschichte zu bewahren und zu ehren. Ich bin dankbar für die jüdischen Pioniere, die mir vorausgingen, und ich freue mich darauf, unsere Geschichte fortzuschreiben."
– Talia Ingleby, englische parlamentarische Assistentin.
Ingleby, T.: From Lithuania to Iran. A Family Rooted in Jewish History. World Jewish Congress.[Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"In der kurzen Geschichte unserer Nation hat Israel Generationen von Pionieren und Unternehmergeistern hervorgebracht, die in unzähligen Bereichen bahnbrechende Fortschritte erzielten. (...) Die Geschichte des frühen Zionismus erzählt von jüdischen Siedlern, die nach zweitausend Jahren Exil in ihr altes Heimatland, das zu einer Wüste geworden war, zurückkehrten. (...) In Israels heutiger Geschichte, in der aus dem Nichts Neues geschaffen und die Wüste zum Blühen gebracht wurde, fand nie die Vorstellung Platz, dass Menschen durch Erfolg voneinander getrennt werden sollten. Die Kibbuz-Bewegung, geboren aus einem strengen kommunistischen Ideal, prägte das Bewusstsein der israelischen Innovatoren: niemals zu vergessen, woher sie kommen – aus Generationen von Zionisten, die bereit waren, das Land mit bloßen Händen zu bearbeiten, um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. (...) Doch Innovation in Israel beschränkt sich nicht nur auf den Technologiesektor, sie ist ein inneres Prinzip, ein Lebensrhythmus, eine selbstverständliche Art, an Herausforderungen heranzugehen. Ob in Landwirtschaft oder Wasserversorgung, in Verteidigung oder im Gesundheitswesen, Israelis suchen unablässig nach Wegen, zu verbessern, zu optimieren, zu revolutionieren. (...) Und sei es die Einführung eines neuen Produkts, der Eintritt in einen neuen Markt oder die Neuausrichtung eines Geschäftsmodells, israelische Innovatoren handeln. Sie warten nicht auf den perfekten Moment; sie ergreifen Chancen, sobald sie sich bieten."
– Jakob Lundvall, schwedisch-israelischer Fundraising-Stratege.
Lundvall, J. (2023): The Start-Up Founder Mentality. In: Times of Israel. Oct 19, 2023, 7:39 PM. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Die Gründung Israels könnte man als Unternehmensprojekt betrachten: Die Pioniere, die kamen, um Israel von Grund auf aufzubauen, SIE sind die wahren Unternehmer! Sie gingen ein hohes Risiko ein, kamen an einen Ort mit fast keinen Rohstoffen, bedroht von außen, und dennoch hatten sie eine große Vision: den Aufbau eines erfolgreichen Landes. Das bedeutet, dass die Menschen hier seit der Gründung des Staates Erfahrung mit Risikofreude haben. Für mich bedeutet Zionismus nicht nur, dass das jüdische Volk in Israel gedeiht, sondern auch, dass es mehr Wohlstand in die Welt bringt."
– Meir Brand, israelischer Regionaldirektor von Google für den Nahen Osten, Afrika, Russland und Griechenland.
Secrets about the Israeli Technology. In: Youtube. 23 May 2010. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel muss existieren, weil es ein untrennbarer Teil der jüdischen Kultur, Identität und Religion ist. Jedes Gebetsbuch enthält Bitten für das Wohl des Landes, selbst für den Regen, der darauf fallen möge. Jüdische Texte, die seit Jahrtausenden bestehen, und unsere Traditionen sind durchdrungen von Bezügen zu diesem Land. Es wäre nahezu unmöglich, das Land getrennt vom Judentum zu betrachten. (…) Immer wieder wurde unser Volk erobert, unterdrückt, gefoltert und gequält, in Pogromen, Terrorakten, im Farhud, in der Schoah, im Holocaust, in der Inquisition. Wir wurden aus unserem eigenen Land und aus unseren Gemeinschaften vertrieben und daran gehindert, uns selbst zu vertreten. Doch der Zionismus hat unsere gesamte Geschichte hindurch existiert. Und wir stehen auf – 'hineni' (Hier bin ich)! – kämpfend für unsere Selbstbestimmung und unser Volkstum, unsere Verbindung zum Heimatland und die Vergangenheit umarmend, nährend und bewahrend, während wir zugleich unsere Zukunft sichern. Unsere Existenz ist Widerstand. Unser Leben ist ein Sieg."
– Juval Dawid, israelisch-amerikanischer Schauspieler, Aktivist und Filmemacher.
Eric George Tauber (2022): Redefining ‘Religious’ With Yuval David. In: San Diego Jewish World. February 7, 2022. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
David, Y. (2024): Speech. Be a bold, brave, informed, proud, fabulous Jew. In: Youtube. 13 November 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Vor 4.000 Jahren stand Abraham ganz allein im Widerstand gegen die verderblichen und unmoralischen Kulturen des Götzendienstes (einschließlich des Grauens von Kinderopfern). (…) Vor 2.500 Jahren trat eine jüdische Frau, Königin Esther, allein in die Gemächer des persischen Königs, um das jüdische Volk zu retten. Sie riskierte ihr Leben und tat es dennoch. (…) Vor 2.000 Jahren kämpften die Juden gegen das Römische Reich und seine auf Vergnügungssucht, Exzess, Ausschweifung, Sklaverei und Verachtung des menschlichen Lebens gegründete Kultur. Im Mittelalter wie auch in der Ära der Aufklärung standen die Juden oft allein im Widerstand gegen mörderische und unmoralische Kulturen und Regime. Seit 4.000 Jahren gilt: Ob wir umarmt oder ausgestoßen wurden, wir folgten stets einem strengen moralischen Kodex und religiösen Praktiken und strebten danach, die Welt positiv zu beeinflussen. Allein zu stehen ist für uns nichts Neues. Ich sage meinen Kindern: Tut das Richtige, auch wenn ihr die Einzigen seid, die es tun. Die Geschichte zeigt oft, dass die Mehrheit nicht das Richtige tut. Und wenn wir allein gegen Radikale stehen müssen, die vergewaltigen, morden und brutal herrschen... so sei es. Wir werden allein stehen."
– Eli Albrecht, israelisch-amerikanischer Anwalt für Übernahmen.
LinkedIn Post. April 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel ist ein verrücktes Land: so weit, so klar. Und doch, trotz mancher völlig verrückten Aspekte des Lebens hier, ist es seltsamerweise ein angenehmes Land, um darin zu leben. Es bietet einen unbestreitbaren Lebensstandard der Ersten Welt, auch wenn es sich manchmal so anfühlt, als läge das BIP pro Kopf weit niedriger, als es tatsächlich ist. Die Gesundheitsversorgung ist ausgezeichnet. Es gibt viele Jobs im Technologiebereich. (…) Ich denke, Israel ist ein Werk in Arbeit. Es ist die Startup-Nation, aber in gewisser Weise ist auch das Land selbst ein Start-up-Unternehmen. Wir alle bringen Farbe auf die leere Leinwand unseres Lebens hier und auf die des Landes. Es herrscht das Gefühl, dass jeder hier wichtig ist. Es reicht nicht aus, hier einfach zu leben, einen Job zu haben und Steuern zu zahlen: Es muss mehr geben als das. Und daran arbeiten wir alle, jeder auf seine eigene Weise. Wir sind Bauarbeiter auf der Baustelle des jüdischen Staates."
– Daniel Rosehill, irisch-israelischer Berater für Marketingkommunikation.
Rosehill, D. (2021): 11 Things About Living in Israel You Learn Only By Moving Here. In: Medium. Sep 27, 2021. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
iKonnect: #Meet_the_Oleh Daniel Rosehill. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israelis sind wunderbare Menschen – gutherzig, warm, verzeihend, lebensfroh und kompetent. Diese Eigenschaften sind umso bemerkenswerter, wenn man das grausame Unrecht und den erbitterten Hass bedenkt, denen sie seit jenem ersten Tag begegnet sind, an dem sie die Wüste zum Blühen brachten. Und sie sind zudem äußerst attraktiv... ich glaube daher nicht, dass sie viel Ansporn brauchen werden, um fruchtbar zu sein und sich zu vermehren."
– Philippe Assouline, kanadischer/israelischer Journalist.
ILTV “Israel News” studio interview aired on June 19, 2017. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
“Das Bild des sanftmütigen, jiddischsprechenden Juden des osteuropäischen Städtls wurde abgelöst durch den hebräischsprechenden Sabra [einen gebürtigen Israeli], der stets bereit ist, angebliche Angreifer abzuwehren und die Grenzen seines Landes zu sichern. (…) Und obwohl die damit verbundenen Ideale von Muskelkraft und Männlichkeit zweifellos als wesentlicher Bestandteil der israelischen Identität verinnerlicht wurden, prägen sie heute auch ein breiteres, zeitgenössisches Judentum, das von Zähigkeit, Durchsetzungsvermögen und Kampfbereitschaft gekennzeichnet ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust sind viele Generationen von Juden in Israel und den USA mit dieser Muskelideologie aufgewachsen. Nie wieder, so wird uns gesagt, werden Juden wie Lämmer zur Schlachtbank gehen. Nie wieder, so wird uns gesagt, dürfen wir in unserer Wachsamkeit nachlassen."
– Todd Presner, amerikanischer Professor.
Presner, J.S. (2007): Muscular Judaism. Page 17. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wir tun, was wir in den vergangenen zweitausend Jahren getan haben: überleben. Und wenn wir damit fertig sind, werden wir gedeihen. Und der Zyklus geht weiter. עם ישראל חי – das Volk Israel lebt. Dank des Mutes und der Opfer unserer Soldaten. Nicht dank des Rests der Welt. Wir brauchten euch während des Holocaust... und ihr wart nicht da. Deshalb haben wir gelernt, uns selbst aufzubauen. Eines könnt ihr sicher sein: Es wird niemals wieder einen zweiten Holocaust geben. Diese Gelegenheit habt ihr schon vor langer Zeit verspielt. Israel ist stark. Stärker als jede Nation, die ihm vorausging, und stärker als jede, die ihm folgen wird. Ja, ich könnte ein Flugzeug nehmen und fortgehen. Diese Möglichkeit hätte ich. Aber vergiss es! Hier wird meine letzte Ruhestätte sein, egal wann und wie. Denn dies ist die Heimat des jüdischen Volkes. Nirgendwo sonst."
– Jaron Perez, israelischer Gründer und Leiter von Hydra Content Creation.
LinkedIn Post. 3 October 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel ist das erste Dekolonisierungsprojekt der Welt, in dem ein indigenes Volk sein angestammtes Heimatland zurückeroberte, seiner Kultur neues Leben einhauchte und seine Sprache wiederbelebte. Dekolonisierung ist so selten, dass man sie oft nicht einmal erkennt, selbst wenn sie direkt vor den eigenen Augen geschieht. (…) Israeli sagen oft: 'Wir sind alle Teile desselben Mosaiks', jeder mit seinen eigenen Farben, und zusammen bilden wir etwas Wunderschönes."
– Adir Duchan, israëlischer KI-Ingenieur.
Comment on: Campos, C. (2024): LinkedIn Post. October 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
Duchan, A. (2024): LinkedIn Post. September 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Der Zionismus ist die Bewegung, die die Rechte des jüdischen Volkes bejaht, allen voran das Recht auf Selbstbestimmung. Es ist ein Wort, das in den letzten sechzig Jahren von jenen verdorben wurde, die versucht haben, dem jüdischen Volk dieses fundamentale Menschenrecht zu nehmen. Heute ist der Tag, an dem wir es uns zurückholen. Heute ist der Tag, an dem wir die Welt daran erinnern, dass das Judentum mehr ist als eine Religion: Es ist eine Nation, eine Ethnizität, ein Volk. Heute ist der Tag, an dem wir der Welt sagen, dass der Zionismus schon lange vor der Gründung des jüdischen Staates existierte und auch lange danach bestehen wird. Heute ist der Tag, an dem wir als Zionisten unsere Erzählung zurückgewinnen."
– Arielle Mokhtarzadeh, iranisch-amerikanische Befürworterin.
Mokhtarzadeh, A. : TODAY, I AM PROUD TO CALL MYSELF A ZIONIST. In: Israel Forever. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin Jüdin, Zionistin und Israeli. Diese drei Bestandteile meiner Identität sind untrennbar miteinander verbunden, und jeder von ihnen weckt in mir die Sehnsucht, die beiden anderen zu verstehen und kritisch zu hinterfragen. Es sind keine bloßen, abstrakten Konzepte, die man einfach von sich weisen könnte – sie sind lebendige, atmende Wirklichkeiten, verkörpert in meiner Familie, meiner Kultur und meiner Geschichte
– Mira Taichman, israelisch-amerikanische Lesecoachin.
Taichman, M. & Rinat, D. (2023): I Am a Jew, a Zionist, an Obie. In: The Oberlin Review. March 15 2013. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Israel ist mein Zuhause. Wir, das jüdische Volk, haben kein anderes Zuhause als Israel. Für mich ist Israel einer der vielen Beweise dafür, dass Gott existiert. Ich glaube, dass alles in dieser Welt aus einem Grund geschieht, und ich glaube, dass Israel aus einem Grund ins Leben gerufen wurde: Gott wollte es so, und Gott half uns dabei. Der Beweis dafür ist unser 70 Jahre altes, wunderbares Land des auserwählten Volkes Gottes. Israel ist Familie – egal, wo auf der Welt ich mich befinde, Israel wird immer meine Heimat sein, mit seinen herzlichen Menschen und unserer besonderen Mentalität. Israel hat jedes Recht zu existieren! Wir befinden uns in einer schwierigen Lage und gehen damit so gut um, wie es ein Land nur kann. Wir versuchen wirklich, das Beste für beide Seiten zu tun. Der gute Geist leitet uns – ich spüre, dass man in Israel immer bemüht ist, Gutes zu tun, Neues zu erfinden und das Land zu einem besseren Ort zu machen. Vieles davon liegt daran, dass Gott mit uns ist. Wir sind einfach fantastisch. ICH LIEBE MEIN LAND!"
– Jam Lifschitz, israelische Architektin und Designerin.
Comment. Naftali, H. (2018): WHY I SUPPORT ISRAEL. In: Youtube. 1 December 2018. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Es ist diese Koexistenz der unterschiedlichsten Völker in Israel, die es zu einer der einladendsten und großartigsten Nationen der Welt macht. Israel ist der ultimative Schmelztiegel. (…) Der neugegründete Staat Israel begrüßte Juden aus Jemen, Libyen, Ägypten, dem Irak, dem Iran, Algerien und Marokko mit offenen Armen. Fast 3.000 Jahre lang haben Juden unter Verfolgung und Diskriminierung gelitten. Theodor Herzl, der Vater des modernen Zionismus, hatte recht, als er sagte, dass die Juden ihren eigenen Staat brauchen. Seine Befürchtungen wurden tragischerweise bestätigt – durch die Schrecken des Holocaust und erneut durch die zunehmenden Pogrome in Nordafrika und im Nahen Osten. Ein jüdischer Staat im angestammten Heimatland des jüdischen Volkes hat nicht nur einen unverzichtbaren sicheren Hafen für Juden geschaffen, sondern ist, wie Ronald Reagan 1984 sagte, 'ein Land der Stabilität und Demokratie in einer Region der Tyrannei und Unruhe' geworden. Die Startup-Nation Israel ist zu einem Vorbild für Befreiung, Freiheit und Wohlstand geworden. Meine Hoffnung ist, dass mehr Menschen das wahre Wesen des Zionismus begreifen, und dass der schicksalhafte Tag des Friedens bald anbricht."
–Leo Saperstein, amerikanischer Blogger und DJ.
Saperstein, L. (2024): Why I Am a Zionist. In: The Conntrarian. APR 26, 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Eine einzige Stunde in dieser Stadt würde die falschen Auffassungen vieler Menschen im Westen über Israel zerreißen. So viele Bilder, deren Zeuge ich in Israel wurde – der jemenitische Filigranladen in Jaffa, der schwarze orthodoxe Jude in Jerusalem, die muslimische Frau mit Hidschab, die an einer Bushaltestelle am Stadtrand von Tel Aviv neben einem IDF-Soldaten saß – erfüllten mich mit der bedrückenden Erkenntnis, wie unerhört missverstanden die Menschen Israels in meinem eigenen Irland werden. (...) Während ich eines Nachts die Vorübergehenden in den lebendigen Straßen von Tel Aviv beobachtete, durchfuhr mich ein Gedanke: Diese Menschen leben die kühnsten Träume ihrer Vorfahren, frei von der Notwendigkeit, sich einer Welt zu rechtfertigen, die dem jüdischen Volk über die Jahrhunderte und rund um den Globus Verwüstung gebracht hat. So sehen Souveränität und Selbstbestimmung nach Jahrtausenden der Verfolgung aus. (...) Ich blickte um mich und dachte: Hitler hat verloren. Hier, in diesem Augenblick, sind alle Antisemiten der Welt bedeutungslos. Jüdinnen und Juden leben offen und stolz als Juden, in dieser pulsierenden Stadt, erbaut von Juden."
– Rachel Anne Moiselle, irische Projektverantwortliche.
Moiselle, R.A. (2025): Seeing the real Israel destroys the dehumanising myths that dominate in Ireland. In: Jewish News. June 4, 2025, 1:20 pm. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Mein Israel ist[, was es ist,] durch seine Düfte – den Duft des Regens in Jerusalem und den Duft des Meeres in Tel Aviv. Den Duft von Zigaretten in den Diskotheken und von Weihrauch in den Kirchen. Den Duft des Kochens am Freitag – von Challes in den Bäckereien von Mea Schearim, vom warmen Hummus in Abu Gosch und von kubanischer Suppe auf dem Markt. Den Duft der Blumen, die im Negev blühen, und den Duft der Kiefern im Judäagebirge. Mein Israel ist[, was es ist,] durch seine Düfte, weil mein Israel vor allem meine Erinnerungen an Zuhause sind!"
– Roni Amitai, israelische Tänzerin und DJane.
Australasian Union of Jewish Students: My Israel. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Mein Israel ist wie ein Märchen. Ein Ort, an dem jeder besonders und verschieden ist, und sich doch ähnelt. Ein Ort, an dem man die Werte von Einheit und Solidarität in den Augen der Menschen wiedererkennt. Es ist der Treffpunkt von Religion, Herkunft und Schicksal. Eine Nation, deren Menschen dieselben Ängste und Hoffnungen teilen, vereint durch die Zuversicht auf Veränderung. Israel ist in jedem von uns. Israel ist Heimat."
– Roni Ejal, israelische Studentin Regierungsstrategie und Diplomatikerin.
Australasian Union of Jewish Students: My Israel. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wir paradieren wie Pfauen—denn jüdisch und israelisch zu sein ist etwas, worauf man stolz prunkt, nicht etwas, das man versteckt. Sie wollen, dass wir still, beschämt, unsichtbar sind? Niedlich. Stattdessen zeigen wir uns lauter, stolzer und getränkt in Chuzpe. Jede Feder? Eine für unsere Widerstandskraft. Eine für unsere Freude. Eine für unser Überleben und Gedeihen. Sollen sie glotzen—so sehen uralte, indigene Wurzeln und modernes Feuer aus. Jüdisch. Israelisch. Fabelhaft. Gewöhnt euch dran."
– Schai DeLuca, kanadisch-israelischer Designer.
Shaideluca (2025): Instagram Post. 21 July 2025. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wir bearbeiten das Land unseres geliebten Israels; das Land unserer Vorfahren, das Land, das uns seit mehr als zwei Jahrtausenden gehört! Unser geliebtes Land Israel ist ungefähr so groß wie New Jersey. Ein harter Brocken, den wir lieben! Wir schätzen jede Blume und werden jedes Sandkörnchen verteidigen. Das jüdische Volk ist hier, um für immer in dem Land zu bleiben, das uns geschenkt wurde. Ein wesentlicher Teil des wahren Zionismus besteht darin, das Land zu bebauen. Deshalb stehe ich hier, als stolze zionistische Jüdin, und bearbeite das Land, Seite an Seite mit meinen Brüdern und Schwestern, meinem Volk. Wir werden siegen, so wie die jüdischen Makkabäer vor 2.200 Jahren allen Erwartungen zum Trotz siegten und die mächtigen Griechen aus dem Land Israel vertrieben. So werden auch wir unsere teuflischen Feinde besiegen: mit unserem tiefen Vertrauen auf Gott, verbunden mit unserem starken und moralischen Militär."
– Zlil Berko, israelische Marketingmanagerin. 1989 n. Chr.
LinkedIn Post. September 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Niemand kann leugnen, dass das Land Israel historisch zum jüdischen Volk gehörte. Niemand bestreitet die Existenz des Tempelbergs, niemand bestreitet die Tatsache, dass Jesus hier geboren wurde. Kein Historiker und kein religiöser Führer würde jemals anzweifeln, dass Israel historisch das Land des jüdischen Volkes war. Viele, viele Jahre lang befanden sich die Juden im Exil, verstreut über die ganze Welt. Und es erging ihnen nicht gut. Antisemitismus und Hass gegenüber jüdischen Menschen gab es zu allen Zeiten, ganz gleich, ob sie in Europa, Nordafrika, im Fernen Osten oder an irgendeinem anderen Ort lebten. Überall wurden sie diskriminiert und verfolgt. Um in Sicherheit leben zu können, wussten die Juden, dass sie eines Tages ihre Heimat im Land Israel wiederherstellen mussten. (…) Nach dem schrecklichen Holocaust, in dem sechs Millionen Juden in ganz Europa ermordet wurden, wussten sie, dass dieser Moment gekommen war: Sie brauchten ihre Heimat. Meine Vorfahren wussten, dass wir einen Ort brauchten, den wir unser Eigen nennen konnten, damit so etwas nie wieder geschehen würde."
– Ashley Bakshi geb. Waxman, kanadisch-israelische Universitätsdozentin. 1989 n. Chr.
Behind The Bakshis (2018): WHY I SUPPORT ISRAEL. In: Youtube. 13 November 2018. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Für ein Land, das noch nicht einmal ein Jahrhundert alt ist, hat der heutige Staat Israel ein Wunder vollbracht: Er hat eine blühende Gesellschaft aufgebaut, die jüdische Kultur wiederbelebt, eine hebräische Kultur geschaffen und unzählige Leistungen in Wissenschaft, Technologie und Medizin hervorgebracht. Das negiert nicht die Probleme, mit denen Israel konfrontiert ist. Es bedeutet vielmehr, dass es ebenso richtig wie bedeutungsvoll ist, die positiven Aspekte Israels zu bewundern und den Blick auf die Schönheit dieses besonders komplexen Ortes zu richten. (…) Israel, der Ort, an dem vor Jahrtausenden der Tempel stand, ist erfüllt von einer Energie, genährt aus Generationen von Gebeten in diese Richtung. Jeder Schritt ist getränkt mit den Tränen der Sehnsucht jener, die diesen Ort nie erreichen konnten, und spiegelt zugleich das Lächeln derer wider, die ihn heute ihr Zuhause nennen. Hier geschieht ein wahres Wunder. (…) Wir sind Boten des Lichts, verantwortlich dafür, Funken von Wärme und Inspiration zu entfachen, die aus einem Wunder stammen, das vor Jahrtausenden geschah und dessen wir jedes Jahr gedenken."
– Samantha Vinokor-Meinrath, amerikanisch-israelische Autorin. 1990 n. Chr.
Vinokor, S.: Maintining the Magic of Israel. In: Israel Forever Foundation Blog. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
Vinokor, S.: Agents of Light. In: Israel Forever Foundation Blog. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Die jüdischen Feiertage stehen in diesem Monat bevor. In dieser Woche wird das neue jüdische Jahr 5785 eingeläutet. Ein Moment, in dem man einander ein süßes Neujahr wünscht. Dass das Judentum mehr ist als Leid, gerät in letzter Zeit oft in den Hintergrund. Und mit letzter Zeit meine ich die vergangenen drei Jahrtausende. Deshalb wird manchmal vergessen, dass das Judentum, neben Sorge und Schmerz, auch eine reiche religiöse und kulturelle Tradition ist."
– Kitty Herweijer, niederländische Kolumnistin und Journalistin. 1990 n. Chr.
Herweijer, K. (2024): Agenten die weigeren Joden te beschermen, moeten worden ontslagen. In: AD. 01-10-24, 21:00. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
"Ich bin stolz, eine Zionistin zu sein. Der Zionismus ist die jüdische Bürgerrechtsbewegung, die erklärt, dass das jüdische Volk ein Recht auf Selbstbestimmung in seinem angestammten Heimatland hat. Keine noch so große Dämonisierung oder Bedrohung kann das jemals ändern. Es gibt genügend Raum, auch Menschen mit anderen, sogar beleidigenden Ansichten zu respektieren. Aber ich werde mich niemals dafür entschuldigen, wer ich bin."
– Emily Schrader, israelische Journalistin und soziale Aktivistin. 1991 n. Chr.
LinkedIn Post. May 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"In Israel darf jeder sagen und denken, was er will. Man darf den ganzen Tag an der Klagemauer beten, ein Schwuler in Tel Aviv darf jede Nacht in eine Gay-Disco gehen, und man darf eine Woche lang gegen die Regierung demonstrieren, ohne dass jemand vertrieben oder ausgewiesen wird."
– Benjamin Smalhout, niederländischer Politiker (VVD). 1992 n. Chr.
Smalhout, B. (2014): Nee Hala, Israëliërs zijn geen religieuze fanaten. 30 mei 2014. [Von C. Nooij aus dem Niederländischen übersetzt].
"Wir sind die Nation Israel. Nirgendwo in der Tora, in unserer Kultur oder in unserer Geschichte wurden wir 'Juden' genannt, noch gab es eine Erwähnung des 'Judentums'. Wir sind Hebräer, Kinder Israels, das Volk Israel. Der Grund, warum wir heute als Juden bekannt sind, ist, dass der letzte Name unserer Zivilisation vor zweitausend Jahren, als wir von den Römern kolonisiert wurden, 'Judäa' war. Aus Judäa stammend, erschufen wir das Judentum als tragbaren Koffer, um unsere Identität in der Diaspora zu bewahren und weiterzugeben. So wurden wir als 'Judäer' bekannt. Ich selbst gehöre nicht dem Stamm Juda an: Mütterlicherseits stammt meine Familie von den Kohanim, väterlicherseits von den Lewi'im. Kohen ist ein Unterstamm der Leviten. Ich gehöre also von beiden Seiten zum Schewet Lewi, dem Stamm Levi. Warum bin ich dann ein 'Jude'? Der einzige Grund ist, dass der Name meiner Zivilisation 'Judäa' lautete, als meine Vorfahren von dort vertrieben wurden. Doch der Name des Landes und der Nation als Ganzes ist Israel. Als diesem Land und dieser Zivilisation neues Leben eingehaucht wurde, wurde auch der ursprüngliche Name, Israel. wiederhergestellt. Deshalb hat jeder Jude das Recht, nach Israel zurückzukehren und sich dort niederzulassen. Denn Jude zu sein bedeutet hier nicht primär, einer Religion anzugehören, sondern dem Volk dieser Zivilisation. Jüdisch, israelitisch, israelisch, hebräisch – all das sind Synonyme für dasselbe Volk. Ja, man kann auch als Nichtjude in Israel Bürger sein und an der Zivilisation teilhaben, so wie einst in Judäa. Damals lebten dort Nichtjuden als voll gleichberechtigte Bürger, solange sie die Sieben Gebote der Noachiden einhielten: nicht morden, nicht stehlen, und weitere grundlegende moralische Gesetze. Wer diese befolgte, konnte hier in völliger Gleichberechtigung leben, und daran glauben wir bis heute. Es mag Menschen geben, die das Gesetz Israels achten und Israelis sind, doch ich betrachte jeden Juden als Israeli. Nicht nur, weil er ein Stück Papier besitzt, hier geboren wurde, Bamba oder Bissli gegessen oder Omer Adam und Schlomo Arzi gehört hat, sondern weil er von einem viertausend Jahre alten Volk abstammt: Am Jisrael."
– Rudy Rochman, französisch-israelischer Aktivist und Soldat. 1993 n. Chr.
Rochman, R. (2017): What Is "Israeli"?. In: Youtube. 8 March 2021. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Meiner Meinung nach ist die Geschichte Israels eine der großartigsten Geschichten aller Zeiten: Ein altes Volk, dessen Identität und Gesellschaft in einem Stück Land verwurzelt sind, wurde von einer Kolonialmacht, dem Römischen Reich, überfallen und vertrieben. Während eine Minderheit der Israeliten im Land bleiben konnte, wurde der Großteil unserer Nation in die Diaspora zerstreut. Während des größten Teils unserer Geschichte der Entwurzelung waren Juden eine verfolgte Minderheit, der Gnade der Gastländer und insbesondere der herrschenden Klassen ausgeliefert. Auch wenn es kurze Phasen geringerer Gewalt gab, kehrten die Zyklen des Antisemitismus immer wieder zurück, mit Einschüchterung, Angriffen, Vertreibungen und schließlich Völkermorden. Und trotz aller Erwartungen gelang es unseren Vorfahren, ihre einzigartige Identität zu bewahren und die Ambition zu nähren, in ihre Heimat zurückzukehren und sie von fremder Herrschaft zu befreien. Aus der Asche des Holocausts und der Vertreibung aus den arabischen Ländern heraus verwirklichte der kollektive Auftrag des Zionismus, die Selbstbestimmung in unserem angestammten Heimatland zu erlangen. Er gründete eine starke, unabhängige Nation, mit einer wehrhaften Armee, einer prosperierenden Wirtschaft, einer blühenden Kultur und der allmählichen, modernen Wiederbelebung einer einheimischen Zivilisation. Dies war der erste und einzige Fall in der Geschichte, in dem einer toten Sprache neues Leben eingehaucht und sie wieder zur Volkssprache wurde. Doch trotz Antisemitismus war allein die Auswanderung nach Israel nicht genug. Die Wiederherstellung Israels bringt die Verantwortung unserer viertausendjährigen Bestimmung mit sich: Or laGojim zu sein, ein Licht für die Nationen. Das bedeutet nicht, dass Israel besser ist als andere Länder, sondern dass unsere Nation den Entschluss gefasst hat, eine besondere Pflicht zu tragen: die Schwachen zu stärken und jede Form von Finsternis zu bekämpfen, die die Welt plagt."
– Andrew/Noam Leibman, amerikanisch-israelischer Filmemacher. 1994 n. Chr.
Rochman, R. (2022): Why I Moved To Israel: Aliyah Story. In: Youtube. 4 May 2022. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Inder und Israelis sind beide sehr warme, familienorientierte Völker. (…) Wenn es um Chancen geht, kann Israel auf eine beeindruckende Erfolgsbilanz verweisen, nicht zuletzt im Bereich der Technologie. (…) Es ist verblüffend: so ein kleines Land… ich meine, schauen Sie auf die Karte, man sieht Israel kaum. Man muss richtig hineinzoomen, um zu erkennen, wo es genau liegt. Und doch hat dieses kleine Land einen so starken Einfluss auf die Welt – oha!“
– Revital Moses, indisch-israelischer (Bene Israel) Inhaltgestalterin und Videofilmerin. 1995 n. Chr.
Klein Leichman, A. (2023): Israel, through the lens of a new Indian immigrant. February 21, 2023. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
INDIA to ISRAEL - Moving during COVID | Indian in Israel | Indian in Israel Vlog | Making Aliyah. In: Youtube. 6 January 2021. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Ich bin stolz darauf, Israel zu unterstützen, nicht nur wegen seiner Innovationen oder Beiträge zur Welt, sondern weil es das Richtige ist. Israel ist die einzige Heimat des jüdischen Volkes. Vor seiner Wiederherstellung hatten wir kein Zuhause. (…) Israel will Frieden und hat das im Laufe der Jahre bewiesen: Wir zogen uns 2005 aus Gaza zurück; wir boten Friedensgespräche an; wir schlossen Frieden mit Ägypten und Jordanien. Und selbst wenn Israelis sich begrüßen, sagen sie 'Schalom', was Frieden bedeutet. Welche weiteren Beweise braucht es noch, um Israels Absichten zu verstehen? Ich unterstütze Israel, weil Israel den Frieden unterstützt.
– Hananja Naftali, israelischer Journalist und Soldat. 1995 n. Chr.
Naftali, H. (2018): WHY I SUPPORT ISRAEL. In: Youtube. 1 December 2018. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
"Wenn man betrachtet, was das Judentum ist, sieht man, wie eng die religiösen Überzeugungen mit dem Land Israel verbunden sind. Es spielt also keine Rolle, wo man als Jude lebt: Die Außenwelt wird einen stets als Juden sehen. Nehmen wir ein Beispiel: Es gibt eine große Gemeinschaft aschkenasischer Juden in New York City. Nehmen wir nun den säkularsten unter ihnen: geboren im Herzen Manhattans; ohne jegliche Bindung an Religion; nie Bar Mizwa gefeiert; nicht koscher lebend; nie eine Synagoge betreten; kein Hebräisch sprechend. Er trägt lediglich einen jüdischen Namen, sagen wir. Für die Vereinigten Staaten wird er dennoch nie als einheimisch gelten, denn in diesem Land ist er nicht indigen. Sagen wir, seine Vorfahren stammen aus Europa, vielleicht aus Deutschland. Für den Rest Europas wird er dennoch nie als germanisch gelten, denn er war es nie. Seine Vorfahren lasen wohl aus der Tora, jenem biblischen Buch, das die Geschichte des jüdischen Volkes erzählt, und sie lebten in jüdischen Gemeinschaften. Niemand in Deutschland, Polen, Frankreich oder Spanien wird ihn je als ethnischen Europäer betrachten: er stamme von anderswo. Das hat uns, dem jüdischen Volk, die Geschichte bewiesen, durch all die Genozide und ethnischen Säuberungen, die wir erdulden mussten. (…) Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber ich bitte lieber bei den Vereinten Nationen um Vergebung dafür, dass ich Israeli bin, als mein Leben lang um Vergebung dafür, Jude zu sein."
– Tal Oran, amerikanisch-israelischer Reisefilmer. 1997 n. Chr.
TheTravelingClatt (2024): I am an Arab Jew. 🇮🇱. In: Youtube. 13 March 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].
TheTravelingClatt (2024): “We lived in peace”. 🇮🇱. In: Youtube. 21 October 2024. [Von C. Nooij aus dem Englischen übersetzt].